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Die Deckungsbeitragsrechnung. Funktionsweise und Anwendungsgebiete

Titel: Die Deckungsbeitragsrechnung. Funktionsweise und Anwendungsgebiete

Hausarbeit , 2021 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tim Vogler (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Forschungsfrage dieser Arbeit lautet: "In welchen Anwendungsgebieten kann der Deckungsbeitrag eingesetzt werden und bei welchen Analysen und Beurteilungen verbessert er die Aussagefähigkeit?" Zum Einstieg wird der Deckungsbeitrag definiert und es werden Grundlagen gelegt. Dabei kommt es auch zu einem Einblick darüber, was Unternehmen für einen Bedarf am Einsatz des Deckungsbeitrages haben. Anschließend werden die möglichen Anwendungsgebiete der Deckungsbeitragsrechnung vorgestellt und es wird aufgezeigt, zu welchen Lösungsbeurteilungen sie jeweils beitragen können.

Der Deckungsbeitrag bezieht sich, nach vorheriger Zerlegung und Zuordnung von Kostenarten, auf die Deckung von fixen Kosten und trägt mit der Deckungsbeitragsrechnung, welche auf der Teilkostenbasis vollzogen wird, zu einer Verbesserung der qualitativen Beurteilung von Kostenrechnungen bei.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen zum Deckungsbeitrag

2.1 Begriffsdefinition Deckungsbeitrag

2.2 Ziele

2.3 Bedarf, Bedeutung und Einsatz

2.4 Einstufige Deckungsbeitragsrechnung

2.5 Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung

3 Anwendungsgebiete der Deckungsbeitragsrechnung

3.1 Kundendeckungsbeitragsanalyse

3.2 Preisgrenzen

3.3 Break-Even-Analyse

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktionsweise und die vielfältigen Anwendungsgebiete der Deckungsbeitragsrechnung als Teilkostenrechnungssystem, um deren Beitrag zur Verbesserung der qualitativen Entscheidungsfindung in Unternehmen zu analysieren.

  • Grundlagen und Definition des Deckungsbeitrags
  • Differenzierung zwischen einstufiger und mehrstufiger Deckungsbeitragsrechnung
  • Analyse von Kundenrentabilität durch die Kundendeckungsbeitragsrechnung
  • Bestimmung von kurz- und langfristigen Preisuntergrenzen
  • Einsatz der Break-Even-Analyse zur Identifikation kritischer Ausbringungsmengen

Auszug aus dem Buch

3.2 Preisgrenzen

Alle Unternehmen werden für ihre Produkte oder Dienstleistungen Verkaufspreise ermittelt und gestaltet haben, die die Kosten decken und dabei noch einen gewissen festgelegten Gewinn erwirtschaften. In der Praxis kann aus den verschiedensten Gründen der Fall auftreten, bei dem der Verkaufspreis nicht durchgesetzt werden kann und es zu Preisnachlässen kommt (Kühnapfel, 2013, S. 314). Dieser Fall kann z.B. eintreten, wenn der Kunde nur ein bestimmtes Budget für das Projekt vorliegen hat und dadurch das Gesamtvolumen für die festgelegten Verkaufspreise überschritten wird. Wenn das Unternehmen dennoch den Kunden bedienen möchte und des Weiteren z.B. eine Umsatzsteigerung oder Vergrößerung Marktanteile als Ziel gesetzt hat, muss es auf die Ermittlung der Preisgrenzen zurückgreifen, um das eigene Unternehmensziel zu erreichen und um weiterhin profitabel zu bleiben (Ehrmann, 2006, S. 718).

Die Vollkostenrechnung ist aufgrund der Betrachtung aller Kosten zur Ermittlung der Preisgrenzen nicht geeignet, daher wird die Deckungsbeitragsberechnung durchgeführt. Bei einer kurzfristigen Betrachtung, wie z.B. bei der Überlegung zur Annahme eines Auftrages mit Rabatt, werden die Preisgrenzen mit dem Deckungsbeitrag im mehrstufigen Direct Costing-Verfahrens, welches in Kapitel 2.5 vorgestellt wurde, ermittelt. (Ehrmann, 2006, S. 719). Der Hauptgrund liegt darin, dass die Fixkosten auch ohne den Auftrag anfallen werden und daher nicht zur Entscheidung beitragen sollten. (Ehrmann, 2006, S. 748). Ein weiterer Vorteil bei diesem Berechnungsverfahren ist, dass sie in einer übersichtlichen und einfachen Rechnung die Deckungsbeiträge aufweisen, die erzielt werden müssen, um Produkte im positiven Bereich laufen zu lassen (Ehrmann, 2006, S. 720).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Vollkostenrechnung ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Einsatzmöglichkeiten der Deckungsbeitragsrechnung zur Verbesserung der Aussagefähigkeit von Kostenrechnungen.

2 Grundlagen zum Deckungsbeitrag: Hier werden die begrifflichen Grundlagen, Ziele sowie die Notwendigkeit des Einsatzes der Deckungsbeitragsrechnung erläutert und die einstufige sowie mehrstufige Systematik dargestellt.

3 Anwendungsgebiete der Deckungsbeitragsrechnung: Das Kapitel erläutert praktische Einsatzgebiete der Methodik, speziell die Kundendeckungsbeitragsanalyse, die Ermittlung von Preisgrenzen sowie die Durchführung einer Break-Even-Analyse.

4 Zusammenfassung und Fazit: Dieser Abschnitt resümiert die behandelten Themen und ordnet die Bedeutung der Deckungsbeitragsrechnung als zukunftsorientiertes Instrument für die Unternehmenssteuerung ein.

Schlüsselwörter

Deckungsbeitragsrechnung, Teilkostenrechnung, Fixkosten, Variable Kosten, Kundendeckungsbeitrag, Preisuntergrenzen, Break-Even-Analyse, Deckungsbeitrag, Kostenrechnung, Controlling, Gewinn, Umsatz, Rentabilität, Deckungsbeitragsquote, Kalkulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Existenzberechtigung und Funktionsweise der Deckungsbeitragsrechnung als Instrument des Controllings, um fundierte betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Deckungsbeitrags, die Unterscheidung von einstufigen und mehrstufigen Modellen sowie spezifische Anwendungsgebiete wie die Kundenanalyse und Preisgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, in welchen Anwendungsgebieten die Deckungsbeitragsrechnung eingesetzt werden kann und wie sie die Qualität betriebswirtschaftlicher Analysen und Entscheidungen verbessert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Fachliteratur zum Thema Rechnungswesen und Controlling basiert, um die theoretischen Konzepte und praktischen Anwendungsmodelle systematisch aufzubereiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen des Deckungsbeitrags und die Anwendung auf drei zentrale Bereiche: die Kundenbewertung, die Preiskalkulation an Preisgrenzen und die Break-Even-Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Deckungsbeitragsrechnung, Fixkosten, Teilkostenrechnung, Kundendeckungsbeitrag, Preisuntergrenzen und Break-Even-Analyse.

Warum ist die Vollkostenrechnung laut Arbeit oft ungeeignet für Preisentscheidungen?

Die Vollkostenrechnung berücksichtigt alle Kosten, was bei kurzfristigen Preisentscheidungen oder der Annahme von Aufträgen irreführend sein kann, da fixe Kosten unabhängig vom Auftrag anfallen.

Wie hilft das Kundenzufriedenheits-Kundenattraktivitäts-Portfolio?

Es dient dazu, Kunden auf Basis ihrer Zufriedenheit und ihres Deckungsbeitrags zu segmentieren, um gezielte Maßnahmen für langfristige Geschäftsbeziehungen oder Vertriebseffizienz abzuleiten.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Deckungsbeitragsrechnung. Funktionsweise und Anwendungsgebiete
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Note
1,0
Autor
Tim Vogler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
26
Katalognummer
V1167907
ISBN (PDF)
9783346577955
ISBN (Buch)
9783346577962
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deckungsbeitragsrechnung Deckungsbeitrag Kundendeckungsbeitragsanalyse Anwendungsgebiete Einstufige Deckungsbeitragsrechnung Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung Preisgrenzen Break-Even-Analyse Gewinnschwellenmenge Kundendeckungsbeitragsrechnung Kundendeckungsbeitragsquote Vertriebscontrolling Preisuntergrenzen Controlling Kostenrechnung Kosten Variable Kosten Gewinn Erlöse Vollkosten Vollkostenrechnung Kennzahlen Anwendung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Vogler (Autor:in), 2021, Die Deckungsbeitragsrechnung. Funktionsweise und Anwendungsgebiete, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167907
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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