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Die drei Ebenen des Raumes im Tanz. Ein Vermittlungsexperiment körperlicher Bewegung in den drei räumlichen Dimensionen Labans

Title: Die drei Ebenen des Raumes im Tanz. Ein Vermittlungsexperiment körperlicher Bewegung in den drei räumlichen Dimensionen Labans

Term Paper , 2019 , 16 Pages , Grade: ohne Note

Autor:in: Eray Erdem (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Im Rahmen dieses Vermittlungsexperiments erfolgt eine Auseinandersetzung mit der räumlichen Dimension. In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen Raumebenen nach Rudolf von Laban behandelt. Zunächst erfolgt die Vorstellung des Themas. Darauf folgen die Charakterisierung der Zielgruppe und die Darlegung der mit dem Experiment verbundenen Absichten. Anschließend werden die didaktischen Überlegungen erläutert. Im 5. Kapitel wird die methodische Vorgehensweise beschrieben und begründet. Die eingesetzten Materialien und Musikstücke werden im 6. Kapitel vorgestellt, ehe der tabellarische Stundenverlauf einen Überblick über den Ablauf des Vermittlungsexperiments gibt.

Tanzen ist heute fester Bestandteil von Lehrplänen in Schulen und Universitäten. Dennoch stellt die Integration von tänzerischer, gymnastischer und rhythmischer Gestaltung von Bewegung in den Sportunterricht keine Selbstverständlichkeit dar. So kann es durchaus vorkommen, dass Lehrkräfte auf großen Widerstand stoßen Tanzen zu unterrichten, da sich die Erwartungen und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler nicht mit dem Unterricht decken. Dabei hat Tanzen aus didaktischer Sicht einen hohen Wert und lässt sich mit den Zielen des Sportunterrichts gut verbinden. Dem Tanzunterricht wird insbesondere die Förderung von Sensibilität, Kreativität, Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeit zugeschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Ebenen des Raumes im Tanz nach Laban

3 Zielgruppe und Absichten

4 Didaktische Überlegungen

5 Methodische Überlegungen

5.1 Allgemeine Überlegungen zur Vorgehensweise

5.2. Methodische Vorgehensweise

5.2.1 Warm-up

5.2.2 Exploration

5.2.3 Bewegungsentwicklung- und Gestaltung

5.2.4 Abschlussreflexion

6 Material und Musik

7 Tabellarischer Stundenverlauf

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieses Vermittlungsexperiments ist es, Sportstudierenden einen Zugang zur räumlichen Dimension im Tanz zu ermöglichen, indem sie die verschiedenen Raumebenen nach Rudolf von Laban praktisch erfahren und ihre Bedeutung für die ästhetische Bewegungsgestaltung reflektieren.

  • Grundlagen der Raumtheorie nach Laban
  • Erarbeitung der hohen, mittleren und tiefen Raumebene
  • Förderung der Bewegungsphantasie und des individuellen Ausdrucks
  • Prozess der ästhetischen Lernentwicklung durch gezielte Aufgaben
  • Gruppenchoreographische Gestaltung unter Einbezug von Raumformationen

Auszug aus dem Buch

2 Die Ebenen des Raumes im Tanz nach Laban

Die Bedeutung der räumlichen Dimension erkennt man davon, dass sich jede Bewegung im Raum in einer Variation von eng am Körper und weit in den Raum hinein gleitend vollzieht (vgl. Heusinger, 2009, S.192). Die Tanzpädagogin Mary Wigman spricht vom Dreigestirn der Zeit, der Kraft und des Raumes, aus welchem „der Tanz lebt“ (Wigman zit. nach: Postuwka, 2008, S. 33). Der Raum ist hierbei „der eigentliche Wirkungsbereich des Tänzers, der ihm gehört, weil er ihn gestaltet“ (ebd.). Der Tanz eröffnet also neue Möglichkeiten Raum zu gestalten. Tanz kann Raum neu erschaffen und erfahrbar machen, dabei kann der Tanzende sich sogar als Einheit mit dem Raum erleben. Dieses Erleben kann ebenso für den Zuschauer gelten, der den Raum durch den Tanz neu wahrnimmt (vgl. Postuwka, 2008, S.33).

Durch Aktionen und Interaktionen lässt sich die Mehrdimensionalität des Raumes erfahren. Diese Mehrdimensionalität ergibt sich aus der Kombination verschiedener Faktoren: Körperfront, Bewegungsrichtung, Raumebene, Raumweg, Raumdimension und Raumform. Mit der Körperfront lässt sich die Ausrichtung einzelner Personen und diejenige innerhalb einer Gruppe bestimmen. Dabei müssen Front- und Blickrichtung nicht zwangsläufig übereinstimmen. Bei der Bewegungsrichtung geht es um die (Fort-)Bewegung des Körpers nach oben, nach unten, nach vorne, nach hinten und zur Seite. Die Raumebene bestimmt die Höhe, in der die Bewegung ausgeführt wird. Dabei werden die tiefe, die mittlere und die hohe Ebene voneinander unterschieden. Die hohe Ebene wird erreicht, indem man sozusagen über sich hinauswächst durch beispielsweise die Gewichtsübertragung auf die Fußballen, Sprünge und andere Hebungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Stellenwert des Tanzens im Sportunterricht und führt in die sieben Dimensionen des Tanzes ein, mit Fokus auf die räumliche Dimension.

2 Die Ebenen des Raumes im Tanz nach Laban: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der räumlichen Gestaltung nach Laban und definiert die Kinesphäre sowie die verschiedenen Raumebenen.

3 Zielgruppe und Absichten: Hier werden die Sportstudierenden als Zielgruppe charakterisiert und die Lernziele hinsichtlich der individuellen Raumwahrnehmung dargelegt.

4 Didaktische Überlegungen: Dieses Kapitel verknüpft das Vermittlungsexperiment mit ästhetischen Bildungsprozessen und den Kernbereichen der Körperbildung.

5 Methodische Überlegungen: Es wird der methodische Aufbau des Experiments beschrieben, inklusive der Aufteilung in Warm-up, Exploration, Gestaltung und Reflexion.

6 Material und Musik: Dieses Kapitel führt die verwendeten Musikstücke und die notwendigen Materialien für die Durchführung des Vermittlungsexperiments auf.

7 Tabellarischer Stundenverlauf: Hier wird der zeitliche und inhaltliche Ablauf der Unterrichtseinheit übersichtlich dargestellt.

Schlüsselwörter

Tanz, Raumebenen, Laban, Körperbildung, Bewegungsgestaltung, Ästhetik, Sportunterricht, Kinesphäre, Vermittlungsexperiment, Raumwahrnehmung, Choreographie, Bewegungsvielfalt, Ausdruckstanz, Raumform, Bewegungsaufgabe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Vermittlungsexperiment im Bereich Sportwissenschaft, das darauf abzielt, Studierenden die räumliche Dimension des Tanzes nach Laban näherzubringen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit kombiniert theoretische Konzepte der Raumbewegung nach Laban mit didaktischen und methodischen Ansätzen zur Gestaltung von Tanz im Sportunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Teilnehmenden durch praktische Aufgaben an den drei Raumebenen (hoch, mittel, tief) ein tieferes Verständnis für Raum und Bewegung zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein Vermittlungsexperiment durchgeführt, das auf einer explorativen Lernweise basiert, bei der die Studierenden durch offene Bewegungsaufgaben eigene Lösungen finden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung der Raumtheorie, die methodische Strukturierung einer Unterrichtseinheit und die detaillierte Planung eines konkreten Vermittlungsexperiments.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Tanz, Laban-Raumebenen, ästhetische Erziehung, Bewegungsgestaltung und Sportpädagogik charakterisieren.

Welche Bedeutung haben die Raumebenen nach Laban in diesem Kontext?

Sie dienen als strukturierendes Element, um die Kinesphäre des Körpers in hohe, mittlere und tiefe Bereiche zu gliedern und dadurch gezielt neue Bewegungsvielfalt zu erzeugen.

Warum wird im Warm-up auf verbale Kommunikation verzichtet?

Der Verzicht auf Sprache soll die Konzentration der Studierenden vollständig auf die körperliche Wahrnehmung und die nonverbale Kommunikation innerhalb der Gruppe lenken.

Welche Rolle spielt die Musikwahl für das Experiment?

Die Musik fungiert als Impulsgeber für die Dynamik und Atmosphäre, soll jedoch die individuellen Bewegungsvorstellungen der Studierenden nicht dominieren oder vorgeben.

Was ist das Ergebnis der Abschlussreflexion?

Die Reflexion dient dazu, die subjektiven Erfahrungen der Studierenden zu verarbeiten und zu verdeutlichen, wie die räumliche Einengung paradoxerweise die kreative Ausdrucksfähigkeit fördern kann.

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Details

Title
Die drei Ebenen des Raumes im Tanz. Ein Vermittlungsexperiment körperlicher Bewegung in den drei räumlichen Dimensionen Labans
College
University of Marburg  (Sportwissenschaft)
Grade
ohne Note
Author
Eray Erdem (Author)
Publication Year
2019
Pages
16
Catalog Number
V1165652
ISBN (PDF)
9783346574374
ISBN (Book)
9783346574381
Language
German
Tags
ebenen raumes tanz vermittlungsexperiment bewegung dimensionen labans
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eray Erdem (Author), 2019, Die drei Ebenen des Raumes im Tanz. Ein Vermittlungsexperiment körperlicher Bewegung in den drei räumlichen Dimensionen Labans, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1165652
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