Kafkas Urteil - Eine psychoanalytische Deutung


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005
31 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil
1. Die Grundzüge der Psychoanalyse Freuds
1.1. Das dualistische System der Psyche und die Verdrängung
1.2. Freuds Trieblehre und das dreiteilige Modell der Psyche
1.3. Die Traumlehre
1.4. Der ödipale Konflikt
2. Die Psychoanalyse Freuds als Instrument der Literaturwissenschaft
3. Psychoanalytische Deutungsweise der Erzählung ‚Das Urteil’
3.1. Die Erzählung ‚Das Urteil’ analysiert als Traum
3.1.1. Literarisches Schaffen als Triebabbau analog zum Traum
3.1.2. Die traumähnliche Unwirklichkeit der Erzählung
3.2. Dechiffrierung des ‚manifesten Textes’ anhand der Figurenkonstellation
3.2.1. Die Beziehung zwischen Georg und dem Freund
3.2.2. Die Beziehung zwischen Georg und seiner Verlobten
3.2.3. Die Beziehung zwischen Georg und seinem Vater
3.2.3.1. Rollentausch
3.2.3.2. Der ödipale Konflikt
3.2.3.3. Befestigung alter Familienrollen durch Strafrede und Urteil

Schlussbetrachtung

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

In der vorliegenden Hausarbeit soll die Erzählung ‚Das Urteil’ von Franz Kafka untersucht werden. Diese Erzählung ist Gegenstand zahlreicher, unterschiedlichster literaturwissenschaftlicher Untersuchungen geworden, so dass von Matt mit Recht über Kafkas Werk schreibt: „Kein anderes Werk […] wird so wild, so tausendfältig anders ausgelegt.“[1]

Gerhard Neumann[2] unterteilt den Forschungsdiskurs zunächst in ganzheitliche Interpretationen und ´einseitige´ Deutungsansätze. Ganzheitliche Ansätze versuchen aus der Analyse der Erzählung ‚Das Urteil’ heraus, unter Berücksichtigung familiärer, biografischer und kultureller Hintergründe Kafkas, eine Gesamtinterpretation für Kafkas Werk zu liefern. Einseitige Deutungsansätze hingegen nehmen sich einzelner Aspekte des Werks an. Nach Neumann lassen sich die verschiedenen einseitigen Deutungsansätze unter vier Interessenszusammenhängen der Forschung einordnen: Unter einem idealistischen, einem materialistischen, einem strukturalistischen und einem meta-hermeneutischen Ansatz. Die Erzählung wurde bereits auch unter eher ungewöhnlichen Aspekten betrachtet, wie etwa juristischen, die den Aspekt der Schuld ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen, oder Gender-spezifischen, die Geschlechterrollen überprüfen.

Eine der Forschungsperspektiven besteht darin, die Erzählung ‚Das Urteil’ aus psychoanalytischer Sicht zu betrachten. Diese Deutungsweise bietet sich bei der Erzählung geradezu an, da sie viel Züge eines Traumes aufweist und der Vater-Sohn-Konflikt im Mittelpunkt steht.

Einige Interpreten versuchen den psychoanalytischen Interpretationsansatz mit einem Tagebucheintrag Kafkas am 23. September 1912 zu rechtfertigen, in dem Kafka über seine Erzählung ‚Das Urteil’ schreibt: „Gedanken an Freud natürlich[3]. Dieser Eintrag ist allerdings äußerst vage[4] und noch kein Nachweis, dass Kafka die Erzählung mit der Absicht schrieb, Freudsche Theorien aufzugreifen und zu verarbeiten.Denkbar ist, dass ihm erst nach der Beendigung der Erzählung Parallelen zu Freud aufgefallen sind, oder

dass die ´Gedanken an Freud` nicht den Inhalt der Erzählung, sondern eher die Arbeitsweise betreffen, durch die die Erzählung entstanden ist; eine Arbeitsweise, die derjenigen Freuds gleicht.

Der Eintrag Kafkas ist also erst einmal interpretationsbedürftig und kann deshalb nicht allein dazu dienen, eine psychoanalytische Deutungsweise zu legitimieren. Was dieser Eintrag aber zeigt, ist, dass Kafka Freuds Theorie bekannt war und dass er sich mit ihren Grundgedanken auseinander gesetzt hat.[5]

Eine psychoanalytische Deutung der Erzählung ‚Das Urteil’ ist auch insofern nahe liegend, als der Mensch und sein Handeln im Zentrum der Erzählung stehen. Der Autor will Menschen darstellen, die Gefühle und Konflikte haben, miteinander agieren und universelle Erfahrungen machen. Die Basis einer Deutung ist oft der Vergleich des Lesers mit eigenen Lebenserfahrungen:

„Da der primäre Gegenstand der Literatur eben das menschliche Leben ist, wie wir es alle gleich und miteinander erleben, so ist sie in ihrem Kern und in ihrer Grundvoraussetzung unbestreitbar psychologisch. “[6]

In meiner Arbeit werde ich also eine Textanalyse der Erzählung ‚Das Urteil’ durchführen, die auf der psychoanalytischen Theorie Freuds basiert. Dazu soll zunächst im ersten Teil die Grundzüge der Psychoanalyse Freuds dargelegt werden, die ich später zur Interpretation der Erzählung ‚Das Urteil‘ benötige. Der nächste Schritt besteht darin zu zeigen, dass es sinnvoll ist, literarische Werke psychoanalytisch zu deuten, wie Freud es bereits schon praktizierte.

Im zweiten Teil der Hausarbeit erfolgt die Analyse der Erzählung ‚Das Urteil’ unter psychoanalytischen Gesichtspunkten. Zunächst sollen hier das Unwirkliche und Traumähnliche der Erzählung sowie die angewendeten Traummechanismen[7] betrachtet werden. Außerdem soll auf die Figurenkonstellation, besonders die Beziehung zwischen Vater und Sohn eingegangen werden und die vorherrschenden Konflikte. Dabei werden der ödipale Konflikt und die Frage der Schuld Georgs näher behandelt und es wird gezeigt, wie es zu dem Urteil und seiner Vollstreckung kommen konnte.

Hauptteil

1. Die Grundzüge der Psychoanalyse Freuds

1.1. Das dualistische System der Psyche und die Verdrängung

Bereits 1899 entwickelte Freud in seinem damals erschienenen Werk ‚Traumdeutung’[8] ein dualistisches Modell der menschlichen Psyche, welches diese beschreibt als in zwei psychische Instanzen[9] geteilt: das System ´Unbewusst´ und das System ´Bewusst´[10]. Dieses Modell stellt lediglich eine „Konstruktion, mit deren Hilfe sonst ungreifbare Impulse vorläufig benannt, geordnet, klassifiziert werden“[11] können dar.

Alles was uns aktiv bewusst ist, ordnet Freud in das System ´Bewusst´, alle unbewussten Inhalte ins System ´Unbewusst´. Er unterscheidet dabei zwischen „Unbewusst im deskriptiven und Unbewusst im dynamischen Sinne“[12]. Deskriptiv unbewusst, auch ´Vorbewusst´ genannt, meint, dass meist nebensächliche Ereignisse zum momentanen Zeitpunkt nicht abrufbar sind, die wir aber eigentlich kennen (wie etwa die eigene Telefonnummer). Dynamisch unbewusst bedeutet hingegen, dass intensive unterdrückte Erfahrungen mit starker Relevanz für die Persönlichkeit dem Bewusstsein fernbleiben, jedoch in einem ständigen Prozess unterbewusst auf uns einwirken.

Die dualistische Teilung der Psyche und das Vorhandensein eines Systems ´Unbewusst´ erschienen Freud als plausibel, da er bei seinen Patientinnen beobachtete[13], dass sie unterdrückte Wunschvorstellungen hatten, die ihnen nicht bewusst waren, dennoch immensen Einfluss auf sie ausübten. Sich diesen Wünschen mittels Assoziationen zu nähern, war nicht möglich.[14] Die Wunschvorstellungen wurden nicht nur unterdrückt, sondern sogar verdrängt, was bedeutet, dass ein

„ prinzipiell bewußtseinsfähiger Akt, also einer der dem System Vorbewußt angehört, unbewußt gemacht, also in das System Unbewußt zurückgeschoben wird“[15] .

Diese verdrängten Wünsche versuchen dynamisch aus dem System `Unbewusst` wieder in das System Bewusst vorzudringen, was zum Beispiel durch Träume oder Fehlleistungen geschieht[16]. Dabei bedrängen nicht nur ´aktuelle´ verdrängte Wünsche das Bewusstsein, sondern verdrängte Wünsche und Erfahrungen seit der frühesten Kindheit, die im System Unbewusst gespeichert sind und nebeneinander existieren. Deshalb betont von Matt, dass das Unbewusste zeitlos und die “Gegenwart aller Erfahrungen nebeneinander“[17] sei. Das Hauptinteresse Freuds galt den unbewussten Vorgängen in der menschlichen Psyche.

1.2. Freuds Trieblehre und das dreiteilige Modell der Psyche

In der Psychoanalyse Freuds sind den beiden Systemen –´Bewusst´ und ´Unbewusst´–verschiedene Inhalte zugeordnet. Während sich im System ´Bewusst´ Inhalte, die mit der Realität vereinbar sind, vereinen, so umfasst das System ´Unbewusst´ irreale Vorstellungen und Wünsche oder solche, die der betreffenden Person irreal erscheinen.

Im System Unbewusst herrscht das ´Lustprinzip´ vor, nach dem alle seelischen Vorgänge danach streben, Lust zu erlangen und Unlust zu vermeiden. Dabei haben weder die Außenwelt noch das Individuum als Ganzes Einfluss auf diese seelischen Wünsche. Lusterwerb kann durch die Erfüllung von Wünschen erreicht werden, die bei Freud als ´Triebe´ bezeichnet werden. Diese Bezeichnung umfasst – wie man meinen könnte – nicht nur sexuelle Wünsche, sondern jede Art von sinnlichem Genuss.[18] Das Bewusstsein wirkt als zensierende Instanz über das ´Lustprinzip´, da aufgrund von realen Anforderungen die Triebe unterdrückt, umgeleitet oder kanalisiert befriedigt werden müssen[19], im Extremfall sogar ins Gegenteil verkehrt werden können.

„ Das ganze Leben ist also ein ständiges Wechselspiel von unbewussten Sexualtrieben und bewussten Entscheidungen.“[20]

Freud entwickelt jedoch in einem fortgeschritteneren Modell die Theorie, dass nicht nur das Bewusstsein gegen die Triebe ankämpft, sondern dass im Unbewussten selbst ein Druck existiert, der gegen die Triebsteuerung arbeitet und bestimmte Wünsche erst gar nicht an das Bewusstsein heranlässt, sondern schon im Vorfeld beispielsweise durch Verdrängung im Unbewussten hält. Diesen Gegendruck benennt Freud in seinem weiter entwickelten dreiteiligen Modell der Psyche mit dem Terminus „Über-Ich“, die Triebe mit dem Terminus „Es“; die zwischen den beiden vermittelnde Instanz ist das „Ich“:[21]

- ES: Das ES ist als dynamischer Prozess zu verstehen, in dem angeborene und dazugelernte Lust- und Zerstörungstriebe und Wünsche bestehen, die ständig nach Befriedigung streben, aber genauso fortwährend durch verschiedene Strategien abgewehrt werden.
- ÜBER-ICH: Im ÜBER-ICH vereinen sich Normen, Werte und Ideale, die durch Gesellschaft und Bildung erworben wurden. Diese streben – genauso wie beim ES – nach fortwährender Ausübung. Das ÜBER-ICH umfasst viele moralische Elemente, derer man sich nicht bewusst ist und die widersprüchlich zu den aktuellen Werten sein können. So kann es zu Schuldgefühlen bei Handlungen kommen, die man rational gar nicht als falsch beurteilt.
- ICH: Das ICH soll zwischen ES und ÜBER-ICH ausgleichen, das heißt, es soll die eigenen Triebe und die verinnerlichten Normen mit denen in der Außenwelt gängigen und zugelassenen vereinen. ES und ÜBER-ICH, die beiden Instanzen des Unbewussten, sind auf unmittelbare Befriedigung ihrer jeweiligen Bedürfnisse aus, ohne Rücksicht auf die Person als Ganzes. Das ICH, als Instanz des Bewusstseins, stellt die Person als Ganzes dar und muss so die an sich gestellten Forderungen mit der Realität vereinen. Treffend benennt dies Köhler: „Die drei Zwingherren sind die Außenwelt, das Über-Ich und das Es.“[22]

Bei der obigen Beschreibung der psychischen Instanz ES wird von verschiedenen Strategien gesprochen, durch die die im ES vereinten Wünsche und Triebe die ständig befriedigt werden wollen, abgewehrt werden können.[23]

Die einfachste Möglichkeit, die Triebe des ES einzudämmen, besteht in einer temporären Befriedigung, falls dies möglich ist. Dies kann auch in Ersatzhandlungen oder gedanklichen Phantasien geschehen sowie in Träumen. Ein Beispiel für Ersatzhandlungen bzw. Verschiebung von Trieben ist die Sublimierung. Dies ist ein Vorgang, bei dem Wünsche durch kulturelle Aktivitäten befriedigt werden können. So werden z. B. sexuelle Energien transformiert und in Literatur oder Kunst ausgelassen.[24] Wünsche und Triebe aus dem psychischen Bereich des ES können in diesem Bereich

ausgelebt und verarbeitet werden ohne mit der Zensur des Bewusstseins in Schwierigkeiten zu gelangen.[25]

Wie in Kapitel 1.1. bereits erwähnt, besteht ein weiterer Abwehrmechanismus des Systems ´Bewusst´ darin, Wünsche und Triebe zu verdrängen. Sie finden jedoch trotzdem oft einen Weg, in das System ´Bewusst´ einzudringen, treten dann jedoch verschlüsselt auf, in Form von Träumen, Fehlleistungen (z. B. Versprecher), Witzen oder, wie bei der Sublimierung, in Form von Kunst:

„So erwirbt die Kunst, analog zum Witz, die virtuelle Fähigkeit, die Verdrängung zu lockern, am Ende aufzuheben.“[26]

1.3. Die Traumlehre

In der Psychoanalyse Freuds sind alle Träume als Wunscherfüllungen zu erklären[27]. Das heißt, dass das Traummaterial zumeist aus unbewussten und verdrängten Wünschen besteht, die nicht geäußert werden können, da sie nicht mit der Realität und den vorherrschenden gesellschaftlichen Normen und Werten übereinstimmen und deshalb vom ICH zensiert werden. Da im Schlaf die Gefahr, dass die Wünsche mit den Anforderungen der Realität und der kontrollierten Lebensäußerung in Konflikt geraten, nicht gegeben ist, können im Traum verdrängte Wünsche an das Bewusstsein gelangen.[28] Somit kann der Traum als

„Ventilfunktion für das Unbewusste, welche dessen Druck reduziert und ihm eine spezifische Form der Entlastung bereitstellt[29]

verstanden werden.

Doch selbst der Schlafzustand kann den inneren Widerstand gegen die unbewussten Wünsche bloß mäßigen und nicht völlig ausschalten, weshalb Träume nur in verfremdeter und entstellter Form den eigentlichen Wunsch widerspiegeln.[30] Daher deutet Freud den Traum nur eingeschränkt als Wunscherfüllung:

„ Der Traum ist die (verkleidete) Erfüllung eines (unterdrückten, verdrängten) Wunsches.“[31]

Er unterscheidet außerdem zwischen manifestem Traum und latenten Traumgedanken: Der latente Traumgedanke bezeichnet einen unbewussten und spontanen psychischen Inhalt eines Traumes, der nicht bewusstseinsfähig ist. Er wird durch Entstellungen, Auslassungen und Symbolik so verändert, dass er dem sozialen Gewissen genügt.

Damit wird aus dem latenten Traumgedanken ein manifester Traum, also das ´als geträumt Erinnerte´. Durch assoziative Rückverfolgung mit dem Träumenden anhand von bestimmten Leseregeln kann nach Freud dem latenten Traumgedanken sehr nahe gekommen werden, er kann aber niemals identisch erfasst werden.

In der Psychoanalyse Freuds haben Träume die Aufgabe,

„den in den latenten Traumgedanken vorhandenen Traumwunsch so um(zuwandeln), daß er sich im manifesten Traum als erfüllt darstellt“[32].

[...]


[1] von Matt, Peter: Verkommene Söhne, missratene Töchter. Familiendesaster in der Literatur. 2. Aufl. München: Hanser, 1999. S.305. Nach der ersten Nennung einer Literaturangabe eines Textes verwende ich im Weiteren den unterstrichenen Teil der Literaturangabe als Kurzangabe, unter dem dieser im Literaturverzeichnis zu finden ist.

[2] Vgl.: Neumann, Gerhard: Franz Kafka. Das Urteil. München: Hanser, 1981. S.198ff.

[3] Kafka, Franz. Tagebücher. Hans- Gerhard Koch u. a. (Hg.) Frankfurt a. M.: Fischer, 1990. S.460.

[4] Vgl.: Anz, Thomas. Praktiken und Probleme psychoanalytischer Literaturinterpretationen - am Beispiel von Kafkas Erzählung Das Urteil. In: Oliver Jahraus; Stefan Neuhaus (Hg.): Kafkas „Urteil“ und die Literaturtheorie: Zehn Modellanalysen. Stuttgart: Reclam, 2002. S.126.

[5] Vgl.: Kaus, Rainer J.: Erzählte Psychoanalyse bei Franz Kafka: eine Deutung von Kafkas Erzählung „Das Urteil“. Heidelberg: Winter,1998. S.15.

[6] Wyatt, Frederick: Das Psychologische in der Literatur. In: Wolfgang Paulsen (Hg.): Psychologie in der Literaturwissenschaft. Heidelberg: Lothar Stiehm, 1971. S.22.

[7] Erläuterungen zu diesem Begriff: Kapitel 1.3.

[8] Freud, Sigmund: Studienausgabe. Bd.II. Die Traumdeutung. Alexander Mitscherlich (Hg.). 8. Aufl.,

Frankfurt a. M.: Fischer,1989.

[9] Vgl.: de Berg, Henk: Freuds Psychoanalyse in der Literatur- und Kulturwissenschaft. Tübingen: Narr,

2005.S.7.

[10] Vgl.: Köhler, Thomas: Freuds Psychoanalyse: Eine Einführung. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer,

1995. S.38.

[11] von Matt, Peter: Literaturwissenschaft und Psychoanalyse. Freiburg: Rombach&Co, 1972. S.11.

[12] Köhler, S.38.

[13] Vgl.: de Berg, S.5ff.

[14] Vgl.: Köhler, S.51.

[15] Freud, Sigmund. Gesammelte Werke. Bd.11. Anna Freud (Hg.). F.a.M.: S. Fischer, 1968. S. 354.

[16] Erklärung dazu: Kapitel 1.1.2. und 1.1.3.

[17] von Matt, S.14.

[18] Vgl.: de Berg, S.12.

[19] Erklärungen dazu: S.8f.

[20] de Berg, S.11.

[21] Vgl. drei Instanzen: Ebenda, S.58ff.

[22] Köhler, S.55.

[23] Da der Triebabbau des ES in der später folgenden Analyse der Erzählung ‚Das Urteil‘ noch von großer Bedeutung ist, soll er hier genauer erläutert werden.

[24] Vgl.: Lohmann, Hans- Martin: Sigmund Freud zur Einführung. 4.verb. Aufl. Hamburg: Junius, 1999. S.35. Lohmann beschreibt, dass sich „an Werk und Gestalt Thomas Manns…der existenz- und kulturnotwendige Kampf zwischen Perversion und Sublimation geradezu klassisch nachweisen“ lässt. Mann sublimiere sexuellen Infantilismus, und könne ihn so zulassen und bändigen.

[25] Vgl.: de Berg, S.15.

[26] Hoevels, S.28.

[27] Vgl.: de Berg, S.23ff. und Köhler, S.29ff.

[28] Vgl.: Lohmann, S.21.

[29] Ebenda, S.31.

[30] Vgl.: Ebenda, S.23.

[31] Freud, GW Bd. II, S.166.

[32] Köhler, S.34f.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Kafkas Urteil - Eine psychoanalytische Deutung
Hochschule
Universität zu Köln  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Veranstaltung
Hauptseminar: Kafkas Erzählungen
Note
2,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
31
Katalognummer
V116586
ISBN (eBook)
9783640186761
Dateigröße
539 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kafkas, Urteil, Eine, Deutung, Hauptseminar, Erzählungen
Arbeit zitieren
Theuer Eun Soon (Autor), 2005, Kafkas Urteil - Eine psychoanalytische Deutung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116586

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