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Armut in Deutschland. Hauptursachen und Vorurteile gegenüber Betroffenen

Title: Armut in Deutschland. Hauptursachen und Vorurteile gegenüber Betroffenen

Term Paper , 2018 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sabrina Müller (Author)

Sociology - Social System and Social Structure
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In der folgenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit den Ursachen von Armut in Deutschland und ob die Hauptursachen für Armut darin begründet sind, dass arme Menschen selbst nicht genügend tun, um der Armut zu entkommen. Das Thema ist von besonderer Relevanz, da das sogenannte "Schubladendenken" jeden Tag aufs Neue Thema in unserer Gesellschaft ist. Die armen Menschen werden mit Vorurteilen konfrontiert, dass sie selbst an ihrer Situation schuld seien.

Aber es ist nun mal nicht so, dass jede Ursache von Armut in der Person selbst begründet liegt. Armut ist ein sehr facettenreicher Bereich, der durch viele Bedingungen entsteht. Im Hauptteil möchte ich zu Beginn "Armut" definieren und darauffolgend die Ursachen für die relative Armut erläutern. Damit verknüpfe ich die Ursachen mit den verschiedenen Arten der Armut. Daraufhin setze ich mich kritisch mit den Ursachen und damit verbunden den Möglichkeiten der Armutsausgesetzten auseinander und entscheide aufgrund der Argumentation, ob die Hauptursache darin liegt, dass die armen Menschen wenig bis keine Eigeninitiative zeigen, um dem Armutsteufelskreis zu entkommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Begriffsbestimmungen

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Armutsbegriffe

2.2. Ursachen der Armut in Deutschland

2.2.1. Armut durch Arbeitslosigkeit

2.2.2. Armut durch nicht ausreichendes Einkommen

2.2.3. Armut durch Schulden

2.2.4. Armut durch fehlende Bildung

2.2.5. Armut durch Familienkonstellationen

2.2.5.1. Alleinerziehende, Paarfamilien mit Mehrkindern, Trennung und Geschlechterrolle „Frau“

2.2.5.2. Kinderarmut

2.2.6. Armut durch Migrationshintergründe

2.2.7. Altersarmut

2.2.8. Armut durch Behinderung und Krankheit

2.3. Kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen der relativen Armut – sind diese selbst verschuldet?

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen von Armut in Deutschland und analysiert kritisch, ob diese primär auf das individuelle Verhalten der Betroffenen zurückzuführen sind oder durch strukturelle Faktoren bedingt werden.

  • Definition und Differenzierung der Begriffe absolute und relative Armut.
  • Analyse verschiedener Armutsursachen wie Arbeitslosigkeit, Schulden und Bildungsmangel.
  • Untersuchung spezifischer Risikogruppen wie Alleinerziehende, Migranten und Menschen mit Behinderungen.
  • Kritische Reflexion der "Selbstverschuldungsthese" gegenüber systemischen Barrieren.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Armut durch Arbeitslosigkeit

Erwerbstätigkeit ist eine der bedeutsamsten Thematiken in unserer Gesellschaft. Aufgrund dessen gilt Arbeitslosigkeit als eine sehr schwerwiegende Armutsursache. Vor allem Langzeitarbeitslosigkeit ist ein großes Problem, da die Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt immer schwieriger wird, umso mehr Zeit vergeht. Zudem kommt es durch die Langzeitarbeitslosigkeit oder die Arbeitslosigkeit im Allgemeinen zu einer Stigmatisierung und dem Verlust der Anerkennung, wie auch der Teilhabeaspekt in der sozialen Gesellschaft. Die Arbeitslosigkeit beeinträchtigt nicht nur den Arbeitslosen, sondern auch dessen Familie.

Zudem ist die Wiedereingliederung oftmals schwieriger durch herrschende Probleme, wie Alter, mangelnde Bildung oder Sprache oder vorliegenden Krankheiten. (vgl. Bundesminisierum für Arbeit und Soziales 2017: 24) Arbeitslosigkeit kann nicht nur gegeben sein, wenn es wenig Arbeit oder wenig qualifizierte Arbeit gibt, sondern auch weil mehr und mehr die Produktion und Arbeit im Ausland ist und Einsparmaßnahmen stattfinden, durch den Personalwechsel von qualifiziertem Personal zu unqualifiziertem. (vgl. Bangert 2008: Ursachen der relativen Armut in Deutschland) Durch Arbeitslosigkeit und den Erhalt von Sozialleistungen ist es oft so, dass die Menschen am Existenzminimum leben und schwer wieder aus der Armut herauskommen. Dieser Teufelskreis kann nur schwer durch die Person selbst unterbrochen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Begriffsbestimmungen: Definition zentraler Fachbegriffe wie Langzeitarbeitslosigkeit, Migrationshintergrund und Behinderung im Kontext der Armutsthematik.

1. Einleitung: Einführung in die Forschungsfrage und Relevanz des Themas bezüglich gesellschaftlicher Vorurteile gegenüber armen Menschen.

2. Hauptteil: Detaillierte Analyse der Armutsbegriffe sowie der vielfältigen Ursachen für Armut in Deutschland inklusive einer kritischen Auseinandersetzung mit der Eigenverantwortung.

3. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Erkenntnisse mit der Schlussfolgerung, dass Armut in den meisten Fällen nicht durch mangelnde Eigeninitiative der Betroffenen verursacht wird.

Schlüsselwörter

Armut, relative Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit, Armutsrisiko, Teufelskreis, Bildungsmangel, Langzeitarbeitslosigkeit, Kinderarmut, Altersarmut, Migrationshintergrund, soziale Teilhabe, Existenzminimum, Eigeninitiative, Diskriminierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob die Ursachen für Armut in Deutschland in einem Fehlverhalten der betroffenen Menschen begründet liegen oder ob strukturelle Ursachen eine entscheidende Rolle spielen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die Definition von Armutsbegriffen, die Identifikation von Armutsursachen sowie die Untersuchung von Risikogruppen wie Alleinerziehenden, Menschen mit Migrationshintergrund und kranken Personen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach: „Liegen die Hauptursachen für Armut in Deutschland darin, dass arme Menschen selbst nicht genug tun, um der Armut zu entkommen?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und Literaturanalyse, bei der aktuelle Berichte und Statistiken zur Armutssituation in Deutschland ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Armutsbegriffe geklärt, gefolgt von einer Analyse spezifischer Ursachen wie Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Bildung und Familienstruktur, bevor eine kritische Diskussion zur Selbstverschuldung stattfindet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere relative Armut, soziale Teilhabe, Stigmatisierung, Armutsrisiko und die Abgrenzung zur Eigenverantwortung der Individuen.

Wie definiert die Autorin den Unterschied zwischen absoluter und relativer Armut?

Absolute Armut wird als Mangel an existenzsichernden Grundbedürfnissen definiert, während relative Armut die Armut in Relation zum gesellschaftlichen Wohlstand und den Standards des jeweiligen Landes beschreibt.

Welche Rolle spielt die Bildung für das Armutsrisiko?

Bildung wird als Grundvoraussetzung für den Arbeitsmarktzugang und ein ausreichendes Einkommen angesehen; ein Mangel an Bildung führt oft zu einem dauerhaften Ausschluss von qualifizierter Arbeit und somit zu einem höheren Armutsrisiko.

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Details

Title
Armut in Deutschland. Hauptursachen und Vorurteile gegenüber Betroffenen
College
Wiesbaden University of Applied Sciences
Course
Armut und Soziale Ausgrenzung
Grade
1,7
Author
Sabrina Müller (Author)
Publication Year
2018
Pages
13
Catalog Number
V1148253
ISBN (eBook)
9783346533630
ISBN (Book)
9783346533647
Language
German
Tags
armut deutschland hauptursachen vorurteile betroffenen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrina Müller (Author), 2018, Armut in Deutschland. Hauptursachen und Vorurteile gegenüber Betroffenen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1148253
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