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Mediale Sozialisation und Bildung in digitalen Lebenswelten

Titel: Mediale Sozialisation und Bildung in digitalen Lebenswelten

Hausarbeit , 2007 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sebastian Schmidt (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Seminar „Pädagogischer Einsatz digitaler Medien in der Grundschule“ beschäftigen wir uns mit Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Medien im Grundschulunterricht und dem damit verbundenen Fragestellungen und Problemzusammenhängen. Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich einen kritischen Blick auf den Einsatz des Fernsehers und des Computers in der Schule werfen.
Zunächst werden die Begriffe Medien, Sozialisation, Mediensozialisation und Bildung näher beleuchtet, um eine Grundlage für die weiteren Fragestellungen der Arbeit zu legen. Im darauf folgenden Kapitel soll der Einfluss digitaler Medien auf Schulen und Schüler, anhand der Medien Fernsehen und Computer, näher untersucht werden. Ich zeige auf, was der zunehmende Einsatz dieser Medien in der Schule bei Heranwachsenden bewirken kann, gehe aber auch gleichzeitig der Frage nach, ob das Fernsehen und der Computer vielleicht mehr zur Bildung beitragen, als Schulen dies tun. Im abschließenden Resümee fasse ich die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und beleuchte die daraus resultierenden Konsequenzen für den Einsatz des Fernsehens und des Computers im Unterricht der Grundschule.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmungen

2.1 Medien

2.2. Sozialisation und Mediensozialisation

2.2.1 Der Prozess der Sozialisation

2.2.2 Mediale Sozialisation als Teilgebiet der Sozialisation

2.3 Bildung

3. Schöne neue Bildungswelt!? – Bildung in digitalen Lebenswelten

3.1 Das Fernsehen

3.2 Der Computer

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch den Einfluss von Massenmedien, insbesondere Fernsehen und Computer, auf den Bildungsprozess von Heranwachsenden im schulischen Kontext und hinterfragt, ob diese Medien tatsächlich zu einer humanistischen Bildung beitragen können.

  • Grundlagen der Mediensozialisation
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Bildungsbegriff
  • Einfluss des Fernsehens auf Wahrnehmung und Schule
  • Potenziale und Gefahren des Computereinsatzes im Unterricht
  • Spannungsfeld zwischen digitaler Technik und pädagogischem Auftrag

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Fernsehen

Seitdem das Farbfernsehen in den 60er Jahren Einzug gehalten hat in unsere Wohnzimmer, ist sein Siegeszug unaufhaltsam. Eine Welt, ein Leben ohne die Mattscheibe können sich viele nur noch schwer vorstellen. Dies liegt meiner Meinung nach vor allem an der Omnipräsenz des Fernsehens; omnipräsent, da immer ein Programm vorhanden ist. War noch vor fünfzehn Jahren nach Mitternacht Sendeschluss, ging mit der Einführung des Privatfernsehens eine stetige Verlängerung des Programms einher. Heute gibt es vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr, Programm auf mindestens 60 Kanälen, dazu noch Video und DVD. „Fernsehen ist [...] eine permanente gegenwärtige Situation, in der man permanent mittreiben kann.“ Das Fernsehen wird zu unserem ständigen Begleiter. Wenn wir es wollen zeigt es uns, im Gegensatz zum Menschen, völlig offen jede Emotion, sei es Wohlbefinden, sei es Angst, sei es Ekel oder auch Hass. Es erzählt uns Geschichten, vollkommene, abgeschlossene Episoden, von der Geburt bis zum Tod in neunzig Minuten. Im Fernsehen passiert immer etwas. Ob es aber nun uns passiert, uns „widerfährt“, können wir, anders als in der Realität, durch den Knopf an der Fernbedienung entscheiden.

Fernsehen besetzt neben dem Hör- auch den Sehsinn und es gestaltet sich daher als schwierig, neben dem Fernsehen noch anderen Beschäftigungen nachzugehen außer zur Chipstüte zu greifen. Kurz gesagt, das Fernsehen nimmt uns gefangen, ist verlockend, macht gar abhängig. Hat man keinen Fernseher, kann man sich auch leicht isoliert von seiner Umwelt fühlen. Wenn ein zehnjähriger Schüler, Montags morgen alleine auf dem Schulhof stehen muss, weil er am Wochenende die neuen Abenteuer des angesagten Comic-Helden nicht „mitbestehen“ konnte, wird deutlich, welchen Stellenwert das Fernsehen in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen einnimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Seminarthema vor und formuliert den kritischen Blick auf die Rolle von Fernsehen und Computer im Schulalltag.

2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert grundlegende Termini wie Medien, Sozialisation und Bildung, um eine theoretische Basis für die Untersuchung zu schaffen.

3. Schöne neue Bildungswelt!? – Bildung in digitalen Lebenswelten: Dieser Hauptteil analysiert die spezifischen Auswirkungen von Fernsehen und Computer auf Schüler und Schulen sowie deren Konkurrenz zum Bildungsauftrag.

4. Resümee: Das Resümee fasst die kritischen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit für Pädagogen, der Bildung einen neuen Weg abseits der reinen Bildschirmbildung zu weisen.

Schlüsselwörter

Mediale Sozialisation, Bildung, Massenmedien, Fernsehen, Computer, Schule, Bildschirmbildung, Halbbildung, Sozialisation, Medienkompetenz, Digitalisierung, Pädagogik, Lernprozess, Informationstechnologie, Bildungsauftrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie digitale Medien wie Fernsehen und Computer die Sozialisation und den Bildungsprozess von Grundschülern beeinflussen und welche Herausforderungen sich daraus für Schulen ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die Begriffe Medien, Sozialisation und Bildung sowie die Analyse des Einflusses von Massenmedien auf die Lernkultur und die Rolle der Schule.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob Fernsehen und Computer tatsächlich zur Bildung beitragen können oder ob sie das humanistische Bildungsideal eher untergraben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen sozialwissenschaftlichen und pädagogischen Ansätzen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Fernsehen und der Computer als Massenmedien detailliert beleuchtet und deren Auswirkungen auf die Wahrnehmung sowie den Unterricht in der Grundschule kritisch hinterfragt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen mediale Sozialisation, Bildschirmbildung, Halbbildung und der pädagogische Bildungsauftrag.

Warum wird der Begriff "Bildschirmbildung" kritisch betrachtet?

Der Autor sieht in der sogenannten Bildschirmbildung eine Gefahr, da sie durch Schnelligkeit und Oberflächlichkeit das tiefe Verständnis, die Urteilsfähigkeit und den Bildungsprozess gefährdet.

Welche Rolle spielt die "Langsamkeit" für das Bildungsverständnis des Autors?

Der Autor argumentiert, dass Bildung eine Synthese aus Langsamkeit, Überraschung und Mühe ist – Qualitäten, die durch die permanente Verfügbarkeit und Schnelligkeit digitaler Medien verloren zu gehen drohen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mediale Sozialisation und Bildung in digitalen Lebenswelten
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe )
Veranstaltung
Pädagogischer Einsatz digitaler Medien in der Grundschule
Note
1,7
Autor
Sebastian Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
25
Katalognummer
V123619
ISBN (eBook)
9783640289974
ISBN (Buch)
9783640290123
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediale Sozialisation Bildung Lebenswelten Pädagogischer Einsatz Medien Grundschule Medien in der Grundschule Mediensozialisation Hausarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Schmidt (Autor:in), 2007, Mediale Sozialisation und Bildung in digitalen Lebenswelten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123619
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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