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Der mediierende Einfluss eines negativen Affekts. In dem Zusammenhang von Stress auf Abusive Supervision

Titel: Der mediierende Einfluss eines negativen Affekts. In dem Zusammenhang von Stress auf Abusive Supervision

Bachelorarbeit , 2018 , 39 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jana Gath (Autor:in)

Psychologie - Wirtschaftspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um den mediierenden Mechanismus von negativen Affekten im beruflichen Kontext zu untersuchen und einen Beitrag zu dem bisher noch relativ jungen Forschungsgebiet der Prädiktoren von Abusive Supervision zu leisten, adressiert die vorliegende Bachelorarbeit folgende Frage: Löst berufsbedingter Stress einen negativen Affekt bei Führungskräften aus, wodurch das unmittelbare Führungsverhalten eines Vorgesetzten negativ beeinflusst wird und Abusive Supervision entsteht? Diese Frage soll mit Hilfe der Affective Events Theory (AET) von Weiss und Cropanzano (1996) untersucht werden, da die Theorie die Annahme zugrunde legt, dass Affekte als mediierende Variable zwischen affektiven Ereignissen und affektbasiertem Verhalten wirken.

In dieser Studie wurde sich auf berufsbedingten Stress fokussiert. Berufsbedingter Stress kann auftreten, wenn die typischen Verhaltensweisen eines Menschen nicht ausreichen, um den Anforderungen seiner Arbeit gerecht zu werden. Die Auslöser für berufsbedingten Stress sind vielfältig. Unterschieden werden chronische und akute Stressoren. Beispielsweise kann berufsbedingter Stress aus chronischen Stressoren wie einer Arbeitsüberlastung, Rollenkonflikten,
zwischenmenschlichen Konflikten, situationsbedingten Belastungen oder Zweideutigkeit einer Rolle resultieren. Eine unzureichende Anpassung der Verhaltensweise an berufsbedingten Stress kann schwerwiegende Folgen haben. In Studien zur organisatorischen Stressforschung finden sich etliche Folgen von berufsbedingtem Stress wieder.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Literaturüberblick

2.1 Literaturüberblick zu Stress

2.2 Literaturüberblick zu Abusive Supervision

2.3 Literaturüberblick zu negativem Affekt

3 Theoretischer Hintergrund und Hypothesen

3.1 Affective Events Theory

3.2 Stress und negativer Affekt

3.3 Negativer Affekt und Abusive Supervision

3.4 Stress, negativer Affekt und Abusive Supervision

4 Methode

4.1 Stichprobenbeschreibung

4.2 Forschungsdesign

4.3 Messinstrumente

4.4 Datenanalyse

5 Ergebnisse

5.1 Korrelationen

5.2 Hypothesentest

6 Diskussion

6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse

6.2 Limitationen und Ideen für zukünftige Forschungen

6.3 Praktische Implikationen

6.4 Abschlussbewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von berufsbedingtem Stress auf das Führungsverhalten, insbesondere im Hinblick auf Abusive Supervision. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob berufsbedingter Stress einen negativen Affekt bei Führungskräften auslöst, der wiederum als Mediator fungiert und zu einem als feindselig wahrgenommenen, missbräuchlichen Führungsverhalten führt.

  • Zusammenhang zwischen berufsbedingtem Stress und negativem Affekt bei Führungskräften
  • Analyse von Abusive Supervision als affektbasiertes Führungsverhalten
  • Mediationseffekte durch negative Affekte in der Affective Events Theory
  • Empirische Untersuchung in Teamkontexten mittels Querschnittsstudie
  • Praktische Implikationen zur Reduktion missbräuchlichen Führungsverhaltens

Auszug aus dem Buch

Affective Events Theory

Um die Verbindung zwischen berufsbedingtem Stress und Abusive Supervision zu erklären, bietet sich die Affective Events Theory (AET) von Weiss und Cropanzano (1996) an. Im Hinblick auf diese Erklärung, kann die AET weniger als eine testbare Theorie, sondern mehr als ein Rahmenmodell gesehen werden, welches das Verhalten am Arbeitsplatz mit Hilfe von affektiven Elementen zu erklären versucht (Weiss & Beal, 2005).

„Things happen to people in work settings and people often react emotionally to these events. These affective experiences have direct influence on behaviors and attitudes” (Weiss & Cropanzano, 1996, S.11).

Die Grundannahme der AET besagt, dass affektbasierte Verhaltensweisen, wie beispielweise Hilfeverhalten oder Absentismus, eine emotionale Reaktion auf berufsbedingte Ereignisse am Arbeitsplatz darstellen (Weiss & Cropanzano, 1996). Berufsbedingte Ereignisse, auch als Events bezeichnet, können durch eine wahrgenommene Veränderung von Umständen ausgelöst werden und zu emotionalen Reaktionen führen. Sie gelten somit als Auslöser für affektive Reaktionen und Veränderungen in der Stimmung (Weiss & Cropanzano, 1996).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von berufsbedingtem Stress und Abusive Supervision in modernen Arbeitsorganisationen und leitet die Forschungsfrage ab.

2 Literaturüberblick: Dieses Kapitel gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Stress, Abusive Supervision und dem Konzept des negativen Affekts.

3 Theoretischer Hintergrund und Hypothesen: Hier werden die theoretischen Grundlagen durch die Affective Events Theory (AET) gelegt und die zu prüfenden Hypothesen abgeleitet.

4 Methode: Das Kapitel beschreibt das Forschungsdesign, die Stichprobenbeschreibung der Querschnittsstudie sowie die verwendeten Messinstrumente zur Erfassung der Konstrukte.

5 Ergebnisse: Die statistischen Ergebnisse der Korrelations- und Mediationsanalysen werden präsentiert und die Hypothesentests dargestellt.

6 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, Limitationen der Studie kritisch hinterfragt, zukünftige Forschungsansätze aufgezeigt sowie praktische Implikationen abgeleitet.

Schlüsselwörter

Berufsbedingter Stress, Abusive Supervision, Negativer Affekt, Affective Events Theory, Führungskräfte, Arbeitsplatzverhalten, Kontraproduktives Verhalten, Mediation, Emotionen, Stimmung, Organisationspsychologie, Stressoren, Führung, Team, Arbeitszufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen für missbräuchliches Führungsverhalten (Abusive Supervision) und untersucht, ob Stress am Arbeitsplatz und die daraus resultierenden negativen Emotionen der Führungskraft als Auslöser dienen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Stressforschung am Arbeitsplatz, die Dynamik von Abusive Supervision sowie die affektiven Reaktionen von Führungskräften innerhalb der Affective Events Theory.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob ein negativer Affekt der Führungskraft den Zusammenhang zwischen berufsbedingtem Stress und Abusive Supervision als mediierende Variable erklärt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie mit 44 Teams und insgesamt 231 Teilnehmern durchgeführt, deren Daten mittels Korrelations- und Mediationsanalyse ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche, die theoretische Herleitung auf Basis der AET, die methodische Vorgehensweise und die Darstellung der empirischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Abusive Supervision, berufsbedingter Stress, negativer Affekt, Affective Events Theory und Führungskräfteverhalten.

Warum konnten die aufgestellten Hypothesen nicht bestätigt werden?

Die Analyse ergab keinen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen Stress und negativem Affekt sowie zwischen negativem Affekt und Abusive Supervision; vielmehr zeigte sich ein negativer Zusammenhang zwischen Stress und Abusive Supervision.

Welche praktische Empfehlung wird für Unternehmen ausgesprochen?

Unternehmen sollten darauf achten, dass herausfordernde Stressoren (Challenge Stressoren) überwiegen, da diese sich positiver auf das Arbeitsklima auswirken können als ein Mangel an Anforderungen oder destruktiver Stress.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der mediierende Einfluss eines negativen Affekts. In dem Zusammenhang von Stress auf Abusive Supervision
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,0
Autor
Jana Gath (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
39
Katalognummer
V1183162
ISBN (PDF)
9783346607836
ISBN (Buch)
9783346607843
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Abusive Supervision Stress berufsbedingter Stress negativer affekt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jana Gath (Autor:in), 2018, Der mediierende Einfluss eines negativen Affekts. In dem Zusammenhang von Stress auf Abusive Supervision, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183162
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Leseprobe aus  39  Seiten
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