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Jugendsprache vom 16. Jahrhundert bis heute. Entwicklungen und Einflüsse

Title: Jugendsprache vom 16. Jahrhundert bis heute. Entwicklungen und Einflüsse

Term Paper (Advanced seminar) , 2018 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Alexandra Plechinger (Author)

Speech Science / Linguistics
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Ziel dieser Seminararbeit ist es, den Wandel der fremdsprachlichen Einflüsse auf die Jugendsprache seit dem 16. Jahrhundert bis heute zu analysieren.

Jugendsprache - Wörter wie cool, YOLO oder ultrafett werden damit verbunden und viele Eltern benötigen bei einigen Ausdrücken der Sondersprache ihrer Schützlinge ein jugendsprachliches Lexikon.

Assoziationen zu diesem Begriff kommen nahezu jedem in den Sinn. Doch wie definiert man diesen genau, wenn man berücksichtigen möchte, dass Jugendsprache nicht nur ein Phänomen der heutigen, von Medien geprägten, Gesellschaft ist, sondern ein zeitübergreifendes Kontinuum darstellt?

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Inhaltsverzeichnis

1. Würden sich zwei von heute und früher unterhalten...

2. Jugendsprache

2.1 Allgemeine Definition

2.2 Gründe der sprachlichen Abgrenzung Jugendlicher

3. Jugendsprache im historischen Kontext

4. Der fremdsprachliche Einfluss auf die deutsche Jugendsprache im historischen Kontext

4.1 16./17. Jahrhundert

4.2 18./19. Jahrhundert

4.3 20. Jahrhundert / heute

4.4 Fazit

5. Spekulative Fragen für die zukünftige deutsche Jugendsprache

6. Literatur

6.1 Primärliteratur

6.2 Sekundärliteratur

6.3 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Wandel fremdsprachlicher Einflüsse auf die deutsche Jugendsprache vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Dabei wird analysiert, wie sich jugendsprachliche Abgrenzungsmechanismen und kreative Sprachnutzung unter dem Einfluss verschiedener Gebersprachen entwickelt haben.

  • Definition und soziolinguistische Einordnung von Jugendsprache
  • Historische Entwicklung der studentischen Sondersprachen
  • Analyse fremdsprachlicher Einflüsse (Latein, Griechisch, Französisch, Englisch)
  • Strukturwandel der jugendsprachlichen Wortbildung
  • Zukunftsperspektiven der Jugendsprache

Auszug aus dem Buch

4.3 20. Jahrhundert / heute

Ende des 19. Jahrhunderts endete die Tradition der studentensprachlichen Wörterbücher und geht in allgemeine Wörterbücher der Jugendsprache über. Anfang des 20. Jahrhunderts interessierten immer mehr Beiträge zur Schüler- und Pennälersprache, welche in Bezug auf die fremdsprachlichen Merkmale von den antiken und französischen Bestandteilen und auch der Gaunersprachmerkmale der Studentensprache beeinflusst wurde. Die meisten Wörter mit fremdsprachlichem Einfluss waren französischer Herkunft, beispielsweise flanieren (=hinter jungen Mädchen hergehen), auch lateinischer Abstammung gab es einige wie repetieren (=länger als vorgeschrieben in einer Klasse sitzen). Ein griechisches Beispiel war Orpheus (=Gesangslehrer) und eine der wenigen Wörter der Gaunersprache war mogeln (=täuschen). Sonst herrschte eine hohe Anzahl an mundartlicher und lokaler Prägung vor.

Aktive Forschungen zur Jugendsprache wurden in den 1960ern und 1970ern wieder belebt. Anstelle von lateinischen oder griechischen Einflüssen trat nun eine andere sprachliche Entlehnung in die Jugendsprache: das Englische. Wegen der westlich orientierten Bündnispolitik der Bundesrepublik Deutschland, der wirtschaftlichen Dominanz Amerikas aufgrund deren Hilfe für einen wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands und dem daraus folgenden "Amercian Way of Life", der in Deutschland viele Bereiche wie den der Musik oder der Kleidung beeinflusste, gewann der amerikanisch-englische Einfluss auch in Bezug auf die deutsche Sprache immer mehr an Bedeutung. Natürlich nahm auch die deutsche Jugend, begonnen mit der musikalischen Prägung des Rock'n'Rolls der 1950er Jahre, Anglizismen in ihre sprachlichen Eigenheiten auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Würden sich zwei von heute und früher unterhalten...: Einleitende Gegenüberstellung historischer und moderner Jugendsprache zur Verdeutlichung des Wandels der Sondersprachen.

2. Jugendsprache: Theoretische Grundlegung mit verschiedenen Definitionsansätzen und Erläuterung der soziolinguistischen Gründe für die sprachliche Abgrenzung von Jugendlichen.

3. Jugendsprache im historischen Kontext: Historischer Abriss über die Ursprünge der Studentensprache und deren Wandlung zur allgemeinen Jugendsprache über die Jahrhunderte.

4. Der fremdsprachliche Einfluss auf die deutsche Jugendsprache im historischen Kontext: Detaillierte Untersuchung des Einflusses von Latein, Griechisch, Französisch und Englisch auf die Jugendsprache in drei zeitlichen Abschnitten.

5. Spekulative Fragen für die zukünftige deutsche Jugendsprache: Reflexion über die zukünftige Entwicklung der Jugendsprache und die Rolle des Englischen sowie anderer Sprachen als künftige Inspirationsquellen.

6. Literatur: Zusammenstellung der verwendeten Primär-, Sekundär- und Internetquellen der Untersuchung.

Schlüsselwörter

Jugendsprache, Studentensprache, Sprachwandel, Fremdsprachlicher Einfluss, Anglizismen, Soziolekt, Sprachkreativität, Historische Sprachwissenschaft, Jugendarbeit, Identitätsfindung, Sprachökonomie, Wortbildung, Sprachbarriere, Pubertät, Soziokulturelle Phänomene.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den historischen Wandel der fremdsprachlichen Einflüsse auf die deutsche Jugendsprache vom 16. Jahrhundert bis heute.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die Definition von Jugendsprache, die historische Entwicklung studentischer Sondersprachen sowie die Auswirkung verschiedener Fremdsprachen auf den Jugendjargon.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich jugendsprachliche Merkmale über sechs Jahrhunderte hinweg verändert haben und welche Rolle Fremdwörter bei der Identitätsbildung und Abgrenzung Jugendlicher spielen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine diachrone sprachwissenschaftliche Analyse, die den Wandel von Gebersprachen (Latein, Griechisch, Französisch, Englisch) in der Jugendsprache untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei historische Zeitabschnitte, in denen die spezifischen sprachlichen Entlehnungen und deren Anpassung an das deutsche Grammatiksystem beleuchtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Sprachwandel, Jugendsprache, Anglizismen, Studentensprache und Soziolekt.

Warum spielt die Studentensprache für die Untersuchung eine so zentrale Rolle?

Die Studentensprache gilt als historischer Vorläufer der modernen Jugendsprache und bietet durch schriftliche Dokumentationen seit dem 16. Jahrhundert die notwendige Datenbasis für die Forschung.

Wie unterscheidet sich der Einfluss von Fremdsprachen heute im Vergleich zu früheren Jahrhunderten?

Waren es früher eher klassische Sprachen wie Latein und Griechisch, die der intellektuellen Abgrenzung dienten, dominiert heute das Englische, welches durch Medien und Globalisierung alle Lebensbereiche durchdringt.

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Details

Title
Jugendsprache vom 16. Jahrhundert bis heute. Entwicklungen und Einflüsse
College
University of Bamberg  (Sprachwissenschaften)
Grade
1,3
Author
Alexandra Plechinger (Author)
Publication Year
2018
Pages
17
Catalog Number
V1163307
ISBN (PDF)
9783346567826
ISBN (Book)
9783346567833
Language
German
Tags
Sprachwandel Wandel Sprache Jugendsprache Studentensprache Slang
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Plechinger (Author), 2018, Jugendsprache vom 16. Jahrhundert bis heute. Entwicklungen und Einflüsse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1163307
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