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Das Selbstkonzept. Entstehung, Funktion und Möglichkeiten der Veränderung

Titel: Das Selbstkonzept. Entstehung, Funktion und Möglichkeiten der Veränderung

Essay , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katja Meyer (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

"Ich kann das nicht!" – Viele Menschen haben diesen Satz sicher zu Schulzeiten schon einmal laut oder im Stillen ausgesprochen. Die meisten kennen es vielleicht noch aus den Schulstunden, andere aus dem Nachhilfeunterricht: die Selbstzweifel vor einer großen Herausforderung. Doch ist diese Einstellung nur eine realistische Feststellung oder kann sie sogar hinderlich sein, die vermeintlich große Hürde zu meistern? Vor diesem Hintergrund wird in diesem Essay die Frage beleuchtet: Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Selbstkonzept und der schulischen Leistung?

Infolgedessen wird in dieser Arbeit das Thema Selbstkonzept näher betrachtet. Zu Beginn wird im zweiten Kapitel durch eine Begriffsbestimmung des Selbstkonzepts ein Überblick zur Thematik gegeben. Um die Entstehung des Selbstkonzepts darzustellen, werden im dritten Kapitel die altersbedingte Entwicklung vom Säugling bis hin zum Erwachsenwerden sowie die unterschiedlichen Quellen des selbst bezogenen Wissens erläutert. Während anschließend die wesentlichen Funktionen im vierten Kapitel beschrieben werden, beschreibt das fünfte Kapitel die Möglichkeiten der Veränderungen, wobei auch auf mögliche Einflussfaktoren eingegangen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung: Selbstkonzept

3 Entstehung

4 Funktion

5 Möglichkeiten der Veränderung

6 Fazit

7 Quellenverzeichnis

7.1 Literaturverzeichnis

7.2 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das theoretische Konstrukt des Selbstkonzepts und analysiert insbesondere den wechselseitigen Zusammenhang zwischen der individuellen Selbstwahrnehmung und den schulischen Leistungen von Lernenden.

  • Definition und theoretische Grundlagen des Selbstkonzepts
  • Entwicklungsphasen des Selbst vom Säuglings- bis zum Erwachsenenalter
  • Funktionale Komponenten des Selbstkonzepts (strukturierend, ausführend, emotional)
  • Einflussfaktoren und Möglichkeiten der gezielten Veränderung des Selbstkonzepts
  • Wechselwirkungen zwischen akademischer Leistung und Selbstkonzept

Auszug aus dem Buch

3 Entstehung

Sich selbst als eine eigenständige Person, abgegrenzt von anderen Personen, wahrzunehmen, gilt für Erwachsene als Selbstverständlichkeit. Säuglinge und Kleinkinder verfügen nicht von Geburt an über diese Fähigkeit. Das Selbst, das Wissen und die Annahmen über die eigene Person, entwickelt sich erst mit zunehmendem Alter. Die Selbstkonzeptentwicklung ist ein lebenslanger Prozess (Stiftung Universität Hildesheim, 2006). Sie geht sowohl mit dem Voranschreiten der geistigen Entwicklung sowie den verschiedenen Quellen für das selbstbezogene Wissen einher und verfolgt das Ziel der Ausbildung eines positiven Selbstwertgefühls (Hoppe, 2012). So werden die Selbstbeschreibungen mit dem Alter zunehmend ausdifferenziert. Die Beschreibungen gewinnen an Struktur, werden weiter abstrahiert und dadurch auch zunehmend realistischer (Lohaus, 2018).

Säuglinge können sich noch nicht verbal äußern, doch im Alter von 0 bis 2 Jahren entsteht bei ihnen ein Körperkonzept, das Konzept über das eigene Aussehen (Urhahne & Dresel & Fischer, 2019). Etwa im Alter von 3 Monaten bringen die Säuglinge fremden Gesichtern mehr Interesse entgegen als ihrem eigenen. Dies zeigt, dass sie, schon jetzt in der Lage sind, zwischen einem fremden Gesicht und dem eigenen unterscheiden zu können. Bereits hier beginnt die Selbstkonzeptentwicklung. Eine sichere Differenzierung zwischen sich selbst und anderen können Kinder im Alter von 14 Monaten durchführen (Lohaus & Vierhaus, 2019). Ab dem 2. bis 6. Lebensmonat entwickeln sich die Anfänge eines Selbstgefühls. Dieses entsteht durch die Rückmeldung der Mutter (landsiedel-seminare).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Selbstzweifeln im schulischen Kontext ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und schulischer Leistung.

2 Begriffsbestimmung: Selbstkonzept: In diesem Kapitel wird das Selbstkonzept als Gesamtwissen einer Person über sich selbst definiert und in seine universellen sowie individuellen Anteile unterteilt.

3 Entstehung: Das Kapitel beschreibt die altersbedingte Genese des Selbstkonzepts von der Entwicklung eines Körperkonzepts bei Säuglingen bis zur Identitätsfindung im Jugendalter.

4 Funktion: Hier werden die drei Kernkomponenten des Selbstkonzepts – die strukturierende, die ausführende und die emotionale Funktion – erläutert.

5 Möglichkeiten der Veränderung: Das Kapitel analysiert, wie sich das Selbstkonzept durch Erfahrungen, soziale Vergleiche und schulische Rückmeldungen weiterentwickeln oder verändern kann.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wechselseitige Beeinflussung von Selbstkonzept und schulischer Leistung zusammen und betont die Rolle von Bezugspersonen bei der Förderung eines positiven Selbstbildes.

7 Quellenverzeichnis: Dieses Kapitel listet die verwendete Fachliteratur sowie die genutzten Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, Selbstwertgefühl, Identitätsentwicklung, Selbstschema, Self-Reference-Effekt, Selbstregulierung, akademisches Selbstkonzept, Leistungsdruck, Schulleistung, Entwicklungspsychologie, Sozialer Vergleich, Körperkonzept, Persönlichkeitsentwicklung, Pädagogische Psychologie, Selbstwahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition, der Entstehung und der funktionalen Bedeutung des Selbstkonzepts im menschlichen Lebenslauf, mit einem spezifischen Fokus auf den Schulkontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen der Selbstwahrnehmung, die kindliche Entwicklung, die stabilisierenden Funktionen des Selbst und die Dynamik zwischen Lernerfolgen und dem Selbstbild.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu ergründen, ob ein Zusammenhang zwischen der Ausprägung des Selbstkonzepts und der schulischen Leistungsfähigkeit besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien, aktueller Forschungsbefunde und anerkannter Modelle wie dem hierarchischen Modell von Shavelson, Hubner und Stanton.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Darstellung der Entwicklungsstufen, die Beschreibung der funktionalen Komponenten und eine detaillierte Analyse der Veränderungsmöglichkeiten des Selbstkonzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Selbstkonzept, Schulleistung, Entwicklungspsychologie, Selbstwertgefühl und die Wechselwirkung von Selbst- und Fremdwahrnehmung geprägt.

Was besagt der "Big Fish in Little Pond Effect" in Bezug auf Schüler?

Er beschreibt, dass Schüler ihr Fähigkeitsselbstkonzept oft in Abhängigkeit vom Leistungsniveau ihrer Mitschüler anpassen; in leistungsschwächeren Klassen fällt das Selbstkonzept tendenziell positiver aus als in leistungsstärkeren.

Warum spielt das Elternhaus eine wichtige Rolle für das Selbstkonzept?

Die Zuneigung und Unterstützung durch Bezugspersonen sowie das Gefühl von Geborgenheit sind wesentliche soziale Einflussfaktoren, die den Selbstwert und die psychische Stabilität eines Kindes maßgeblich beeinflussen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Selbstkonzept. Entstehung, Funktion und Möglichkeiten der Veränderung
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Note
1,0
Autor
Katja Meyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1146605
ISBN (eBook)
9783346525499
ISBN (Buch)
9783346525505
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Differentielle Psychologie Psychologie Selbstkonzept Entstehung Selbstkonzept Funktion Selbstkonzept Möglichkeiten der Veränderung Selbstkonzept Schulische Leistung Entwicklung altersbedingte Entwicklung selbstbezogenes Wissen Einflussfaktoren Selbstkonzept Selbstkonzepttheorie Selbst Selbstwertgefühl Selbstkonzeptentwicklung Rouge-Test Selbstbeschreibungen Selbstbewusstsein Fähigkeitsselbstkonzept Leistungsfähigkeit Körperselbstkonzept Selbstschemata Self-Reference-Effekt Selbstregulierung hierarchische Modell Stanton Huber Shavelson allgemeine Selbstkonzept nichtakademische Selbstkonzept akademische Selbstkonzept Selbstwahrnehmung Fremdwahrnehmung selbsterfüllende Prophezeiung Zusammenhang Selbstkonzept schulische Leistungen skill development approach self-enhancement approach
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katja Meyer (Autor:in), 2020, Das Selbstkonzept. Entstehung, Funktion und Möglichkeiten der Veränderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146605
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Leseprobe aus  15  Seiten
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