Ziel der Arbeit wird es sein, zu beleuchten, inwiefern die Partizipation zur jetzigen Zeit mit all den Auswirkungen und Folgen der Lockdowns und Schulschließungen für Grundschulkinder in der OGS gelingen kann. Durch welche Erfordernisse und praktischen Umsetzungen kann sie gelingen? Wie kann die Schülerschaft speziell nach diesen Ergebnissen der COPSY-Studie jetzt zur Partizipation in der OGS angehalten werden? Diese Fragen bilden den Rahmen der vorliegenden Arbeit. Die Seminararbeit kann aufgrund ihrer Seitenanzahl kein durchgeführtes empirisches Forschungsprojekt mit der Fragestellung des aktuellen Ist-Zustandes der Partizipation von Grundschulkindern in der OGS abbilden.
Die Autorin wählte die Aufgabenstellung zwei mit dem Thema Partizipation für die Bearbeitung der Seminararbeit. Die Verfasserin der Seminararbeit arbeitet selbst als PF seit mehr als sechs Jahren an einer OGS mit zwei angrenzenden Grundschulen in NRW. Sie ist staatlich anerkannte Erzieherin und Bachelor Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin. Zuvor arbeitete die Autorin u.a. auch als PF in RLP an Ganztagsschulen, sie befanden sich an Grundschulen bzw. an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. Die Autorin grenzt die wissenschaftliche Bearbeitung der genannten Forschungsfrage auf das Bundesland NRW ein.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Offene Ganztagsschule (OGS) in NRW
2.2. Partizipation
2.2.1. Definitionen
2.2.2. Rechtliche Verankerung
2.2.3. Theoretischer Hintergrund zur Partizipation
3. Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie für die Schülerschaft
3.1. Folgen und Auswirkungen nach Lockdowns und Schulschließungen
3.2. Auswirkungen aktueller Verordnungen und Maßnahmen in der Schule
4. Förderung/Forderung von Partizipation der Corona-Pandemie in OGS
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Partizipation bei Grundschulkindern in der offenen Ganztagsschule nach den durch die Corona-Pandemie bedingten Lockdowns und Schulschließungen erfolgreich umgesetzt werden kann. Im Fokus steht dabei die Frage, welche praktischen Ansätze und Erfordernisse notwendig sind, um Kindern in dieser belastenden Zeit wieder Teilhabe und Mitbestimmung zu ermöglichen.
- Herausforderungen durch die Corona-Pandemie für Schulkinder
- Theoretische Modelle und rechtliche Grundlagen der Partizipation
- Die Rolle der offenen Ganztagsschule (OGS) in Nordrhein-Westfalen
- Auswirkungen von Schulschließungen auf die psychosoziale Entwicklung
- Strategien zur Förderung von Partizipation und kindgerechter Mitbestimmung
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Seit Beginn des Jahres 2020 lässt die Corona-Pandemie Deutschland nicht mehr los. Der Corona-Virus trat am 27. Januar 2020 zum ersten Mal in Deutschland auf. Nachfolgend wurde der erste Lockdown am 16. März 2020 beschlossen. Dies bedeutete, es mussten Geschäfte, Gastronomien, Kirchen, Sportvereine, Kulturhäuser etc. mit sofortiger Wirkung schließen.
Die Autorin wählte die Aufgabenstellung zwei mit dem Thema Partizipation für die Bearbeitung der Seminararbeit. Dazu formulierte sie folgende Forschungsfrage: Wie kann Partizipation bei Grundschulkindern in der offenen Ganztagsschule nach Lockdowns und Schulschließungen in der Corona-Pandemie gelingen? Die Verfasserin der Seminararbeit arbeitet selbst als PF seit mehr als sechs Jahren an einer OGS mit zwei angrenzenden Grundschulen in NRW.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das gesellschaftliche Leben sowie die Entwicklung der Schülerschaft und definiert die Forschungsfrage der Seminararbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Strukturen der offenen Ganztagsschule in NRW sowie die theoretischen Definitionen und rechtlichen Rahmenbedingungen von Partizipation.
3. Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie für die Schülerschaft: Hier werden die negativen Folgen der Lockdowns, wie psychische Belastungen und soziale Einschränkungen, basierend auf aktuellen Studien analysiert.
4. Förderung/Forderung von Partizipation der Corona-Pandemie in OGS: Dieses Kapitel beschreibt praktische Möglichkeiten und pädagogische Strategien, um trotz der Pandemie-Folgen eine partizipative Schulkultur zu etablieren.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf zur Partizipation in der OGS.
Schlüsselwörter
Partizipation, Grundschule, Offene Ganztagsschule, OGS, Corona-Pandemie, Schulschließungen, Kindeswohl, Kinderrechte, psychosoziale Gesundheit, Mitbestimmung, Empowerment, pädagogisches Handeln, Schulkultur, Sozialpädagogik, NRW.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und Umsetzung von Partizipation bei Grundschulkindern in der offenen Ganztagsschule vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von Lockdowns, den theoretischen Grundlagen der Partizipation und der praktischen Umsetzung kindgerechter Mitbestimmung im Ganztagsbetrieb.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Arbeit untersucht, wie Partizipation bei Grundschulkindern in der offenen Ganztagsschule nach Lockdowns und Schulschließungen in der Corona-Pandemie erfolgreich gelingen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Seminararbeit, die auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Studien wie der COPSY-Studie basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Folgen der Pandemie für Kinder, erläutert die rechtliche Verankerung von Kinderrechten und stellt Konzepte zur Förderung von Partizipation durch das pädagogische Personal vor.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Partizipation, OGS, Kindeswohl, Corona-Folgen, Kinderrechte, Empowerment und pädagogisches Handeln.
Warum ist die Einbeziehung der OGS in NRW so zentral für die Arbeit?
Die Autorin stützt sich auf ihre eigene langjährige Praxiserfahrung als pädagogische Fachkraft in NRW und nutzt die dort geltenden Bildungsgrundsätze als Basis für die Analyse.
Welche Rolle spielt die "Partizipationspyramide" in diesem Kontext?
Sie dient als theoretisches Modell, um den Grad der Mitbestimmung von Kindern innerhalb einer Institution zu reflektieren und zu evaluieren.
Wie kann laut Autorin die psychische Gesundheit der Kinder gestärkt werden?
Durch einen individualisierten pädagogischen Blick, die Stärkung von Ressourcen und die Ermöglichung von gelebter Partizipation in einem vertrauensvollen sozialen Umfeld.
- Arbeit zitieren
- Sandra Hübner (Autor:in), 2022, Partizipation in der Grundschule nach der Covid-19-Pandemie. Wie kann sie in der offenen Ganztagsschule gelingen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1188732