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Staat und Gesellschaft bei Aristoteles und im modernen demokratischen Verfassungsstaat. Ein Vergleich

Titre: Staat und Gesellschaft bei Aristoteles  und im modernen demokratischen Verfassungsstaat. Ein Vergleich

Dossier / Travail , 2021 , 13 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Fabian Hirschfeld (Auteur)

Politique - Systèmes politiques en général et en comparaison
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Wird heute über Begriffe wie Demokratie, Staat und Gesellschaft gestritten, ist es nicht denkbar, das antike Griechenland der Debatte zu entziehen. Es gilt bis dato als Wiege der Demokratie. Die attische Demokratie dient in seiner Grundidee als das Leitbild des modernen demokratischen Verfassungsstaats.

"Die Politik" ist Aristoteles wichtigste staatsphilosophische Schrift. In acht Büchern aufgeteilt erklärt dieses Werk die Ansichten des Aristoteles über die sozialen Stände der Antike, den Begriff des Staates, des Bürgers und der Verfassung. Es beschreibt die Beschaffenheit der Polis als das idealtypische Staatsgebiet und definiert den Menschen als ein Zoon Politikon, ein soziales und gemeinschaftsbildendes Wesen. Auf dieses Werk stützt sich meine Analyse zum Staatswesen und der Gesellschaft nach Aristoteles.

Die primäre Frage dieser Hausarbeit wird sein, inwiefern diese Ideen mit dem Staatswesen und der Gesellschaft des modernen demokratischen Verfassungsstaates vereinbar sind. Welche Ursprünge lassen sich noch finden? Und welche Gedanken des Aristoteles sind heute überkommen? Sicherlich wäre es interessant, auch auf Aspekte wie Oligarchie, Tyrannis und der Naturzustand des Menschen intensiver einzugehen, doch dies würde den Rahmen einer Hausarbeit sprengen, weshalb der Fokus auf dem Staatswesen und auf der Gesellschaftsvorstellung gelegt ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wer war Aristoteles?

3. Was ist ein Staat und wie funktioniert das Staatswesen?

3.1. bei Aristoteles

3.2. Heute

4. Was ist die Gesellschaft?

4.1. bei Aristoteles

4.1.1. Zoon Politikon

4.1.2. der Begriff des Bürgers

4.2. Heute

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Staat und Gesellschaft bei Aristoteles und reflektiert dessen Relevanz für den modernen demokratischen Verfassungsstaat. Dabei wird analysiert, inwieweit die antiken Vorstellungen von Polis, Bürger und Gemeinschaft mit heutigen staats- und gesellschaftstheoretischen Ansätzen vereinbar sind und welche Entwicklungen sich in der Begriffsdefinition vollzogen haben.

  • Analyse des aristotelischen Staats- und Gesellschaftsbegriffs
  • Untersuchung des Konzepts des Zoon Politikon
  • Gegenüberstellung antiker und moderner Staatsstrukturen
  • Wandel vom Begriff der Gesellschaft zur modernen Zivilgesellschaft
  • Reflexion über Partizipation und demokratische Legitimation

Auszug aus dem Buch

3.1. bei Aristoteles

Der Staat bei Aristoteles ist die Gemeinschaft von Bürgern, die einander ebenbürtig sind. Durch die Gleichheit der Bürger entsteht erst die Möglichkeit, dass jeder Bürger regieren kann, aber auch fähig ist regiert zu werden. Deshalb besitzen einige wenige Bürger Staatsämter, die ein Staat nicht entbehren könne. Diese Ämter sind notwendig für den Erhalt des Staates. Aristoteles nennt im 7. Buch eine Reihe an notwendigen Ämtern wie beispielsweise ein Amt für den Marktverkehr, für die Bauten, für die Gottesdienste, für die Stadtmauern, welche die Grenzen des Staates darstellen, sowie das Amt des Notares, des Feldherren und des Gerichtes.

Die Bürger des Staates leben in einer Polis. Für Aristoteles ist die Polis die höchste Stufe der Gemeinschaft. Er schreibt dem Bürger als Zoon Politikon die Fähigkeit und Aufgabe zu gemeinschaftlich zur Glückseligkeit (Eudaimonie) zu streben. Im Zusammenhang mit der Polis wird die Glückseligkeit mit dem guten Leben gleichgesetzt. Aristoteles sieht darin den Grund für die Entstehung und das Bestehen des Staates. Die Entstehung des Staates begründet sich zunächst nur im „bloßen Lebens Willen“, besteht aber weiter, um ein möglichst „vollkommenes Leben“ zu erreichen. Der Staat hat als Endstufe der menschlichen Gesellschaft somit das Maximum an Glückseligkeit erreicht und ist in der aristotelischen Theorie von der Natur vorgegeben, da der Mensch erst mit der Gemeinschaft seinen Drang zur politischen Partizipation und zum sozial sein befriedigen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz antiker Staatskonzepte für moderne Demokratien ein und definiert die Forschungsfrage der Arbeit.

2. Wer war Aristoteles?: Dieses Kapitel gibt einen kurzen biografischen und wissenschaftstheoretischen Überblick über Aristoteles als Philosophen der Antike.

3. Was ist ein Staat und wie funktioniert das Staatswesen?: Es wird das Staatsverständnis bei Aristoteles im Vergleich zu modernen staatsrechtlichen Definitionen erörtert.

4. Was ist die Gesellschaft?: Dieses Kapitel beleuchtet das aristotelische Stufenmodell der Gesellschaft sowie den heutigen Wandel zum Begriff der Zivilgesellschaft.

5. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Entwicklung der Differenz zwischen Staat und Gesellschaft zusammen und hinterfragt die heutige Nutzung demokratischer Begrifflichkeiten.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Staat, Gesellschaft, Polis, Zoon Politikon, Eudaimonie, Demokratie, Verfassungsstaat, Bürger, Zivilgesellschaft, Politische Partizipation, Staatsgewalt, Antike, Rechtsstaat, Gemeinschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den staats- und gesellschaftstheoretischen Vorstellungen des Aristoteles und deren Gegenüberstellung mit modernen demokratischen Strukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Staat, die Rolle des Bürgers in der Gemeinschaft (Zoon Politikon), das Modell der Polis sowie die historische Entwicklung hin zur modernen Zivilgesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit antike politische Ideen von Aristoteles heute noch im modernen Verfassungsstaat erkennbar sind oder ob sie durch den historischen Wandel ihre Gültigkeit verloren haben.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse primärer Schriften von Aristoteles (insbesondere "Politik") sowie die Einbeziehung zeitgenössischer politikwissenschaftlicher Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Aristoteles' Staats- und Gesellschaftsbegriff und kontrastiert diesen mit heutigen Definitionen von Staatlichkeit, Souveränität und Zivilgesellschaft.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Zoon Politikon, Eudaimonie, Polis, Staatswesen, Bürgerbegriff und Zivilgesellschaft.

Wie unterscheidet sich der Bürgerbegriff bei Aristoteles von dem heute?

Für Aristoteles war der Bürgerstatus an den freien Mann und den Ausschluss bestimmter Gruppen (Frauen, Sklaven) geknüpft, während heute eine inklusivere, gleichberechtigte Bürgerschaft in demokratischen Systemen vorliegt.

Warum ist das "Zoon Politikon" für Aristoteles so wichtig?

Der Begriff beschreibt den Menschen als von Natur aus politisches Wesen, das seine volle menschliche Entfaltung und Glückseligkeit nur innerhalb der staatlichen Gemeinschaft erreichen kann.

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Résumé des informations

Titre
Staat und Gesellschaft bei Aristoteles und im modernen demokratischen Verfassungsstaat. Ein Vergleich
Université
Free University of Berlin
Note
1,3
Auteur
Fabian Hirschfeld (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
13
N° de catalogue
V1203983
ISBN (PDF)
9783346645340
ISBN (Livre)
9783346645357
Langue
allemand
mots-clé
Aristoteles Staat Staatswesen Marxismus Gesellschaft damals heute
Sécurité des produits
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Citation du texte
Fabian Hirschfeld (Auteur), 2021, Staat und Gesellschaft bei Aristoteles und im modernen demokratischen Verfassungsstaat. Ein Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1203983
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