Grundlage des Projekts ist die Black Lives Matter Bewegung, welche in den USA ihren Ursprung nahm und sich wie ein Lauffeuer um die Welt verteilte und damit auch in Deutschland aufgegriffen wurde. Der Tod des US-amerikanischen Bürgers George Floyd durch Polizeigewalt war Auslöser der Bewegung.
Das Projekt soll mit den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 8 und 9 an einem Gymnasium abgehalten werden. Zeitlich ist das Projekt in der Projektwoche der Schule eingeordnet, welche kurz vor den Sommerferien stattfindet. Hierfür habe ich mich von der Realschule meiner Heimatstadt inspirieren lassen. In der Projektwoche werden für eine Woche unterschiedliche Projekte für verschiedene Klassenstufen angeboten.
Inhaltsverzeichnis
Rahmenbedingungen
Ansatz
Verankerung Bildungsplan
Leitperspektiven
Kompetenzen
Materialien
Vorhaben
Zielsetzung
Übersicht
Ausführliche Beschreibung
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Anmerkung
Quellen
Buchquellen
Internetquellen
Soziale Medien
Anhang
Definition nach D.Mayonga
Ausschnitt Prolog
Gruppenbeschreibungen bzw. Loskarten
Zielsetzung & Themen
Das Projekt verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Mittelstufe für das Thema Rassismus sowie Alltagsrassismus zu sensibilisieren, eigene Handlungsmuster zu reflektieren und demokratische Kompetenzen im Umgang mit Diskriminierung zu stärken.
- Grundlagen der Rassismustheorie und historische Einordnung
- Analyse und Dekonstruktion von Alltagsrassismus
- Förderung von Empathie durch Perspektivwechsel
- Entwicklung von gewaltfreien Lösungs- und Interventionsstrategien
- Stärkung der Zivilcourage und politischer Mündigkeit
Auszug aus dem Buch
Ansatz
Grundlage des Projekts ist die Black Lives Matter Bewegung, welche in den USA ihren Ursprung nahm und sich wie ein Lauffeuer um die Welt verteilte und damit auch in Deutschland aufgegriffen wurde. Der Tod des US-amerikanischen Bürgers George Floyd durch Polizeigewalt war Auslöser der Bewegung. Da Rassismus und Polizeigewalt auch in Deutschland noch immer Themen sind, gingen auch hier viele Menschen auf die Straße und protestierten (weitestgehend) friedlich. Ein besonderes Bild waren dabei stumme Demonstrationen, bei welchen die Menschen schweigend auf dem Boden knieten und eine Faust zum Himmel streckten. Doch nicht nur Polizeigewalt ist ein aktuelles Thema auch unter Alltagsrassismus leiden viele People of Colour. Davon betroffen sind besonders häufig auch Schülerinnen und Schüler, die Diskriminierung von anderen Kindern und Jugendlichen aber auch von Lehrkräften erfahren müssen. Hier müssen die Schulen selbst ansetzen und eine tolerante und aufnehmende Schulgemeinschaft schaffen, die sich klar gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung ausspricht und dementsprechend handelt.
Zusammenfassung der Kapitel
Rahmenbedingungen: Das Projekt ist in einer Projektwoche vor den Sommerferien an einem Gymnasium verortet und legt den Fokus auf kreativen Freiraum sowie kooperative Unterrichtsgestaltung.
Ansatz: Die Black Lives Matter Bewegung dient als Ausgangspunkt, um Rassismus und Alltagsrassismus als gesellschaftsrelevante Herausforderungen im schulischen Kontext zu adressieren.
Verankerung Bildungsplan: Das Projekt wird durch die Förderung von Demokratiebildung, Menschenrechten und prozessbezogenen Kompetenzen wie Analyse-, Urteils- und Handlungskompetenz legitimiert.
Materialien: Den Lernenden steht eine Auswahl an Büchern, Themenheften und digitale Recherchemöglichkeiten zur Verfügung, um eigenständig am Projektthema zu arbeiten.
Vorhaben: Das Projekt umfasst ein strukturiertes Programm von Montag bis Freitag, das von der Begriffsklärung über historische Analysen bis hin zu praktischen Lösungsstrategien und einer Abschlusspräsentation reicht.
Anmerkung: Aufgrund der Sensibilität des Themas ist ein empathischer Umgang, die Validierung persönlicher Erfahrungen und die Wahrung einer positiven Gesprächskultur essenziell.
Schlüsselwörter
Rassismus, Alltagsrassismus, Black Lives Matter, Projektwoche, Bildungsplan, Demokratiebildung, Diskriminierung, Zivilcourage, Perspektivwechsel, Empowerment, Schule ohne Rassismus, Handlungskompetenz, Interventionsstrategien, politische Mündigkeit, Menschenwürde.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem vorliegenden Projekt?
Das Projekt ist eine geplante Projektwoche für die 8. und 9. Klasse eines Gymnasiums, die sich kritisch mit den Themen Rassismus und Alltagsrassismus auseinandersetzt.
Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Die Arbeit beleuchtet die Ursprünge und Formen von Rassismus, die historische Entwicklung, die psychologischen Aspekte von Alltagsrassismus sowie Möglichkeiten des gewaltfreien Handelns.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Die Schülerinnen und Schüler sollen Rassismus verstehen, Perspektiven wechseln lernen und sich als selbstwirksame Individuen erleben, die Diskriminierung im Schulalltag aktiv entgegentreten können.
Welche methodischen Ansätze werden verfolgt?
Es wird auf schülerzentrierte Methoden gesetzt, darunter Einzel- und Gruppenarbeiten, die Visualisierung komplexer Probleme (z.B. durch Nadelkissen-Metaphern), Rollenspiele sowie der Austausch im Plenum.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen Wochenplan, der von der Einführung am Montag über die historische Recherche am Dienstag und eine kontroverse Diskussionsrunde am Mittwoch bis hin zur Erarbeitung von Lösungsstrategien am Donnerstag führt.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?
Zentrale Begriffe sind Rassismusprävention, Alltagsrassismus, Zivilcourage, Empowerment und die Förderung der sozialen Verantwortung innerhalb der Schülerschaft.
Warum wird im Projekt besonders auf die Rolle der Lehrkraft eingegangen?
Die Lehrkraft agiert als Begleiterin, die einen geschützten Raum für sensible Themen schafft, Moderationsaufgaben übernimmt und darauf achtet, dass keine Diskriminierung während des Prozesses stattfindet.
Welche Rolle spielen die "Loskarten" am Mittwoch?
Die Loskarten dienen dazu, unterschiedliche Perspektiven (z.B. Betroffene, Außenstehende, Moderatoren) einzunehmen, um die Komplexität und Vielschichtigkeit der Rassismusdebatte in einer simulierten Diskussionsrunde nachzuvollziehen.
Wie gehen die Jugendlichen mit rassistischen Vorfällen im Rollenspiel um?
Am Donnerstag werden reale Beispiele, etwa von Social-Media-Accounts, nachgespielt, um gemeinsam gewaltfreie und selbstbewusste Interventionsmöglichkeiten in einem geschützten Rahmen zu testen und zu reflektieren.
- Quote paper
- Dominique Draeger (Author), 2021, Schulprojekt gegen Rassismus und Diskriminierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1147375