In der vorliegenden Proseminararbeit soll ausgehend von der Definition des englischen Merkantilismus untersucht werden, wie der englische Staat den Grundstein für seine spätere Position als so genannte erste See- und Handelsmacht der Welt legen und ausbauen konnte. Im Zentrum dieser Arbeit stehen dabei die Bestrebungen des englischen Staates zur Erschaffung und Stärkung der eigenen Wirtschafts- und Handelskraft.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1. Definition des englischen Merkantilismus
- 2. England zu Beginn der frühen Neuzeit
- 3. Der frühe Merkantilismus
- 3.1. Die Sicherung des eigenen Handels
- 3.2. Handelsgesellschaften als Motor der Staatswirtschaft
- 4. Der Navigation Act
- 4.1. Entstehung und Inhalt
- 4.2. Bedeutung und Wirkung
- 5. Auswertung
- Quellen- und Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Proseminararbeit befasst sich mit der Entwicklung Englands zur Handelsmacht im frühen Merkantilismus. Sie untersucht, wie der englische Staat den Grundstein für seine spätere Position als See- und Handelsmacht legte und ausbaute. Im Fokus stehen die Bestrebungen des englischen Staates zur Stärkung der eigenen Wirtschafts- und Handelskraft.
- Definition des englischen Merkantilismus
- England zu Beginn der frühen Neuzeit
- Die Sicherung des eigenen Handels
- Handelsgesellschaften als Motor der Staatswirtschaft
- Der Navigation Act und seine Bedeutung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Bedeutung Englands als Handelsmacht in den historischen Kontext und beleuchtet die Rolle des Merkantilismus in dieser Entwicklung. Kapitel 1 definiert den englischen Merkantilismus als eine Wirtschaftspolitik, die auf die Regulierung der Wirtschaft durch den Staat setzt, um die eigene Finanzkraft zu erhöhen. Kapitel 2 gibt einen Überblick über die Situation Englands zu Beginn der frühen Neuzeit. Kapitel 3 behandelt den frühen Merkantilismus in England, wobei die Sicherung des eigenen Handels und die Rolle von Handelsgesellschaften als Motor der Staatswirtschaft im Vordergrund stehen. Kapitel 4 analysiert den Navigation Act, seine Entstehung, seinen Inhalt und seine Bedeutung für die englische Handelspolitik. Die Auswertung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und beleuchtet die Bedeutung des frühen Merkantilismus für die Entwicklung Englands zur Handelsmacht.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den englischen Merkantilismus, die Handelspolitik Englands, die Sicherung des eigenen Handels, Handelsgesellschaften, der Navigation Act, die Entwicklung Englands zur Handelsmacht und die Rolle des Staates in der Wirtschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was ist englischer Merkantilismus?
Eine Wirtschaftspolitik der frühen Neuzeit, die darauf abzielte, durch staatliche Regulierung und Außenhandel den Reichtum und die Macht des Staates zu maximieren.
Was war der "Navigation Act"?
Ein Gesetz von 1651, das vorschrieb, dass Waren nach England nur auf englischen Schiffen transportiert werden durften, um die holländische Konkurrenz auszuschalten.
Welche Rolle spielten Handelsgesellschaften?
Sie fungierten als Motor der Staatswirtschaft, indem sie Monopole für den Handel mit bestimmten Regionen (z.B. Indien) erhielten und so den Kapitalzufluss sicherten.
Wie wurde England zur ersten Seemacht der Welt?
Durch die konsequente Förderung des Schiffbaus, den Schutz eigener Handelsrouten und die merkantilistische Schwächung der Rivalen.
Was war das Ziel der frühen englischen Wirtschaftspolitik?
Die Erschaffung und Stärkung der eigenen Wirtschafts- und Handelskraft zur Finanzierung des Staates und der Flotte.
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- Raik Dowedeit (Author), 2007, Der Reichtum liegt im Außenhandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115615