Wilhelm Dilthey und ästhetische Bildung. Ein Vorbild für die heutige Kunstpädagogik?


Hausarbeit, 2021

23 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Überblick zum Forschungsstand & Literatur

3. Wilhelm Dilthey – Pädagogik als Geisteswissenschaft
3.1 Begründung und Methodik der Geisteswissenschaften
3.2 Die Geisteswissenschaftliche Pädagogik
3.3 Bildung und Erziehung bei Dilthey

4. Kunst und Bildung
4.1. Kunsttheorie in den Schriften Diltheys
4.2. Ästhetik und Bildungsprozesse

5. Dilthey und die heutige Kunstdidaktik
5.1. Parallelen zu heutigen kunstdidaktischen Positionen
5.2. Folgerungen für die Kunstdidaktik

6. Kritische Betrachtung Diltheys

7. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann 'ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.1

Dieser Tweet einer Schülerin löste 2015 eine deutschlandweite Debatte aus. Warum Goethe und Schiller analysieren können, wenn man nach dem Abitur nicht mal in der Lage ist sich um seine eigenen Finanzen zu kümmern? Diese Debatte ist nur ein Beispiel von vielen, in denen es im Kern um die Frage nach den eigentlichen Aufgaben und Zielen von Schule und Bildung geht. Der Kunstunterricht im speziellen scheint innerhalb dieser Debatten um seine Rechtfertigung als Unterrichtsfach zu kämpfen, so wird er doch von vielen lediglich als Ablenkung oder unterhaltsames Nebenfach gesehen.2 Mehr noch scheint sich die Kunstpädagogik selbst unklar zu sein über die eigenen Ziele ihres Faches und wie diese umgesetzt werden sollen.3 So wird der Kunstunterricht in diesem Zusammenhang oftmals nur als vernachlässigbares Schulfach im größeren Schulbetrieb wahrgenommen. Es scheint aus dieser Sicht umso bemerkenswerter, dass Wilhelm Dilthey, einer der bedeutendsten deutschen Geistes– und Erziehungswissenschaftler des 19. Jahrhunderts, argumentiert, dass die ästhetische Bildung zu der höchste Form der Bildung gehöre: „[…] die plastische Kraft selbsttätigen Schaffens, die Freude an der Tätigkeit, an Bilden und Gestalten […] [Die Pädagogik] muß gerade diesen Zug der Menschennatur heilig halten.“4 Folgt man gedanklich dieser Aussage, ist der Kunstunterricht kein vernachlässigbares Schulfach, sondern einer der wichtigsten Bereiche schulischer Bildung.

Diese Arbeit geht der These nach, dass eine nähere Betrachtung der Schriften Wilhelm Diltheys der kunstpädagogischen Forschung neue Anknüpfpunkte geben und so zu einer theoretischen Neuausrichtung des Faches Kunst, wie sie von vielen gefordert wird, beitragen kann.

Nach einer kurzen Darstellung der Forschungs- und Quellenlage, sollen hierzu die für diese Arbeit relevanten Gedanken Diltheys dargestellt werden, welche zum einen sein Verständnis von Geisteswissenschaftlicher Pädagogik, wie auch sein Kunstverständnis umfassen. Nach diesem Überblick soll versucht werden, diese Gedanken mit heutigen kunstpädagogischen Positionen in Verdingung zu setzen und darzustellen inwieweit Dilthey für die heutige Kunstpädagogik Relevanz hat. Zusätzlich werden die Gedanken Diltheys aber auch kritisch betrachtet. Abgeschlossen wird diese Arbeit durch ein zusammenfassendes Fazit.

2. Überblick zum Forschungsstand & Literatur

Als Begründer der geisteswissenschaftlichen Pädagogik, wie auch der historischen Geisteswissenschaften, sowie durch seine zahlreihen anderen Arbeiten, ist Wilhelm Dilthey ein international bekannter Name und oft genannter Bestandteil geisteswissenschaftlicher Literatur und Forschung. Jedoch erweist sich die Forschung um Dilthey als deutlich ambivalenter als sich aus seiner Bekanntheit schließen lässt. Das liegt vor allem an der großen Anzahl an Schriften, die Dilthey im Laufe seines Lebens verfasst hat und welche erst nach seinem Tod schrittweise gesammelt und veröffentlich wurden. Erst in den 1980er Jahren wurde die letzte dieser „Gesammelten Schriften“ veröffentlicht. Dieser Umstand erschwerte die Forschung um das Werk Diltheys ungemein, da seine Werke lange Zeit zum Teil nur fragmentarisch betrachtet werden konnten.5 Zusätzlich befassen sich die Schriften Diltheys mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Themenkomplexen, welche Dilthey auch nur teilweise nicht vervollständigen konnte, was eine einheitliche Betrachtung des Gesamtwerks Diltheys fasst unmöglich macht.

In dieser Arbeit sollen die Themenbereiche Erziehungswissenschaften und Kunst in den Schriften Diltheys näher dargestellt werden, um herauszustellen wie Dilthey für die Kunstpädagogik nutzbar gemacht werden kann. Im Bereich der Erziehungswissenschaften ist Wilhelm Dilthey als Begründer der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik ein wichtiger Name und wurde in der Forschung ausführlich behandelt. Im Bereich der Kunst fällt die Forschung jedoch deutlich geringer aus, was vor allem an der Tatsache liegt, dass Kunst und Kunstwissenschaften einen deutlich geringeren Teil in seinen Schriften ausmachen. In der kunstpädagogischen Forschung wird Dilthey kaum bis gar nicht behandelt. Ein Ziel dieser Arbeit ist es daher einen Ansatz zu geben, wie Dilthey mit der Kunstpädagogik verbunden werden könnte.

Im Hinblick auf die in dieser Arbeit verwendete Literatur sollen einige Werke hervorgehoben werden: Von Dilthey selbst sind vor allem die Gesammelte Schriften Band 66 und 97 für diese Arbeit relevant. Im Bereich der Sekundärliteratur in Bezug auf Dilthey sollen die Texte von Jutta Ecarius8 und Hans Groothoff9 hervorgehoben werden. Die Fülle an unterschiedlichen Positionen in der kunstpädagogischen Forschung macht es fast unmöglich einen einheitlichen Vergleichspunkt zu finden. Im Bereich der Kunstpädagogik wurde sich daher vor allem auf die Texte von Jochen Krautz fokussiert.

3. Wilhelm Dilthey – Pädagogik als Geisteswissenschaft

3.1 Begründung und Methodik der Geisteswissenschaften

Um zu verstehen wieso Dilthey der ästhetischen Bildung ein so hohes Maß an Bedeutung zuspricht, aber auch um einen generellen Überblick über die Gedanken Diltheys zu ermöglichen, sollen im Folgenden einige der Grundbegriffe der Überlegungen Diltheys sowie die Geisteswissenschaftliche Pädagogik im allgemeinen in ihren Grundzügen dargestellt werden.

In seiner wohl bekanntesten und einflussreichsten Schrift, Eine Einleitung in die Geisteswissenschaften,10 erklärt Wilhelm Dilthey die Trennung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. In der Zeit Diltheys waren die Geisteswissenschaften, wie wir sie heute kennen, keineswegs eigenständige Wissenschaften, da es ihnen an einer methodischen Grundlage fehlte. Angelehnt an Kants ‚Kritik der reinen Vernunft‘, versuchte Dilthey diese um die Geisteswissenschaften zu ergänzen und eine ‚Kritik der historischen Vernunft‘ zu etablieren.11 Für Dilthey lag die fundamentale Trennung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften in der Unterscheidung von ‚Erklären‘ und ‚Verstehen‘: In den Naturwissenschaften ginge es allein um die ‚Erklärung‘ von (Natur-) Gesetzmäßigkeiten, in den Geisteswissenschaften um das ‚Verstehen‘ von individuellen, menschlichen Äußerungen12: „Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.“13 Damit ist bereits der Kern der sogenannten ‚Lebensphilosophie‘ Diltheys angesprochen, welche ein zentraler Aspekt seiner Gedanken ist: ‚Lebensphilosophie‘ bedeutet, dass das ‚Leben‘ als Basis für alles geisteswissenschaftliche Denken genommen wird.14 Wer das Leben verstehen will, muss das Leben selbst studieren. Philosophie soll nicht abgegrenzt vom menschlichen Leben als bloßes Gedankenkonstrukt bestehen, sondern aus der Lebenspraxis heraus gebildet werden. Erst durch das Betrachten von menschlichen Lebensäußerungen könnte man geschichtliche und kulturelle Phänomene und Vorgänge wirklich verstehen. Hierbei betont Dilthey die geschichtliche Bedingtheit menschlichen Handelns.15 Menschliches Handeln wird immer auch durch seine Position in der Zeit beeinflusst. In dieser Verbindung von individuellen Leben und geschichtlicher Bedingtheit begründet Dilthey, wie die Beobachtung von individuellen Leben größere Schlüsse zulässt:

Mit dem Dreischritt von Leben, Ausdruck und Verstehen meint Dilthey den interpretativen Nachvollzug des Einzelnen im Verhältnis zum Gesamten, einer Person zu ihrer Generation und der sozial-gesellschaftlichen Geschichte. Die geschichtliche äußere Wirklichkeit steht im engen Verhältnis zur einzelnen Lebendigkeit, so wie der Einzelne mit einer Generation verbunden und darüber Teil der Gesellschaft ist.16

Wie aber sollen subjektive, menschliche Äußerungen objektiv analysiert werden, um aus ihnen empirische, wissenschaftliche Erkenntnisse zu ziehen? Für Dilthey lag die Antwort zu dieser Frage in der Hermeneutik. In ihr sah Dilthey die „methodologische Grundlegung der Geisteswissenschaften.“17 Wie bereits beschrieben, stehen nach Dilthey menschliche Erlebnisse im Mittelpunkt der geisteswissenschaftlichen Forschung. Da es uns jedoch nur begrenzt möglich ist zu verstehen wie Menschen eine bestimmte Situation erlebt haben, sollen Ausdrücke dieser Erlebnisse betrachtet werden, beispielswiese in Form von Kunst, Texten oder Monumenten. Diese bezeichnet Dilthey als dauernd fixierte Lebensäußerungen, welche das Leben sozusagen objektiv manifestieren.18 Durch die Hermeneutik werden diese menschlichen Äußerungen methodisch analysierbar gemacht, indem einzelne Teilaspekte analysiert werden, durch welche wiederum Aussagen über das Ganze getroffenen werden können. Dieser Prozess wird auch hermeneutische Spirale oder Zirkel genannt19: So wie sich die Bedeutung eines Satzes durch das Verständnis der einzelnen Wörter erschließt (und wie der gesamte Satz wiederum den einzelnen Wörtern neue Bedeutung gibt), so wird auch generell in der Hermeneutik in einer zirkelhaften Bewegung immer wieder zwischen Teil und Ganzen gependelt, wobei sich das Verständnis von beiden durch neu erworbenes Wissen immer wieder verändert. Endziel ist dabei das ‚Verstehen‘, eine bestimmte Art des Verständnisses, welches uns erlaubt die Perspektive der Person, welche etwas ausdrückt, einzunehmen. Dabei geht es für Dilthey nicht nur darum die Gedanken bzw. Sinn zu verstehen, sondern auch um die allgemeine Lebenssituation einer Person.20 Das hermeneutische Verstehen kann jedoch nie abgeschlossen werden: Zum einen, durch die unendliche Vielzahl an möglichen Teilaspekten welche analysiert werden könnten, zum anderen durch die Begrenzung durch die eigene Historizität. „Der subjektive und der objektivierte Sinnzusammenhang sind in einen sozialen und historischen Bedeutungszusammenhang eingebettet, so dass sich der Standpunkt und die Sichtweise immer wieder ändern können.“21 Dieses Wechselspiel aus Innen- und Außenwelt wird auch in Diltheys Bildungstheorie wieder aufgegriffen werden.

3.2 Die Geisteswissenschaftliche Pädagogik

Die GP [Geisteswissenschaftliche Pädagogik] […] ist eine Richtung der Erziehungswissenschaft, die – im Anschluss an die sog. „Lebensphilosophie“ des Berliner Philosophen Wilhelm Dilthey (1833 – 1911) und seine Theorie der Geisteswissenschaften – vor allem im Zeitraum zwischen 1918 und 1933 entwickelt und nach 1945 wieder aufgenommen und fortgeführt wurde. Von der Mitte der 20er Jahre bis 1933 und von 1945 bis etwa 1960 war die GP die einflussreichste Teilrichtung der Erziehungswissenschaft in Deutschland bzw. in der Bundesrepublik.22

Dilthey forderte eine Neuausrichtung der Pädagogik als Wissenschaft, im Sinne seiner geisteswissenschaftlichen Überlegungen.23 Damit legte Dilthey den Grundstein für die Geisteswissenschaftliche Pädagogik. Dies war ein enormer Schritt im Selbstverständnis der Pädagogik als eigenständige (Geistes-)Wissenschaft. Mehr noch sah Dilthey die Pädagogik als eine der wichtigsten Geisteswissenschaften, da in ihr geisteswissenschaftliche Theorie ihre praktische Umsetzung findet: „Blüte und Ziel aller wahren Philosophie ist Pädagogik im weitesten Verstande, Bildungslehre des Menschen. […] Denn alles spekulieren ist um des Handelns Willen.“24 Vertreter der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik, wie Hermann Nohl (1879–1960), Wilhelm Flitner (1889-1990) und Theodor Litt (1880-1962), waren stark beeinflusst von den Überlegungen Diltheys und werden daher auch oft zur „Dilthey-Schule“ gezählt. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass Diltheys Gedanken eher eine Art Fundament legten auf welche die kommenden Generationen die geisteswissenschaftliche Pädagogik erst auf- und ausbauten.25

Die Vielzahl an Vertreter/-innen der Geisteswissenschaftliche Pädagogik hat im Laufe der Zeit zu der Entwicklung unterschiedlichster Konzepte und Ansätze geführt, was eine einheitliche Definition der GP erschwert. Im Folgenden soll jedoch trotzdem versucht werden einen kurzer Überblick über die generellen Kriterien der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik zu gegeben, so wie sie Helmut Danner in seinem Buch „Methoden der geisteswissenschaftlichen Pädagogik“[26] definiert:

Erste Grundannahme ist die Geschichtlichkeit des Menschen. Menschen sind historische Wesen, d.h. wir sind Teil der Geschichte und unsere Vorstellungen und unser Handeln ist dadurch geprägt. Daraus lässt sich ein weiteres übergreifendes Kriterium ableiten, nämlich die Einsicht, dass Erkenntnis und Wissen auch immer historisch bedingt ist. Es gibt kein universell richtiges Wissen, da bestimmte Annahmen sich mit Gesellschaft und Zeit ändern können: „Die geschichtliche Welt ist immer da, und das Individuum betrachtet sie nicht nur von außen, sondern es ist in sie verwebt.“27 Diese zweite Grundannahme hat natürlich auch Auswirkungen auf die Pädagogik: Zum einen ist die GP an der Erziehungswirklichkeit interessiert28 und - wie Dilthey in seinem Text zur Pädagogik kritisiert - gibt es keine allgemeingültigen Richtlinien zur Pädagogik, sondern die Pädagogik soll sich an die Gegebenheiten der Zeit anpassen.29 Drittes Kriterium ist die Ganzheitlichkeit des Menschen. Der Mensch wird in der GP als denkendes, fühlendes und handelndes Wesen wahrgenommen und alle Aspekte des Menschen müssen in der Bildung in Bezug genommen werden. Ebenso wie der Gedanke der Geschichtlichkeit geht der von der Ganzheit auf Dilthey zurück. Jeder menschliche Vorgang steht im Zusammenhang des größeren „Seelenleben“30, wie es Dilthey nennt: „Heute mag der psychologische Ansatz Diltheys überholt sein. Richtig bleibt jedoch, dass es in der Erziehung und Bildung immer um den ganzen Menschen geht, um die Einheit von ‚Denken, Fühlen und Wollen‘.“31 Weiteres Kriterium ist der Zusammenhang von Bildung, Erziehung und Menschenbild. Erziehung steht, wie der Mensch selbst, in einem geschichtlichen und gesellschaftlichen Kontext. Die Ziele und Werte, die Erziehung anstrebt und dem damit verbundenen Menschenbild ist an diesen größeren Zusammenhang gebunden. Zusammenfassend zielt Geisteswissenschaftliche Pädagogik damit auf qualitatives Wissen ab. Im Gegensatz zu quantitativem Wissen geht es also um kein messbares Wissen, sondern um das Verständnis von sozialen und geschichtlichen Zusammenhängen.

3.3 Bildung und Erziehung bei Dilthey

Für Dilthey ist Bildung ein nie endender Prozess. In der Hermeneutik spiegelte sich bereits dieses Bildungsverständnis wieder: Wie die hermeneutische Spirale selbst, kann Bildung nie abgeschlossen werden. Bildung ist zudem selbst ein hermeneutischer Prozess. Durch das Lernen neuer Dinge betrachten wir bereits gelernte und neue Sachverhalt aus einer anderen Perspektive. Im Folgenden soll nun etwas näher auf die spezifischen Überlegungen Diltheys zur Bildung und Erziehung eingegangen werden.

Dilthey sieht Erziehung und Bildung als eine fundamentale Aufgabe der Gesellschaft an.32 Erst durch das Vermitteln von Wissen von der älteren auf die jüngere Generation kann sich die Gesellschaft weiterentwickeln.33 Hierbei zielt Erziehung auf die Vervollkommnung des Menschen ab. Dies begründet Dilthey in seinem Verständnis von ‚Seelenleben‘: „Das Seelenleben des Menschen ist nach Dilthey teleologisch, also zielgerichtet. Mit Seelenleben meint er menschliche Anlagen: Wille, Vernunft, Bedürfnisse, Gefühle, etc. Da diese teleologisch ausgerichtet sind, ist ihr Ziel Vollkommenheit.“34 Erziehung und Bildung haben für Dilthey daher zwei Ziele: Zum einen die Entwicklung und Vervollkommnung des individuellen Menschen bzw. menschlichen Seelenlebens, zum anderen der Beitrag für die Verbesserung der Gesellschaft im Allgemeinen.35

[...]


1 Naina [@nainablabla]: Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern […]. [Tweet] Twitter, 10.1.2015; Zitiert nach: Nestler, Franz: Wie ein Tweet eine Bildungsdebatte auslösen konnte. faz.net, 16.01.2015.

2 Ebert, Wilhelm: Kunstdidaktik zwischen Kunst und Wissenschaft. Weinheim/Bergstr., Berlin, Basel: Beltz (Beltz-Monographien: Pädagogik) 1970. S.39

3 Marr, Stefanie: Kunstpädagogik in der Praxis. Wie ist wirksame Kunstvermittlung möglich? - Eine Einladung zum Gespräch. Bielefeld: Transcript-Verl. 2014 S.9f.

4 Dilthey, Wilhelm; Gründer, Karlfried: Pädagogik. Geschichte und Grundlinien des Systems. 3., unveränd. Aufl. Leipzig: Teubner (Wilhelm Diltheys gesammelte Schriften, Bd. 9) 1961. S.233.

5 Jung, Matthias: Wilhelm Dilthey zur Einführung. 2., vollst. überarb. Aufl. Hamburg: Junius (Zur Einführung) 2014. S.7.

6 Dilthey, Wilhelm: Die geistige Welt: Einleitung in die Philosophie des Lebens; zweite Hälfte: Abhandlungen zur Poetik, Ethik und Pädagogik. 3., unveränd. Aufl. Stuttgart, Göttingen: B.G. Teubner Verlagsgesellschaft; Vandenhoeck & Ruprecht (Gesammelte Schriften Bd. 6) 1962.

7 Dilthey, Wilhelm; Gründer, Karlfried: Pädagogik. Geschichte und Grundlinien des Systems. 3., unveränd. Aufl. Leipzig: Teubner (Wilhelm Diltheys gesammelte Schriften, Bd. 9) 1961.

8 Ecarius, Jutta: Generation, Erziehung und Bildung. Stuttgart: Kohlhammer (Grundriss der Pädagogik, Erziehungswissenschaft, 18) 2008. S. 29- 28.

9 Groothoff, Hans-Hermann: Wilhelm Dilthey. Zur Erneuerung der Theorie der Bildung und des Bildungswesens. Hannover: Schroedel (Das Bildungsproblem in der Geschichte des europäischen Erziehungsdenkens, 17) 1981.

10 Dilthey, Wilhelm: Einleitung in die Geisteswissenschaften. Versuch einer Grundlegung für das Studium der Gesellschaft und der Geschichte. Leipzig: Duncker & Humblot 1883.

11 Vgl. Klafki, Wolfgang; Grunert, Cathleen; Ludwig, Katja: Geisteswissenschaftliche Pädagogik. Fünf Studienbriefe für die FernUniversität in Hagen. Herausgegeben von Cathleen Grunert und Katja Ludwig. 1st ed. 2020. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden; Imprint: Springer VS (Neuere Geschichte der Pädagogik) 2020.

12 Vgl. Ecarius 2008, S. 32.

13 Dilthey, Wilhelm: Gesammelte Schriften. Einleitung in die Philosophie des Lebens ; 1. Hälfte: Abhandlungen zur Grundlegung der Geisteswissenschaften. 2., unveränd. Aufl. Stuttgart, Göttingen: Teubner; Vandenhoeck & Ruprecht (Gesammelte Schriften, Bd. 5) 1964. S.144.

14 Vgl. Danner, Helmut: Methoden geisteswissenschaftlicher Pädagogik. 5. Aufl. Stuttgart: UTB GmbH; Reinhardt 2006. S. 22.

15 Vgl. Dilthey, Wilhelm; Gründer, Karlfried: Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften. 4., unveränd. Aufl. Leipzig: Teubner (Wilhelm Diltheys gesammelte Schriften, Bd. 7) 1965. S. 135

16 Ecarius 2008, S. 32.

17 Danner 2006, S. 37

18 Vgl. Danner 2006, S. 54; Dilthey und Gründer 1965, S. 217.

19 Vgl. Danner 2006, S.60-67

20 Vgl. Danner S.49f.

21 Ecarius 2008, S. 33.

22 Klafki et al. 2020, S. 13.

23 Dilthey und Gründer 1961, 179f.

24 Dilthey und Gründer 1961, 7.

25 Vgl. Klafki et al. 2020, S. 37.

26 Vgl. Danner 2006, S. 24–26.

27 Dilthey, Wilhelm; Gründer, Karlfried: Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften. 4., unveränd. Aufl. Leipzig: Teubner (Wilhelm Diltheys gesammelte Schriften, Bd. 7) 1965. S. 277.

28 Vgl. Danner 2006, S. 25.

29 Vgl. Dilthey und Gründer 1961, S. 9.

30 Dilthey, Wilhelm: Die Einbildungskraft des Dichters. Bausteine für eine Poetik. In: Philosophische Aufsätze. Eduard Zeller zu seinem fünfzigjährigen Doctor-Jubiläum gewidmet. Leipzig 1887. S. 356.

31 Danner 2006, S. 25.

32 Vgl. Dilthey und Gründer 1961, 14f.

33 Vgl. Ecarius 2008, 33f.

34 Ecarius 2008, S. 38.

35 Vgl. Ecarius 2008, S. 35.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Wilhelm Dilthey und ästhetische Bildung. Ein Vorbild für die heutige Kunstpädagogik?
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Kunst)
Veranstaltung
Grundfragen der Kunstpädagogik
Note
1,3
Autor
Jahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1146740
ISBN (eBook)
9783346526878
ISBN (Buch)
9783346526885
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kunst, Pädagogik, Geisteswissenschaftliche, Kunstdidaktik
Arbeit zitieren
Ben Joy Muin (Autor:in), 2021, Wilhelm Dilthey und ästhetische Bildung. Ein Vorbild für die heutige Kunstpädagogik?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146740

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