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Interventionstechniken zur Änderung der Selbstwirksamkeit und körperlichen Aktivität

Title: Interventionstechniken zur Änderung der Selbstwirksamkeit und körperlichen Aktivität

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Sport - Sport Psychology
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"Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft." Mit diesem Zitat wird die Kraft der Selbstwirksamkeit einer Person auf die körperliche Aktivität sehr treffend beschrieben. Bereits in Studien, wie Escartí und Guzmán (1999), Theodorakis, Malliou, Papaioannou, Beneca und Filactakidou (1996), Treasure, Monson und Lox (1996), George (1994), Feltz und Mugno (1983) sowie Feltz (1982) wird ein direkter Einfluss der Selbstwirksamkeitsüberzeugung auf die Bewegungsleistung deutlich.

Der Begriff „Selbstwirksamkeit“ oder englisch „self-efficacy“ wurde signifikant von Albert Banduras geprägt. Albert Banduras zählt zu den wichtigsten Psychologen unserer Zeit und er untersuchte unter anderem die Kraft der Selbstwirksamkeit von Menschen innerhalb seiner sozial-kognitiven Lerntheorie. Folglich wird in der kognitiven Psychologie unter dem Begriff der Selbstwirksamkeit die Überzeugung von einer Person verstanden. Diese besitzt die Fähigkeit, aus eigener Kraft, neue, schwierige und anstrengende Herausforderungen zu bewältigen. Einige weitere Studien haben sich ebenfalls mit der Thematik der Selbstwirksamkeit beschäftigt. Zum einen untersuchten Desharnais, Bouillon und Godin im Jahr 1986 die Selbstwirksamkeit im Vergleich zu Konsequenzerwartung als eindeutiger Faktor für regelmäßige Fitness.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

2 Der Sinn für „Fit über 60“

3 Die körperliche Aktivität

4 Das Motivationsprogramm

4.1 Vorgehensweise

4.2 Vorbereitung

4.3 Durchführung

5 Evaluation

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines strukturierten 10-Wochen-Motivationsprogramms, das darauf ausgerichtet ist, die Selbstwirksamkeit und die körperliche Aktivität von Menschen ab 60 Jahren nachhaltig zu steigern und durch alltagsintegrierbare Maßnahmen eine Verhaltensänderung zu fördern.

  • Bedeutung der Selbstwirksamkeitsüberzeugung für die Bewegungsleistung
  • Physiologische Notwendigkeit körperlicher Aktivität bei Senioren
  • Strukturierte Planung und Durchführung von Motivations- und Trainingsprogrammen
  • Integration von Kraft- und Ausdauerübungen in den häuslichen Alltag
  • Rolle der motivierenden Gesprächsführung zur langfristigen Verhaltensänderung

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung und Problemstellung

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“ (Marie von Ebner-Eschenbach). Mit diesem Zitat wird die Kraft der Selbstwirksamkeit einer Person auf die körperliche Aktivität sehr treffend beschrieben. Bereits in Studien, wie Escartí und Guzmán (1999), Theodorakis, Malliou, Papaioannou, Beneca und Filactakidou (1996), Treasure, Monson und Lox (1996), George (1994), Feltz und Mugno (1983) sowie Feltz (1982) wird ein direkter Einfluss der Selbstwirksamkeitsüberzeugung auf die Bewegungsleistung deutlich. Der Begriff „Selbstwirksamkeit“ oder englisch „self-efficacy“ wurde signifikant von Albert Banduras geprägt. Albert Banduras zählt zu den wichtigsten Psychologen unserer Zeit und er untersuchte unter anderem die Kraft der Selbstwirksamkeit von Menschen innerhalb seiner sozial-kognitiven Lerntheorie (Lück, 2018). „Self-efficacy refers to beliefs in one’s capabilities to manage prospective situations/given attainments“ (Bandura, 1995). Folglich wird in der kognitiven Psychologie unter dem Begriff der Selbstwirksamkeit die Überzeugung von einer Person verstanden. Diese besitzt die Fähigkeit, aus eigener Kraft, neue, schwierige und anstrengende Herausforderungen zu bewältigen.

Einige weitere Studien haben sich ebenfalls mit der Thematik der Selbstwirksamkeit beschäftigt. Zum einen untersuchten Desharnais, Bouillon und Godin im Jahr 1986 die Selbstwirksamkeit im Vergleich zu Konsequenzerwartung als eindeutiger Faktor für regelmäßige Fitness. In einer Studie von Friun, Pratt und Owen bestätigte sich das die Selbstwirksamkeit als ein signifikanter Haupteffekt auf den Sport wirkt. Die Untersuchung von Kaplan, Atkins und Reinsch untersuchte Lungenpatienten, welche durch Selbstwirksamkeit eine positive Auswirkung auf das Aktivitätsverhalten als gesundheitsbezogene Kontrollüberzeugung lieferte. Eine weitere Studie aus dem Jahr 1991 von Garcia und King lieferte Ergebnisse, dass die Selbstwirksamkeit signifikanter auf die Aktivität wirkt als andere bestimmte Merkmale wie Spaß, Anstrengung, Annehmlichkeiten, etc. McAuley beobachtete, dass die Selbstwirksamkeit nur in der Eingewöhnungsphase eine bedeutende Rolle einnimmt (Fuchs & Schwarzer, 1994). Folglich nimmt die Wirkung der Selbstwirksamkeit bei Routinen stark ab. Diese Erkenntnisse verdeutlichen die Wichtigkeit der Selbstwirksamkeit für Veränderungen im sportlichen Verhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Bedeutung der Selbstwirksamkeit und ihren signifikanten Einfluss auf das sportliche Aktivitätsverhalten sowie die Motivation.

2 Der Sinn für „Fit über 60“: Es wird die physiologische Wichtigkeit sportlicher Aktivität für das Altern dargelegt, wobei insbesondere der Erhalt von Muskelmasse und Unabhängigkeit im Fokus steht.

3 Die körperliche Aktivität: Das Kapitel definiert Bewegungsempfehlungen für Senioren und betont, wie individuell zugeschnittene Interventionen die physische Fitness verbessern können.

4 Das Motivationsprogramm: Dieser Hauptteil beschreibt detailliert die Struktur, Planung und methodische Umsetzung des 10-wöchigen Trainingsprogramms inklusive der begleitenden Motivationskomponenten.

5 Evaluation: Hier werden die Effektivität des Programms und die Bedeutung der Selbstwirksamkeitssteigerung im Vergleich zu anderen Fitnessansätzen kritisch diskutiert.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeit, körperliche Aktivität, Senioren, Motivationsprogramm, Verhaltensänderung, Krafttraining, Gesundheitsförderung, Alltags-Fitness-Test, Sozial-kognitive Lerntheorie, Ü60, Trainingsplanung, Etappenziele, Bewegungsroutine, Lebensqualität, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und methodischen Begründung eines Motivationsprogramms, das speziell auf Senioren über 60 Jahre ausgerichtet ist, um deren körperliche Aktivität und Selbstwirksamkeit zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die sportpsychologische Theorie der Selbstwirksamkeit nach Bandura, physiologische Alterungsprozesse sowie konkrete Trainingsmethoden für das häusliche Umfeld.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein umsetzbares 10-Wochen-Programm zu entwerfen, das durch klare Zielvorgaben und strukturierte Übungen die langfristige Motivation und sportliche Aktivität in der Zielgruppe Ü60 fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoriebasierter Ansatz gewählt, der auf Erkenntnissen zur Verhaltensänderung (nach French et al.) sowie dem Alltags-Fitness-Test des DOSB für die Status-quo-Analyse basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Vorgehensweise, die Vorbereitung mittels Eingangstests und eine wochenweise, progressiv aufgebaute Trainings- und Motivationsanleitung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Selbstwirksamkeit, körperliche Aktivität, Senioren, Motivationsprogramm, Verhaltensänderung, Krafttraining und Gesundheitsförderung sind die prägenden Begriffe.

Warum ist das Training zu Hause für die Zielgruppe besonders geeignet?

Das Training zu Hause erfordert keine teuren Fitnessgeräte, spart Anfahrtszeiten und lässt sich aufgrund der zeitlichen Flexibilität leichter in den Alltag der Senioren integrieren, was die Kontinuität erhöht.

Welche Rolle spielt der Trainer im Verlauf des Programms?

Der Trainer fungiert als Motivator, demonstriert die korrekte Übungsausführung zur Fehlervermeidung und führt unterstützende Gespräche, um die Selbstwirksamkeit und die Zielerreichung der Teilnehmer zu sichern.

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Details

Title
Interventionstechniken zur Änderung der Selbstwirksamkeit und körperlichen Aktivität
College
University of Constance
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
27
Catalog Number
V1183174
ISBN (PDF)
9783346607812
ISBN (Book)
9783346607829
Language
German
Tags
interventionstechniken änderung selbstwirksamkeit aktivität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Interventionstechniken zur Änderung der Selbstwirksamkeit und körperlichen Aktivität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183174
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