Das Buch gibt zehn Tipps für die praktische Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk. Es hilft bei der Prüfungsvorbereitung und gibt einen tiefen Einblick darüber, was einen in der praktischen Prüfungswoche erwartet.
In diesem Buch wird genau beschrieben, auf welche Dinge besonderer Wert gelegt wird und wie hier viele Punkte gesammelt werden können. Teilweise sind detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen enthalten, die zu einem positiven Ergebnis führen. Damit nimmt das Buch viel Druck und Stress raus und lässt einen selbstsicher in die Prüfung gehen.
Inhaltsverzeichnis
1 ERÖFFNUNG DER MEISTERPRÜFUNG
2 FORMALE WANDGESTALTUNG
3 PRÄSENTATIONSRAHMEN
4 WERKSTOFFPLAN
5 ÜBUNG MACHT DEN MEISTER
6 VIER GEWINNT
7 THEORETISCHE PRÜFUNG
8 ARBEITSABLAUFPLÄNE, VORBEREITUNG
9 MEISTERPRÜFUNG
Zielsetzung & Themen
Dieses Buch hat das Ziel, angehenden Malern und Lackierern eine fundierte Strategie an die Hand zu geben, um die praktische Meisterprüfung effizient, strukturiert und erfolgreich zu absolvieren. Der Fokus liegt dabei auf der Vermeidung typischer Zeitfresser und der Etablierung professioneller Arbeitsabläufe.
- Effiziente Vorbereitung und Strukturierung der Prüfungszeit.
- Optimierung des Präsentationsrahmens (Alternative zur klassischen Koje).
- Wichtigkeit der detaillierten Planung und Arbeitsablaufoptimierung.
- Strategien für das Verkaufsgespräch und das professionelle Auftreten vor Prüfern.
- Praxiserprobte Tipps zur Materialwahl und Werkprobenfertigung.
Auszug aus dem Buch
FESTLEGUNG DEINES PRÄSENTATIONSRAHMENS (KOJE MAL ANDERS)
Ich möchte dir eine clevere Alternative zur klassischen Koje vorstellen. Vorab erläutere ich dir kurz erhebliche Nachteile der Koje im Vergleich zu dieser Lösung.
Nachteil Koje: Man hat angrenzende Flächen und muss somit saubere und strichgerade Übergänge herstellen. Vor allem muss man die Trocknungszeiten der Flächen beachten und man hat auch ein großes Risiko, wenn man die bereits beschichtete Fläche nochmal abkleben muss. Sie könnte durch das Abziehen des Tapes beschädigt werden. Oder es könnte Unterläufer geben und somit die bereits fertiggestellte Technik wieder beschädigen. Und was kostet das Ausbessern? ZEIT.. ZEIT.. ZEIT!
Die Mindestanforderungen an die Flächengröße einer jeweiligen Werkprobe sind 0,5 m² – also warum sollte man diese dann viel größer machen als nötig? Alles andere kostet wieder mehr Zeit, Material und ist vor allem schwieriger.
Ich habe mich für Platten mit Holzdübeln entschieden. Die konnte ich wunderbar in der Vorbereitungswoche anbringen. Der große Vorteil hierbei ist, dass man keine angrenzenden Flächen hat, nichts abkleben muss und vor allem auch deutlich kleinere Flächen beschichten muss. Außerdem verzichtest man auf einen Deckel, somit muss man nicht Überkopf arbeiten, saut nichts ein und muss nichts abdecken wenn man die Flächen beschichtet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 ERÖFFNUNG DER MEISTERPRÜFUNG: Dieses Kapitel erläutert den Umgang mit dem Kundenauftrag und betont die Notwendigkeit, diesen als Grundlage für alle weiteren Planungen zu verinnerlichen.
2 FORMALE WANDGESTALTUNG: Hier wird empfohlen, gestalterische Entwürfe simpel zu halten, um Zeit zu sparen und eine zügige Umsetzung in der Prüfungswoche zu ermöglichen.
3 PRÄSENTATIONSRAHMEN: Es wird eine Alternative zur klassischen Koje mittels Platten vorgestellt, um Abklebearbeiten zu minimieren und effizienter zu arbeiten.
4 WERKSTOFFPLAN: Das Kapitel gibt praktische Hinweise zur kompakten Gestaltung und professionellen Anbringung des Werkstoffplans auf Acrylglas.
5 ÜBUNG MACHT DEN MEISTER: Hier liegt der Fokus auf der Bedeutung von Probeläufen unter realen Prüfungsbedingungen, um Sicherheit in den Abläufen zu gewinnen.
6 VIER GEWINNT: Es werden vier zentrale Werkproben hervorgehoben, die für den Erfolg entscheidend sind, inklusive Tipps für das Verkaufsgespräch.
7 THEORETISCHE PRÜFUNG: Dieses Kapitel beschreibt Strategien zur Vorbereitung auf den fachtheoretischen Teil der Prüfung durch das Studium alter Prüfungsunterlagen.
8 ARBEITSABLAUFPLÄNE, VORBEREITUNG: Es wird die enorme Bedeutung einer strukturierten Zeitplanung und der Nutzung der Vorbereitungswoche als Generalprobe betont.
9 MEISTERPRÜFUNG: Das abschließende Kapitel motiviert dazu, Ruhe zu bewahren, sich an den erarbeiteten Plan zu halten und Fehler professionell zu managen.
Schlüsselwörter
Meisterprüfung, Malerhandwerk, Lackiererhandwerk, Werkprobe, Arbeitsablaufplan, Kundenauftrag, Präsentationsrahmen, Detailentwurf, Zeitmanagement, Prüfungsvorbereitung, Handwerkstechnik, Wandgestaltung, Verkaufsgespräch, Effizienz, Fachpraxis.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Das Buch ist ein Leitfaden für angehende Maler- und Lackierermeister, um die praktische Meisterprüfung durch bessere Planung und Struktur sicher zu bestehen.
Was sind die zentralen Themenfelder des Werkes?
Die zentralen Themen umfassen die Vorbereitung des Kundenauftrags, die Wahl des Präsentationsrahmens, die Zeitplanung sowie das professionelle Auftreten in der Prüfung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Prüflingen durch wertvolle Tipps und eine klare Struktur dabei zu helfen, Zeit zu sparen und die Prüfung ohne unnötigen Stress zu bestehen.
Welche wissenschaftliche bzw. praktische Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt einen erfahrungsbasierten Ansatz, bei dem er bewährte Strategien wie die Arbeit mit Platten statt der klassischen Koje und detaillierte Zeitpläne empfiehlt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Vorbereitung auf die Werkproben, die Erstellung von Arbeitsablaufplänen und Tipps für das Verkaufsgespräch.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk am besten?
Meisterprüfung, Handwerk, Zeitmanagement, Werkproben, Prüfungsstrategie und professionelle Vorbereitung.
Warum sollte ich laut dem Autor auf die klassische Koje verzichten?
Die klassische Koje erfordert aufwendige Abklebearbeiten, zeitintensive Übergangsgestaltungen und birgt ein hohes Risiko für Beschädigungen bei Trocknungs- oder Korrekturphasen.
Warum ist die Wahl des Materials für den Werkstoffplan so wichtig?
Die Verwendung von Acrylglas wirkt professioneller, erfordert keine zusätzliche Beschichtung und bietet durch die Verwendung eines geeigneten "Ultra-Klebers" einen sicheren Halt für die Werkproben.
Welche Rolle spielt das Verkaufsgespräch im Prüfungsprozess?
Das Verkaufsgespräch ist eine der vier entscheidenden Werkproben, in der der Prüfling durch Vorbereitung, eine klare Struktur und sicheres Auftreten gegenüber den Prüfern punkten kann.
- Arbeit zitieren
- Michel Angelok (Autor:in), 2021, Tipps für die praktische Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1162598