Das zentrale Thema dieser Hausarbeit ist die Wahrnehmung mit ihren verschiedenen Stufen und Schritten. Auch wie wir das, was wir wahrnehmen, nun wirklich interpretieren, wird angesprochen und verdeutlicht. Die Imagebildung von Unternehmen wird dann damit in Verbindung gesetzt.
Wahrnehmung ist vielfältig. So wie wir etwas für wahr wahrnehmen, kann es ebenso falsch sein oder eben nur eine Täuschung.
Falsche Wahrnehmungen bringen Schwierigkeiten mit sich. Doch passiert die falsche Wahrnehmung jedem im Alltag und man hat teilweise damit zu kämpfen. Wir hören, sehen, fühlen, riechen, etc., durch all diese Dinge nehmen wir wahr. Doch auch unsere Sinne können uns täuschen.
Da stellen sich die Fragen: Kann man unsere Wahrnehmung dann auch beeinflussen? Und wenn ja, wie?
Wie könnte man es positiv für sich nutzen, wenn man am Anfang einer Unternehmensgründung steht und ein positiven Image aufbauen möchte? Was muss bzw. sollte man als Unternehmensgründer alles beachten?
Gegenstand dieser Hausarbeit ist die Wahrnehmung und damit wird darauf auch als erstes eingegangen. Es werden Fragen geklärt wie: Wie nehmen wir Menschen Dinge wahr? Wie funktioniert die Wahrnehmung? Nehmen wir alle dasselbe wahr? Dann wird der Prozess der Wahrnehmung mit seinen wichtigen Bestandteilen erklärt. Die verschiedenen Schritte der Wahrnehmung ist dann der nächste Aspekt den wir uns ansehen. Daraufhin folgt die Erläuterung der Top-down und Bottom-up Verarbeitung. Dann wird die Wahrnehmungsinterpretation erklärt und noch kurz in die Wahrnehmungstäuschung, sowie Wahrnehmungshalluzination eingegangen.
Image-Bildung eines Unternehmens und die allgemeine Bedeutung des Images wird in Kapitel 4 ausführlich bearbeitet und erklärt. Hierbei werden die Begriffe Corporate Identity und Corporate Image verdeutlicht. Daraufhin gehen wir noch auf die Begriffe und den Zusammenhang Assimilation und Akkommodation ein und beschreiben diese mit dem Zusammenhang des Images. Nachdem wird beschrieben welche Rolle das Image in der Gründung eins Unternehmens spielt. Hierbei werden die verschiedenen Kommunikationsarten für einen gepflegten Umgang mit dem Kunden erläutert und auch wie man sein Image positiv beeinflussen kann.
Mein vorletzter Punkt ist die kritische Diskussion und zum Schluss komm dann das Fazit sowie der Ausblick.
Das konkrete Ziel dieser Arbeit ist es den Fragen nachzugehen und die Antworten dazu zu erläutern.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundkonzepte der Wahrnehmung
2.1 Stufen des Wahrnehmungsprozesses
2.2 Sieben Schritte der Wahrnehmung
2.3 Bottom-up und Top-down
3. Wahrnehmungsinterpretation
3.1 Wahrnehmungsstörung
3.2 Wahrnehmungshalluzination
4. Imagebildung eines Unternehmens
4.1 Was ein Image ist
4.1.1 Corporate Identity
4.1.2 Corporate Image
4.2 Imageentstehung bei Unternehmen
4.3 Vier Quellen die bei der Imagebildung eine wichtige Rolle spielen
4.4 Wahrnehmungsinterpretation und Image im Zusammenhang
4.5 Assimilation und Akkommodation
4.6 Aufbau eines positiven Images bei der Unternehmensgründung
4.7 Reputation
5. Kritische Diskussion
6. Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen der Wahrnehmung und analysiert, wie diese Prozesse die Entstehung und Gestaltung des Images eines Unternehmens maßgeblich beeinflussen.
- Grundlegende Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung
- Prozesse der Wahrnehmungsinterpretation und -störung
- Die Bedeutung von Corporate Identity und Corporate Image
- Faktoren der Imageentstehung bei Unternehmensgründungen
- Einfluss von Reputation und Kommunikation auf die Wahrnehmung
Auszug aus dem Buch
2.1 Die Stufen des Wahrnehmungsprozesses
Die Wahrnehmung wird in drei Stufen aufgeteilt, die sensorische Empfindung, die Wahrnehmung und die Klassifikation.
Die erste Stufe der Reizaufnahme ist die sensorische Empfindung. Bei der sensorischen Empfindung wird zwischen dem physikalischen Reizobjekt und seinem Abbild auf den Sinnesrezeptoren unterschieden. Das Abbild ist zuständig für das optische Abbild auf der Retina oder dem akustischen im Innenohr, was auch als proximaler Reiz bezeichnet wird. Das physikalische hingegen ist für Reizobjekte in der Außenwelt zuständig, was distaler Reiz genannt wird.
Die Wahrnehmung ist die Bildung einer inneren erlebten stabilen Repräsentation des Wahrgenommenen. Zwecks der Zusammenführung der einfachen sensorischen Empfindung resultieren wir (zum Beispiel Erkennen als Gegenstand, als Zahl) dies geschieht durch die übergeordneten Hirnprozesse.
Zuletzt die Klassifikation, die wahrgenommenen Inhalte werden in Kategorien eingeteilt, somit erhalten diese eine Funktion.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der menschlichen Wahrnehmung ein und erläutert die Relevanz für die Imagebildung in Unternehmen.
2. Grundkonzepte der Wahrnehmung: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau des Wahrnehmungsprozesses, unterteilt in sensorische Empfindung, Wahrnehmung und Klassifikation.
3. Wahrnehmungsinterpretation: Hier wird erklärt, wie das Gehirn Informationen interpretiert und welche Phänomene bei Wahrnehmungsstörungen oder Halluzinationen auftreten können.
4. Imagebildung eines Unternehmens: Dieses Kapitel analysiert die Konzepte von Corporate Identity und Image sowie deren Entstehung und Beeinflussbarkeit im wirtschaftlichen Kontext.
5. Kritische Diskussion: Es wird kritisch hinterfragt, wie Prozesse der Wahrnehmung und Imagebildung theoretisch und praktisch zusammenwirken.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über die Wechselwirkung zwischen individueller Wahrnehmung und dem Erfolg einer Unternehmensmarke.
Schlüsselwörter
Wahrnehmung, Wahrnehmungsprozess, Wahrnehmungsinterpretation, Imagebildung, Corporate Identity, Corporate Image, Reputation, Bottom-up, Top-down, Assimilation, Akkommodation, Unternehmensgründung, Wahrnehmungsstörung, Kommunikation, Stakeholder
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung und setzt diese in den Kontext der Imagebildung für Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen Wahrnehmungstheorien, die Unterscheidung von Image und Identität sowie die Faktoren, die das Image eines Unternehmens bei Kunden und anderen Stakeholdern beeinflussen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den Prozess der Wahrnehmung zu erläutern und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihr Image durch Kommunikation und Handeln positiv steuern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung psychologischer Modelle auf unternehmerische Fragestellungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Wahrnehmungsprozesses, der Wahrnehmungsinterpretation sowie eine detaillierte Ausarbeitung zu Corporate Identity, Imagebildung und Reputation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wahrnehmung, Imagebildung, Corporate Identity, Reputation, Assimilation und Akkommodation sind zentrale Begriffe der Untersuchung.
Warum spielt Assimilation eine Rolle bei der Imagebildung?
Die Assimilation beschreibt, wie neue Informationen über ein Unternehmen in bereits bestehende Schemata des Betrachters integriert werden.
Welche Bedeutung haben "Bottom-up" und "Top-down" Prozesse für Unternehmen?
Diese Prozesse beeinflussen, ob ein Kunde ein Unternehmen aufgrund seiner unmittelbaren Reize (Bottom-up) oder aufgrund seines Vorwissens und seiner Erwartungen (Top-down) wahrnimmt.
Was unterscheidet Corporate Identity von Corporate Image?
Corporate Identity steht für das Selbstbild und die Identität des Unternehmens, während Corporate Image das Fremdbild darstellt, das sich in den Köpfen der Öffentlichkeit manifestiert.
- Arbeit zitieren
- Erkan Kursuncu (Autor:in), 2022, Wahrnehmung, Wahrnehmungsstörung, Imagebildung eines Unternehmens, Wahrnehmungsillusion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1185996