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Die Verehrung des heiligen Wolfgang am Beispiel von Skulpturen und Bauelementen in St. Emmeram

Titel: Die Verehrung des heiligen Wolfgang am Beispiel von Skulpturen und Bauelementen in St. Emmeram

Ausarbeitung , 2020 , 23 Seiten

Autor:in: Selina Kreuzer (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Hausarbeit widmet sich der „thematischen Ausarbeitung der Verehrung des heiligen Wolfgang am Beispiel von Skulpturen und Bauelementen in St. Emmeram“.
Der 31. Oktober –nicht nur damals, sondern auch noch heute ein bedeutsamer Tag für das Christentum. Doch was macht diesen Tag zu einem katholischen Festtag? Bereits 1638 wurde dieser Tag für das ganze Bistum Regensburg als offizieller Festtag zu Ehren des Diözesanpatrones Sankt Wolfgang vorgeschrieben und auch heute noch gedenken wir an dessen Sterbetag, dem 31. Oktober, an seine großen Taten. Somit ist Wolfgang nicht nur ein bedeutsamer Heiliger der Vergangenheit, sondern zugleich bis heute ein Zeuge „exemplarisch gelebten Glaubens“. Denn „Gottes Geist lässt in [dessen] Handeln seine Spuren erkennen“, wodurch die Gegenwart Gottes spürbar und erfahrbar wird. Auf Wolfgangs letzten Wunsch hin, in St. Emmeram begraben zu werden, wurde er zunächst im rechten Seitenschiff, dessen Stelle bis heute noch durch ein gotisches Hochgrab gekennzeichnet ist, bestattet. Aufgrund der zunehmenden Verehrung des hl. Wolfgang entstand der Plan, dem Heiligen innerhalb des Emmeramer Heiligtums eine Krypta zu errichten. 1052 wurde ihr Bau von Abt Reginhard fertiggestellt und Wolfgangs Leichnam von Papst Leo IX. in diese übertragen. Wenn auch das Hochgrab des hl. Wolfgang und die Wolfgangskrypta nicht zum Zentrum der Verehrung wurden, so sind sie dennoch einer der ältesten Kulturstätte der Wolfgangsverehrung und somit durchaus eine genauere Betrachtung wert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Thematische Ausarbeitung des Themas „Verehrung des hl. Wolfgang am Beispiel von Skulpturen und Bauelementen in St. Emmeram“

2.1 Seitenschiff

2.1.1 Hochgrab

2.1.2 Wolfgangsaltar

2.1.3 Fresko: Wolfgang in der Glorie

2.2 Wolfgangskrypta

2.2.1 Hochaltar

2.2.2 Holzschrein

2.2.3 Kerzen

3 Didaktische Ausarbeitung der Seminarsitzungsgestaltung

4 Reflexion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einer detaillierten sachanalytischen Untersuchung der Verehrungsstätten des heiligen Wolfgang in der Kirche St. Emmeram sowie der didaktischen Aufarbeitung dieser Thematik für den Einsatz an einem außerschulischen Lernort.

  • Historische und kunsthistorische Analyse der Gedenkstätten in St. Emmeram
  • Untersuchung der Bedeutung von Skulpturen, Altären und Bauelementen für die Wolfgangsverehrung
  • Konzeption und Durchführung einer Seminarsitzung am konkreten außerschulischen Lernort
  • Reflexion über lernpsychologische Aspekte und die Bedeutung von außerschulischem Lernen im Religionsunterricht

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Hochaltar

561 Jahre waren mittlerweile vergangen, als im Jahr 1613 Abt Wolfgang Selender das Grab seines Namenpatrons Wolfgang besuchteBereits beim Betreten der Krypta störte ihn der doch recht armselige und keineswegs der Würde des Mannes entsprechende Zustand der Kulturstätte, so dass in ihm der Wunsch groß wurde, seinem hohen Namenspatron zu Ehren einen Marmoraltar zu errichten. Sobald die Zustimmung des Klosters und des Bischofs von Regensburg, Wolfgang II. von Hausen, vorlag, begann Abt Wolfgang Selender seinen Plan in die Tat umzusetzen. Er stiftete einen neuen Renaissance-Altar aus rotem Marmor und Kalkstein, der am 7. Mai 1613 fertiggestellt und konsekriert wurde, wobei auch eine Umbettung der Reliquien stattfand. Betrachtet man den Altar genauer, fällt einem unter anderem der Altaraufsatz in Form einer Wappenkartusche, die die Insignien des Braunauer Abtes Wolfgang Selender umrahmt, in den Blick.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Bedeutung des heiligen Wolfgang für das Bistum Regensburg ein und erläutert die Anlage der Verehrungsstätten in St. Emmeram.

2 Thematische Ausarbeitung des Themas „Verehrung des hl. Wolfgang am Beispiel von Skulpturen und Bauelementen in St. Emmeram“: Hier erfolgt eine detaillierte Sachanalyse der verschiedenen Gedenkstätten, unterteilt in das Seitenschiff mit Hochgrab, Altar und Fresko sowie die Wolfgangskrypta mit Hochaltar, Holzschrein und Votivkerzen.

3 Didaktische Ausarbeitung der Seminarsitzungsgestaltung: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Planung und Durchführung einer Unterrichtssequenz, bei der Studierende in Kleingruppen die verschiedenen Exponate vor Ort untersuchen.

4 Reflexion: Die Autoren reflektieren ihre Erfahrungen bei der Vorbereitung und Umsetzung der Seminarsitzung und diskutieren die didaktischen Chancen und Herausforderungen des außerschulischen Lernens.

Schlüsselwörter

St. Emmeram, heiliger Wolfgang, Wolfgangskrypta, Hochgrab, Wolfgangsaltar, Reliquien, Votivkerzen, außerschulischer Lernort, Kirchengeschichte, Regensburg, Religionspädagogik, Didaktik, Sachanalyse, Glaubenszeugnisse, Mittelalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verehrung des heiligen Wolfgang und untersucht exemplarisch die entsprechenden Skulpturen und Bauelemente in der Kirche St. Emmeram in Regensburg.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die historische Kunst- und Reliquienverehrung in St. Emmeram sowie die fachdidaktische Vermittlung dieser historischen Inhalte im Religionsunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte Analyse der Gedenkorte und deren Erprobung als Lernstationen für eine praxisorientierte, außerschulische Seminarsitzung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Kombination aus historisch-kunsthistorischer Sachanalyse und einer reflexiven fachdidaktischen Analyse angewendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Seitenschiffs und der Wolfgangskrypta sowie die anschließende Beschreibung der didaktischen Seminarsitzung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind St. Emmeram, Wolfgangsverehrung, außerschulischer Lernort und religiöse Zeugnisse.

Warum spielt die Wolfgangskrypta eine so wichtige Rolle für die Untersuchung?

Sie gilt als einer der ältesten Orte der Wolfgangsverehrung, an dem wesentliche Bauelemente und Reliquien wie der Hochaltar und der Holzschrein erhalten sind.

Welche Funktion erfüllt die Reflexion am Ende der Arbeit?

Die Reflexion dient der kritischen Bewertung der gewählten Unterrichtsmethoden und leitet allgemeine Erkenntnisse für das spätere Lehrerdasein ab.

Warum wurde die Kirche St. Emmeram als außerschulischer Lernort gewählt?

Aufgrund der Dichte an historischen Zeugnissen zur Person des heiligen Wolfgang bietet sie eine hohe Anschaulichkeit und Unmittelbarkeit für den Lernprozess.

Wie wurde die Seminarsitzung inhaltlich strukturiert?

Die Teilnehmenden wurden in Gruppen eingeteilt, die an verschiedenen Stationen (z.B. Hochgrab, Krypta, Altäre) spezifische Forschungsaufträge bearbeiteten.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Verehrung des heiligen Wolfgang am Beispiel von Skulpturen und Bauelementen in St. Emmeram
Hochschule
Universität Regensburg
Autor
Selina Kreuzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
23
Katalognummer
V1195885
ISBN (PDF)
9783346641021
ISBN (Buch)
9783346641038
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verehrung wolfgang beispiel skulpturen bauelementen emmeram
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Selina Kreuzer (Autor:in), 2020, Die Verehrung des heiligen Wolfgang am Beispiel von Skulpturen und Bauelementen in St. Emmeram, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1195885
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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