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Rating als Instrument der Bonitätsanalyse

Title: Rating als Instrument der Bonitätsanalyse

Seminar Paper , 2008 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ronny Scharschmidt (Author), Christin Frauendorf (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Der Begriff des Ratings besteht bereits seit fast 100 Jahren und hat in dieser Zeit nicht an Bedeutung und Brisanz verloren. Das Gegenteil ist wohl eher der Fall, wie man aktuell im Zuge der Subprime-Krise in den Vereinigten Staaten sehen kann. Durch die Einführung der Basler Eigenkapitalvorschläge, bei denen die Bewertung von
Unternehmen im Vordergrund steht, hat der Begriff in Deutschland und auch in Europa stark an Bedeutung gewonnen. Im Gegensatz zur Vergangenheit, wo ausschließlich die klassische Bonitätsanalyse zur Unternehmensbeurteilung verwendet wurde, nutzt man
seit einigen Jahren vermehrt das Rating als Instrument zur Bonitätsanalyse von Unternehmen.

Hierbei unterscheidet man das interne, von Banken durchgeführte, und das externe Rating, welches von speziellen Agenturen erstellt wird. In der vorliegenden Abhandlung soll der Schwerpunkt auf das externe Rating der Agenturen gelegt werden, da dieses eine höhere Relevanz für Börsen- bzw. Emissionsgeschäfte besitzt und gerade in jüngster Vergangenheit durch die Subprime-Krise in den Vereinigten Staaten stark in die Kritik geraten ist.

In dieser Arbeit werden zunächst der Begriff der Bonität in Zusammenhang mit der klassischen Bonitätsanalyse sowie der Begriff des Ratings separat und als Instrument der Bonitätsanalyse erläutert. Des Weiteren werden die einzelnen Ratingarten sowie
einige Ratingagenturen vorgestellt. Es folgt eine ausführliche Erläuterung des Ratingprozesses sowie des Ratingverfahrens anhand eines Beispiels. Abschließend soll auf die Grenzen des Ratings hingewiesen und ein Ausblick hinsichtlich der aktuellen
Entwicklungen des Ratings gegeben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DAS RATING

2.1 ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG

2.2 BONITÄTS ALS AUSDRUCK DER KREDITWÜRDIGKEIT

2.3 RATING ALS BONITÄTSANALYSE

3 DIE RATINGAGENTUR

3.1 AUFTEILUNG IN RATINGGRUPPEN

3.2 STANDARD & POOR’S

3.3 MOODY’S INVESTORS SERVICE

3.4 FITCH IBCA

4 DER RATING-PROZESS IM ÜBERBLICK

5 DAS RATINGVERFAHREN

5.1 QUALITATIVER RATINGANSATZ

5.2 QUANTITATIVER RATINGANSATZ

5.3 BEISPIELHAFTE ANWENDUNG DES RATINGVERFAHRENS

6 GRENZEN DES RATINGS UND AUSBLICK

6.1 GRENZEN DES RATINGVERFAHRENS

6.2 VERHALTENSKODEX FÜR RATINGAGENTUREN

6.3 ENTLOHNUNG DER RATING-AGENTUREN

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Rating als zentrales Instrument der modernen Bonitätsanalyse für Unternehmen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie externe Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit von Schuldnern bewerten und welche methodischen Ansätze sowie Herausforderungen sich dabei ergeben.

  • Historische Entwicklung und Bedeutung des Ratings
  • Methodik des Rating-Prozesses und die Rolle von Ratingagenturen
  • Unterscheidung zwischen qualitativen und quantitativen Bewertungsansätzen
  • Kritische Analyse der Grenzen von Ratingverfahren und regulatorischer Anforderungen

Auszug aus dem Buch

Phase 3: Ratinghauptgespräch – das Management-Meeting

„Das Ratinghauptgespräch dauert i.d.R. einen Tag und stellt für die Ratingagentur ein wesentliches Instrument zur Beurteilung des Managements dar.“ Das Managment stellt in diesem Gespräch, mit Unterstützung von verschiedenen Präsentationen, die Stärken und Schwächen des Unternehmens heraus und gibt Auskunft über die zukünftige Strategie und Entwicklung. Wichtig für die Analysten ist hierbei die Plausibilität der strategischen Planung und die Realisierbarkeit der Visionen. Die Plausibilität muss auch bezüglich der vorhandenen Geschäftsfelder in Verbindung mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens gegeben sein. Auch

Unternehmensbesichtigungen oder Produktpräsentationen könnrn zu diesem Termin gehören. Das Management sollte sich ebenfalls auf kritische Fragen einstellen, da die Analysten sehen wollen, wie realistisch das Management die Risiken einschätzen kann bzw. wie das Unternehmen darauf vorbereitet ist. Neben der Unternehmensstrategie steht ebenfalls die Finanzstrategie im Fokus der Betrachtung bzw. des Gespräches. Die internen Steuerungsinstrumente, wie zum Beispiel das Controlling, werden auf Komplexität und Aussagefähigkeit geprüft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz des Ratings vor dem Hintergrund globaler Finanzentwicklungen und der Basler Eigenkapitalvorschriften.

2 DAS RATING: Erläuterung der Begrifflichkeiten, der historischen Entwicklung sowie der Unterscheidung verschiedener Ratingarten (Emittenten-, Emissions-, Staaten- und internes/externes Rating).

3 DIE RATINGAGENTUR: Kategorisierung von Ratingagenturen in internationale Großkonzerne und spezialisierte Nischenanbieter sowie Vorstellung relevanter Agenturen.

4 DER RATING-PROZESS IM ÜBERBLICK: Detaillierte Darstellung des sechsstufigen Ablaufs eines Erstratings, von der Mandatserteilung bis zur Nachbetreuung.

5 DAS RATINGVERFAHREN: Analyse der qualitativen und quantitativen Ratingansätze inklusive eines praktischen Fallbeispiels zur Veranschaulichung der Bewertung.

6 GRENZEN DES RATINGS UND AUSBLICK: Kritische Reflexion der Subjektivität, der regulatorischen Einflüsse durch Verhaltenskodizes und der Entlohnungsproblematik bei Ratingagenturen.

Schlüsselwörter

Rating, Bonitätsanalyse, Kreditwürdigkeit, Ratingagenturen, Basel II, Ratingverfahren, Emittentenrating, Unternehmensbewertung, Finanzwirtschaft, Risikoklassen, Kapitalmarkt, Qualitative Analyse, Quantitative Analyse, Rating-Prozess, Bonitätsrisiko.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Ratings als Instrument zur Bonitätsbeurteilung und analysiert, wie diese Einschätzungen systematisch durchgeführt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Rating-Prozess, die verschiedenen Methoden zur Bonitätsermittlung, die Rolle der Agenturen und die aktuelle Kritik an diesem System.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den externen Rating-Prozess transparent zu machen und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Kreditwürdigkeit durch strukturierte Vorbereitung beeinflussen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine deskriptive Darstellung der Ratingmethodik vorgenommen, ergänzt durch ein fiktives Fallbeispiel zur Anwendung von qualitativen und quantitativen Kriterien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Ratingagenturen, die detaillierte Beschreibung des Prozessablaufs sowie die Erläuterung der Analyse-Methoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind Rating, Bonitätsanalyse, Basel II, Rating-Prozess und die Unterscheidung von qualitativen und quantitativen Faktoren.

Was unterscheidet das qualitative vom quantitativen Rating?

Während die qualitative Analyse weiche Faktoren wie Managementqualität und Marktstellung bewertet, basiert die quantitative Analyse auf harten Bilanzkennzahlen.

Warum wird die Entlohnung von Ratingagenturen kritisiert?

Die aktuelle Praxis, in der die Agentur vom Emittenten bezahlt wird, birgt die Gefahr von Interessenkonflikten bei der Erstellung des Ratingurteils.

Welche Rolle spielt die „Mustermann Bremsen AG“ in der Arbeit?

Sie dient als fiktives Fallbeispiel, um die Anwendung beider Ratingverfahrensweisen in der Praxis zu demonstrieren.

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Details

Title
Rating als Instrument der Bonitätsanalyse
College
University of Applied Sciences Berlin
Course
Finanzwirtschaft
Grade
1,7
Authors
Ronny Scharschmidt (Author), Christin Frauendorf (Author)
Publication Year
2008
Pages
29
Catalog Number
V116722
ISBN (eBook)
9783640190089
ISBN (Book)
9783640190171
Language
German
Tags
Rating Instrument Bonitätsanalyse Finanzwirtschaft Moodys Standard & Poor's Fitch Wirtschaftskrise Finanzmarktkrise Ratingverfahren Ratingprozess Ratingagenturen Ratingansatz Verhaltenskodex für Ratingagenturen externes Rating internes Rating Wirtschaftskrise Rating
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ronny Scharschmidt (Author), Christin Frauendorf (Author), 2008, Rating als Instrument der Bonitätsanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116722
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