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Das Konzept der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch. Umsetzung an einem Fallbeispiel

Titel: Das Konzept der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch. Umsetzung an einem Fallbeispiel

Studienarbeit , 2022 , 20 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Gunnar Schulze (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Studienarbeit geht es um das Konzept der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch. Zunächst wird auf die Biografie von Hans Thiersch und die Entwicklung seines Konzeptes eingegangen. Es folgt eine Definition von Begriffen sowie eine Betrachtung des Konzeptes der Lebensweltorientierung. Abschließend soll das Konzept an einem Fallbeispiel auf die praktische Soziale Arbeit übertragen werden. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie das Konzept der Lebensweltorientierung von Sozialarbeiter:innen umgesetzt werden muss, damit die Klienten*innen einen verbesserten Alltag leben können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie Hans Thiersch

3. Definition von Begriffen

3.1 Lebenswelt

3.2 Dimensionen erfahrene Zeit, Raum und soziale Beziehungen

3.3 Alltag

4. Konzept der Lebensweltorientierung

4.1 Entstehung des Konzepts

4.2 Ziele der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit

4.3 Handlungs- und Strukturmaximen

4.3.1 Prävention

4.3.2 Alltagsnähe

4.3.3 Dezentralisierung

4.3.4 Integration

4.3.5 Partizipation

5. Fallbeispiel

5.1 Bezug des Fallbeispiels auf das Konzept der Lebensweltorientierung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Studienarbeit verfolgt das Ziel, das Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch theoretisch darzulegen und anhand eines Fallbeispiels dessen praktische Anwendung in der Sozialen Arbeit zu veranschaulichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie dieses Konzept durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter umgesetzt werden muss, um Klientinnen und Klienten eine gelingendere Lebensführung in ihrem Alltag zu ermöglichen.

  • Biografie und theoretische Entwicklung des Konzepts von Hans Thiersch
  • Definition der zentralen Begriffe Lebenswelt, Alltag sowie deren Dimensionen
  • Analyse der Struktur- und Handlungsmaximen lebensweltorientierter Sozialer Arbeit
  • Praktische Übertragung des Ansatzes auf die Einzelfallhilfe
  • Reflexion der Rolle der Sozialen Arbeit bei der Stärkung von Klienten-Potenzialen

Auszug aus dem Buch

5. Fallbeispiel

Die 20-jährige alleinerziehende M. lebt mit ihrer 3-jährigen Tochter J. in einer kleinen Wohnung am Stadtrand einer Großstadt. Js Vater ist M. nicht bekannt. M. versucht, ihren Pflichten als Mutter nachzukommen, fühlt sich jedoch alleingelassen und überfordert. Ihre finanzielle Lage ist prekär. Da sie keine Be-rufsausbildung nachweisen kann, ist sie arbeitslos und lebt von ALG II.

M. fühlt sich in ihrer individuellen Lebensführung, bedingt durch ihre Tochter, stark eingeschränkt. Von ihren Eltern erhält sie nach familiären Streitigkeiten keine Un-terstützung. Auch zu ihrem Freundeskreis hat sie inzwischen kaum Kontakt. Sie leben in einer anderen Lebenswelt und können Ms Rolle als Mutter nicht nachvollziehen. Häufig lässt M. ihre Tochter J. alleine in der Wohnung, die dann schreit und weint. Nachdem sich dies mehrfach wiederholt hatte, informierte ein Nachbar das Jugendamt.

Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes besucht M. unangemeldet in der Häuslichkeit. M. empfindet den Besuch als Kontrolle. Die Sozialarbeiterin findet M. in einer überforderten Situation, in einer verschmutzen und unaufgeräumten Wohnung vor. Die Sozialarbeiterin beobachtet M. bei mehreren Besuchen: Bei dem Kleinkind geht es um die Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten. Die Anmeldung von J. in einer nahegelegenen Kindertagesstätte wäre aus diesem Grunde als sinnvoll zu erachten. M. hat große Schwierigkeiten, ihre Rolle als Mutter anzunehmen. Daher benötigt sie Unterstützung in dieser Rolle anzukommen, allerdings ohne Druck auf sie auszuüben. Außerdem benötigt M. Hilfe bei der Vermittlung in den Problemlagen ihrer sozialen Kontakte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Lebensweltorientierung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, das Konzept anhand eines Fallbeispiels zu beleuchten.

2. Biografie Hans Thiersch: Dieses Kapitel skizziert den Werdegang von Hans Thiersch, seinen akademischen Hintergrund und seinen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Sozialpädagogik.

3. Definition von Begriffen: Es werden die theoretischen Fundamente gelegt, indem die Begriffe Lebenswelt, Alltag sowie die Dimensionen Zeit, Raum und soziale Beziehungen erläutert werden.

4. Konzept der Lebensweltorientierung: Hier wird das Konzept in seinem historischen Kontext vorgestellt, die zentralen Ziele beschrieben und die wesentlichen Struktur- und Handlungsmaximen detailliert analysiert.

5. Fallbeispiel: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf eine konkrete Lebenssituation einer alleinerziehenden Mutter und zeigt die methodische Anwendung des Konzepts auf.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Lebensweltorientierung für die Praxis zusammen und reflektiert kritisch die Anforderungen an professionelle Sozialarbeit.

Schlüsselwörter

Lebensweltorientierung, Hans Thiersch, Soziale Arbeit, Alltag, Prävention, Alltagsnähe, Partizipation, Integration, Dezentralisierung, Lebensbewältigung, Einzelfallhilfe, Handlungsmuster, Ressourcen, Klientenorientierung, Sozialpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung und theoretischen Einordnung des Konzepts der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch und dessen praktischer Relevanz für die Soziale Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Neben der Biografie des Autors stehen die begriffliche Definition von Lebenswelt und Alltag sowie die zentralen Handlungsmaximen wie Prävention, Partizipation und Integration im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Sozialarbeit lebensweltorientiert gestaltet werden muss, um Klienten trotz Krisen bei der Bewältigung ihres Alltags bestmöglich zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die durch ein Fallbeispiel ergänzt wird, um die abstrakten Maximen Thierschs an einer konkreten Lebenslage zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Lebensweltbegriffe, die Erläuterung der Entstehung des Konzepts sowie die detaillierte Vorstellung der Strukturmaximen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Lebensbewältigung, Alltag, Partizipation und Prävention.

Inwiefern spielt das Fallbeispiel eine Rolle für das Verständnis des Konzepts?

Das Fallbeispiel der alleinerziehenden Mutter dient dazu, die theoretischen Maximen wie Alltagsnähe und Integration in einer realen, komplexen Hilfssituation praktisch nachvollziehbar zu machen.

Warum betont Thiersch die Bedeutung der "Dimensionen" Zeit, Raum und soziale Beziehungen?

Diese Dimensionen bilden den Rahmen, in dem sich der Alltag abspielt; ihre Analyse ermöglicht es der Sozialen Arbeit, gezielt an den Lebensbedingungen der Klienten anzusetzen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Konzept der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch. Umsetzung an einem Fallbeispiel
Hochschule
SRH Hochschule Heidelberg
Veranstaltung
Methoden und Handlungskompetenzen 1
Note
1,2
Autor
Gunnar Schulze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
20
Katalognummer
V1214583
ISBN (PDF)
9783346658418
ISBN (Buch)
9783346658425
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Thiersch Lebensweltorientierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gunnar Schulze (Autor:in), 2022, Das Konzept der Lebensweltorientierung von Hans Thiersch. Umsetzung an einem Fallbeispiel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1214583
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Leseprobe aus  20  Seiten
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