Der Stakeholder-Ansatz, die Globe-Studie sowie die Unternehmens- und Lernkultur


Einsendeaufgabe, 2020

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Teilaufgabe 1
1.1 Der Stakeholder-Ansatz
1.2 Pflichtethik
1.3 Utilitarismus
1.4 Vereinbarkeit der Stakeholder-Theorie mit der Pflichtethik und dem Utilitarismus

2 Teilaufgabe 2
2.1 Die GLOBE-Studie
2.2 Ergebnisse der GLOBE-Studie
2.3 Empfehlungen für Manager basierend auf den GLOBE-Ergebnissen

3 Teilaufgabe 3
3.1 Unternehmenskultur nach Schein
3.2 Lernkultur nach Argyris und Schön
3.3 Enkulturation und Sozialisation
3.4 Die Rolle der Werte und kulturellen Praktiken
3.5 Zusammenfassung

1 Teilaufgabe 1

1.1 Der Stakeholder-Ansatz

Das Stakeholder-Konzept wurde 1984 durch das Buch Strategic Management: A Stakeholders Approach von R. Edward Freeman veröffentlicht. Nach Freeman ist ein Unternehmen auf strategischer Ebene effektiver zu managen, wenn man dabei die Interessen der unterschiedlichen Anspruchsgruppen berücksichtigt. Letztlich haben auch die Shareholder, die Aktionäre oder Anteilseigner, einen Vorteil davon.1 Die verschiedenen Anspruchsgruppen werden als Stakeholder bezeichnet.2

Abbildung 1: Interne und externe Stakeholder

(Quelle: https://studienstgallen.tumblr.com/image/149601537187)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anmerkung der Redaktion: Die Abbildung wurde aus urheberrechtlichen Gründen entfernt.

Zu den Anspruchsgruppen zählen jegliche externen und internen Personengruppen, die durch das Handeln des Unternehmens in irgendeiner Weise betroffen sein und zugleich die Unternehmensziele selbst beeinflussen können.3 4 Dazu gehören die Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Medien, Gesellschaften, Behörden und Gläubiger der Gesellschaft.5 Die Unternehmensführung und die Stakeholder stehen in wechselseitiger Beziehung und beeinflussen sich gegenseitig. Hierdurch wird deutlich, dass Unternehmen innerhalb einer Gemeinschaft wirken und ein harmonisches Miteinander größere Zufriedenheit zur Folge hat.6 Nach dem Stakeholder-Ansatz ist es die Aufgabe der Unternehmensleitung die Interessen der Stakeholder zu bündeln und sie in angemessener Weise am Handeln und dem Erfolg des Unternehmens zu beteiligen.7 In diesem Zusammenhang soll nicht die Gewinnmaximierung das oberste Unternehmensziel sein, sondern die Verbesserung des Allgemeinwohls.8

1.2 Pflichtethik

Die Pflichtethik wurde durch den deutschen Philosoph Immanuel Kant begründet. Um eine Handlung danach zu bewerten, ob sie moralisch gut oder schlecht ist, soll laut Kant der Kategorische Imperativ angewendet werden.9

Der Kategorische Imperativ besagt: „handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“10 11 Dies bedeutet, dass man nur so handeln soll, wie man möchte, dass jeder per Gesetz handeln sollte. Der Kategorische Imperativ bildet somit den Leitsatz für ethisches Handeln.12 Jedoch stellt er lediglich eine strukturelle und keine inhaltliche Regel dar. Dies meint, dass er keinen expliziten Inhalt angibt, was man tun soll oder zu unterlassen hat, wie z. B. die Zehn Gebote.13 Laut Kant müsse eine Handlung in jeder Situation wieder von Neuem beurteilt werden, ohne dass man sich dabei auf Regeln beruft.14 Außerdem handelt man hier moralisch, wenn man einen Menschen nicht als Mittel zum Zweck, sondern nur als Selbstzweck betrachtet.15

Die Pflichtethik als Teil der deontologischen Ethik besagt, dass es einen Maßstab von Gut und Böse gibt, welcher in Regeln und Verboten, welche Verpflichtungen darstellen, seinen Ausdruck findet. Außerdem schreibt die deontologische Ethik vor, dass Regeln, wie z. B. nicht lügen, unabhängig ihrer Folgen einzuhalten sind.16 Denn laut Kant kann nur jenes moralisch beurteilt werden, was man selbst beeinflussen kann. Da die Folgen von diversen äußeren Faktoren bestimmt werden, kann man sie niemals vollständig selbst beeinflussen und man ist demnach auch nicht vollständig dafür verantwortlich zu machen.17 Zudem handelt moralisch, wer aus Pflicht handelt, denn nur wer sich seinen natürlichen Neigungen widersetzt ist frei.18 D. h., wer ohne Neigungen oder Eigeninteresse agiert, handelt moralisch.19 Neigungen bezeichnen die natürlichen Triebfedern, Begierden und Empfindungen eines Menschen.20 21 Die Pflicht bezeichnet einen Bestimmungsgrund des Handelns, entstehend aus dem Erkennen und der Einsicht in das moralische Handlungsprinzip.22

1.3 Utilitarismus

Der Utilitarismus bildet eine ethische Konzeption, bei der sich das Nützliche mit dem Gutem verbindet. Der Nutzen stellt hier den Maßstab allen moralischen Handelns und Entscheidens dar, wobei die Nutzenmaximierung und Leidminimierung im Vordergrund stehen.23 Der Utilitarismus kommt einer materialistischen Weltanschauung nach, da man den materialistischen Rationalismus als Begleitphänomen des Erwerbssinnes und Liberalismus auffassen kann.24 Er gilt heute als bedeutsame Basis menschlichen Handelns und Denkens in weiten Teilen der Welt.25 Relevant für diese ethische Denkweise ist nicht die Handlung selbst, sondern die Konsequenzen in Bezug auf Freude und Leid aller Personen stehen hier im Mittelpunkt der Betrachtung.26 Eine Handlung ist dann moralisch gut, wenn sie Freude oder das Wohlergehen aller fördert und ein höheres Maß an positiver gegenüber negativer Folgen hat.27 Dies bedeutet, dass immer jene Handlung die moralischste ist, die nach der Gegenüberstellung mit anderen Handlungsoptionen am meisten Freude oder Glück und am wenigsten Leid zur Folge hat.28 Somit könnte man negative Handlungen wie Töten, Lügen oder Kinderarbeit mithilfe des Utilitarismus rechtfertigen. Außerdem folgt der Utilitarismus vier Grundprinzipien:29

1. Konsequenzprinzip: es wird anhand der Folgen bewertet, ob eine Handlung gut oder schlecht ist.
2. Utilitaritätsprinzip: die Folgen sind moralisch gut, wenn sie in Komparation mit den Folgen einer anderen Handlungsoption einen größeren Nutzen für die Menschen haben.
3. Hedonismusprinzip: die Menschen haben dann einen Nutzen bzw. eine Verbesserung, wenn sie das bekommen, was sie wollen (z. B. Zufriedenheit, Glück, etc.)
4. Allgemeinheitsprinzip: Hierbei soll sich nicht nur die Situation einzelner, sondern möglichst der Gesamtheit der Menschen verbessern.

1.4 Vereinbarkeit der Stakeholder-Theorie mit der Pflichtethik und dem Utilitarismus

Da die Pflichtethik von Kant verlangt, dass Menschen niemals als Mittel zum Zweck betrachtet werden sollen, ist sie mit dem Stakeholder-Ansatz vereinbar. Sie könnte sogar als Basis des Stakeholder-Ansatzes gesehen werden. Dies bedeutet, dass alle Stakeholder, also die Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Anwohner etc. nicht nur als Mittel zum Zweck betrachtet werden sollen. Vielmehr sind sie Anspruchsgruppen mit jeweils eigenen Interessen, Vorstellungen und Zielen. Diese gilt es als Unternehmen anzunehmen und den Anspruchsgruppen in angemessener Weise ein bestimmtes Maß an Einflussnahme zu gewähren. Hierbei ist es bedeutsam, den Stakeholdern würdevoll auf Augenhöhe und mit Wertschätzung zu begegnen. Folgt man in der Stakeholder-Theorie der Pflichtethik, so handelt man dann moralisch, wenn man aus Pflicht und ohne Eigeninteresse handelt. Dies bedeutet, dass z. B die Gewinnmaximierungsabsicht des Unternehmens, die sonst nur den Shareholdern zu Gute kommen würde, zurückgestellt wird und z. B. die Sicherstellung von Arbeitsplätzen oder die Versorgung der Kunden mit wichtigen und lebensnotwendigen Produkten wie etwa Lebensmittel, Drogerieartikel oder Medikamente, in den Vordergrund rücken. Oberstes Unternehmensziel stellt hier die Steigerung des Wohls aller Interessengruppen, also des Allgemeinwohls dar, wofür sich das Unternehmen und dessen Vertreter selbst verpflichten.

Um ein Unternehmen als Praxisbeispiel zu nennen, das die Kant´sche Pflichtethik und den Stakeholder-Ansatz in sich vereint, eignet sich dm Drogeriemarkt GmbH & Co. KG. Folgendes Zitat des Unternehmensgründers Götz. W. Werner zeigt, dass der Mensch auch in seinen Augen niemals als Mittel zum Zweck dienen darf: „Wenn es keine Menschen gäbe, gäbe es keine Wirtschaft. Folglich ist die Wirtschaft für den Menschen da und nicht umgekehrt.“30 In seinem Sinne soll das Unternehmen mit Kunden, Handelspartnern und Mitarbeitern so zusammenarbeiten, dass dm als Gemeinschaft vorbildlich in seiner Umwelt handelt.31 Also soll so gehandelt werden, wie man möchte, dass jeder handeln sollte. Auch das Motto „hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein“ macht deutlich, dass sich dm in seinen sämtlichen Beziehungen zu Mitarbeitern, Kunden, Umwelt und übrigen Stakeholdern zur Mitmenschlichkeit und Partnerschaftlichkeit verpflichtet fühlt.32 Außerdem steht das sinnvolle Handeln und die Übernahme von Verantwortung im Mittelpunkt. Dies wird erreicht durch ökonomisches, ökologisches, kulturell und sozial nachhaltiges Handeln. In Übereinstimmung mit dem Stakeholder-Ansatz sieht sich dm als Teil einer Gemeinschaft und möchte durch sein Handeln einen Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft leisten.33

Im Gegensatz zur Pflichtethik steht beim Utilitarismus nicht die Handlung selbst im Mittelpunkt der Betrachtung, sondern dessen Folgen. Da die Stakeholder hier als Mittel zum Zweck betrachtet werden können, ist der Utilitarismus mit der Stakeholder-Theorie sehr gering vereinbar. Dennoch wird eine Handlung als moralisch gut bewertet, wenn sie für die größte Zahl an Beteiligten bzw. Stakeholdern Freude oder Glück bzw. einen Vorteil mit sich bringt. Dies erfordert, dass in manchen Fällen das Wohl einer oder mehrerer Anspruchsgruppen geopfert werden muss. Ein Beispiel hierfür wäre die Kinderarbeit in einem Entwicklungsland zur Herstellung von Produktionsteilen, die in Deutschland weiterverarbeitet werden sollen. Durch den Utilitarismus ist die Kinderarbeit moralisch in Ordnung, sogar gerechtfertigt, wenn durch sie das Allgemeinwohl steigt und nur wenig Leid im Vergleich zur Freude erzeugt wird. Zwar leiden die Kinder als verhältnismäßig kleinere Anspruchsgruppe, jedoch steigt das Wohl der anderen, durch günstigere Preise für den Endverbraucher, was zu einer höheren Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens am Markt führt, was wiederum Arbeitsplätze sichert. Außerdem kann durch die Kinderarbeit auch in der Hinsicht ein Nutzen entstehen, dass in manchen Teilen der Erde Familien darauf angewiesen sind, ihre Kinder zur Arbeit zu schicken um zu überleben. Ohne die Kinderarbeit wären sie unfähig sich ausreichend ernähren zu können.

2 Teilaufgabe 2

2.1 Die GLOBE-Studie

Die GLOBE-Studie wurde 1991 durch einen Zusammenschluss von Wissenschaftlern und ursprünglich von Robert House konzipiert, an der Wharton School of Management in den USA begonnen.34 An der Studie sind 170 Wissenschaftler aus 60 Ländern, allen Kontinenten und wichtigen Kulturkreisen beteiligt.35 GLOBE steht für Global Leadership and Organizational Behavior Effectiveness Program, was Hinweis auf das Ziel der Studie gibt. Mit dieser noch laufenden Studie wird untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Landeskultur und der Personalführung existiert.36 Die GLOBE-Studie vergleicht nicht nur verschiedene Kulturen, sondern untersucht auch Führungsstile und deren Akzeptanz in den unterschiedlichen Kulturkreisen.37 Es wird also auch erforscht, ob ein internationaler akzeptierter Führungsstil existiert.38 Zur Ermittlung der Kulturdimensionen wurden rund 17.000 Manager der mittleren Managementebene verschiedener Unternehmen in 62 Ländern und drei Branchen befragt.39 Zu den Branchen zählen die Lebensmittelindustrie, die Telekommunikationsbranche und das Finanzwesen.40 Es wurden, mittels rund 300 Fragen zu den Themen Landes- und Organisationskultur sowie Führung, Daten erhoben. Hierbei wurden die Praktiken und Werte der jeweiligen Gesellschaft differenziert.41 Folglich wurden die neun folgenden Dimensionen identifiziert:42

1. Unsicherheitsvermeidung
2. Machtdistanz
3. Institutioneller Kollektivismus
4. Gruppen-/Familienbasierter Kollektivismus
5. Gleichberechtigung
6. Bestimmtheit
7. Zukunftsorientierung
8. Leistungsorientierung
9. Humanorientierung

Anhand der jeweiligen Ausprägung der Dimensionen lassen sich Kulturen messen und dementsprechend abbilden, beschreiben und dadurch ebenfalls miteinander vergleichen.

[...]


1 Vgl.: Russel-Walling, E.: 2007, S. 160

2 Vgl.: Wöhe, G., Döring, U.: 2010, S. 7

3 Vgl.: Wöhe, G., Döring, U.: 2010, S. 21

4 Vgl.: Wien, A., Franzke, N.: 2014, S, 95

5 Vgl.: ebenda

6 Vgl.: Russel-Willing, E.: 2007, S. 160

7 Vgl.: Wöhe, G., Döring, U.: 2010, S.51

8 Vgl.: Wöhe, G., Döring, U.: 2010, S. 50

9 Vgl.: Lüthy, H.: 2016, S. 36

10 Frankena, W. K.: 2017, S. 30

11 Pleger, W.: 2020, S.115

12 Vgl.: Conrad, C.A.: 2016, S.25

13 Vgl.: Lüthy, H.: 2016, S. 38

14 Vgl.: Frankena, W. K.: 2017, S. 18

15 Vgl.: Lüthy, H.: 2016, S.38

16 Vgl.: Krisch-Hutterer, R.: 2007, S. 7 f.

17 Vgl.: Holzmann, R.: 2015, S. 41

18 Vgl.: Holzmann, R.: 2015, S. 49

19 Vgl.: Krisch-Hutterer, R.: 2007, S. 8

20 Vgl.: Bauer, T., Arenberg, P.: 2018, S. 24

21 Vgl.: Holzmann, R.: 2015, S. 49

22 Vgl.: ebenda

23 Vgl.: Weiß, G., Zirfas, J.: 2020, S. 215

24 Vgl.: Kuttner, A.: 2015, S. 49 f.

25 Vgl.: Lüthy, H.: 2016, s. 43

26 Vgl.: Weiß, G., Zirfas, J.: 2020, S. 217

27 Vgl.: Frankena, W. K.: 2017, S. 35

28 Vgl.: Conrad, C. A.: 2016, S. 34

29 Vgl.: Holzmann, R.: 2015, S.48 f.

30 dm Drogeriemarkt GmbH & Co. KG, (Stand: 16.04.2020), dm.de

31 Vgl.: ebenda

32 Vgl.: dm Drogeriemarkt GmbH & Co. KG, (Stand: 16.04.2020), dm.de

33 Vgl.: ebenda

34 Vgl.: Brodbeck, F.: 2016, S. 56

35 Vgl.: Steyerer, J. et al.: 2007, S. 403

36 Vgl.: House, R.: S. 171 f.

37 Vgl.: Hagemann, K. et al.: 2014, S. 103

38 Vgl.: Brodbeck, F.: 2016, S. 62

39 Vgl.: Reimer, A.: 2005, S.36 ff.

40 Vgl.: Hagemann, K. et al.: 2014, S. 101

41 Vgl.: Reimer, A: 2005, S. 36 ff.

42 Vgl.: Kutscher, M. et al.: 2008, S. 742 ff.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Der Stakeholder-Ansatz, die Globe-Studie sowie die Unternehmens- und Lernkultur
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
23
Katalognummer
V1150702
ISBN (eBook)
9783346542717
ISBN (Buch)
9783346542724
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmenskultur, Stakeholder-Ansatz, Pflichtethik, Utilitarismus, Stakeholder-Theorie, Globe-Studie, Lernkultur, Scheins Drei-Ebenen-Modell, Lernmodell nach Agyris und Schön, Enkulturation, Sozialisation, Werte, kulturelle Praktiken
Arbeit zitieren
Nathalie Chatman (Autor:in), 2020, Der Stakeholder-Ansatz, die Globe-Studie sowie die Unternehmens- und Lernkultur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1150702

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