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Literale und mediale Sozialisation. Übereinstimmung und Abweichung

Title: Literale und mediale Sozialisation. Übereinstimmung und Abweichung

Elaboration , 2020 , 13 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Franziska Aeilts (Author)

German Studies - Miscellaneous
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Es ist nicht abzustreiten, dass heutzutage das Lesen durch Fernsehen, Computer und weiteren
vergleichbaren digitalen Medien ersetzt wurde und somit an Bedeutung verloren hat. Dennoch ist das Lesen eine grundlegende Voraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe, da lesen bildet und zugleich die Kreativität und darüber hinaus die Vorstellungskraft des Menschen fördert. Die sogenannten Sozialisationsinstanzen, insbesondere die Familie, die Schule und die Gleichaltrigengruppen, üben Einfluss auf die Entwicklung von Lese- und Medienkompetenz von Heranwachsenden aus. Wie sich Kinder und Jugendliche zu Leserinnen und Lesern entwickeln, ist also abhängig von den personalen, strukturellen und institutionellen Grundlagen.

Im Zentrum dieser Ausarbeitung stehen die Lese- und die Mediensozialisation, sowie ihre drei wichtigsten Sozialisationsinstanzen. Um ein erstes Verständnis zu erlangen, wird zu Beginn auf den allgemeinen Begriff der Sozialisation eingegangen und im Anschluss daran auf den der Lesesozialisation. Dieser wird anhand des Verhältnisses zur literarischen Sozialisation verdeutlicht. Nach einer Einarbeitung in die literale und mediale Sozialisation folgt die Darlegung von den Bedeutungen der Instanzen. Des Weiteren finden auch die Geschlechterdifferenzen Berücksichtigung und letztlich bilden die Wechselwirkungen innerhalb der Mediennutzung und der literalen Handlungen den abschließenden Teil dieser Studienarbeit.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sozialisation

2.1 Verhältnis von Lesesozialisation und literarischer Sozialisation

2.2 Literale und mediale Sozialisation

3. Instanzen der Lese- und Mediensozialisation

3.1 Familie

3.2 Schule

3.3 Gleichaltrige

4. Geschlechterdifferenzen

5. Wechselwirkungen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis zwischen der Lesesozialisation und der Mediensozialisation unter Berücksichtigung der wesentlichen Sozialisationsinstanzen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Heranwachsende zu einer eigenständigen Lese- und Medienkompetenz gelangen und welche Rolle äußere Einflüsse dabei spielen.

  • Allgemeine Grundlagen der Sozialisations- und Leseforschung
  • Differenzierung zwischen literaler und medialer Sozialisation
  • Einfluss der Instanzen Familie, Schule und Gleichaltrige
  • Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede bei der Mediennutzung
  • Wechselwirkungen zwischen Buchrezeption und neuen Informationsmedien

Auszug aus dem Buch

2.1 Verhältnis von Lesesozialisation und literarischer Sozialisation

Das Konzept der Lesesozialisation und der literarischen Sozialisation bildeten sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland für das Fachgebiet der Literalität und zusätzlich für die literarische Entfaltung aus. Eine grundlegende Frage dieser beiden Konzepte lautet, wie und wodurch das Lesen zu einem dauerhaften Bestandteil im Leben einer Person wird. Gleichermaßen von Bedeutung ist die Frage, wie sich die Lektüre auf die Entwicklung der Persönlichkeit eines Individuums auswirkt. Entscheidend für die Beantwortung dieser Frage ist die Berücksichtigung der Sozialisation zur Literatur, anders ausgedrückt zum Lesen. Auch der Einfluss von Lektüre auf die gesellschaftliche Handlungsfähigkeit, sowie auf die Formung einer individuellen Identität in der derzeitigen Gesellschaft, ist Teil dieser Frage. Hierbei spielt die Sozialisation durch Literatur eine beachtliche Rolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Lesens in Zeiten digitaler Medien ein und definiert das Ziel der Arbeit, die wichtigsten Sozialisationsinstanzen näher zu beleuchten.

2. Sozialisation: Das Kapitel erläutert den soziologischen Begriff der Sozialisation und setzt diesen in den Kontext der Lesesozialisation sowie der literarischen Entwicklung.

3. Instanzen der Lese- und Mediensozialisation: Hier werden die Rollen der Familie, der Schule und des sozialen Umfelds (Gleichaltrige) als prägende Instanzen der Leseerziehung analysiert.

4. Geschlechterdifferenzen: Dieser Abschnitt befasst sich mit den signifikanten Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen hinsichtlich ihrer Medienwahl, Lesegewohnheiten und Präferenzen bei der Computernutzung.

5. Wechselwirkungen: Hier werden die komplexen Zusammenhänge zwischen traditionellem Lesen und der Nutzung moderner Medien sowie die gegenseitigen Einflüsse der Instanzen dargestellt.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, wobei betont wird, dass das Lesen trotz digitaler Konkurrenz eine zentrale Rolle für die gesellschaftliche Teilhabe einnimmt.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Mediensozialisation, Sozialisationsinstanzen, Familie, Schule, Gleichaltrige, Geschlechterdifferenzen, Literalität, Lesekompetenz, Mediennutzung, Medienkompetenz, Anschlusskommunikation, Persönlichkeitsentwicklung, Leseförderung, Digitale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche ihre Lese- und Medienkompetenz entwickeln und welche Rolle dabei die verschiedenen Sozialisationsinstanzen spielen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Konzepten der Lesesozialisation, der Bedeutung von Elternhaus und Schule sowie den geschlechterspezifischen Unterschieden bei der Mediennutzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Lesen zu einem dauerhaften Bestandteil im Leben Heranwachsender wird und wie moderne Medien diese Prozesse beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Verfasserin stützt sich auf etablierte Theorien der Sozialisationsforschung, unter anderem von Klaus Hurrelmann, sowie auf Fachliteratur zur Lesedidaktik.

Was genau wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Der Hauptteil analysiert die Einflussfaktoren der Familie, der Schule und der Peergroup, untersucht geschlechtsspezifische Divergenzen und beleuchtet die Interaktion zwischen Print- und digitalen Medien.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind neben der Sozialisation auch die Anschlusskommunikation, Literalität, Medienkompetenz und das „doing gender“ in Bezug auf das Mediennutzungsverhalten.

Wie wirken sich die Eltern auf die Lesesozialisation ihrer Kinder aus?

Das Elternhaus gilt als wirksamster Faktor, da ein leseorientiertes Umfeld und gemeinsame Leseaktivitäten die Leseintensität und das Interesse der Kinder maßgeblich stabilisieren.

Welchen Einfluss hat die Schule laut der Arbeit auf das Leseverhalten?

Obwohl der Schule als Institution eine wichtige Rolle bei der Leseförderung zukommt, stellt die Autorin fest, dass schulische Bemühungen bei einigen Kindern paradoxerweise zu einem Verlust der Leselust führen können.

Wie unterscheiden sich Jungen und Mädchen bei der Computernutzung?

Jungen nutzen Computer häufiger für Spiele und Unterhaltung, während Mädchen dazu neigen, digitale Medien verstärkt für kommunikative und literalitätsbezogene Zwecke einzusetzen.

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Details

Title
Literale und mediale Sozialisation. Übereinstimmung und Abweichung
College
University of Vechta
Grade
2,7
Author
Franziska Aeilts (Author)
Publication Year
2020
Pages
13
Catalog Number
V1154054
ISBN (eBook)
9783346546975
ISBN (Book)
9783346546982
Language
German
Tags
literale sozialisation übereinstimmung abweichung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Aeilts (Author), 2020, Literale und mediale Sozialisation. Übereinstimmung und Abweichung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1154054
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