Figuren und Tropen zur Erzeugung bildhafter Anschaulichkeit in Herbert Zimmermanns Hörfunk-Reportage vom Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954


Hausarbeit, 2021

24 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Topik des Forschungsvorhabens
2.1 Das Medium: Hörfunk
2.2 Der Akteur: Herbert Zimmermann
2.3 Das Ereignis: Fußball-Weltmeisterschaft
2.4 Der Untersuchungsgegenstand: Die Aufzeichnung der

3. Figuren und Tropen
3.1 Figuren und Tropen in der Wissenschaft und in dieser Untersuchung.
3.2 Figuren und Tropen in Zimmermanns Reportage
3.2.1 Identifikation und Analyse.
3.2.2 Bewertung unter besonderer Berücksichtigung der Erzeugung von Evidenz, eingedenk der medialen Kommunikationssituation

4 Zusammenfassung

Anstelle eines Vorworts

„Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner zieht es sich zurück“ (Karl Kraus)1

1. Einleitung

„Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen. Rahn schießt. Tor! Tor! Tor! Tor!“2 und „Aus! Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister!“3

Dem gesprochenen Wort wird nachgesagt, es sei flüchtig, aber 66 Jahre nachdem diese Worte des Reporters Herbert Zimmermann mittels des zu der Zeit vorherrschenden elektronischen Massenmediums Radio über den Äther gingen, haben sie längst den Weg in das kollektive Gedächtnis der Deutschen gefunden. Und das institutionell4, aber auch tatsächlich gelebt, wenn ein von offizieller Seite an einer Autobahnbrücke montiertes, fehlerhaftes Zitat aus der Hörfunk-Reportage - Zimmermanns legendärer Torschrei beim 3:2 wurde fälschlicherweise dreimal, anstatt viermal wiedergegeben - von quellenfesten Fußballfreunden korrigiert wird.5

Der unerwartete Erfolg der deutschen Elf gegen die favorisierten Ungarn im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 löste, nicht zuletzt durch die mitreißenden Schilderungen des Kommentators Zimmermann, in Deutschland eine wahre Euphorie aus und wird in der Nachbetrachtung von manchen als die eigentliche „Geburtsstunde“ Nachkriegsdeutschlands mit neuem Selbstwertgefühl ‚Wir sind wieder wer!‘ angesehen. Die Gründe hierfür sind sicher vielschichtig, sollen hier aber nicht näher betrachtet werden.

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit rhetorischen Aspekten der im Originalton und komplett erhaltenen Übertragung6 des Finales, ausgehend von der Fragestellung, welche rhetorischen Figuren und Tropen in Zimmermanns Reportage identifiziert und analysiert werden können. Es erfolgt auch eine Bewertung dieser rhetorischen Stilmittel hinsichtlich ihrer Signifikanz, Relevanz und Bedeutung für die Berichterstattung, aber auch für ihre Rezeption und ihre unbestrittene Wirkung.

Mit dieser Untersuchung soll der Nachweis erbracht werden, dass die Verwendung rhetorischer Figuren und Tropen in der Hörfunk-Reportage Herbert Zimmermanns zu einer bildhaften Anschaulichkeit im Auditiven sorgt und wie dies geschieht.

Die Forschungslage zu diesem Thema ist unausgewogen. Die rhetorischen Figuren und Tropen in Zimmermanns Radiobericht werden etwa bei Wolfgang Brandt nur gestreift, während sich Johannes Heil im Hinblick auf die rhetorischen Stilmittel im Detail mit einer ausgewählten Passage rund um das 3:2-Siegtor beschäftigt.7

Im ersten Schritt verorte ich den Gegenstand der Abhandlung, indem ich mit dem Hörfunk das Medium, mit Herbert Zimmermann den Akteur, mit der Fußball-WM 1954 das Ereignis und mit der Aufzeichnung der Endspiel-Reportage den Forschungsgegenstand vorstelle und diese Aspekte einer kurzgehaltenen, einführenden Betrachtung unterziehe. Im Anschluss daran beschäftige ich mich zunächst mit der Darstellung der rhetorischen Figuren und Tropen in der Wissenschaft und sodann mit der Herangehensweise an diese Stilmittel in dieser Untersuchung. Darauf aufbauend erfolgt die Identifikation und Analyse der Figuren und Tropen in Zimmermanns Reportage und schließlich eine Bewertung der verwendeten rhetorischen Stilmittel unter besonderer Berücksichtigung der Erzeugung von Evidenz eingedenk der medialen Kommunikationssituation.

Letztlich soll in dieser Arbeit dahingehend Beweis geführt werden, dass Figuren und Tropen in dieser Reportage eine besondere Bedeutung zur Erzeugung von bildhafter Anschaulichkeit im Auditiven zukommt und der Reporter Zimmermann nicht zuletzt hierdurch eine Aura der Oralität schafft, die ein Millionenpublikum an die Geräte fesselte und auch den heutigen Hörer noch beeindruckt.

2. Topik des Forschungsvorhabens

2.1 Das Medium: Hörfunk

Radio - von lat. radius = Strahl - kann als das erste elektronische Massenmedium angesehen werden. Vereinfacht dargestellt, strahlt ein Sender in Echtzeit ein akustisches Angebot aus, das der Empfänger mittels eines Empfangsgeräts hören kann. Im Unterschied zur Funktechnik ist das Radio unidirektional, es trennt Senden und Empfangen voneinander. Der Empfänger ist ausschließlich in der Lage, zu hören. Gebräuchliche Namen für das Medium waren im deutschen Sprachraum zunächst Funk, später Rundfunk und Hörfunk, ehe sich der Begriff Radio allgemein durchsetzte. Am 29. Oktober 1923 wurde aus dem Berliner Vox-Haus die erste deutsche Rundfunk-Sendung ausgestrahlt. Ende 1923 gab es 1.000 registrierte und zahlende Hörer, ein Jahr später war die Zahl bereits auf 550.000 emporgeschnellt.8 Heute verfügen nahezu 100 % der Deutschen über ein Radio. Als Blütezeit des Radios kann die Zeitspanne von 1947-1962 angesehen werden. Aber auch in unserer Zeit hat das Hören als grundlegende Kategorie einer bildlosen Wahrnehmung, trotz des Aufkommens des Fernsehens und der modernen Medien, keineswegs seine Aktualität und Wirkungskraft verloren.

Überspitzt formuliert, lässt Radio, sozusagen als Weiterentwicklung der Teichoskopie im antiken Drama, den Hörer an Ereignissen teilhaben, die gerade anderswo stattfinden und das vermeintlich unmittelbar. Man empfängt „[…] bei sich zu Hause, die Stimme gewissermaßen als Gast.“9 Die Begrenztheit der Ausdrucksmittel des ausschließlich Hörbaren muss dabei kein Nachteil sein. Als klassisches „one-to-all“-Medium kann Radio Kollektiverlebnisse und auditive Leitbilder schaffen. Marschall McLuhan ordnet Radio als ‚heißes‘ Medium ein, das durch seine Datenflut geradezu hypnotisierend auf den Rezipienten wirken kann. Daher bezeichnet McLuhan es auch als „Stammestrommel“, die „[…] die Macht, die Seele und die Gemeinschaft in eine einzige Echokammer zu verwandeln […]“ habe.10

2.2 Der Akteur: Herbert Zimmermann

Entscheidende Bedeutung bei einer Wort-Übertragung kommt naturgemäß dem Sprecher oder Reporter zu:

Der gute Reporter hat die Geistesgegenwart, Erlebnisfähigkeit und Sprachgewandtheit, unmittelbar zu beschreiben, was er eben erlebt, und dies nicht nur in einer angenehmen formvollen, sondern auch so lebendig malenden Sprache, daß der Hörer den Vorgang stark miterlebt. Diese Fähigkeit, das Eigenartige eines Vorgangs im Nu zu erfassen und zu formulieren, ist aber bekanntlich selten.11

Herbert Antoine Arthur Zimmermann wurde am 29.11.1917 im rheinischen Alsdorf geboren. Nach dem Abitur 1937 in Freiburg hospitierte Zimmermann in Zeitungsredaktionen. Im 2. Weltkrieg wurde der Panzeroffizier durch einen Granatsplitter schwer verletzt, wodurch er zeitlebens ein Bein etwas nachzog. Während der Genesungszeit absolvierte Zimmermann beim Berliner Rundfunk ein Volontariat, das er mit der bestandenen Reporter-Prüfung abschloss. Danach kehrte er an die Ostfront zurück, wo er mit seiner Einheit in schwerste Kampfhandlungen verwickelt wurde und dem „Kurland-Kessel“ nur mit knapper Not entkam. Ein Monat vor Kriegende wurde Zimmermann noch mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

Ende 1945 bekam Zimmermann die Möglichkeit, beim Nordwestdeutschen Rundfunk in Hamburg Wasserstands- und Vermisstenmeldungen zu verlesen und kleinere Rollen in Hörspielen zu übernehmen. Nach dem Wechsel in die provisorische Sportredaktion kommentierte er als Reporter Fußball- und Hockeyspiele, Boxkämpfe und andere Ereignisse. 1948 berichtete er von den Olympischen Spielen in St. Moritz und London und war 1950 Reporter beim ersten Fußball-Länderspiel der Nachkriegszeit Deutschland-Schweiz. In seiner späteren Funktion als Sportchef des Norddeutschen Rundfunks setzte er mit der Konferenzschaltung bei Fußballspielen eine völlig neue Sendeform durch. Zimmermanns Reportage vom Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954, trug ihm unmittelbar nach der WM großen Ärger ein, denn seine emotional ausgerufene Formulierung „Turek du bist ein Teufelskerl! Turek du bist ein Fußballgott!“12 löste in Deutschland eine Blasphemie-Debatte aus. In der Nachbehandlung der Aufzeichnung musste Zimmermann diese Worte durch eine zeitweilig verwendete, unverfängliche Formulierung ersetzen. Fünf Tage nach dem Finale kam eine Zusammenfassung der WM mit insgesamt zehn Minuten vom Endspiel in die bundesdeutschen Kinos. Unterlegt waren die Bilder mit dem Ton der Original-Hörfunkreportage von Zimmermann. Das gleiche geschah mit sämtlichen TV-Bildern: Zimmermanns Radiostimme kommentiert die Bilder, weil der Original-Fernsehkommentar von Dr. Bernhard Ernst mangels geeigneter Aufzeichnungsgeräte für immer verloren ist. Zimmermanns letzte Radio-Reportage von überregionaler Bedeutung war die Übertragung des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 England gegen Deutschland aus dem Wembley-Stadion in London. Herbert Zimmermann starb am 16.12.1966 an den Folgen eines Auto-Unfalls.

2.3 Das Ereignis: Fußball-Weltmeisterschaft 1954

Die Endrunde der 5. Fußball-Weltmeisterschaft fand im Sommer 1954 in der Schweiz statt. Die deutsche Mannschaft, beim vorhergehenden WM-Turnier 1950 in Uruguay wegen der Auswirkungen des 2. Weltkriegs nicht spielberechtigt, war in Gruppe 2 gelost worden. Nach einem 4:1-Sieg gegen die Türkei gab es im zweiten Spiel ein 3:8-Debakel gegen Ungarn. Gegen den seit vier Jahren ungeschlagenen Olympiasieger und Turnierfavoriten hatte Bundestrainer Herberger eine B-Mannschaft mit mehreren Ersatzspielern auf den Platz geschickt. Der deutsche Trainer wollte einige Stammspieler für das weitere Turnier schonen, kalkulierte eine Niederlage ein und spekulierte auf ein Entscheidungsspiel gegen die punktgleiche Türkei. Die Rechnung ging auf, denn gegen die Türken gab es tatsächlich einen sicheren 7:2-Erfolg, wodurch die deutsche Mannschaft das Viertelfinale erreichte. Dort gab es ein harterkämpftes 2:0 gegen die höher eingeschätzten Jugoslawen. Im Halbfinale war Österreich der Gegner. Wieder waren die Deutschen Außenseiter und wieder verblüfften sie die Fachwelt, diesmal mit einem fein herausgespielten 6:1. Im Endspiel war nun der Vorrundengegner Ungarn der Gegner. Der Favorit hatte in zwei umkämpften Spielen Brasilien und Uruguay jeweils mit 4:2 bezwungen. Alles deutete auf eine Wiederholung des hohen ungarischen Siegs 14 Tage zuvor hin. Was sich dann jedoch am 4. Juli, einem regnerischen Sonntag, vor über 60.000 Zuschauern im Berner Wankdorfstadion abspielte, sollte später als ‚Wunder von Bern‘ in die Geschichtsbücher eingehen. Schnell gingen die Ungarn mit 2:0 in Führung, aber ebenso schnell glichen die Deutschen aus, so dass es nach 18 Minuten 2:2 stand. Die Ungarn drängten auf den Siegtreffer und einige Male hatte die deutsche Mannschaft Glück oder konnte sich beim glänzenden Torwart Turek bedanken. So dauerte es bis zur 84. Minute, ehe die Entscheidung fiel, aber überraschend auf der anderen Seite. Der Originalton der Zimmermann-Reportage:

Sechs Minuten noch im Wankdorfstadion in Bern. Keiner wankt. Der Regen prasselt unaufhörlich hernieder. Es ist schwer, aber die Zuschauer, sie harren nicht[sic!]aus, wie könnten sie auch! Eine Fußballweltmeisterschaft ist alle vier Jahre, und wann sieht man ein solches Endspiel, so ausgeglichen, so packend – jetzt Deutschland am linken Flügel durch Schäfer, Schäfers Zuspiel zu Morlock wird abgewehrt, und Bozsik der rechte Läufer der Ungarn am Ball. Er hat den Ball – verloren diesmal, gegen Schäfer. Schäfer nach innen geflankt – Kopfball – abgewehrt. Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen – Rahn schießt – Tooooor! Tooooor! Tooooor! Tooooor!13

Die Daten des Finales in Kurzform:

Deutschland – Ungarn 3:2

Deutschland: Turek – Posipal, Liebrich, Kohlmeyer – Eckel, Mai – Rahn, Morlock, Ottmar Walter, Fritz Walter (K), Schäfer

Ungarn: Grosics – Buzanszky, Lorant, Lantos – Bozsik, Zakarias – Czibor, Kocsis, Hidegkuti, Puskas (K), Mihaly Toth

Z: 62.471 SR: Ling (England) LR: Orlandini (Italien), Griffiths (Wales)

Tore: 0:1 Puskas (6.), 0:2 Czibor (8.), 1:2 Morlock (10.), 2:2 Rahn (18.), 3:2 Rahn (84.)

2.4 Der Untersuchungsgegenstand: Die Aufzeichnung der Endspiel-Reportage

1954 berichtete Herbert Zimmermann gemeinsam mit Kurt Brumme, Gerd Krämer und Rudi Michel für die bundesdeutschen Radioanstalten von der Fußball-Weltmeisterschaft in der Schweiz. Welcher Reporter welches Spiel der deutschen Mannschaft übertragen sollte, wurde ausgelost und so fiel Zimmermann die Rolle des Endspiel-Kommentators mehr oder weniger zufällig zu.

Die vorliegende Aufnahme des NDR, herausgegeben vom Hoffmann und Campe Verlag in Hamburg 2004, umfasst 2 CDs mit einem vierseitigen Booklet. Die beiden CDs haben eine Gesamtlaufzeit von 106:30 Minuten. Bis auf kurze Einführungs- und Schlussworte von Robert Lembke ist die Original-Radioreportage von Herbert Zimmermann zu hören, die jedoch mit der 2. Minute beginnt, weil das Spiel vom Schiedsrichter unerwartet früher angepfiffen wurde. Jede der beiden CDs ist in sogenannte Tracks unterteilt. CD 1 umfasst zehn Tracks, CD 2 elf Tracks. Die einzelnen Tracks haben unterschiedliche Längen von 1:56 Minuten bis 8:25 Minuten. Track 10 und 11 auf der zweiten CD blieben bei dieser Arbeit unberücksichtigt, weil sie nach dem eigentlichen Spiel aufgenommen sind. Die Systematik bei den Quellenangaben in dieser Arbeit ist folgendermaßen: Stichwort ‚Zimmermann‘ Angabe CD. Angabe Track. Angabe Minute im genannten Track. Als Beispiel: Zimmermann 1.1.1. = CD 1 Track 1 Minute 1 in diesem Track. Die Minutenangaben beziehen sich also explizit nicht auf die Spielminuten.

3. Figuren und Tropen

3.1 Figuren und Tropen in der Wissenschaft und in dieser Untersuchung

Figuren (von lat. figura - Form, Gebilde) und Tropen (von griech. tropos – Wendung, Eigentümlichkeit, Wesen) können als zentrale Begriffe der Rhetorik angesehen werden. Allerdings gibt es für diese rhetorischen Stilmittel - die in der Rubrik ornatus in dem mit sprachlichen Gestaltungsmitteln befassten Kapitel elocutio zu verorten sind - bis heute weder eine eindeutige Definition, noch eine allgemeingültige Auflistung oder ein anerkanntes Klassifikationsmodell. An Klassifizierungs- und Kodierungsversuchen für diese Elemente der Ausschmückung hat es in der 2500jährigen Geschichte der Rhetorik nicht gemangelt.

Nennenswerte Einteilungs-Schemata sind zunächst binär. Aber sowohl die Unterscheidung von Figuren, als miteinander verbundene Wörter (verbis coniunctis), versus Tropen, als Einzelwortschmuck (verbis singulis), als auch Modelle wie grammatische Figuren versus rhetorische Figuren oder Ausdrucksfiguren versus Gedankenfiguren, greifen letztlich zu kurz. Eine klassische Einteilung nach Quintilian unterscheidet zwischen Wortfiguren, Satzfiguren und Gedankenfiguren, wobei letztere die Tropen umfassen. Das häufig angewandte Modell der vier Änderungskategorien geht von der Vorstellung aus, dass ein zugrundeliegender Ausdruck (verbum proprium), der sozusagen einer ‚Nullstufe‘ gleich zu setzen ist, durch eine Änderung nach vier definierten Kategorien zu einem figuralen Ausdruck (verbum translatum) verändert wird. Die vier Änderungskategorien beinhalten die Rubriken Hinzufügung (figurae per adiectionem), Weglassung (figurae per detractionem), Umstellung (figurae per ordinem) und Ersetzung (figurae per immutationem). Dabei umfassen die ersten drei Rubriken Hinzufügung, Weglassung und Umstellung auf syntaktischer Ebene als Wortfiguren sämtliche Figuren, während mit den Gedankenfiguren der Ersetzung auf semantischer Ebene die Tropen gemeint sind.

[...]


1 Karl Kraus: Die Fackel. Wien 1911, Heft 326, Seite 44.

2 Zimmermann 2.8.1.

3 Ebd., 2.9.3.

4 Vgl. Rudolf Oswald: Das Wunder von Bern. In: 100(0) Schlüsseldokumente zur Deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert. Bayerische Staatsbibliothek. URL: https://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0140_tor&object=context&l=de [5.10.2020].

5 Vgl. (Art.): Fans zitieren Zimmermann 1954: vier- statt dreimal „Tor!“ über A 40. In: waz.de URL: https://www.waz.de/staedte/essen/fans-zitieren-zimmermann-1954-vier-statt-dreimal-tor-ueber-a40-id9923287.html [5.10.2020]

6 Das Endspiel von Bern. Fußball-WM 1954. Mit Herbert Zimmermann. 2 Audio CDs. NDR Audio, Hoffmann und Campe: Hamburg 2004.

7 Die bibliographischen Angaben befinden sich im Literaturverzeichnis.

8 Vgl. Hans-Jürgen Krug: Radio. Konstanz: UVR 2010. S. 13-16.

9 Walter Benjamin: Reflexionen zum Rundfunk. In: Walter Benjamin. Gesammelte Schriften. Hg. von Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1989 (Bd. II.3). S. 1507.

10 Marshall McLuhan: Die magischen Kanäle. Understanding Media. Dresden und Basel: Verlag der Kunst 1994. (Fundus Nr. 12). S. 453-454.

11 Rudolf Arnheim: Rundfunk als Hörkunst und weitere Aufsätze zum Hörfunk. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2001. S. 137.

12 Zimmermann 1.6.6.

13 Zimmermann 2.7.7.-2.8.1.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Figuren und Tropen zur Erzeugung bildhafter Anschaulichkeit in Herbert Zimmermanns Hörfunk-Reportage vom Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft)
Note
1,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
24
Katalognummer
V1176834
ISBN (Buch)
9783346600851
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Radio, Hörfunk, Herbert Zimmermann, Fußball, Wunder von Bern, Sport, Sport-Reportage, Reportage, Rhetorik, Sprache, Rhetorische Stilmittel, Figuren, Tropen
Arbeit zitieren
Jürgen Schmicker (Autor:in), 2021, Figuren und Tropen zur Erzeugung bildhafter Anschaulichkeit in Herbert Zimmermanns Hörfunk-Reportage vom Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176834

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