In diesem Bericht geht es um die Herstellung eines Waschmittelbehälters und einer Waschmittelabfüllanlage, die in verschiedenen Supermärkten etabliert werden sollen. Das Projekt stellt die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in den Mittelpunkt. Am Ende des Berichtes steht durch mehrere Recherchen und eigener Konstruktion ein Prototyp in Aussicht. Zudem wird die CO2-Bilanz dieses Produktes erläutert.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Aktuelle Klimasituation
1.2 Plastikverbrauch der Waschmittel
1.3 Ziele
2 Recherche
2.1 Patent
2.2 Benchmark
3 Projektorganisation
3.1 Canvas
3.2 SCRUM
3.2.1 Teamaufteilung
3.2.2 Product Backlog
3.2.3 Sprint Backlog
4 Ausarbeitung
4.1 Waschmittel
4.1.1 Gegenüberstellung
4.1.2 Fazit
4.2 Waschmittelbehälter
4.2.1 Größe
4.2.2 Materialauswahl
4.2.2.1 Benchmark-Analyse
4.2.2.2 Recycling
4.2.3 Nicht fossile Kunststoffe
4.2.4 Behälterform
4.2.4.1 Ergonomie
4.2.4.2 Produktsicherheit
4.2.4.3 Lagerung
4.2.5 Verschluss
4.2.5.1 Polypropylen (kurz PP)
4.2.5.2 Warum kein Biokunstoff?
4.2.6 Etikett
4.2.6.1 Aufbau
4.2.6.2 Obermaterial
4.2.6.3 Aufdruck
4.2.6.4 Kleber
4.2.6.5 Angaben auf dem Etikett
4.2.6.6 Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 648/2004
4.2.6.7 Allgemeine Kennzeichnungen
4.2.6.8 Anhang VII Abschnitt D
4.2.6.9 Kennzeichnung nach Gefahrstoffrecht
4.2.7 Waschmittelbehälter Gesamtzeichnung
4.3 Abfüllanlage
4.3.1 Kundensicherheit
4.3.1.1 Anleitung
4.3.1.2 Design
4.3.1.3 Augenreizung
4.3.2 Form der Abfüllanlage
4.3.2.1 Bedienung
4.3.2.2 Ergonomie
4.3.2.3 Anleitung
4.3.2.4 Fazit
4.3.3 Material Abfüllanlage
4.3.3.1 Grundgestell
4.3.3.2 Tank
4.3.3.3 Abtropfblech
4.3.3.4 Auffangbehälter
4.3.4 Rücklauf/Ablauf
4.3.4.1 Rücklauf
4.3.4.2 Ablauf
4.3.4.3 Auffangbehälter
4.3.4.4 Fazit
4.3.5 Tank
4.3.5.1 Lösung 1
4.3.5.2 Lösung 2
4.3.5.3 Fazit
4.3.5.4 Fassgröße
4.3.6 Förderung
4.3.6.1 Lösung 1
4.3.6.2 Lösung 2
4.3.6.3 Fazit
4.3.6.4 Förderdruck zu Lösung 1
4.3.7 Abfüllmengenbestimmung
4.3.7.1 Lösung 1
4.3.7.2 Lösung 2
4.3.7.3 Lösung 3
4.3.7.4 Fazit
4.3.8 Sortiment
4.3.9 Gesamtzeichnung Abfüllanlage
5 CO2 Analyse
5.1.1 Allgemein
5.1.2 Einsparung durch Wegfall von Neuproduktionen
5.1.3 Faktor Verbrennung
5.1.4 Faktor Transport
5.1.5 Ergebnis
6 Markteinführung
6.1 Zeitpunkt
6.2 Zielgruppen
6.3 Besonderer Nutzen
6.4 Produktplatzierung
6.5 Hindernisse
6.6 Erfolgsindikatoren
6.7 Installation im Markt
6.7.1 Platz für den Nachfüllautomaten
6.7.2 Anlieferung / Lagerung
6.8 Werbung
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Projektarbeit ist die Entwicklung eines umweltfreundlichen, wiederverwendbaren Waschmittelbehälters und einer dazugehörigen Abfüllanlage, um den massiven Plastikmüll durch Einwegverpackungen in diesem Sektor drastisch zu reduzieren. Es wird untersucht, wie eine nachhaltige Konstruktion die Recyclingfähigkeit verbessert und durch die Kreislaufführung der Behälter die CO2-Bilanz signifikant optimiert werden kann.
- Konstruktion eines nachhaltigen, langlebigen Waschmittelbehälters aus Polyethylen (PE-HD)
- Konzeption einer intuitiven und sicheren Abfüllanlage für den Einzelhandel
- Umsetzung eines umweltschonenden Pfandsystems für Waschmittel
- Analyse der CO2-Einsparungspotenziale durch Vermeidung von Neuproduktion und Müllverbrennung
- Untersuchung ergonomischer und sicherheitstechnischer Aspekte für den Endverbraucher
Auszug aus dem Buch
1.2 Plastikverbrauch der Waschmittel
Ein Bericht der Zeit Online, die sich zur groben Abschätzung zum Waschmittel-Plastikverbrauch auf eine Statistik des Industrieverbands Körperpflege und Waschmittel bezieht, werden in Deutschland pro Jahr allein 596.000 Tonnen Waschmittel verbraucht, davon seien ca. 262.240 Tonnen flüssiges Waschmittel, was knapp der Hälfte entspricht. Aufgrund der Annahme, dass die übliche Packungsgröße 1,5 Liter entspricht und 1 Liter Waschmittel zur Vereinfachung mit 1 kg Gewicht gleichgesetzt wird, erhält man knapp 175 Millionen Plastikflaschen [6]. Aktuell ist Persil das meistverkaufte Waschmittel [7]. Da eine leere Flasche Persil Color 165 g wiegt, ergibt das fast 29 Millionen Kilo Plastikmüll im Jahr, allein verursacht durch Waschmittelbehälter [6]. Aufgrund der Tatsache das es sich hier um Näherungswerte handelt, kann dieses Ergebnis vom wahren Plastikkonsum abweichen, dennoch wird das Problem gut veranschaulicht. Momentan werden ca. 16 Prozent des alten Kunstoffs recycelt [8]. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen unterscheidet sich preislich das durch den Recyclingprozess gewonnene Rezyklat nicht nennenswert von einem Neukunstoff. Qualitativ ist jedoch das Rezyklat nicht so rein. Des Weiteren bestehen Produkte oftmals aus verschiedenen Plastiktypen, die zum Recyceln erst einmal in ihre verschiedenen Bestandteile sortiert werden müssten, was die Aufarbeitung sehr teuer werden lässt. Eine logische Schlussfolgerung wäre also von Beginn an den Plastikkonsum zu reduzieren, um weniger Plastikmüll zu produzieren und Müllberge vorzubeugen [Abbildung 3].
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die aktuelle Klimasituation, den hohen Plastikverbrauch durch Waschmittel und definiert die Zielsetzung des Projekts.
2 Recherche: Das Kapitel befasst sich mit der Patentprüfung sowie einer Benchmark-Analyse bestehender Nachfüllstationen im Einzelhandel.
3 Projektorganisation: Es wird die Arbeitsstruktur erläutert, insbesondere der Einsatz von Canvas und Scrum zur Steuerung der Projektentwicklung.
4 Ausarbeitung: Hier erfolgt die detaillierte technische Planung der Waschmittelart, der Behältergestaltung sowie der Komponenten und Abläufe der Abfüllanlage.
5 CO2 Analyse: Dieses Kapitel stellt eine Überschlagsrechnung auf, wie viel CO2 durch die Vermeidung von Neuproduktion und Verbrennung von Plastik eingespart werden kann.
6 Markteinführung: Es werden Strategien zur Markteinführung, Zielgruppen, Produktplatzierung und Werbemaßnahmen thematisiert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Zielgruppe zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Skalierbarkeit und Erfolgsmessung des Projekts.
Schlüsselwörter
Waschmittelbehälter, Abfüllanlage, Nachhaltigkeit, Plastikverbrauch, Recycling, Kreislaufwirtschaft, CO2-Einsparung, Konstruktion, Einzelhandel, Umweltschutz, PE-HD, Spritzguss, Nachfüllstation, Produktsicherheit, Ergonomie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer nachhaltigen Abfüllanlage für Waschmittel und eines zugehörigen, wiederverwendbaren Behälters, um den Plastikverbrauch zu reduzieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?
Zentrale Themen sind die technische Konstruktion des Behälters (Materialwahl, Ergonomie), die Konzeption der Abfüllstation (Bedienung, Sicherheit) sowie eine Analyse der ökologischen CO2-Einsparungen.
Was ist das primäre Ziel des Projekts?
Das primäre Ziel ist es, durch ein funktionierendes System aus Mehrwegbehältern und Abfüllstationen eine umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Einweg-Plastikflaschen zu schaffen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für das Projektmanagement verwendet?
Das Team nutzte eine agile Projektorganisation basierend auf der Scrum-Methodik, inklusive Product Backlog und Sprint-Planung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Recherche, die detaillierte Ausarbeitung des Produktdesigns (Behälter und Anlage) sowie eine umfassende CO2-Analyse zur Quantifizierung des ökologischen Nutzens.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Begriffe sind Waschmittelbehälter, Abfüllanlage, Nachhaltigkeit, Recycling, PE-HD, CO2-Einsparung und Kreislaufwirtschaft.
Warum wurde Polyethylen (PE-HD) als Material für den Behälter gewählt?
PE-HD wurde aufgrund seiner hohen Recyclingfähigkeit, Robustheit gegenüber Förderdruck und der Eignung für den Spritzgussprozess ausgewählt.
Wie stellt die Abfüllanlage die Kundensicherheit sicher?
Die Sicherheit wird durch ergonomisches Design ohne scharfe Kanten, eine klare "Schritt-für-Schritt"-Anleitung, Vorrichtungen gegen Spritzer und eine kinderfreundliche Bedienung gewährleistet.
Wie erfolgt die CO2-Einsparung bei diesem System?
Die Einsparung ergibt sich primär aus dem Wegfall der jährlichen Neuproduktion von Millionen von Plastikflaschen sowie der Vermeidung von CO2-Emissionen, die durch die Verbrennung von Kunststoffabfällen entstehen würden.
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- Anonym (Author), 2021, Entwurf und Konstruktion eines Waschmittelbehälters und einer Abfüllanlage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1159196