In der Hausarbeit werden die Einflüsse der Digitalisierung auf die Arbeitswelt dargestellt und erläutert. Sowohl der Einfluss auf Arbeitnehmer*innen, deren Erwartungen und Ängste als auch der Einfluss auf bestimmte Arbeitsprozesse werden gegenübergestellt. Während zu Beginn die allgemeinen positiven und negativen Effekte der Digitalisierung auf Arbeitnehmer*innen dargestellt werden, werden diese zum Ende der Hausarbeit speziell auf die Immobilienbranche (Wohnungsunternehmen) bezogen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Literaturüberblick
2.1 Einfluss der Digitalisierung auf Arbeitnehmer*innen
2.2 Einfluss der Digitalisierung auf Arbeitsprozesse
3. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der voranschreitenden Digitalisierung speziell auf Wohnungsunternehmen, mit dem Fokus darauf, wie Arbeitnehmer*innen von diesen Veränderungen betroffen sind und wie sich interne Arbeitsprozesse durch den Einsatz neuer Technologien umgestalten lassen.
- Digitalisierung als Wandlungsprozess in der Immobilienwirtschaft
- Positive und negative Auswirkungen auf das Arbeitsleben
- Potenziale zur Effizienzsteigerung in Verwaltungsprozessen
- Herausforderungen der Substituierbarkeit menschlicher Arbeit
- Wichtigkeit der Mitarbeiterbeteiligung und Gesundheitsaspekte
Auszug aus dem Buch
2.1 Einfluss der Digitalisierung auf Arbeitnehmer*innen
Die Arbeitsweise sowie die Einstellung der Beschäftigten zur eigenen Arbeit verändern sich im Zuge der Digitalisierung. So erhoffen sich Arbeitnehmer*innen in vielen Bereichen der Arbeit positive Veränderungen, die durch die fortschreitende Digitalisierung ausgelöst werden.
Befragungen zeigen, dass sich der Großteil der Arbeitnehmer*innen eine bessere Work-Life-Balance und mehr Freiheit erhoffen. Eine flexiblere und selbstbestimmtere Arbeitsgestaltung durch zeitlich und örtlich ungebundenes Arbeiten sowie der einfachere Zugriff auf alle erforderlichen Informationen stellen weitere positive Erwartungen an die Digitalisierung dar. Im Vergleich dazu sind die Hoffnungen auf kreativeres Arbeiten und einer erhöhten Vernetzung des Teams deutlich geringer (IDG Research Services 2018). Abbildung 1 stellt die hierfür am häufigsten getätigten Aussagen einer solchen Befragung im Hinblick auf Chancen der Digitalisierung dar. Des Weiteren ist ein Großteil der Arbeitnehmer*innen der Ansicht, dass bei einer zukünftigen Arbeitsteilung von Menschen und Robotern vor allem körperlich anstrengende Tätigkeiten und sich wiederholende beziehungsweise monotone Aufgaben zum Großteil von Robotern ausgeführt werden sollen. Kommunikation, Teamarbeit und Entscheidungsfindungen sollen weiterhin vorwiegend durch den Menschen selbst erfolgen. Tätigkeiten wie das Lösen von Problemen oder die Kommunikation sollen arbeitsteilig erfolgen, wobei auch hier eine Differenzierung in der Komplexität der Aufgabe erforderlich sein wird (Pollmann et. al 2018: 46ff.). Nach Busemeyer und Tober (2021) gehen viele Beschäftigte davon aus, dass der Einsatz neuer Technologien dazu beitragen wird, dass die eigene Arbeit weniger gefährlich und körperlich anstrengend wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Digitalisierung für die Immobilienbranche ein und skizziert die Fragestellung zur Beeinflussung von Arbeitnehmer*innen und Arbeitsprozessen.
2. Literaturüberblick: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen der Digitalisierung und analysiert differenziert deren Chancen, Risiken sowie die Auswirkungen auf Mitarbeiter und spezifische Verwaltungsprozesse in Wohnungsunternehmen.
3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, identifiziert Forschungslücken und betont die Unverzichtbarkeit des menschlichen Faktors trotz fortschreitender technologischer Effizienzsteigerungen.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Wohnungsunternehmen, Immobilienwirtschaft, Arbeitnehmer*innen, Arbeitsprozesse, Work-Life-Balance, Arbeit 4.0, Automatisierung, Kundenzufriedenheit, Dokumentenmanagement, Effizienzsteigerung, Substituierbarkeit, Homeoffice, Personalmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Wohnungsunternehmen, speziell mit den Folgen für die Angestellten und die Optimierung betrieblicher Abläufe.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Veränderung von Arbeitsbedingungen, die Einführung digitaler Arbeitsprozesse sowie das Spannungsfeld zwischen technischer Effizienz und dem Erhalt des menschlichen Faktors.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, zu klären, wie die Digitalisierung die Arbeitnehmer*innen von Wohnungsunternehmen konkret beeinflusst und welche Chancen und Risiken sich aus der Neugestaltung bestehender Prozesse ergeben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einem Literaturüberblick, der bestehende Studien und Befragungen auswertet, um die Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Immobilienbranche zu analysieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert zum einen die individuellen Auswirkungen auf das Arbeitsleben (Work-Life-Balance, Flexibilität, Arbeitsdruck) und zum anderen die Optimierung von Verwaltungsprozessen wie Datenmanagement und Nebenkostenabrechnung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Digitalisierung, Wohnungsunternehmen, Arbeit 4.0, Automatisierung, Effizienzsteigerung sowie Mitarbeiterzufriedenheit und Work-Life-Balance.
Warum bleibt der Mensch laut der Arbeit unverzichtbar?
Trotz technischer Fortschritte wird der menschliche Faktor, etwa bei der Beratung oder der Vor-Ort-Betreuung von Objekten, als essenzieller Wohlfühlfaktor für Mieter*innen hervorgehoben.
Was ist das Haupthindernis bei der Digitalisierung der Verwaltung?
Als Herausforderungen werden die notwendige Umstellung langjähriger Prozesse, die Qualität der Datenverwaltung und die psychische Belastung durch ständige Erreichbarkeit identifiziert.
- Arbeit zitieren
- Sabrina Lämmer (Autor:in), 2021, Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182671