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Der Managementprozess und die daraus resultierenden Managementfunktionen

Titel: Der Managementprozess und die daraus resultierenden Managementfunktionen

Hausarbeit , 2021 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Karin Kling (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Managementprozesse stellen die Geschäftsprozesse eines Unternehmens dar, die die Steuerung und zielorientierte Führung des Unternehmens umfassen. Diese übergeordneten Prozesse können wiederum in einzelne Führungsaufgaben, sogenannte Managementfunktionen, aufgeteilt werden. Diese Funktionen fungieren als Aufgabenklassen, die jeweils ihren eigenen Zweck erfüllen und im Endeffekt dem Unternehmensziel dienen. Durch diese Aufteilung werden die komplexen Handlungsschritte eines Prozesses zerlegt und in einer logischen Abfolge zueinander in Beziehung gesetzt.

Das bekannteste Modell der Managementfunktionen stammt von Koontz und O/‘Donnell, die einen sogenannten Fünferkanon klassifiziert haben: Planung – Organisation – Personaleinsatz – Führung – Kontrolle. Diese fünf Funktionen stellen jeweils einzelne Phasen innerhalb eines Prozesses dar. Jede einzelne Phase beinhaltet wiederum kleinere Teilaufgaben, die mit Entscheidungen verknüpft sind. Um das Unternehmen optimal zu führen und in die gewünschte Richtung voranzutreiben, ist es essenziell, das Gesamtkonstrukt der Managementlehre zu verstehen. Der Manager muss sich dem komplexen Prozess mit allen darunterliegenden Funktionen und Teilbereichen bewusst sein. Nur wenn die Zusammenhänge der einzelnen Funktionen sowie die Notwendigkeit hiervon klar wird, können richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit getroffen werden.

Viele Unternehmer wachsen in die Rolle des Managers hinein und übernehmen die Managementaufgaben intuitiv im Laufe der Zeit. Oftmals wird dabei die gehandhabte Praxis übernommen oder auch rein nach Gefühl gehandelt. Allerdings können hierbei wichtige Aspekte bei der detaillierten Ausgestaltung der einzelnen Phasen übersehen werden. Wenn möglicherweise am Prozessbeginn oder in einzelnen Phasen relevante Aspekte nicht beachtet werden, kann dies im Verlauf verheerende Folgen haben. Eine sorgfältige und genaue Ausgestaltung der einzelnen Funktionen ist für den erfolgreichen Ablauf notwendig. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich jeder Manager über die Relevanz der einzelnen Managementfunktionen klar ist und diese auch umsetzt. Es müssen für die einzelnen Funktionen geeignete Methoden und Tools angewendet werden, damit ein einheitlicher und strukturierter Ablauf sichergestellt ist und im Verlauf des Prozesses Probleme und Verzögerungen vermieden werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problembeschreibung

2. Hauptteil

2.1. Planung

2.2. Organisation

2.3. Personaleinsatz

2.4. Führung

2.5. Kontrolle

3. Lessons Learned

3.1. Evaluierung

3.2. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Managementprozess und die daraus resultierenden Managementfunktionen nach Koontz und O'Donnell, um deren Bedeutung für eine effiziente Unternehmensführung aufzuzeigen. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen der fünf Managementphasen zu erläutern und deren praktische Anwendung anhand der Erstellung einer digitalen Dozentendatenbank zu veranschaulichen, um die Notwendigkeit einer strukturierten Vorgehensweise zur Fehlervermeidung zu verdeutlichen.

  • Grundlagen des Managementprozesses und der Managementfunktionen.
  • Die Phasen Planung, Organisation, Personaleinsatz, Führung und Kontrolle.
  • Praxisnahe Umsetzung am Beispiel der Digitalisierung einer Dozentendatenbank.
  • Bedeutung von Fehlervermeidung und kontinuierlicher Evaluierung.
  • Optimierung von Betriebsabläufen durch systematisches Management.

Auszug aus dem Buch

2.1. Planung

Die Planung hat eine Art „Primärfunktion“, da sie das Fundament des Prozesses darstellt und sich auf alle weiteren Managementfunktionen auswirkt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Zielfestlegung und der Auswahl richtiger Methoden, Vorgehensweisen und Entscheidungen, um den Prozess erfolgreich abzuschließen.

Zu Beginn der Planung steht die Festlegung der Ziele. Um diese so klar wie möglich vorzugeben und zu definieren, sollten sie „SMART“ (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert) formuliert werden. Da die Planung kontinuierlich präsent ist, muss diese im Laufe des Prozesses immer wieder an neue Gegebenheiten und Veränderungen angepasst werden. Dennoch sollte sie zu Beginn die aktuellen Gegebenheiten bestmöglich widerspiegeln. Somit ist wichtig, bereits zu Beginn bekannte oder abschätzbare Risikofaktoren zu berücksichtigen.

Bei der Erstellung einer digitalen Dozentendatenbank steht zu Beginn auch die Zielfestlegung, welche sich folgendermaßen gestalten lässt: Bis März 2022 (terminiert) werden alle Dozentendaten, die per Papierdokumente vorliegen (messbar) aktualisiert und digital erfasst (spezifisch). Durch diese Digitalisierung werden Zugriffe erleichtert und ein dezentraler Zugriff gewährleistet (attraktiv, realistisch). Bevor es an die direkte Umsetzung gehen kann, müssen vorher noch die zugrundeliegenden Parameter festgelegt werden. Ein Teil dieser Planung beinhaltet die Auswahl des Tools zur Erstellung der Datenbank. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie Excel, Access oder Word. Auch muss im Vorfeld geklärt werden, mit welchen Funktionen die Datenbank ausgestattet werden soll, was wiederum davon abhängt, für was sie eingesetzt wird. Wichtig ist auch die Festlegung der Methode zur Datenaktualisierung und -abfrage. Es müssen akribisch alle Szenarien durchdacht werden, wofür und in welcher Form (Listen, PDF-Dateien, E-Mails) diese Daten benötigt werden. Diese „theoretischen“ Aspekte werden im ersten Schritt bereits detailliert durchdacht, diskutiert und notiert, um mit hoher Wahrscheinlichkeit gleich zu Beginn mit dem richtigen Tool und den richtigen Methoden zu arbeiten. Somit wird vermieden, dass nach Prozessende essenzielle Funktionen fehlen oder ein falscher Ansatz verfolgt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problembeschreibung: Einführung in die Systematik des Managementprozesses und Einordnung der Managementfunktionen nach Koontz und O'Donnell als zentrale Steuerungsaufgaben.

2. Hauptteil: Detaillierte Betrachtung der fünf Managementfunktionen – Planung, Organisation, Personaleinsatz, Führung und Kontrolle – unter Anwendung auf ein praktisches Digitalisierungsprojekt.

3. Lessons Learned: Reflektion über die Bedeutung sorgfältiger Planung und Evaluierung zur Vermeidung von Fehlerkosten, zusammengefasst in einem Fazit für die Managementpraxis.

Schlüsselwörter

Managementprozess, Managementfunktionen, Koontz, O'Donnell, Planung, Organisation, Personaleinsatz, Führung, Kontrolle, Fehlervermeidung, Soll-Ist-Vergleich, Prozessoptimierung, Digitalisierung, Effizienz, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Managementprozess und die fünf zentralen Managementfunktionen, die für eine strukturierte Unternehmensführung unerlässlich sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Der Fokus liegt auf den Funktionen Planung, Organisation, Personaleinsatz, Führung und Kontrolle sowie deren gegenseitiger Abhängigkeit.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Ziel ist es, die theoretischen Phasen der Managementlehre praxisnah anhand eines Digitalisierungsprojekts zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie strukturierte Arbeit Fehler minimiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse der Managementlehre in Kombination mit einer praxisbezogenen Fallstudie (Erstellung einer Dozentendatenbank).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Phasen des Managements detailliert beschrieben und mit konkreten Anforderungen an Planung und Umsetzung im Arbeitsalltag verknüpft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Managementprozess, SMART-Ziele, Soll-Ist-Vergleich, Fehlerkosten und Prozesssteuerung.

Wie wird das Modell nach Koontz und O'Donnell in der Praxis angewandt?

Am Beispiel der Digitalisierung einer Dozentendatenbank zeigt die Autorin auf, wie von der initialen Zielfestlegung bis zur laufenden Kontrolle alle Funktionen ineinandergreifen.

Warum ist das "Aktive Zuhören" für Führungskräfte relevant?

Es dient der empathischen Kommunikation, stärkt das Vertrauen zwischen Mitarbeitern und Führungskraft und hilft dabei, Probleme frühzeitig zu identifizieren und zu lösen.

Was besagt die erwähnte "Rule of ten"?

Sie beschreibt, dass die Kosten zur Behebung eines Fehlers mit jeder Stufe des Wertschöpfungsprozesses um den Faktor 10 steigen, weshalb frühzeitige Fehlererkennung essenziell ist.

Welche Rolle spielt der Soll-Ist-Vergleich?

Er dient der Kontrolle und Optimierung, um Abweichungen vom geplanten Prozess frühzeitig zu erkennen und Korrekturmaßnahmen einzuleiten, ohne dabei Schuldzuweisungen vorzunehmen.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Managementprozess und die daraus resultierenden Managementfunktionen
Hochschule
Hochschule Deggendorf
Note
1,0
Autor
Karin Kling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
10
Katalognummer
V1184247
ISBN (PDF)
9783346607959
Sprache
Deutsch
Schlagworte
personal organisation managementprozess managementfunktion planung personaleinsatz führung kontrolle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karin Kling (Autor:in), 2021, Der Managementprozess und die daraus resultierenden Managementfunktionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1184247
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Leseprobe aus  10  Seiten
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