Die Autorinnen Amy Lubitow, Kyla Tompkins und Madeleine Feldman gehen in ihrem Artikel "Sustainable Cycling For All? Race and Gender-Based Bicycling Inequalities in Portland, Oregon" der Fragestellung nach, ob nachhaltiges Radfahren in der Gesellschaft umgesetzt wird. Die Forschung basiert auf Rassen- und geschlechtsspezifische Ungleichheiten beim Radfahren in Portland, Oregon. Die Autorinnen erforschen die Gründe der Dysbalance, in politischer und soziologischer Hinsicht. Welche Auswirkungen hat die Gentrifizierung auf die Teilnahme am Fahrradverkehr? Haben die historischen Ereignisse Einfluss auf das Diskriminierungsempfinden der People of Color? Wie weit geht die Fahrradinfrastruktur in Portland, Oregon zur Erreichung von Umweltzielen? Welchen kommerziellen Erfolg erhoffen sich die Planungsbehörden durch die Optimierung der Fahrradinfrastruktur? Welcher Akt der Intervention kann dazu beitragen, die betroffenen Bewohner von Portland, Oregon zu mehr Teilnahme am Fahrradverkehr in öffentlichen Räumen zu motivieren?
Inhaltsverzeichnis
1. Rezension
a) Fragestellung
b) Disziplinäre Sichtweise
c) Argumentationslinie der Autorinnen
d) Resümee Ergebnis der Autorinnen
e) Methoden der Autorinnen
f) Beurteilung der Wissenschaftlichkeit des Textes
g) Kritische Bewertung des Textes
2. Exposé
2.1 Formulierung des Themas und Entwicklung der Fragestellung
2.2 Theoretischer Ansatz und Methoden
2.3 Schlüsselbegriffe
2.4 Gliederung
3. Literaturrecherche
3.1 Suchstrategien
3.2 Literaturverzeichnis mit Begründung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Bildungseinrichtungen und Vereine durch neue Verhaltensmuster dazu beitragen können, das Fahrradfahren für Frauen und People of Color in den USA nachhaltig zu fördern und strukturelle sowie soziale Barrieren abzubauen.
- Analyse intersektionaler Ungleichheiten im städtischen Fahrradverkehr
- Einfluss von Gentrifizierung und historischer Stadtentwicklung auf marginalisierte Gruppen
- Die Rolle von Bildungseinrichtungen bei der Etablierung neuer Fahrradkulturen
- Definition und Bedeutung von Inklusion und Mikroaggressionen im Radverkehr
- Evaluation bestehender Förderprogramme unter Berücksichtigung soziokultureller Faktoren
Auszug aus dem Buch
Theoretischer Ansatz und Methoden
„For the 23 women (both White women and women of color) in this study, riding a bike could oscillate between being empowering in one moment and stressful or frightening inthe next. Women reported feeling simultaneously visible and invisible on their bikes—on the one hand they might experience a sense of agency with the speed that a bike provides for escaping perceived or blatant threats, while on the other hand they often expressed feelings of anxiety and fear due to the fact that, as a woman on a bike, they were noticeable in public spaces. Specific barriers expressed consistently in women’s interviews were concerns about safety and harassment as well as challenges facing mothers.“ (Lubitow et al. 2019:1194)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Rezension: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel von Lubitow et al., die dessen Fragestellung, Methoden und gesellschaftliche Relevanz im Kontext von Rassismus und Sexismus beleuchtet.
2. Exposé: Darstellung des geplanten Forschungsdesigns, der theoretischen Einbettung sowie der Definition zentraler Begriffe zur Untersuchung der Radfahrmobilität.
3. Literaturrecherche: Dokumentation der methodischen Vorgehensweise bei der Literatursuche und Begründung der für die Arbeit ausgewählten Sekundärquellen.
Schlüsselwörter
Radfahren, Portland, Inklusion, Mikroaggressionen, Gentrifizierung, Frauen, People of Color, Fahrradinfrastruktur, soziale Ungleichheit, Bildung, Verhaltensänderung, USA, Stadtplanung, Intersektionalität, Radfahrmobilität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die soziokulturellen und historischen Barrieren, die Frauen und People of Color in den USA davon abhalten, das Fahrrad als selbstverständliches Verkehrsmittel zu nutzen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zu den zentralen Themen gehören intersektionale Diskriminierung, die Auswirkungen von Stadtentwicklungsprozessen wie Gentrifizierung und die Bedeutung von Bildung zur Förderung einer inklusiven Fahrradkultur.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist zu erforschen, ob und wie Bildungseinrichtungen und Vereine durch gezielte Maßnahmen zur Verhaltensänderung dazu beitragen können, Fahrradfahren für marginalisierte Gruppen zugänglicher zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine qualitative Sekundäranalyse, bei der bestehende Forschungsartikel, Berichte und aktuelle Daten ausgewertet werden, um ein umfassendes Bild der Problemlage zu zeichnen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse historischer und soziokultureller Einflussfaktoren auf das Radfahrverhalten sowie der Evaluierung bestehender Förderprogramme für Kinder und Frauen ethnischer Minderheiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Inklusion, Mikroaggressionen, Intersektionalität, soziale Ungleichheit und Fahrradinfrastruktur charakterisiert.
Warum spielt Gentrifizierung eine Rolle bei der Fahrradnutzung?
Gentrifizierung führt laut den Autorinnen zu systematischer Vertreibung und erschwert den Zugang zu Infrastrukturen, da historisch gewachsene soziale Netzwerke in betroffenen Vierteln zerstört werden.
Wie definieren die Autorinnen Mikroaggressionen in diesem Kontext?
Mikroaggressionen werden als subtile verbale oder nonverbale Verhaltensweisen verstanden, die gegen Mitglieder marginalisierter Gruppen gerichtet sind und bei diesen ein Gefühl der Unsicherheit oder des Nicht-Willkommenseins auslösen.
- Citation du texte
- Nebihe Tacioglu-Allert (Auteur), 2019, Welche Auswirkungen hat die Gentrifizierung auf die Teilnahme am Fahrradverkehr?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1222920