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Übertragung von Mitunternehmeranteilen im Hinblick auf § 6 Abs. 3 EStG und den daraus resultierenden erbschaftsteuerlichen Folgen

Titel: Übertragung von Mitunternehmeranteilen im Hinblick auf § 6 Abs. 3 EStG und den daraus resultierenden erbschaftsteuerlichen Folgen

Hausarbeit , 2018 , 27 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Bachelor of Laws Hendrik Vogel (Autor:in)

Jura - Steuerrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Frage der Unternehmensnachfolge stellt viele Unternehmer vor große Herausforderungen. Der Unternehmer wird daran interessiert sein, dass sein Unternehmen fortgeführt wird, wenn er sich selbst zur Ruhe setzt. Um die Unternehmensfortführung gewährleisten zu können, wäre es möglich, das Unternehmen an Interessenten zu verkaufen. Soll die Übertragung im Familienkreis stattfinden, kann der Unternehmer in Betracht ziehen, das Unternehmen oder Anteile zu verschenken. Dadurch ist eine finanzielle Belastung des Nachfolgers vermeidbar und es wird ein Anreiz für die Übernahme des Unternehmens geschaffen.

Im Hinblick auf die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen und der dadurch resultierenden Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmensnachfolge befasst sich diese Seminararbeit ausschließlich mit den Personengesellschaften und ihren unentgeltlichen Übertragungen. Zunächst soll dem Leser ein grundlegendes Verständnis von Personengesellschaften und Mitunternehmeranteilen vermittelt und erklärt werden, worum es sich bei Betriebsvermögen handelt. Darauf aufbauend wird ein Überblick über ertragsteuerliche Aspekte einer unentgeltlichen Übertragung von Mitunternehmeranteilen gegeben. Primäre Zielsetzung dieser Arbeit ist die Analyse der schenkungsteuerlichen Folgen, die sich aus der unentgeltlichen Übertragung von Mitunternehmeranteilen ergeben können. Dabei ist es unabdinglich, bestimmte Bewertungsgrundsätze für das Betriebsvermögen herauszuarbeiten, um daraufhin den Wert des Mitunternehmeranteils festzulegen und mögliche Konsequenzen beurteilen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Teil A Einleitung

Teil B Hauptteil

I. Mitunternehmeranteil

1. Erscheinungsformen von Personengesellschaften

2. Definition des Mitunternehmeranteils

II. Ertragsteuerliche Aspekte

1. Tatbestandsmerkmale einer Übertragung nach § 6 Abs. 3 EStG

2. Rechtsfolgen des § 6 Abs. 3 EStG

III. Erbschaftsteuerliche Aspekte

1. Grundzüge der Erbschaft-/Schenkungsteuer

a) Schenkung unter Lebenden

b) Bewertungsstichtag und Entstehung der Steuer

c) Freibeträge im Sinne des § 16 ErbStG

2. Sonderstellung von Betriebsvermögen

a) Bewertungsmethoden

b) Steuerbefreiung nach § 13a i. V. m. § 13b ErbStG

Teil C Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die ertragsteuerlichen Rahmenbedingungen und insbesondere die schenkungsteuerlichen Folgen bei einer unentgeltlichen Übertragung von Mitunternehmeranteilen an Personengesellschaften zu analysieren. Dabei wird untersucht, unter welchen Voraussetzungen eine steuerneutrale Übertragung nach § 6 Abs. 3 EStG möglich ist und wie sich das Betriebsvermögen erbschaftsteuerlich auswirkt.

  • Rechtsformen und Merkmale von Personengesellschaften
  • Tatbestand und Rechtsfolgen von § 6 Abs. 3 EStG
  • Grundlagen der Schenkungsteuer bei Betriebsvermögen
  • Bewertungsverfahren für Personengesellschaften
  • Verschonungsregelungen nach dem Erbschaftsteuergesetz

Auszug aus dem Buch

1. Erscheinungsformen von Personengesellschaften

Bei Personengesellschaften handelt es sich gemäß § 705 BGB um einen Zusammenschluss von mindestens zwei Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks. Personengesellschaften sind gemäß § 124 HGB teilrechtsfähig. Das heißt sie können im Wirtschaftsverkehr in nahezu allen Bereichen Träger von Rechten und Pflichten sein. Sie können Verbindlichkeiten eingehen und Vermögen erwerben. Die Grundzüge der Personengesellschaften sind in dieser Arbeit anhand von drei Rechtsformen dargestellt.

Als Grundform gilt die GbR. Gemäß § 705 BGB sind die Gesellschafter verpflichtet den Gesellschaftszweck zu verfolgen und zu fördern. Die GbR entsteht durch Vertragsabschluss. Der Gesellschaftsvertrag bedarf keiner Form und kann konkludent ohne bewusste Entscheidung der Gesellschafter geschlossen werden. Grundsätzlich sieht die GbR gemäß § 709 BGB vor, dass jeder Gesellschafter zur Geschäftsführung berechtigt ist. Dabei gilt grundsätzlich das Einstimmigkeitsprinzip für die Geschäftsentscheidungen. Die Vertretung der Gesellschaft steht dem Grunde nach gemäß § 714 BGB ebenfalls allen Gesellschaftern gemeinschaftlich zu. Für Verbindlichkeiten haftet die Gesellschaft aufgrund Ihrer Teilrechtsfähigkeit selbst. Gemäß § 128 HGB i. V. m § 31 BGB analog haften die Gesellschafter ebenfalls für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Es handelt sich also eine gesamtschuldnerische Haftung gemäß § 421 BGB.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Mitunternehmeranteil: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Personengesellschaften sowie die steuerliche Definition des Mitunternehmerbegriffs und die Struktur des Betriebsvermögens.

II. Ertragsteuerliche Aspekte: Hier werden die Voraussetzungen für eine unentgeltliche Übertragung nach § 6 Abs. 3 EStG und die daraus resultierende Buchwertfortführung sowie deren Rechtsfolgen dargelegt.

III. Erbschaftsteuerliche Aspekte: Das Kapitel analysiert die Schenkungsteuer, insbesondere die Bewertung von Betriebsvermögen und die geltenden Verschonungsregelungen bei der Unternehmensnachfolge.

Schlüsselwörter

Personengesellschaft, Mitunternehmeranteil, § 6 Abs. 3 EStG, Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer, Betriebsvermögen, Buchwertfortführung, Unternehmensnachfolge, Bewertungsmethoden, Ertragswertverfahren, Substanzwertverfahren, Steuerbefreiung, Lohnsummenregelung, Personengesellschaften, Übergang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die steuerlichen Aspekte bei der unentgeltlichen Übertragung von Anteilen an Personengesellschaften auf eine nachfolgende Generation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Einkommensteuerrecht im Zusammenhang mit Übertragungen (§ 6 Abs. 3 EStG) und die erbschaftsteuerliche Bewertung sowie Begünstigung von Betriebsvermögen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Analyse der schenkungsteuerlichen Folgen, die aus einer unentgeltlichen Übertragung von Mitunternehmeranteilen resultieren, unter Berücksichtigung der relevanten Bewertungsgrundsätze.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine überwiegend theoretische Ausarbeitung, die rechtliche Vorschriften und Fachliteratur analysiert, um eine systematische steuerliche Prüfung aufzubauen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Personengesellschaften, die ertragsteuerliche Behandlung nach § 6 Abs. 3 EStG und die erbschaftsteuerlichen Regelungen inklusive Bewertung und Steuerbefreiungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Mitunternehmerschaft, Schenkungsteuer, Unternehmensnachfolge, Buchwertfortführung und Betriebsvermögen charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Buchwertfortführung?

Die Buchwertfortführung ist eine zentrale Rechtsfolge des § 6 Abs. 3 EStG; sie verhindert die Aufdeckung stiller Reserven und ermöglicht somit eine steuerneutrale Übertragung auf den Erwerber.

Warum ist die Unterscheidung von Betriebsvermögen wichtig?

Die Unterscheidung zwischen dem Gesamthandsvermögen und dem Sonderbetriebsvermögen ist essenziell für die Ermittlung des korrekten Wertes des Mitunternehmeranteils und damit für die Bemessungsgrundlage der Erbschaftsteuer.

Was bedeutet die "Mindestlohnsumme" für die Verschonung?

Sie ist eine Voraussetzung für die Verschonungsregelungen bei der Erbschaftsteuer, um sicherzustellen, dass durch die steuerliche Begünstigung die Beschäftigung im Unternehmen über einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren erhalten bleibt.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Übertragung von Mitunternehmeranteilen im Hinblick auf § 6 Abs. 3 EStG und den daraus resultierenden erbschaftsteuerlichen Folgen
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule
Veranstaltung
Besteuerung von Übertragungsvorgängen
Note
2,0
Autor
Bachelor of Laws Hendrik Vogel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
27
Katalognummer
V1169567
ISBN (PDF)
9783346585851
ISBN (Buch)
9783346585868
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erbrecht Erbe Erbschaftsteuer Einkommensteuer Übertragung Mitunternehmer Mitunternehmerschaft EStG ErbStG § 6 Absatz 3 EStG § 6 Abs. 3 EStG Personengesellschaft Mitunternehmeranteil Schenkungsteuer Schenkung Lebende Bewertungsstichtag Entstehung Steuer Freibeträge § 16 ErbStG Bewertungsmethoden Steuerbefreiung § 13a ErbStG § 13b ErbStG BGB BewG KG ohG UStG GbR Unternehmen Unternehmensnachfolge HGB Gesellschafter Transparenzprinzip Trennungsprinzip Gewinnanteil Mitunternehmerrisiko Mitunternehmerinitiative Gesamthandsvermögen Betriebsvermögen Sonderbetriebsvermögen Betrieb Teilbetrieb im Ganzen unentgeltlich einheitlichen Vorgang stille Reserven Verfügungsmacht Gegenleistung wesentliche Betriebsgrundlage Buchwertfortführung Investitionsabzugsbetrag § 16 EStG Erwerb von Todes wegen Steuerklasse Ertragswertverfahren Substanzwertverfahren Verwaltungsvermögen Regelverschonung Optionsverschonung Verschonungsabschlag gemeiner Wert
Produktsicherheit
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Arbeit zitieren
Bachelor of Laws Hendrik Vogel (Autor:in), 2018, Übertragung von Mitunternehmeranteilen im Hinblick auf § 6 Abs. 3 EStG und den daraus resultierenden erbschaftsteuerlichen Folgen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1169567
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Leseprobe aus  27  Seiten
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