Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

Von der griechischen zur römischen Mythologie und deren Einfluss auf den Staat unter Betrachtung des tetrarchischen Systems

Title: Von der griechischen zur römischen Mythologie und deren Einfluss auf den Staat unter Betrachtung des tetrarchischen Systems

Essay , 2011 , 9 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Master of Arts und Master of Education Sascha Pfeiffer (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Noch heute fasziniert die griechische und römische Mythologie mit ihren Göttern, Ungeheuern, Tieren und Sagen die Menschen und Historiker zu gleichen Teilen. Verfilmungen wie Troja in den Achill gegen Hector kämpft und Odysseus mit dem trojanischen Pferd die Verteidigung der Trojaner überwindet, oder Kampf der Titanen in dem der verstoßene Zeus Sohn Perseus gegen Hades kämpft und dabei die schöne Prinzessin Andromeda rettet sind ebenso Ausdruck dafür wie antike Schrift- und Bildquellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Entstehung und Entwicklung der antiken Mythologie bei den Griechen.

2. Mythologie und Herrschaftslegitimierung bei den Römern am Beispiel der tetrarchischen Herrschaft Diocletians.

3. Biographie

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der antiken Mythologie für das gesellschaftliche und politische Leben, wobei ein besonderer Fokus auf dem Übergang von der griechischen zur römischen Mythologie sowie deren instrumenteller Nutzung zur Herrschaftslegitimierung im tetrarchischen System unter Diocletian liegt.

  • Grundlagen der Entstehung der griechischen Götterwelt und Mythen
  • Wechselwirkungen zwischen Götterkult und dem Alltag in der griechischen Polis
  • Transformation und Adaption griechischer Mythen durch das Römische Reich
  • Die Rolle der Religion bei der Legitimierung der tetrarchischen Herrschaft
  • Konfliktlinien zwischen dem polytheistischen Herrschaftsanspruch und dem aufkommenden Christentum

Auszug aus dem Buch

Mythologie und Herrschaftslegitimierung bei den Römern am Beispiel der tetrarchischen Herrschaft Diocletians.

Auch im römischen Leben waren die Tempel und Opferungen Bestandteil des städtischen Lebens. Aber auch auf anderer Ebene waren die Götter von entscheidender Bedeutung. So nutzte zum Beispiel Kaiser Diocletian im 3. Jahrhundert den Glauben der Römer zur Legitimation seiner tetrarchischen Herrschaft.

Diocletian selber wurde am 20.11.284 zum Augustus erhoben, da er gewisse charakteristische Eigenschaften besaß die für einen Kaiser der damaligen Zeit notwendig waren, um das unruhige Reich zu lenken (Gerechtigkeit, Vernunft, Disziplin, Würde und eine Soldatenlaufbahn). Da das Reichsgebiet im 3. Jahrhundert jedoch bereits zu groß war um nur von einem einzigen Kaiser regiert zu werden, setzte Diocletian seinen Freund Maximian 268 als Mitkaiser ein. Um für zusätzliche Stabilität zu sorgen adoptieren die beiden Augusti Constantius Chlorus und Galerius. Beide wurden zu Caesares, also Nachfolgern der Augusti ernannt. Dabei wurde jedoch der leibliche Sohn von Maximian übergangen, was einen Wechsel vom blutsdynastischen- hin zum amtsdynastischen Prinzip bedeutete. Es wurde somit nicht mehr nach Erbrecht entschieden wer Nachfolger wurde, sondern danach wer am Besten dafür geeignet war, die Geschicke des Reichs zu lenken. Die Caesares waren bei ihrer Einsetzung schon alt genug eigene Reichsteile zu verwalten und sich um die Sicherung der Reichsgrenzen zu kümmern. Dadurch war die Gefahr unerfahrener Kindskaiser gebannt.

Um die neue tetrarchische Herrschaft zusätzlich zu festigen und die Caesares an die Augusti familiär zu binden, heirateten diese die Töchter der Augusti. Die Herrschaft wurde zudem auf zehn Jahre begrenzt. Danach ging die Regierung an die Caesares über, welche zu Augusti wurden und sich ihrerseits Caesares ernannten. Eine Usurpation sollte auf diesem Weg vermieden werden. Außerdem sorgte Diocletian dafür, dass er und Maximian nicht nur als Augusti gesehen wurden, sondern zugleich als Verkörperung der direkten Nachfahren von Jupiter und Herkules. Er gründete zu diesem Zweck die Familie der Iovii und Herculii in welche auch die beiden Caesares aufgenommen wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Entstehung und Entwicklung der antiken Mythologie bei den Griechen.: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der griechischen Mythologie, beschreibt die Genealogie der Götter nach Hesiod und verdeutlicht die enge Verknüpfung des Götterkults mit dem öffentlichen und alltäglichen Leben der griechischen Polis.

2. Mythologie und Herrschaftslegitimierung bei den Römern am Beispiel der tetrarchischen Herrschaft Diocletians.: Der Autor analysiert hier, wie Kaiser Diocletian mythologische Bezüge auf Jupiter und Herkules einsetzte, um seine tetrarchische Herrschaftsordnung religiös zu legitimieren und Stabilität im Römischen Reich zu gewährleisten.

3. Biographie: Dieses Kapitel enthält ein Verzeichnis der für die Arbeit verwendeten Literatur und Quellen.

Schlüsselwörter

Griechische Mythologie, Römische Mythologie, Tetrarchie, Diocletian, Herrschaftslegitimierung, Hesiod, Theogonie, Augustus, Caesares, Polytheismus, Christentum, Iovii, Herculii, Götterkult, Antike

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der antiken Mythologie als kulturelles Fundament und deren gezielter Verwendung als politisches Instrument zur Legitimation von Herrschaft im Römischen Reich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der griechischen Mythenwelt, der Adaption dieser Traditionen durch die Römer sowie der praktischen Anwendung mythologischer Konzepte zur Stabilisierung politischer Systeme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Herrscher wie Diocletian den Glauben an Götter nutzten, um ihre Machtansprüche innerhalb des tetrarchischen Systems zu rechtfertigen und eine Verbindung zwischen göttlicher und irdischer Ordnung zu konstruieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine geschichtswissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung von antiken Schriftquellen, mythologischen Texten und historischen Kontexten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der mythologischen Grundlagen bei den Griechen sowie die Untersuchung der römischen Tetrarchie, insbesondere der bewussten Inszenierung der Herrscher als Nachfahren göttlicher Wesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Griechische Mythologie, Tetrarchie, Herrschaftslegitimierung, Diocletian, Polytheismus und der Übergang zum Christentum.

Wie unterschied sich die Machtnachfolge unter Diocletian vom klassischen Erbrecht?

Diocletian führte ein amtsdynastisches Prinzip ein, bei dem nicht die Blutsverwandtschaft, sondern die Eignung der Caesares zur Reichsverwaltung und Grenzsicherung für die Nachfolge ausschlaggebend war.

Welche Rolle spielte die Familie der Iovii und Herculii?

Die Gründung dieser Familien sollte eine religiöse Verbindung zwischen den Herrschern (Augusti und Caesares) und den Göttern Jupiter und Herkules symbolisieren, um die Einheit und Stabilität des Reiches zu stärken.

Excerpt out of 9 pages  - scroll top

Details

Title
Von der griechischen zur römischen Mythologie und deren Einfluss auf den Staat unter Betrachtung des tetrarchischen Systems
College
University of Wuppertal  (Historisches Seminar)
Grade
1,7
Author
Master of Arts und Master of Education Sascha Pfeiffer (Author)
Publication Year
2011
Pages
9
Catalog Number
V1164824
ISBN (PDF)
9783346571014
Language
German
Tags
mythologie einfluss staat betrachtung systems
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Arts und Master of Education Sascha Pfeiffer (Author), 2011, Von der griechischen zur römischen Mythologie und deren Einfluss auf den Staat unter Betrachtung des tetrarchischen Systems, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1164824
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  9  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint