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Offener Unterricht in Grundschulen. Möglichkeiten der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung

Title: Offener Unterricht in Grundschulen. Möglichkeiten der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung

Term Paper , 2021 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Education - Educational Tests & Measurements
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In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, wie Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung im offenen Unterricht aussehen kann. Dabei wird Leistung mithilfe des erweiterten Lernbegriffs, des pädagogischen und gesellschaftlichen Leistungsbegriffs und dem Ziel der Handlungskompetenz definiert. Entsprechend wird ein Bedarf nach Möglichkeiten für alternative Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung aus dem veränderten Verständnis für Lernen und Leistung heraus ermittelt und schließlich exemplarisch anhand des Portfolios, des Lerntagebuchs und des Lernentwicklungsgesprächs konkretisiert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1. Offener Unterricht

2.2. Der erweiterte Lernbegriff

2.3. Begriff der Handlungskompetenz

2.4. Gesellschaftlicher und Pädagogischer Leistungsbegriff

2.4.1. Gesellschaftlicher Leistungsbegriff

2.4.2. Pädagogischer Leistungsbegriff

3. Möglichkeiten der Leistungsfeststellung und -beurteilung im Offenen Unterricht

3.1. Das Portfolio

3.2. Das Lerntagebuch

3.3. Das Lernentwicklungsgespräch

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Leistungsfeststellung und -beurteilung in modernen, offenen Unterrichtsformen gestaltet werden können, um den veränderten pädagogischen Anforderungen an Selbstständigkeit und Handlungskompetenz gerecht zu werden.

  • Grundlagen des Offenen Unterrichts und veränderte Lernkultur
  • Differenzierung zwischen gesellschaftlichem und pädagogischem Leistungsbegriff
  • Definition und Förderung der Handlungskompetenz
  • Praktische Instrumente alternativer Leistungsbewertung
  • Reflexion über Lernprozesse und individuelle Förderansätze

Auszug aus dem Buch

3.2. Das Lerntagebuch

„Ein Lerntagebuch besteht aus mehreren, in regelmäßigen Abständen verfassten und chronologisch aneinander gereihten Aufzeichnungen, in denen der Autor Erfahrungen des (meist schulischen) Lernprozesses mit sich und seiner Umwelt aus subjektiver Sicht unmittelbar festhält.“ (Bartnitzky, 2004, S.6).

Das Lerntagebuch vereint verschiedene Zielvorstellungen. Dazu zählen zum einen die Exploration des eigenen Lernens und die Optimierung von Lernstrategien, womit auch selbstverantwortliches Erleben für Unterricht und Lerngegenstand einhergeht. Zudem werden Lerninhalte durch die wiederholte, strukturierte Verschriftlichung verfestigt. Die Schüler*Innen sind in der Lage Potentiale zu erkennen und zu differenzieren, was bereits gut verstanden wurde und an welchen Stellen Nachholbedarf besteht. Im weiteren Sinne schaffen Lerntagebücher Anlässe zum Schreiben und sind der Evaluation des Unterrichts dienlich. Falls die Lerntagebücher nach vorherigen Vereinbarungen für die Lehrkräfte einsichtig sind, können daraus auch Informationen zu den individuellen Lernständen und Lernerfolgen der Schüler*Innen gezogen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, traditionelle Leistungsbewertungen an moderne, reformpädagogisch orientierte Unterrichtsformen anzupassen.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Offenen Unterricht, den erweiterten Lernbegriff sowie die Handlungskompetenz und setzt den gesellschaftlichen in Kontrast zum pädagogischen Leistungsbegriff.

3. Möglichkeiten der Leistungsfeststellung und -beurteilung im Offenen Unterricht: Es werden konkrete alternative Instrumente wie das Portfolio, das Lerntagebuch und das Lernentwicklungsgespräch vorgestellt und auf ihre Eignung zur Leistungsdokumentation geprüft.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass eine ganzheitliche neue Lernkultur alternative Bewertungsformen benötigt, um Lernprozesse differenziert und dialogisch abzubilden.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Leistungsfeststellung, Leistungsbeurteilung, Handlungskompetenz, erweiterter Lernbegriff, Portfolio, Lerntagebuch, Lernentwicklungsgespräch, Reformpädagogik, Lernkultur, Selbstevaluation, Prozessorientierung, Schulpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Leistungen in offenen Unterrichtssettings angemessen zu bewerten, da traditionelle Zensuren den modernen Anforderungen an Individualisierung und Kompetenzorientierung oft nicht mehr gerecht werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Fundierung von Leistungsbegriffen, der Abgrenzung von gesellschaftlicher Selektion und der praktischen Anwendung alternativer Diagnoseinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Leistungsfeststellung und -beurteilung im Offenen Unterricht gestaltet sein müssen, um den Lernprozess und die Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Basis schulpädagogischer Fachliteratur Konzepte der Leistungsbewertung analysiert und kritisch hinterfragt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung (Lernbegriff, Handlungskompetenz) und eine detaillierte Auseinandersetzung mit den drei Instrumenten Portfolio, Lerntagebuch und Lernentwicklungsgespräch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Offener Unterricht, Handlungskompetenz, alternative Leistungsbeurteilung, Portfolio, Lerntagebuch und Lernprozessbegleitung.

Warum wird zwischen einem gesellschaftlichen und einem pädagogischen Leistungsbegriff unterschieden?

Diese Unterscheidung ist notwendig, um aufzuzeigen, dass die traditionelle Notengebung primär einer gesellschaftlichen Selektionslogik folgt, während ein moderner Unterricht eine pädagogische Förderung und individuelle Entwicklung in den Fokus rückt.

Welche Rolle spielt die Selbstbeurteilung bei den untersuchten Instrumenten?

Die Selbstbeurteilung ist essenziell, da sie Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, eigene Lernschritte zu reflektieren, Stärken und Schwächen zu erkennen und langfristig ein realistisches Selbstbild aufzubauen.

Inwiefern unterscheidet sich das Lerntagebuch vom Portfolio?

Während das Portfolio eine systematische Sammlung von Arbeiten zur Darstellung von Lernfortschritten ist, dient das Lerntagebuch primär der kontinuierlichen, subjektiven Reflexion von Lernprozessen und der kurzfristigen Evaluation des eigenen Handelns.

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Details

Title
Offener Unterricht in Grundschulen. Möglichkeiten der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
College
University of Bamberg
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
16
Catalog Number
V1183489
ISBN (PDF)
9783346607393
ISBN (Book)
9783346607409
Language
German
Tags
offener unterricht grundschulen möglichkeiten leistungsfeststellung leistungsbeurteilung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Offener Unterricht in Grundschulen. Möglichkeiten der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183489
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