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Risikomanagementsysteme und Shareholder-Value-Management

Title: Risikomanagementsysteme und Shareholder-Value-Management

Bachelor Thesis , 2015 , 40 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Timo Borkenhagen (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Die Gestaltung von Risikomanagementsystemen hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung zugenommen. Durch die zunehmende Globalisierung erhöht sich der Druck auf die Unternehmen. Die vernetzte Welt hat zur Folge, dass sich die Unternehmen einer höheren Dynamik und Komplexität der Märkte stellen müssen. Neue Informationstechnologien und Innovationen und niedrige Transportkosten vereinfachen den Eintritt in neue Märkte, jedoch verbergen sich auch hier neue Risiken, gegen die man im Schadensfall vorbereitet sein muss.

Unabhängig von den rechtlichen Vorgaben ist es auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll, sich drohenden Risiken zu widmen. Vorausschauendes Risikomanagement erhöht die Chance auf den langfristigen Bestand eines Unternehmens und macht durch die Identifikation und Vorauskoordination von möglichen Risikofeldern eine kurzfristige Reaktion auf eintretende Krisen erst möglich. Ein gutes Risikomanagement verursacht allerdings hohe Kosten, da für die Planung und Kontrolle des Risikomanagements Mitarbeiter abgestellt werden müssen. Dem entgegen steht die Ausrichtung auf das Shareholder-Value-Management. Dieses hat zum Ziel den Unternehmenswert zu steigern. Die jeweiligen Bereiche unterliegen dadurch dem Druck der Unternehmensführung ihr Dasein zu rechtfertigen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Themenstellung, Relevanz des Themas und Aufbau der Arbeit

2 Risikomanagement

2.1 Risikobegriff

2.2 Begriff des Risikomanagement

2.3 Ursprung und Entwicklung von Risikomanagementsystemen

2.4 Ziele und Aufgaben eines Risikomanagementsystems

2.5 Risikofaktoren eines Unternehmens

2.5.1 Leistungswirtschaftliche Risiken

2.5.2 Finanzwirtschaftliche Risiken

2.6 Risikoberechnung

2.6.1 Value at Risk

2.6.2 Capital Asset Pricing Model

2.7 Zusammenfassung

3 Shareholder Value Management

3.1 Begriff des Shareholder Value

3.2 Idee und Grundlage des Shareholder Value Managements

3.3 Ziele und Aufgaben des Shareholder Value

3.4 Berechnung des Shareholder Values

3.4.1 Cash-Flow Prognose

3.4.2 Diskontierung der Cash-Flow Prognose

3.4.3 Residualwert

3.5 Kritik am Shareholder Value.

3.6 Zusammenfassung

4 Unternehmenswertsteigerung durch Risikomanagement

4.1 Situation auf vollkommenen Märkten

4.2 Beeinflussung der Steuerlast

4.3 Einflussnahme auf Transaktionskosten

4.4 Prinzipal-Agent-Problematik

4.5 Fremdkapitalbeschaffung

4.6 Verbesserung der Entscheidungsqualität

4.7 Wertbeitrag durch Risikotransfers

5 Kritische Würdigung und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Bachelorarbeit untersucht, wie ein systematisches Risikomanagement zur Steigerung des Unternehmenswertes beitragen kann, indem es die Verbindung zwischen Risikoüberwachung und dem Shareholder-Value-Management-Konzept analysiert.

  • Grundlagen des Risikomanagements und Identifikation von Risikofaktoren
  • Konzept und Methoden des Shareholder Value Managements
  • Wechselwirkungen zwischen Risikomanagement und Unternehmensbewertung
  • Analyse von Wertsteigerungspotenzialen durch Risikominderung und Informationsasymmetrie-Abbau
  • Rolle von Versicherungen und Finanzplanung als Instrumente zur Wertsteigerung

Auszug aus dem Buch

4.4 Prinzipal-Agent-Problematik

Die Agency-Theorie basiert auf der Tätigkeit eines Agenten im Auftrag eines Prinzipals. Dazu erteilt der Prinzipal dem Agenten Entscheidungsbefugnisse, da der Agent in dieser Tätigkeit besser informiert oder qualifiziert ist (Informationsasymmetrie). Umweltzustände beeinflussen das Ergebnis der Tätigkeit, was es für den Prinzipal erschwert eine schlechte Leistung auf die Arbeit des Agenten oder den Umweltzustand zurückzuführen. Die Entscheidungsfreiheit und der Informationsvorteil können dazu führen, dass der Agent eigenen Interessen verfolgt und die Interessen seines Prinzipals vernachlässigt. Durch diesen Konflikt entstehen durch Überwachung und Bindung des Agenten Agency-Kosten. Der Prinzipal kann diese Kosten an den Agenten weitergeben, jedoch nur bis zur Schwelle an der die Annahme der Tätigkeit für den Agenten unattraktiv wird. Hieraus ergibt sich, dass beide Parteien Interesse an einer Minimierung der Konfliktkosten haben.

Zwei Typen von Agency-Problemen sind für das Risikomanagement relevant: das Risikopräferenzproblem, welches auf die Beziehung zwischen Eigentümer und Manager eingeht, sowie das Unterinvestitionsproblem, welches sich der Eigentümer-Gläubiger-Beziehung widmet.

Für den Manager stellt der zukünftige Wert seiner Arbeit das größte Vermögen dar. Dieses Vermögen wird negativ beeinflusst durch zunehmendes Risiko des Cash-Flows seines Unternehmens und durch Reputationsverluste im Falle eines Konkurses. Gegen diese unternehmensspezifischen Risiken kann sich der Investor durch Diversifikation absichern. Manager sind diesen Risiken meist ausgesetzt, wodurch sich ein Risikopräferenzproblem ergibt. Durch dieses Problem entstehen Agency-Kosten durch Opportunitätskosten. Die Opportunitätskosten ergeben sich hier durch risikomildernde Maßnahmen, wie zum Beispiel Diversifikation außerhalb des Kerngeschäftes oder der nicht steueroptimalen Minimierung des Verschuldungsgrades. Reduziert das Unternehmen das finanzielle Risiko des Managers durch Risikomanagement, verringert dies auch die Gefahr, dass das Management nicht im Sinne der Investoren handelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Themenstellung, Relevanz des Themas und Aufbau der Arbeit: Einleitung in die Bedeutung von Risikomanagementsystemen in einer globalisierten Welt sowie Formulierung der zentralen Forschungsfrage.

2 Risikomanagement: Definition der Risikobegriffe, Erläuterung der Aufgaben eines Risikomanagementsystems und Darstellung relevanter Methoden zur Risikoberechnung wie VaR und CAPM.

3 Shareholder Value Management: Analyse des Konzepts der wertorientierten Unternehmensführung nach Rappaport, einschließlich der Berechnungsgrundlagen und einer kritischen Würdigung des Modells.

4 Unternehmenswertsteigerung durch Risikomanagement: Untersuchung der synergetischen Potenziale, wie die Reduzierung von Steuerlast und Transaktionskosten sowie die Verbesserung der Entscheidungsqualität durch aktives Risikomanagement.

5 Kritische Würdigung und Ausblick: Synthese der Ergebnisse, die eine erfolgreiche Verknüpfung von Risikomanagement und Shareholder Value Management belegt und zukünftige Forschungsfelder aufzeigt.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Shareholder Value, Unternehmenswertsteigerung, Risikobewertung, KonTraG, Cash-Flow Prognose, Risikotransfers, Agency-Theorie, Finanzwirtschaftliche Risiken, Risikofrüherkennung, Kapitalkosten, Unternehmenssteuerung, Risikopräferenz, Marktvolatilität, Werttreiber.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretische und praktische Verbindung zwischen Risikomanagementsystemen und dem Shareholder-Value-Management-Konzept mit dem Ziel, Wege zur Steigerung des Unternehmenswertes aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Risikoanalyse und -steuerung innerhalb von Unternehmen sowie die Anwendung wertorientierter Kennzahlen zur Planung und Bewertung der Geschäftstätigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwiefern ein systematisches Risikomanagement zu einer messbaren Steigerung des Unternehmenswertes beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die betriebswirtschaftliche Konzepte wie das Risikomanagement (ISO 31000, KonTraG) und das Shareholder-Value-Konzept (Rappaport) zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der beiden Konzepte und eine anschließende Analyse ihrer Verknüpfungspunkte, unter anderem bei der Beeinflussung der Steuerlast und der Transaktionskosten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Risikomanagement, Shareholder Value, Wertsteigerung, Risikofaktoren, Agency-Theorie und Unternehmenssteuerung.

Wie unterscheidet sich das Risikomanagement-Verständnis im KonTraG von anderen Definitionen?

Das KonTraG fokussiert sich stärker auf die frühzeitige Erkennung bestandsgefährdender Risiken, während andere Definitionen, wie die ISO 31000, einen breiteren, auf Wertschöpfung und Unsicherheitsmanagement ausgerichteten Ansatz verfolgen.

Welchen Einfluss hat das Risikomanagement auf die Agent-Problematik?

Durch die Stabilisierung der Cash-Flows und die Reduzierung der Konkurswahrscheinlichkeit können Opportunitätskosten gemindert werden, was dazu führt, dass das Management stärker im Sinne der Investoren agiert.

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Details

Title
Risikomanagementsysteme und Shareholder-Value-Management
College
University of the Federal Armed Forces München  (Betriebswirtschaftslehre)
Grade
1,0
Author
Timo Borkenhagen (Author)
Publication Year
2015
Pages
40
Catalog Number
V1163079
ISBN (PDF)
9783346571588
ISBN (Book)
9783346571595
Language
German
Tags
Risikomanagement Risiko Management Shareholder Value System Risikofaktoren Value at Risk Risikoberechnung Capital Asset Pricing Model CAPM Cashflow Cash-Flow Cash Flow Prognose Residualwert Diskontierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timo Borkenhagen (Author), 2015, Risikomanagementsysteme und Shareholder-Value-Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1163079
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