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Evaluationskonzept für eine Einrichtung der Erwachsenenbildung in freier Trägerschaft

Titel: Evaluationskonzept für eine Einrichtung der Erwachsenenbildung in freier Trägerschaft

Seminararbeit , 2019 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Vanessa Gisch (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein gemeinnütziger Verein wendete sich an die TU Kaiserslautern, um Unterstützung in Form eines Evaluationskonzeptes zu erhalten. Dadurch sollen notwendige Daten gewonnen werden, die bei der Neupositionierung der Einrichtung beziehungsweise der Verbesserung der Situation helfen können. Das vorliegende Konzeptpapier wird zunächst die Ausgangssituation veranschaulichen und die vorhandene Datenlage bewerten. Anschließend wird darauf eingegangen, ob und wenn ja welche Daten noch zusätzlich gewonnen werden müssen, um mögliche Verbesserungspotenziale/ Maßnahmen ableiten zu können. Nachfolgend wird ein Evaluationskonzept dargelegt, welches dazu dient, die fehlenden Daten zu erheben.

Mögliche Maßnahmen werden dann im folgenden Kapitel beschrieben, wonach eine der Maßnahmen weiter ausgeführt und bewertet wird. Abschließend wird eine auf Kriterien basierte Bewertung und ein auf die Rückmeldung von der Leitung gestütztes Fazit gegeben, um der Einrichtung ein schlüssiges Lösungsszenario vorlegen zu können.
Mit dem Begriff Evaluation wird im Weiterbildungsbereich eine systematische Beurteilung der Durchführung und Resultate eines Programms oder Projektes verstanden. Es handelt sich um eine wissenschaftliche Dienstleistung, die auf Daten und Informationen basiert, die mittels sozialwissenschaftlicher Methoden gewonnen werden. Diese Bewertung erfolgt transparent, nachvollziehbar und beurteilt die Programme bzw. Projekte für festgelegte Zwecke und nach entsprechend begründeten Kriterien auf deren Qualität, um bspw. Verbesserungen zu fördern.

Die Evaluation wird in der Praxis als Teil des Qualitätsmanagements angesehen. Angesichts der zunehmenden Konkurrenzsituation auf dem Weiterbildungsmarkt und der sinkenden Bereitstellung an Fördergeldern, sind die Bildungsorganisationen dazu angehalten eine kontinuierliche Überprüfung ihrer Bildungsprogramme durchzuführen. Es geht um die Offenlegung von Informationen und Daten, die Erkennung von Schwachstellen und Verbesserungspotenzialen, die dabei helfen Entscheidungen über Programme treffen zu können. Es können Gegenmaßnahmen bzw. Optimierungsschritte zur Gewährleistung der Qualität und Wettbewerbsfähigkeit eingeleitet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Bewertung der Datenlage

1.3 Beschreibung des Zielzustandes

2 Evaluationskonzept für den gemeinnützigen Verein

2.1 Evaluationsgegenstand

2.2 Interessierte Akteure und Rolle der Evaluierenden

2.3 Evaluationszweck und Fragestellungen

2.4 Bewertungskriterien

2.5 Erhebungsdesign und –methoden

2.6 Durchführung der Erhebungen

2.7 Datenauswertung, Interpretation und Bewertungssynthese

3 Handlungsoptionen für die Einrichtung

4 Diskussion des Lösungskonzeptes für die Einrichtung

4.1 Ausführliche Darstellung des Lösungskonzeptes

4.2 Rückmeldung zum Lösungskonzept durch die Leitung

5 Fazit und Reflexion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines fundierten Evaluationskonzepts für einen gemeinnützigen Weiterbildungsverein, um durch die systematische Gewinnung von Daten notwendige Verbesserungsmaßnahmen zur Neupositionierung der Einrichtung abzuleiten. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie durch die Identifikation von Stärken und Schwächen sowie die Optimierung von Bildungsangeboten und Personalmanagement die finanzielle Stabilität gesichert und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden kann.

  • Methodische Grundlagen der systematischen Evaluation im Weiterbildungsbereich.
  • Analyse der Ist-Situation des Vereins mittels SWOT-Analyse.
  • Entwicklung von Strategien zur Steigerung der Attraktivität von Bildungsangeboten.
  • Ansätze für ein gezieltes Personal- und Qualitätsmanagement als Problemlösungsstrategie.
  • Methoden der Datenerhebung zur Qualitätssicherung und Bedarfsermittlung.

Auszug aus dem Buch

1.1 Ausgangssituation

Bei der zu evaluierenden Organisation handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein in Kaiserslautern. Zu Mitgliedern des Vereins zählen unter anderem die Arbeiterwohlfahrt Kaiserslautern sowie die Katholische und Evangelische Kirche, die neben dem Vereinsvorsitzenden und stellvertretenden Vereinsvorsitzenden mit je zwei Repräsentanten/innen im Vereinsvorstand vertreten sind. Somit sind insgesamt acht Personen vertreten.

Der Verein verfolgt das Ziel die gesellschaftspolitische Bildung zu fördern. Als Zielgruppe gelten hier insbesondere Heranwachsende und Jugendliche ab 16 Jahren, die dazu befähigt werden sollen sich in der Gesellschaft zu engagieren und ihre Interessen zu vertreten. Weiterhin zählen hierzu auch Erwachsene aus Kaiserslautern, dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Luxemburg und Frankreich.

Die Einrichtung besteht aus einem Bildungshaus mit 50 Betten inkl. Seminarräumen in landschaftlich ansprechender Lage am Stadtrand von Kaiserslautern, weshalb sie auch den Namen XX für die Einrichtung gewählt haben.

Neben der Gesamthausleitung sind die Leitung des Bildungsbereiches, die Hauswirtschaftsleitung und die kaufmännische Geschäftsführung interne Mitarbeitende. Im Bildungsbereich sind drei hauptberufliche und 40 bis 50 nebenberufliche Referenten/innen tätig, im Hauswirtschaftsbereich arbeiten 16 festangestellte Mitarbeitende und 20 externe Arbeitskräfte. Im kaufmännischen Bereich sind es acht interne Mitarbeitende.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung definiert den Begriff der Evaluation im Bildungskontext und umreißt die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überprüfung von Bildungsprogrammen in einem kompetitiven Umfeld.

2 Evaluationskonzept für den gemeinnützigen Verein: Dieses Kapitel erarbeitet ein systematisches Evaluationskonzept, das von der Bestimmung des Gegenstands über die Auswahl der Erhebungsdesign bis hin zur Datenauswertung reicht.

3 Handlungsoptionen für die Einrichtung: Auf Basis der zuvor durchgeführten SWOT-Analyse werden hier drei konkrete Handlungsfelder zur Neupositionierung der Einrichtung abgeleitet.

4 Diskussion des Lösungskonzeptes für die Einrichtung: Dieses Kapitel begründet die Entscheidung für ein gezieltes Personal- und Qualitätsmanagement und erläutert dessen Bedeutung für die langfristige Qualitätssicherung.

5 Fazit und Reflexion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, das Evaluationskonzept als integralen Bestandteil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses zu etablieren.

Schlüsselwörter

Evaluation, Weiterbildung, Qualitätsmanagement, Personalmanagement, SWOT-Analyse, Gemeinnütziger Verein, Bildungsangebot, Bedarfsanalyse, Kundenbefragung, Strategische Neupositionierung, Lernerorientierte Qualitätstestierung, Wettbewerbsfähigkeit, Effizienzsteigerung, Bildungsträger, Stakeholder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines Evaluationskonzepts für einen gemeinnützigen Weiterbildungsverein in Kaiserslautern, der vor der Herausforderung steht, sein Bildungsangebot zukunftsfähig zu gestalten und dringend notwendige Sanierungskosten zu refinanzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die systematische Evaluation von Bildungsprogrammen, die Analyse von Organisationsstrukturen, die strategische Personalentwicklung sowie die Anwendung von Qualitätsmanagement-Modellen wie der „Lernerorientierten Qualitätstestierung“ (LQW).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, ein schlüssiges Lösungsszenario zu entwickeln, welches durch Datenanalyse und organisatorische Optimierung die finanzielle Situation verbessert und die Qualität der Bildungsangebote langfristig sichert.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus quantitativen Methoden (Fragebögen für Teilnehmende) und qualitativen Ansätzen (Interviews/Beobachtungen bei Mitarbeitenden) sowie eine SWOT-Analyse zur strategischen Bestandsaufnahme.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird das konkrete Evaluationskonzept entworfen, mögliche Handlungsoptionen – wie Vermarktungsstrategien und Personalmanagement – abgeleitet und die Implementierung von Qualitätsmodellen kritisch diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Evaluation, Weiterbildung, Qualitätsmanagement, Personalmanagement, SWOT-Analyse und strategische Neupositionierung.

Warum wird die dritte Handlungsoption als favorisiert angesehen?

Die dritte Handlungsoption, das gezielte Personal- und Qualitätsmanagement, wird als nachhaltigster Hebel betrachtet, da sie die Leistungsfähigkeit der internen Ressourcen stärkt und die Grundlage für alle anderen qualitativen Verbesserungen bildet.

Welche Rolle spielen externe Referenten im Konzept?

Externe Referenten sollen zukünftig stärker kompetenzbasiert – etwa durch einen Kompetenzkatalog – ausgewählt werden, um die Kosten zu optimieren und die Qualität der Lehrveranstaltungen gezielt an aktuellen Bedarfen auszurichten.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Evaluationskonzept für eine Einrichtung der Erwachsenenbildung in freier Trägerschaft
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau  (Distance and Independent Studies Center (DISC))
Note
1,0
Autor
Vanessa Gisch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
24
Katalognummer
V1195073
ISBN (PDF)
9783346638519
ISBN (Buch)
9783346638526
Sprache
Deutsch
Schlagworte
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Arbeit zitieren
Vanessa Gisch (Autor:in), 2019, Evaluationskonzept für eine Einrichtung der Erwachsenenbildung in freier Trägerschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1195073
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Leseprobe aus  24  Seiten
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