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Interkulturelles Management nach Geert Hofstede

Titel: Interkulturelles Management nach Geert Hofstede

Hausarbeit , 2020 , 8 Seiten , Note: bestanden

Autor:in: Liridona Gashi (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gerard Hendrik (Geert) Hofstede ist ein niederländischer Sozialpsychologe und ehemaliger IBM Management-Trainer. Während seiner Zeit bei der amerikanischen Computerfirma IBM führte er eine empirische Mitarbeiteruntersuchung durch, bei der 116.000 Mitarbeiter in insgesamt 93 Ländern befragt wurden. Die Umfrage beinhaltet mehr als über 100 Fragen, die das Verhalten von Menschen in großen Organisationen analysieren sollen und wie diese miteinander kollaborieren. Interessant dabei ist es, dass die Untersuchung sich dabei ausschließlich auf die normative Ebene und nicht auf das tatsächlich praktizierte Handeln der Mitarbeiter und Führungskräfte bezieht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. GEERT HOFSTEDE

2. IBM STUDIE

2.1 MACHTDISTANZ (PDI)

2.2 UNSICHERHEITSVERMEIDUNG (UAI)

2.3 INDIVIDUALISMUS VS. KOLLEKTIVISMUS (IDV)

2.4 MASKULINITÄT VS. FEMININITÄT (MAS)

2.5 LANGZEIT- VS. KURZZEITORIENTIERUNG (LTO)

2.6 NACHGIEBIGKEIT VS. BEHERRSCHUNG (IVR)

3. KRITIK

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über das von Geert Hofstede entwickelte Modell der Kulturdimensionen, das auf seiner umfangreichen empirischen Studie bei IBM basiert. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen der sechs Dimensionen zu erläutern und eine kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Vorgehensweise sowie der Anwendbarkeit des Modells im interkulturellen Management zu ermöglichen.

  • Biografie und Wirken von Geert Hofstede
  • Methodik und Hintergründe der IBM-Studie
  • Detaillierte Analyse der sechs Kulturdimensionen (PDI, UAI, IDV, MAS, LTO, IVR)
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit kultureller Modelle

Auszug aus dem Buch

Machtdistanz (PDI)

Innerhalb der sogenannten „Machtdistanz“ wird die Verteilung der Macht im Unternehmen untersucht. „Machtdistanz spiegelt das Spektrum der möglichen Antworten wider, die in den verschiedenen Ländern auf die grundsätzliche Frage, wie man mit der Tatsache umgehen soll, dass die Menschen ungleich sind, gegeben wurden.“ Gesellschaften mit einer hohen Machtdistanz nehmen ihren Vorgesetzten als „Vaterfigur“ wahr - gegenüber ihm werden Widersprüche nur sehr selten geäußert. Eine hierarchische Kultur lässt sich stark erkennen. Am anderen Pol herrscht eine Interdependenz zwischen der Führungsposition und dem Mitarbeiter. Kritik und Anregungen können hier, aufgrund der flachen Hierarchien, offen geäußert werden und der Vorgesetzte ist immer offen ansprechbar.

Zusammenfassung der Kapitel

GEERT HOFSTEDE: Dieses Kapitel stellt den Werdegang des Sozialpsychologen Geert Hofstede dar, der durch seine Arbeit bei IBM und seine Forschungen zur organisationalen Anthropologie international bekannt wurde.

IBM STUDIE: Hier wird die empirische Basis der Untersuchung beschrieben, bei der 116.000 Mitarbeiter weltweit befragt wurden, um Verhaltensweisen und Arbeitsstile in großen Organisationen zu analysieren.

MACHTDISTANZ (PDI): Dieser Abschnitt erläutert den Umgang einer Gesellschaft mit der Ungleichheit von Menschen und wie sich dies in hierarchischen Strukturen am Arbeitsplatz manifestiert.

UNSICHERHEITSVERMEIDUNG (UAI): Es wird analysiert, wie Kulturen auf ungewisse Situationen reagieren und ob sie eher risikobereit oder regelorientiert agieren.

INDIVIDUALISMUS VS. KOLLEKTIVISMUS (IDV): Das Kapitel behandelt den Kontrast zwischen Kulturen, die den Fokus auf das Individuum legen, und solchen, in denen die Gruppenzugehörigkeit sowie Loyalität zur Wir-Gruppe dominieren.

MASKULINITÄT VS. FEMININITÄT (MAS): Hier wird untersucht, ob gesellschaftliche Werte eher leistungsorientiert und materiell oder beziehungsorientiert und lebensqualitätsfokussiert geprägt sind.

LANGZEIT- VS. KURZZEITORIENTIERUNG (LTO): Das Kapitel kontrastiert die Pflege von Traditionen und kurzfristigen Erfolgen mit einer zukunftsorientierten Lebensweise, die durch Ausdauer und Anpassungsfähigkeit geprägt ist.

NACHGIEBIGKEIT VS. BEHERRSCHUNG (IVR): Diese letzte Dimension beleuchtet das Spannungsfeld zwischen dem Streben nach Genuss und Befriedigung natürlicher Bedürfnisse versus der Reglementierung durch strikte soziale Normen.

KRITIK: Dieser Teil setzt sich kritisch mit der Methodik Hofstedes auseinander, insbesondere mit der Gefahr der Stereotypenbildung und der Einschränkung durch die Datenbasis eines einzigen Unternehmens (IBM).

Schlüsselwörter

Geert Hofstede, Interkulturelles Management, IBM Studie, Kulturdimensionen, Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Individualismus, Kollektivismus, Maskulinität, Femininität, Langzeitorientierung, Kurzzeitorientierung, Nachgiebigkeit, Beherrschung, Kulturelle Stereotypen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das kulturelle Dimensionsmodell von Geert Hofstede und analysiert dessen theoretischen Hintergrund sowie die praktische Relevanz für das interkulturelle Management.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die sechs Kulturdimensionen, die Entstehung der IBM-Studie sowie die methodische Kritik am Gesamtmodell.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte Darstellung der sechs Dimensionen nach Hofstede, ergänzt um eine kritische Reflexion ihrer wissenschaftlichen Aussagekraft.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Aufarbeitung der empirischen Daten der ursprünglichen IBM-Studie sowie späterer Erweiterungen durch Michael Minkov.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die sechs Dimensionen (PDI, UAI, IDV, MAS, LTO, IVR) detailliert definiert und in ihren Auswirkungen auf das Arbeitsverhalten und gesellschaftliche Normen erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Kulturdimensionen, Organisationsanthropologie, interkulturelles Management und empirische Sozialforschung beschreiben.

Warum wird das IBM-Modell kritisiert?

Die Kritik richtet sich primär dagegen, dass die Studie auf einem einzigen Unternehmen basiert und das Modell die Gefahr birgt, kulturelle Unterschiede durch starre Stereotype zu simplifizieren.

Inwiefern hat sich das Modell über die Zeit verändert?

Das Modell startete ursprünglich als Vier-Dimensionen-Modell und wurde durch spätere Forschungsarbeiten um die Dimensionen Langzeit- vs. Kurzzeitorientierung sowie Nachgiebigkeit vs. Beherrschung ergänzt.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelles Management nach Geert Hofstede
Hochschule
AMD Akademie Mode & Design GmbH
Veranstaltung
Interkulturelles Management
Note
bestanden
Autor
Liridona Gashi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
8
Katalognummer
V1182674
ISBN (PDF)
9783346614896
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Management interkulturell Kultur international Geert Hofstede IBM Individualismus Kollektivismus Kritik Unternehmen Sozialpsychologie Stereotypen global Handel Business
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Liridona Gashi (Autor:in), 2020, Interkulturelles Management nach Geert Hofstede, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182674
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  8  Seiten
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