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Analyse der Möglichkeiten und Barrieren bei Wissensmanagement-Aktivitäten in Wirtschaftskanzleien

Title: Analyse der Möglichkeiten und Barrieren bei Wissensmanagement-Aktivitäten in Wirtschaftskanzleien

Research Paper (undergraduate) , 2008 , 43 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Mandy Scholz (Author)

Business economics - Miscellaneous
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„Vorsprung durch Wissen über Wissen – das ist das aktuelle Management-Thema Nummer Eins“ – so oder ähnlich titeln die unzähligen Ratgeber zum Thema Wissensmanagement (WM). Daneben gibt es viele Kritiker, die der Debatte um das WM „zahlreiche theoretische Unebenheiten“ auf „begrifflicher, methodischer und kategorialer Ebene“ nachsagen.

Auch wenn der große Hype um das Thema WM bereits vorbei ist, kann nicht geleugnet werden, dass die kritische Auseinandersetzung mit Wissen in einem Unternehmen immer noch von großer Bedeutung für den langfristigen Unternehmenserfolg ist. Entscheidend ist, dass man bei der Auseinandersetzung mit dem Thema WM nicht nur nach einer technischen Lösung sucht oder sich auf strenge betriebswirtschaftliche Denkweisen beschränkt. Vielmehr spielt wohl auch die soziale Ebene eine Rolle, denn Wissensmanagement lebt vor allem durch die Menschen, die in einem Unternehmen beschäftigt sind.

Ziel meiner Arbeit ist es deshalb, die Möglichkeiten und Barrieren des Wissensmanagements zu identifizieren. Den praktischen Bezug liefert dabei die Kanzlei Taylor Wessing. Als Beratungsunternehmen bewegt sich die Kanzlei in einem besonders wissensintensiven Umfeld. Hauptsächlicher Bestandteil des Wertschöpfungsprozesses sind, anders als in einem Produktionsunternehmen, nicht Maschinen oder Ressourcen, sondern das Wissen der Anwälte. Zusätzliche Besonderheit ist die Tatsache, dass es sich um eine Partnerschaftsgesellschaft handelt. Partner sind Eigentümer der Kanzlei und haben andere Motivationen als normale leitende Angestellte in einem Unternehmen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissensmanagement in der wissenschaftlichen Diskussion

2.1 Wissen in der Kanzleipraxis

2.2 (Kanzlei-)Wissen erfolgreich managen

2.2.1 Wissensziele definieren

2.2.2 Wissen identifizieren

2.2.3 Wissen erwerben

2.2.4 Wissen entwickeln

2.2.5 Wissen (ver)teilen

2.2.6 Wissen nutzen

2.2.7 Wissen bewahren

2.2.8 Wissen bewerten

2.3 Folgerungen für das Wissensmanagement in einer Kanzlei

3. Möglichkeiten im Wissensmanagement

3.1 Wissensmanagement-Maßnahmen zur Förderung einer wissensbewussten Kanzleikultur

3.1.1 Kanzleibibel

3.1.2 Handbücher

3.1.3 Persönliche WM-Strategien

3.2 Wissensmanagement-Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz der wissensintensiven Geschäftsprozesse

3.2.1 Dokumentenmanagement (DMS)

3.2.2 Wissensmanagementportal

3.2.2.1 People Directory

3.2.2.2 Mandanten-Datenbank

3.2.2.3 Marketing-Datenbank

3.2.2.4 PG / IG Directory

3.2.2.5 Online Bibliothek

4. Barrieren im Wissensmanagement

4.1 Kanzleikultur

4.2 Projektmanagement

4.3 Wissensmanagement in der Praxis

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Möglichkeiten und spezifischen Barrieren des Wissensmanagements in Wirtschaftskanzleien zu identifizieren. Dabei wird untersucht, wie wissensintensive Wertschöpfungsprozesse durch strategische Wissensmanagement-Aktivitäten effizienter gestaltet werden können, während gleichzeitig die besonderen kulturellen und ökonomischen Rahmenbedingungen von Partnerschaftsgesellschaften berücksichtigt werden.

  • Grundlagen des Wissensmanagements in der Kanzleipraxis
  • Methoden zur Förderung einer wissensbewussten Kanzleikultur
  • Effizienzsteigerung durch digitale Wissensmanagement-Systeme
  • Analyse kultureller Barrieren und Gewinnbeteiligungsmodelle
  • Praxisorientierte Strategien zur Implementierung von Wissensmanagement

Auszug aus dem Buch

Wissen in der Kanzleipraxis

Als Wirtschaftskanzlei berät Taylor Wessing in sämtlichen Bereichen des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts. 260 Partner und mehr als 1.000 Mitarbeiter bieten Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen in den drei größten Wirtschaftsmärkten Europas maßgeschneiderte Beratungsdienstleistungen an.

Eine Rechtsberatung ist eine Dienstleistung, also ein Produkt, dass nicht auf einer Produktionsanlage sondern in den Köpfen der Anwälte entsteht. Die Hauptaufgabe eines Anwalts besteht aus dem Sichten und Bewerten von Informationen.

Dieser hohe Wissensanteil in der vermarkteten Dienstleistung bezeichnet North als Produktintelligenz, die ein Merkmal eines wissensintensiven Unternehmens darstellt. Taylor Wessing erfüllt als Wirtschaftskanzlei auch das zweite Merkmal eines wissensintensiven Unternehmens: Mit einer hohen Prozessintelligenz meint North eine hohe Wissensintensivität in der Wertschöpfungskette, die sich insbesondere durch maßgeschneiderte Lösungen auszeichnet. Nach Remus zeichnen sich wissensintensive Prozesse durch eine Reihe weiterer Merkmale aus. Der Ablauf wissensintensiver Prozesse kann nicht genau bestimmt werden, sie sind komplex und es sind meist viele unterschiedliche Experten beteiligt. Rechtsberatung kann nie ein Standardprodukt sein. Für jedes Mandat wird ad hoc ein Team von Experten zusammengestellt und eine auf die jeweiligen Bedürfnisse des Mandanten zugeschnittene Lösung erarbeitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Wissensmanagements ein und definiert das Ziel, Möglichkeiten und Barrieren speziell im Umfeld der Kanzlei Taylor Wessing zu identifizieren.

2. Wissensmanagement in der wissenschaftlichen Diskussion: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Wissensbegriffs und der Kernprozesse des Wissensmanagements nach Probst et al. im Kanzleikontext.

3. Möglichkeiten im Wissensmanagement: Hier werden konkrete Maßnahmen zur Etablierung einer wissensbewussten Kultur sowie digitale Instrumente wie DMS und Portale zur Effizienzsteigerung beschrieben.

4. Barrieren im Wissensmanagement: Dieses Kapitel analysiert die Herausforderungen bei der Umsetzung, insbesondere im Hinblick auf das Profitdenken und die Partnerschaftsstrukturen in Kanzleien.

5. Schlussbetrachtung: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und ein Ausblick auf den Bedarf an weiterer Forschung hinsichtlich Motivationstheorien für Anwälte gegeben.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Kanzleikultur, Wirtschaftskanzlei, Wissensintensive Prozesse, Probst et al., Wissensidentifikation, Dokumentenmanagement, Best-Practice, Partner-Leverage, Wissensbasis, Organisationskultur, Wissenstransfer, Taylor Wessing, Produktintelligenz, Prozedurales Wissen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und spezifischen Barrieren bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagement-Aktivitäten in großen Wirtschaftskanzleien.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Studie ab?

Zentrale Felder sind die theoretische Fundierung des Wissensmanagements, die Kanzleikultur, die Effizienz von Wertschöpfungsprozessen und die Herausforderungen durch spezifische Partnerschafts- und Vergütungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den wissensintensiven Wertschöpfungsprozess einer Kanzlei zu verstehen und aufzuzeigen, wie durch gezielte Wissensmanagement-Maßnahmen Barrieren überwunden und die Effizienz gesteigert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit basiert auf der theoretischen Analyse von Wissensmanagement-Ansätzen (insbesondere nach Probst et al.) und deren Anwendung auf die spezifische Situation der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Beschreibung von Maßnahmen zur Kulturförderung und Prozessoptimierung (wie DMS oder Wissensportale) sowie die kritische Auseinandersetzung mit Barrieren durch Partikularinteressen der Partner.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wissensmanagement, Kanzleikultur, Wissensintensive Prozesse, Partnerschaftsgesellschaft, Wissensbasis, Dokumentenmanagement und Best-Practice-Transfer.

Wie beeinflusst das Vergütungsmodell (PPEP) das Wissensmanagement in einer Kanzlei?

Da Partner ihre Zeit abrechnen müssen, wirkt das Wissensmanagement als zusätzliche Belastung ohne unmittelbare Honorierung, was zu einer "Einzelkämpfer-Mentalität" führen kann, die den Austausch von Wissen behindert.

Warum ist das Verständnis der Organisationskultur für das Wissensmanagement in Kanzleien so wichtig?

Weil das Wissen in einer Kanzlei überwiegend implizit in den Köpfen der Anwälte gespeichert ist und nur durch ein Klima, das Kooperation höher bewertet als Konkurrenz, aktiv geteilt und für die Organisation nutzbar gemacht wird.

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Details

Title
Analyse der Möglichkeiten und Barrieren bei Wissensmanagement-Aktivitäten in Wirtschaftskanzleien
College
Steinbeis University Berlin
Grade
1,4
Author
Mandy Scholz (Author)
Publication Year
2008
Pages
43
Catalog Number
V122250
ISBN (eBook)
9783640269440
ISBN (Book)
9783640270484
Language
German
Tags
Analyse Möglichkeiten Barrieren Wissensmanagement-Aktivitäten Wirtschaftskanzleien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mandy Scholz (Author), 2008, Analyse der Möglichkeiten und Barrieren bei Wissensmanagement-Aktivitäten in Wirtschaftskanzleien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122250
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