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Produktorientierte Verknüpfung von Elementen des Materialfluss-, Organisations- und Informationssystems zur effizienten Kommissionierung

Titel: Produktorientierte Verknüpfung von Elementen des Materialfluss-, Organisations- und Informationssystems zur effizienten Kommissionierung

Studienarbeit , 2008 , 65 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Verena Arauz (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Logistik ist ein systematischer Ansatz zur Optimierung von Material-, Informations-, Personen-, und Energieflüssen, mittels Planung, Steuerung, Organisation und Kontrolle. Die Aufgabe der Logistik ist die „5-R-Regel“ zu erfüllen. Diese lautet das
- „richtige Objekt zum
- richtigem Zeitpunkt in der
- richtigen Quantität und Qualität, versehen mit den
- richtigen Informationen am
- richtigem Ort, zu minimalen Kosten bereitzustellen.“ 1

Um dies zu gewährleisten, müssen nicht nur Informations- und Materialfluss aufeinander abgestimmt sein, der erstere muss, für eine optimale Koordination entlang der gesamten Supply-Chain, dem Materialfluss stets voraus sein.
Die Supply-Chain oder Wertschöpfungskette beschreibt die verschiedene Schritte, die der Warenfluss durchläuft, vom Lieferanten bis hin zum Endkunden. Die geringsten Schwankungen, die bei den Lieferanten entstehen, haben einen umso größeren Effekt am Ende der Versorgungskette. (Bullwhipeffekt).
Für den Bereich der Distributionslogistik, dessen Aufgabe es ist, den Waren- und Informationsfluss vom Ausgang der Produktion bis zum Endkunden zu planen und zu gestalten, bedeutet dies, die einzelnen Aufgaben so effizient und kostengünstig wie möglich zu gestalten. Ein enges Zusammenspiel zwischen den Aufgaben der administrativen Ebene (z.B. Lagerplanung, Lagerverwaltung, Auftragsabwicklung usw.), der dispositiven Ebene (z.B. Tourenplanung, Lieferterminkontrolle, Transportdisposition usw.) und der operativen Ebene (z.B. Lagern, Umschlagen, Transportieren, Kommissionieren usw.) ist dafür unentbehrlich.

Entsprechend flexibler, wirtschaftlicher und effizienter müssen die Kommissioniersysteme gestaltet werden, da die Versandeinheit in den meisten Fällen aus unterschiedlichen Artikeln besteht. Dies erweist sich als sehr schwierige Aufgabe, da wegen der geringen Automatisierungsmöglichkeiten das Kommissionieren immer noch weitgehend von Hand erfolgt.
Marktvorteile werden in einem kundenorientiertem Markt unter anderem durch eine hohe Variantenvielfalt, kürzere Reaktions- und Warenverteilzeiten und zeitnahe Lieferung erzielt. Eine schnelle Reaktion und eine kurze Transportzeit vom Lager bis zum Kunden werden weitgehend durch ein effizientes Kommissioniersystem bestimmt.

1 vgl. Hompel, Michael ten und Schmidt, Thorsten (2005) S.16

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung

2. Stand der Technik

2.1 Materialflusssystem

2.1.1 Transport der Güter zur Bereitstellung

2.1.2 Bereitstellung

2.1.3 Bewegung des Kommissionierers zur Bereitstellung

2.1.4 Entnahme der Güter durch den Kommissionierer

2.1.5 Transport der Güter zur Abgabe

2.1.6 Abgabe der Entahmeeinheit

2.1.7 Rücktransport der angebrochenen Ladeeinheiten

2.2 Organisationssystem

2.2.1 Aufbauorganisation

2.2.2 Ablauforganisation

2.2.3 Betriebsorganisation

2.3 Schnittstellengestaltung zwischen Informations- und Materialfluss

2.3.1 Kommissionierführung mit Beleg oder Pickliste

2.3.2 Pick-by-Voice

2.3.3 Pick-by-Light

2.3.4 Pick-by-Scan

2.3.5 Pick-by-Weight

2.3.6 Elektronische Picklisten

2.4 Abgrenzung der Begriffe Kommissionierqualität und Produktivität

2.4.1 Produktivität in der Kommissionierung

2.4.2 Kommissionierqualität

3. Klassifizierung und Bewertung von Organisations- und Informationssystemen

3.1 Klassifizierung der Elemente der Materialflussebene

3.1.1 Klassifizierung nach den Abmessungen

3.1.2 Klassifizierung nach dem Gewicht

3.1.3 Klassifizierung nach dem mengenmäßigem Umschlag

3.1.4 Güter mit besonderen Eigenschaften und Merkmalen

3.2 Bewertung des Organisationssystems in Bezug auf den Materialfluss

3.2.1 Bewertung der Ablauforganisation

3.2.2 Bewertung der Betriebsorganisation

3.3 Bewertung der Schnittstellegestaltung in Bezug auf den Materialfluss

3.3.1 Schnittstellengestaltung für Kleinstteile

3.3.2 Schnittstellengestaltung für Kleinteile

3.3.3 Schnittstellengestaltung für mittelgroße Teile

3.3.4 Schnittstellengestaltung für Großteile

3.3.5 Schnittstellengestaltung für A, und C Teile

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dient als Entscheidungshilfe bei der Auswahl eines effizienten Kommissioniersystems durch die Analyse verschiedener Organisations- und Informationsebenen. Die Forschungsfrage fokussiert auf die produktorientierte Verknüpfung von Materialfluss-, Organisations- und Informationssystemen, um den Kommissionierprozess unter Berücksichtigung von Kosten, Zeit und Qualität zu optimieren.

  • Analyse des Stands der Technik bei Kommissioniersystemen.
  • Klassifizierung von Gütern nach physikalischen Merkmalen und Umschlaghäufigkeit.
  • Bewertung verschiedener Organisationsformen wie Aufbau-, Ablauf- und Betriebsorganisation.
  • Vergleich technischer Schnittstellen zur Kommissionierführung (z. B. Pick-by-Voice, Pick-by-Light).
  • Empfehlungen zur Systemwahl für unterschiedliche Artikelgruppen.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Transport der Güter zur Bereitstellung

Dies umfasst die von der Ware durchzuführenden Bewegungen, damit der Kommissionierer darauf zugreifen kann. Es kann kein Transport stattfinden z.B. in einem Fachbodenregallager. Findet ein Transport statt, so kann dieser ein- zwei oder dreidimensional erfolgen. Beim ersteren handelt es sich meistens um einen manuellen Transport, der auf einer Linie verläuft.

Er kann rein manuell oder mit Hilfe eines Flurfördergerätes ohne Hubeinrichtung erfolgen. Zweidimensionaler Transport findet z.B. dann statt, wenn man mittels eines Flurförderzeugs (FFZ) mit Hubeinrichtung die Ware erst in vertikaler Richtung entlang des Regals bewegt, und dann auf dem Boden weiter transportiert wird. Dreidimensionaler Transport erfolgt beispielsweise mittels eines Regalbediengerätes (RBG).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung: Einführung in die logistischen 5-R-Regeln sowie Darstellung des Kostensenkungspotenzials in der Kommissionierung.

2. Stand der Technik: Umfassende Beschreibung des Kommissionierprozesses sowie technischer Systeme zur Materialbereitstellung, Organisation und Informationsübermittlung.

3. Klassifizierung und Bewertung von Organisations- und Informationssystemen: Methodische Herleitung geeigneter Kommissionierstrategien basierend auf der Klassifizierung von Waren nach Abmessung, Gewicht und Umschlag.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zu den erarbeiteten Empfehlungen und Diskussion offener Fragen bezüglich künftiger Entwicklungen wie der RFID-Technik.

Schlüsselwörter

Kommissionierung, Logistik, Materialfluss, Organisationssystem, Informationssystem, Produktivität, Kommissionierqualität, Supply-Chain-Management, Lagerverwaltung, Pick-by-Voice, Pick-by-Light, Pick-by-Scan, Artikelklassifizierung, ABC-Analyse, Automatisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung manueller Kommissioniersysteme durch eine produktorientierte Verknüpfung von Materialfluss, Organisation und Informationstechnik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Kommissionierprozessen, der Auftragsstrukturierung, der Wahl der richtigen Kommissionierstrategie und der Auswahl technischer Hilfsmittel für die Informationsübermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, eine Entscheidungshilfe zu bieten, um für spezifische Artikelgruppen das effizienteste Kommissioniersystem hinsichtlich Leistung und Qualität zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine methodische Klassifizierung der Güter (nach Abmessung, Gewicht, Umschlag) und bewertet verschiedene organisatorische und technische Lösungen anhand von Leistungskriterien und Fehlerraten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Technik, die Analyse der Aufbau-, Ablauf- und Betriebsorganisation sowie eine detaillierte Bewertung der Schnittstellengestaltung für verschiedene Warengruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Kommissionierung, Materialfluss, Produktivität, Qualität, Kommissionierführungssysteme wie Pick-by-Voice und Pick-by-Light sowie die Artikelklassifizierung mittels ABC-Analyse.

Warum spielt die Unterscheidung nach Artikelmaßen eine so wichtige Rolle?

Die Abmessungen bestimmen, ob ein Artikel manuell gegriffen werden kann oder Hilfsmittel erfordert, was wiederum die Wahl der effizientesten Kommissionierstrategie (z.B. artikelorientiert vs. auftragsorientiert) beeinflusst.

Welchen Einfluss haben unterschiedliche Informationssysteme auf die Fehlerquote?

Die Arbeit zeigt, dass beleglose Systeme wie Pick-by-Voice die Fehlerraten signifikant senken können, da sie den Kommissionierer bei der Informationsaufnahme entlasten und Kontrollschritte direkt integrieren.

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Produktorientierte Verknüpfung von Elementen des Materialfluss-, Organisations- und Informationssystems zur effizienten Kommissionierung
Hochschule
Universität Stuttgart  (Institut für Fördertechnik und Logistik)
Veranstaltung
Logistics
Note
2,0
Autor
Verena Arauz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
65
Katalognummer
V114635
ISBN (eBook)
9783640153534
ISBN (Buch)
9783640156283
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Produktorientierte Verknüpfung Elementen Materialfluss- Organisations- Informationssystems Kommissionierung Logistics
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Arauz (Autor:in), 2008, Produktorientierte Verknüpfung von Elementen des Materialfluss-, Organisations- und Informationssystems zur effizienten Kommissionierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114635
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Leseprobe aus  65  Seiten
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