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Inwiefern kann das kreative Schreiben von Märchen den Schreibprozess unterstützen?

Titel: Inwiefern kann das kreative Schreiben von Märchen den Schreibprozess unterstützen?

Hausarbeit , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Antonia Groß (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Gattungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll herausstellen, inwieweit das kreative Schreiben von Märchen das Schreiben bei Schülerinnen und Schülern fördern kann. Im ersten Kapitel wird zunächst der Bereich des Schreibens näher erläutert. In diesem Zusammenhang wird aufgezeigt, was man unter dem Begriff Schreibkompetenz versteht. Weiterhin wird das Schreibprozessmodell nach Gudrun Spitta thematisiert. Sie versuchte vier hochkomplexe Subprozesse in einen Zusammenhang zu bringen, die hier vorgestellt werden sollen. Abschließend wird das kreative Schreiben näher beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Kreativität und was sie im Schreibprozess so bedeutungsvoll macht.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich zunächst mit dem Märchen an sich. Nachdem der Begriff und die Merkmale des Märchens definiert und erläutert werden, widmet sich dieses Kapitel der Frage, ob das kreative Schreiben gerade von Märchen die Schreibkompetenz der Schülerinnen und Schülern tatsächlich fördert. Dies geschieht anhand eines konkreten Unterrichtsbeispiels.

Das Schreiben ist eine zentrale Schlüsselkompetenz des gesellschaftlichen Alltags. Ohne das Schreiben wird es in unserer schriftsprachlichen Gesellschaft immer schwieriger, am Leben teilzunehmen. Es ist sehr wichtig den Schülerinnen und Schülern Schreibkompetenzen zu vermitteln und ist somit Grundlage der schulischen Bildung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schreibkompetenz

2.1 Was ist Schreibkompetenz?

2.2 Schreibprozessmodell nach Spitta

2.3 Kreatives Schreiben

3. Märchen

3.1. Begriff und Merkmale

3.2 Unterrichtsbeispiel: „Kreatives Schreiben eines Märchens“

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern das kreative Schreiben von Märchen dazu beitragen kann, die Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern (SuS) im schulischen Kontext zu fördern und weiterzuentwickeln.

  • Grundlagen der Schreibkompetenz und Textproduktion
  • Analyse des Schreibprozessmodells nach Gudrun Spitta
  • Definition und Merkmale des Märchens als Textsorte
  • Methodik des kreativen Schreibens durch das „Serviettenmärchen“

Auszug aus dem Buch

3.2 Unterrichtsbeispiel: „Kreatives Schreiben eines Märchens“

Der Begriff der Kreativität im Unterricht ist nicht neu. Schon in den 70er Jahren wurde von Joy Paul Guilford Kreativität als „ divergentes Denken verstanden, das zu neuen überraschenden Problemlösungen führt.“ Hier war es zunächst das Schreiben von „Unsinntexten“ oder „das Verfremden von Textvorlagen“. Kreativität wird hier mit Verfremdung in Verbindung gebracht. In den 1980er Jahren wurde Kreativität zum Selbstausdruck. Die innere Welt und Selbsterfahrung standen im Vordergrund. „Das Schreiben wird hier als eine Suchbewegung auf dem Weg zur eigenen Identität verstanden.“ Bei diesem freien Schreiben waren Themenwahl, Textform und Zeitpunkt freigestellt. Das Neue am kreativen Schreiben ist, dass „eine Vielzahl von arrangierten Zugängen zum Schreiben entwickelt worden sind.“21

Das Spielen mit Sprache gelingt z.B. beim Schreiben von Märchen besonders gut und wird deshalb auch immer mehr in den Unterricht eingebracht.

Dazu hier ein Unterrichtsbeispiel nach Eva Maria Kohl und Michael Ritter: 22

Serviettenmärchen

Bei dem "Serviettenmärchen" sollen die Schüler angeregt werden, ein Märchen zu erfinden und zu erzählen.

Als Einstieg finden die Kinder mehrere geschlossene Serviettenbündel vor. Die Servietten habe alle unterschiedliche Muster, welche im Märchen mitspielen sollen. Dies weckt die Neugier der Kinder. Im Inneren steckt etwas zum Selbst zusammenbauen des Märchens- ein handwerkliches Gerüst. Denn jedes Märchen hat einen Helden, einen Ort des Geschehens und Aufgaben, die der Held lösen muss, um ein Happy End zu erreichen. Auf dem Serviettenbündel sitzt die Hauptperson des Märchens, zum Beispiel ein König. Man sucht nun gemeinsam den Einstieg in das Märchen: „Es war einmal ein König, der....“

Danach werden die Serviettenbündel geöffnet. Es erscheinen jeweils zwei Dinge eine weitere Person und irgendein Ding, zum Beispiel eine Maus und eine Kaffeemühle oder ein Storch und ein Liegestuhl. Das entspricht dem Prinzip der Irritation, wovon Spinner spricht- Reizwörter, die scheinbar nicht zusammen passen, aber später fantasievolle Erzählungen ergeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Schreibens als Schlüsselkompetenz ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Förderung der Schreibkompetenz durch das kreative Schreiben von Märchen.

2. Schreibkompetenz: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen zur Schreibkompetenz sowie das Schreibprozessmodell nach Spitta und die Ansätze des kreativen Schreibens erläutert.

3. Märchen: Nach der Definition der Merkmale von Märchen wird hier die praktische Umsetzung des kreativen Schreibens anhand des Unterrichtsbeispiels „Serviettenmärchen“ aufgezeigt.

4. Fazit: Das Fazit resümiert, wie die Anwendung des Schreibprozessmodells im Unterrichtsbeispiel die Schreibmotivation und Kreativität der Kinder erfolgreich fördert.

Schlüsselwörter

Schreibkompetenz, Kreatives Schreiben, Märchen, Schreibprozessmodell, Gudrun Spitta, Grundschule, Deutschunterricht, Serviettenmärchen, Sprachförderung, Phantasie, Unterrichtsbeispiel, Textproduktion, Schreibmotivation, Schreibdidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Aspekte des kreativen Schreibens von Märchen und deren Einfluss auf die Entwicklung der Schreibkompetenz von Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Schreibkompetenz, das Schreibprozessmodell nach Gudrun Spitta, die Merkmale der Textsorte Märchen sowie didaktische Methoden des kreativen Schreibens.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es herauszustellen, inwiefern kreative Schreibanlässe – konkret das Verfassen von Märchen – den Schreibprozess bei Grundschulkindern unterstützen und fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur und veranschaulicht die Ergebnisse anhand eines konkreten Unterrichtsbeispiels, dem „Serviettenmärchen“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung des Schreibens und des Märchens sowie in die detaillierte Darstellung und Analyse eines unterrichtspraktischen Beispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Neben dem kreativen Schreiben und der Schreibkompetenz sind es die Begriffe Märchen, Schreibprozess, didaktische Förderung und Schreibmotivation, die den Kern der Arbeit bilden.

Was ist die Kernidee des „Serviettenmärchens“?

Das „Serviettenmärchen“ nutzt vorgegebene, teils skurrile Objekte in Serviettenbündeln, um durch das Prinzip der Irritation nach Spinner die Fantasie der Schüler anzuregen und ein strukturiertes Märchengerüst zu schaffen.

Warum ist das Schreibprozessmodell nach Spitta für diese Arbeit wichtig?

Das Modell dient als theoretischer Rahmen, um die einzelnen Phasen – von der Motivation über das Gedankengenerieren bis hin zum Evaluieren – im kreativen Schreibprozess der Kinder nachvollziehbar zu machen.

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Details

Titel
Inwiefern kann das kreative Schreiben von Märchen den Schreibprozess unterstützen?
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,3
Autor
Antonia Groß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V1193253
ISBN (PDF)
9783346640451
ISBN (Buch)
9783346640468
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inwiefern schreiben märchen schreibprozess
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Antonia Groß (Autor:in), 2020, Inwiefern kann das kreative Schreiben von Märchen den Schreibprozess unterstützen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1193253
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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