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Partnerschaft im Wandel der Zeit

Titel: Partnerschaft im Wandel der Zeit

Hausarbeit , 2017 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema dieser Arbeit lautet „Partnerschaft im Wandel der Zeit“. Es werden die Unterschiede zwischen heutigen und früheren Partnerschaftsformen aufgezeigt. Herrscht in der Moderne eine egalitäre Arbeitsteilung? Was macht eine Partnerschaft aus und waren es schon immer dieselben Aspekte? Wie denken Paare heute über die Institution der Ehe, ist sie zum Scheitern verurteilt? Diese und andere Fragen werden im Laufe der Arbeit behandelt. Zunächst komme ich zu den Begriffsbestimmungen von Partnerschaft und Familie, gehe dann auf die Geschichte der Lebensformen ein und komme nachfolgend zu der heutigen Situation mit all seinen Aspekten, bevor ich ein abschließendes Fazit formuliere.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen

2.1 Partnerschaft

2.2 Familie

3 Geschichte der Lebensformen ab der Nachkriegszeit

4 Heutige Situation

4.1 Privatheitsformen

4.1.1 Alleinwohnende

4.1.2 Kinderlose Ehen

4.1.3 Getrenntes Zusammenleben

4.1.4 Nichteheliche Lebensgemeinschaften

4.1.5 Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften

4.1.6 Ein-Eltern-Familien

4.1.7 Stieffamilien

4.1.8 Adoptivfamilien

4.1.9 Heterologe Inseminationsfamilien

4.1.10 Drei- und Mehrgenerationenhaushalte

4.2 Eheschließung und Ehescheidung

4.3 Mobilität

4.4 Arbeitsteilung

4.4.1 Übergang zur Elternschaft

4.4.2 Eheliche und nichteheliche Lebensgemeinschaften

4.4.3 Ost- und Westdeutschland

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel von Partnerschaftsformen in Deutschland seit der Nachkriegszeit und analysiert, wie sich gesellschaftliche Normen, Arbeitsteilung und individuelle Lebensentwürfe im Laufe der Zeit verändert haben.

  • Historische Entwicklung der Lebensformen seit der Nachkriegszeit
  • Pluralisierung und Individualisierung von Privatheitsformen
  • Einfluss von Mobilität und Erwerbstätigkeit auf die Paarbeziehung
  • Strukturwandel bei der Arbeitsteilung, besonders beim Übergang zur Elternschaft
  • Regionale Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland

Auszug aus dem Buch

4.1.6 Ein-Eltern-Familien

Die Eltern der Ein-Eltern-Familien werden als Alleinerziehende betitelt. Das schließt alle Elternteile ein die sich weder in einer Ehe, noch in einer Lebenspartnerschaft befinden und einen Haushalt mit mindestens einem minderjährigen Kind führen. Ein-Eltern-Familien sind meist kleinere, zu zwei Dritteln Ein-Kind-Familien. 88 Prozent von ihnen sind Mutterfamilien, 12 Prozent Vaterfamilien. Die Ursache für diese Art der Familienform ist für die Hauptgruppe dieser Familien die Scheidung oder eheliches Getrenntleben, fast ein Drittel ist ledig und der Rest verwitwet. Die sozioökonomische soziale Lage in Ein-Eltern-Familien ist im Vergleich zu Normalfamilien sehr schlecht. Sie besitzen ein hohes Armutsrisiko. Nach einer Scheidung ist die Erfahrung von sozialer Unterstützung und der sozioökonomische Status entscheidend. Außerdem der Aufbau eines intakten binuklearen Familiensystem. Dies ist vorhanden, wenn geschiedene Eltern ihre Paarbeziehung beenden und dabei eine gemeinsame Elternrolle, im Sinne einer kontinuierlichen elterlichen Kooperation, aushandeln, die für das Wohl des Kindes am besten ist. Kindern geht es besser, wenn die Eltern sich das Sorgerecht teilen. Deshalb besteht seit 1997 das gemeinsame Sorgerecht auch nach einer Trennung beziehungsweise Scheidung einfach fort, da es die Kooperation und Kommunikation der Eltern begünstigt und Trennungsfolgen des Kindes mindert. 2002 teilten sich Dreiviertel der Scheidungseltern das Sorgerecht ihrer Kinder. Ein Drittel davon zunächst unfreiwillig, auf Urteil des Richters verpflichtet. Im Endeffekt stellte es sich deutlich zum Vorteil für Kinder sowie Eltern heraus, denn es kam seltener zu Konflikten und Kontaktabbrüchen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema „Partnerschaft im Wandel der Zeit“ ein und skizziert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Entwicklung von Ehe und Familie.

2 Definitionen: Das Kapitel definiert die zentralen Begriffe „Partnerschaft“ als exklusive dyadische Beziehung und „Familie“ als diverse Lebensform, wobei zwischen weiten und engen Definitionsansätzen unterschieden wird.

3 Geschichte der Lebensformen ab der Nachkriegszeit: Der historische Rückblick zeigt den Wandel von der ökonomischen Haushaltsgemeinschaft hin zur emotionalen Kleingruppe sowie die Veränderung des bürgerlichen Familienideals seit 1950 auf.

4 Heutige Situation: Dieser Hauptteil analysiert die Pluralisierung moderner Lebensformen, von verschiedenen Privatheitsformen bis hin zu aktuellen Herausforderungen in Mobilität und Arbeitsteilung.

4.1 Privatheitsformen: Hier werden unterschiedliche Lebensmodelle wie Alleinwohnende, kinderlose Ehen, Patchwork-Konstellationen und Mehrgenerationenhaushalte detailliert beschrieben und ihre soziologische Relevanz eingeordnet.

4.2 Eheschließung und Ehescheidung: Das Kapitel behandelt die abnehmende Bedeutung der Ehe als lebenslange Institution und die Zunahme der Scheidung als legitime Konfliktlösung in einer individualisierten Gesellschaft.

4.3 Mobilität: Es wird untersucht, wie berufsbedingte Mobilität und das Leben an zwei Orten die Stabilität und Arbeitsteilung von Paaren beeinflussen.

4.4 Arbeitsteilung: Dieses Kapitel beleuchtet das Ungleichgewicht bei der Hausarbeit trotz steigender Erwerbstätigkeit von Frauen und den Einfluss neuer politischer Rahmenbedingungen wie dem Elterngeld.

4.4.1 Übergang zur Elternschaft: Hier wird der Prozess der Traditionalisierung von Rollen bei der Familiengründung analysiert, der oft zu Lasten der weiblichen Erwerbsbiographie geht.

4.4.2 Eheliche und nichteheliche Lebensgemeinschaften: Es werden die unterschiedlichen Stabilisierungsmechanismen zwischen rechtlich gebundenen Ehen und flexibleren nichtehelichen Lebensformen verglichen.

4.4.3 Ost- und Westdeutschland: Dieser Teil arbeitet die historisch gewachsenen Unterschiede in den Betreuungsstrukturen und dem gesellschaftlichen Verständnis von Erwerbstätigkeit zwischen beiden Regionen heraus.

5 Fazit: Das Fazit fasst den Wandel zum individuellen Lebensentwurf und die daraus resultierende Zerbrechlichkeit heutiger Partnerschaften zusammen.

Schlüsselwörter

Partnerschaft, Wandel der Zeit, Familie, Lebensformen, Individualisierung, Pluralisierung, Arbeitsteilung, Elternschaft, Ehe, Scheidung, Mobilität, Soziologie, Haushaltsgemeinschaft, Geschlechterrollen, Alleinerziehende

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den historischen und gegenwärtigen Wandel von Partnerschaftsformen in Deutschland und untersucht die Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen auf das Zusammenleben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition von Partnerschaft und Familie, der historische Wandel seit 1950, moderne Privatheitsformen, Mobilität sowie die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede zwischen früheren und heutigen Partnerschaftsformen aufzuzeigen und zu ergründen, warum moderne Partnerschaften an Stabilität eingebüßt haben und wie Rollen neu ausgehandelt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse soziologischer Fachquellen sowie der Auswertung von Fallbeispielen und qualitativen Studien, etwa zu väterlicher Praxis und Arbeitsteilung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse heutiger Lebensformen, untersucht die Dynamiken von Eheschließung und Scheidung sowie die komplexe Arbeitsteilung bei der Familiengründung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pluralisierung, Individualisierung, Work-Life-Balance, Geschlechterrollen, Solidaritätsformel und Haushaltsführung geprägt.

Welche Rolle spielt die „Stunde Null“ für die heutige Familienstruktur?

Die Arbeit beschreibt, wie durch den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg die traditionelle väterliche Autorität geschwächt wurde, was erste Tendenzen zu veränderten Machtverhältnissen in Partnerschaften einleitete.

Warum erleben Stieffamilien heute oft Anpassungsprobleme?

Stieffamilien müssen unterschiedliche Familiengeschichten integrieren; Kinder verweigern häufig aus Loyalität gegenüber dem anderen leiblichen Elternteil die Akzeptanz, was eine längere Restabilisierungsphase erfordert.

Inwiefern unterscheiden sich Ost- und Westdeutschland bei der Arbeitsteilung?

Im Osten ist die doppelte Erwerbstätigkeit gesellschaftlich tiefer verwurzelt und durch institutionelle Betreuungsangebote stärker unterstützt, während im Westen traditionellere Muster und eine Trennung von privater und öffentlicher Sphäre dominieren.

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Details

Titel
Partnerschaft im Wandel der Zeit
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V1149737
ISBN (eBook)
9783346533517
ISBN (Buch)
9783346533524
Sprache
Deutsch
Schlagworte
partnerschaft wandel zeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Partnerschaft im Wandel der Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1149737
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Leseprobe aus  19  Seiten
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