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Gemeinsamkeiten und Unterschiede des handelsrechtlichen Realisations- und Imparitätsprinzips sowie des Niederst- und Höchstwertprinzips

Titel: Gemeinsamkeiten und Unterschiede des handelsrechtlichen Realisations- und
Imparitätsprinzips sowie des Niederst- und Höchstwertprinzips

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das deutsche Handelsrecht besagt, dass Kaufleute die im Unternehmen entstandenen Geschäftsvorfälle jährlich mittels der Buchführung dokumentieren müssen. Dabei müssen z. B. Einnahmen und Ausgaben lückenlos und vervollständigt aufgezeichnet werden, sodass ein Unternehmen am Jahresabschluss mithilfe der Buchführung sein Unternehmenserfolg ermitteln kann. Die Bücher sowie der Jahresabschluss müssen sich gemäß dem Handelsrecht an den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung orientieren. Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bezwecken, externe Adressaten wie z. B. Gläubiger oder Geschäftspartner eines anderen Unternehmens von falschen Daten bzw. Informationen sowie von potenziellen Verlusten zu schützen. Da es grundsätzlich diverse Grundsätze gibt, die seitens des Kaufmannes zu beachten sind, beschäftigt sich diese wissenschaftliche Arbeit mit der Auseinandersetzung des Grundsatzes der Vorsicht. Demnach bildet das Vorsichtsprinzip das Leitprinzip für seine nachgelagerten Teilprinzipien wie z. B. dem Realisations- oder Imparitätsprinzip. Im Folgenden werden diese Unterprinzipien inhaltlich ausgelegt. Zunächst ist in Kapitel 2 eine explizite Erläuterung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchhaltung zu finden. Darauffolgend wird in Kapitel 3 das Vorsichtprinzip dargelegt. Kapitel 4 hingegen stellt die einzelnen unter-stützenden Grundsätze des Vorsichtsprinzip vor. Abschließend werden die Gemeinsamkeiten des Realisations- und Imparitätsprinzip sowie des Niederst- und Höchstwertprinzip in Kapitel 5 besprochen, während Kapitel 6 dessen Unterschiede thematisiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

3. Erläuterung des Grundsatzes der Vorsicht

4. Ausprägungen des Vorsichtsprinzips

4.1. Realisationsprinzip

4.2. Imparitätsprinzip

4.3. Niederstwertprinzip

4.4. Höchstwertprinzip

5. Gemeinsamkeiten

5.1. Realisations- und Imparitätsprinzip

5.2. Höchstwert- und Niederstwertprinzip

6. Unterschiede

6.1. Realisations- und Imparitätsprinzip

6.2. Niederst- und Höchstwertprinzip

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätze – insbesondere das Realisations- und Imparitätsprinzip sowie das Niederst- und Höchstwertprinzip – systematisch gegenüberzustellen, um deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Kontext des Vorsichtsprinzips aufzuzeigen.

  • Analyse der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)
  • Detaillierte Einordnung der verschiedenen Ausprägungen des Vorsichtsprinzips
  • Vergleichende Untersuchung des Realisations- und Imparitätsprinzips
  • Gegenüberstellung des Niederst- und Höchstwertprinzips als Bewertungsmaßstäbe

Auszug aus dem Buch

4.2. Imparitätsprinzip

Das Imparitätsprinzip ist ebenfalls ein Bewertungskriterium und ist zugleich ein Folgeprinzip bzw. eine Ausprägung des Vorsichtsprinzips. Es ist wie das Realisationsprinzip in § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB gesetzlich geregelt. Das Imparitätsprinzip beschreibt, dass „alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, zu berücksichtigen sind.“ Das heißt, dass absehbare und vermutete Verluste und Risiken in die Bilanz übernommen werden müssen. „Vorhersehbar sind Risiken und Verluste, wenn ein sorgfältiger und gewissenhafter Kaufmann ihren Eintritt für wahrscheinlich halten muss.“ Auch dann wenn nur eine bloße Annahme des Eintreten eines Verlustes besteht. Imparität bedeutet „Ungleichheit“, was folglich dazu führt, dass Gewinne und Verluste ungleich behandelt werden. Nicht realisierte Gewinne dürfen nicht antizipiert werden, während Verluste hingegen ausgewiesen werden müssen. Es ist also so zu verstehen, dass Schulden überbewertet und Vermögen hingegen so gering wie möglich bewertet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung ordnungsmäßiger Buchführung für Unternehmen und skizziert den Aufbau der Untersuchung zum Vorsichtsprinzip.

2. Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung: Das Kapitel definiert die Grundlagen der Buchführung gemäß HGB und erläutert die Rolle der GoB als unbestimmter Rechtsbegriff.

3. Erläuterung des Grundsatzes der Vorsicht: Hier wird das Vorsichtsprinzip als zentraler handelsrechtlicher Bewertungsmaßstab zur Risikobegrenzung und zum Gläubigerschutz vorgestellt.

4. Ausprägungen des Vorsichtsprinzips: Das Kapitel geht auf die Unterprinzipien Realisations-, Imparitäts-, Niederstwert- und Höchstwertprinzip ein.

5. Gemeinsamkeiten: Es wird dargelegt, inwiefern diese Prinzipien als Konkretisierung des Vorsichtsprinzips fungieren und ähnliche Ziele des Gläubigerschutzes verfolgen.

6. Unterschiede: Hier werden die gegensätzlichen Ansätze des Realisations- bzw. Imparitätsprinzips und des Niederst- bzw. Höchstwertprinzips kontrastiert.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der untersuchten Prinzipien für die ordnungsgemäße Erstellung des Jahresabschlusses zusammen.

Schlüsselwörter

Handelsgesetzbuch, HGB, Vorsichtsprinzip, Realisationsprinzip, Imparitätsprinzip, Niederstwertprinzip, Höchstwertprinzip, Jahresabschluss, Bewertungsgrundsätze, Gläubigerschutz, GoB, Buchführung, Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, Bilanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen, die im Rahmen einer ordnungsmäßigen Buchführung bei der Jahresabschlusserstellung zu beachten sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Vorsichtsprinzip sowie dessen konkrete Ausprägungen in Form des Realisations-, Imparitäts-, Niederstwert- und Höchstwertprinzips.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die strukturierte Darstellung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Prinzipien, um ihre Wirkung auf die Bilanzierung zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse gesetzlicher Regelungen des HGB sowie relevanter fachwissenschaftlicher Literatur zum externen Rechnungswesen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der einzelnen Prinzipien, gefolgt von einem Vergleich der jeweiligen Wirkungsweisen auf die Bilanzbewertung von Vermögen und Schulden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe sind HGB, Vorsichtsprinzip, Realisationsprinzip, Imparitätsprinzip, Niederstwertprinzip, Höchstwertprinzip und Gläubigerschutz.

Wie unterscheidet sich das Realisations- von dem Imparitätsprinzip?

Während das Realisationsprinzip nur realisierte Gewinne zulässt, verlangt das Imparitätsprinzip die Berücksichtigung aller vorhersehbaren Risiken und Verluste, auch wenn diese noch nicht sicher eingetreten sind.

Warum spielt das Vorsichtsprinzip eine so große Rolle für den Gläubigerschutz?

Durch die vorsichtige Bewertung werden Vermögenswerte eher niedrig und Schulden eher hoch angesetzt, was die Kapitalerhaltung sichert und eine Ausschüttung nicht realisierter Gewinne verhindert.

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Details

Titel
Gemeinsamkeiten und Unterschiede des handelsrechtlichen Realisations- und Imparitätsprinzips sowie des Niederst- und Höchstwertprinzips
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1224856
ISBN (PDF)
9783346653796
ISBN (Buch)
9783346653802
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gemeinsamkeiten unterschiede realisations- niederst- höchstwertprinzips
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Gemeinsamkeiten und Unterschiede des handelsrechtlichen Realisations- und Imparitätsprinzips sowie des Niederst- und Höchstwertprinzips, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1224856
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Leseprobe aus  16  Seiten
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