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Entwicklung und Reflexion eines didaktisierten Materials für den Fremdsprachenunterricht: Implizite Grammatikvermittlung durch generatives Schreiben nach lyrischen Vorbildern

Título: Entwicklung und Reflexion eines didaktisierten Materials für den Fremdsprachenunterricht: Implizite Grammatikvermittlung durch generatives Schreiben nach lyrischen Vorbildern

Trabajo de Seminario , 2020 , 25 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Alemán como idioma extranjero
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Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie eine Materialerstellung einer Unterrichtseinheit in Deutsch als Fremdsprache (DaF) für eine fiktive Zielgruppe unter Berücksichtigung der angestrebten Kompetenzerweiterung erfolgen kann. Ziel ist demnach die Entwicklung, Präsentation sowie intensive Reflexion des didaktisierten Materials. Hierbei soll es sich konkret um einen DaF-Kurs, welcher das Niveau B1 nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) anstrebt, für Kinder und Jugendliche an einem österreichischen Sprachlerninstitut handeln. Das globale Lernziel dieser 90-minütigen Unterrichtseinheit stellt die Einübung irrealer Konditionalsätze mithilfe generativen Schreibens nach lyrischen Vorbildern dar.

„Das Lehrwerk bestimmt wie kein anderer Faktor das, was im Fremdsprachenunterricht geschieht“ (Neuner 1994, bei Krumm, Helbig, Götze & Henrici 2001). Was Neuner mit dieser Aussage verdeutlicht, ist die tragende, zentrale Rolle, die dem Lehrwerk in der Gestaltung sowie Zielerreichung in der Regel zukommt, beeinflusst dieses doch die Lehr- bzw. Lerninhalte, den Lernprozess und die Progression des Unterrichts. Wenngleich offensichtliche Vorteile bestehen – etwa hinsichtlich der Orientierung an Prüfungen und Curricula oder dem Unterliegen gewisser Qualitätsstandards und -kontrollen – passt es nicht immer zu den Interessen der Kursteilnehmer*innen eines Fremdsprachenunterrichts (FSU) oder zu dessen Lernzielen, sodass eine Veränderung oder Eigenentwicklung von Lehr- bzw. Lernmaterialien sinnvoll sein kann (Rösler & Würffel 2014).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Literaturdidaktik

2.2. Schreibdidaktik

2.3. Generatives Schreiben

2.4. Implizite Grammatikvermittlung

3. Rahmenbedingungen

3.1. Zielgruppe

3.2. Methodische und didaktische Überlegungen

4. Aufbau des Materials

4.1. Einstiegsphase

4.2. Erarbeitungsphase

4.3. Anwendungsphase

5. Zusammenfassung und Reflexion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Reflexion eines didaktisierten Materials für den Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht (DaF), wobei das primäre Ziel die Vermittlung der irrealen Konditionalsätze durch generatives Schreiben nach lyrischen Vorbildern für eine fiktive Zielgruppe von Jugendlichen ist.

  • Entwicklung didaktisierter Unterrichtsmaterialien für DaF
  • Einsatz von Literatur und Lyrik im Fremdsprachenunterricht
  • Konzept des generativen Schreibens nach Gerlind Belke
  • Strategien zur impliziten Vermittlung grammatikalischer Phänomene
  • Lernerorientierte Unterrichtsplanung für Jugendliche

Auszug aus dem Buch

2.3. Generatives Schreiben

Beim Verfassen von Texten wird sich – besonders im muttersprachlichen Unterricht – häufig lediglich auf die bloße Konzeption dieser beschränkt, wichtige für die Schreibfertigkeit erforderlichen Bereiche Rechtschreibung und Grammatik werden hingegen vernachlässigt. Gerlind Belke, für die eine Trennung zwischen der Textherstellung und der orthographischen sowie grammatischen Normen inakzeptabel erschien, entwickelte aus diesem Grund das generative Schreiben: Der ursprünglich für den Kinder im Deutsch-als-Zweitsprache-Unterricht konzipierte, integrative, fächerübergreifende Ansatz, der sich auch für mehrsprachige Lerngruppen eignet, schafft somit eine Verknüpfung dieser beiden Bereiche.

Belke beschreibt deren Funktion sowie Ziele wie folgt: „Auf der Basis von Sprachspielen, Liedern und kurzen ästhetischen Texten produzieren die Kinder eigene Texte, bei denen sie – wie in einer fremdsprachlichen Übung – die Chance haben, sprachlich richtige Texte zu produzieren, indem sie Teile des Originaltextes übernehmen, z. B. die Satzstrukturen, und sie mit eigenen Inhalten füllen. […] Für alle Kinder sind diese generativen Textproduktionsübungen eine Form des „kreativen Schreibens“, eines produktiven Umgangs mit Literatur und damit des literarischen Lernens, das die Reflexion über literarische und sprachliche Strukturen fördert.“ (Belke 2009: 12-13)

Auch bei geringen sprachlichen Voraussetzungen der zu erwerbenden Zweit- oder Fremdsprache motivieren die Texte zum Schreiben, indem auf Grundlage der literarischen Vorlagen Sätze, Strophen oder Verse generiert werden. Kinderverse, Lieder, Märchen oder Gedichte können hierbei als eine Art Muster oder Vorlage dienen. Auf diese Weise können etwa grammatische Strukturen, die häufig Probleme bereiten, implizit aufgenommen und so vermittelt werden, indem die Lerner*innen neue Variationen durch die Teilübernahme der Originaltexte schaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zentrale Bedeutung von Lehrwerken im FSU und formuliert das Ziel der Arbeit, ein didaktisiertes Material zur impliziten Vermittlung der irrealen Konditionalsätze zu entwickeln.

2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel bietet einen Überblick über Literaturdidaktik, Schreibdidaktik, den Ansatz des generativen Schreibens sowie theoretische Konzepte zur impliziten Grammatikvermittlung.

3. Rahmenbedingungen: Hier werden die Zielgruppe, bestehend aus Jugendlichen in einem DaF-Kurs, definiert sowie methodische und didaktische Grundüberlegungen für die Gestaltung des Unterrichts dargelegt.

4. Aufbau des Materials: In diesem Teil wird die praktische Umsetzung der 90-minütigen Unterrichtseinheit in den drei Phasen Einstieg, Erarbeitung und Anwendung detailliert präsentiert.

5. Zusammenfassung und Reflexion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit sowie die Grenzen des didaktisierten Materials für unterschiedliche Lernergruppen.

Schlüsselwörter

DaF-Unterricht, Generatives Schreiben, Literaturdidaktik, Implizite Grammatikvermittlung, Irreale Konditionalsätze, Schreibdidaktik, Lernerorientierung, Lyrik, Sprachliche Kompetenz, Unterrichtsplanung, Binnendifferenzierung, Kreatives Schreiben, Jugendliche, Fremdsprachenerwerb, Didaktisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Entwicklung und didaktische Aufbereitung von Unterrichtmaterialien für Jugendliche im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht (DaF).

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Literaturdidaktik, die Schreibdidaktik, das methodische Konzept des generativen Schreibens sowie die Möglichkeiten der impliziten Grammatikvermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein konkretes Unterrichtsmodell zur Einübung des Konjunktivs II (irrealer Konditionalsatz) mithilfe von lyrischen Texten zu entwerfen und zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die methodische Basis bildet der Ansatz des generativen Schreibens nach Gerlind Belke, der produktives Schreiben mit der Arbeit an authentischen, literarischen Mustern verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Definition der Rahmenbedingungen und die detaillierte Darstellung des didaktischen Aufbaus einer 90-minütigen Unterrichtseinheit.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind unter anderem DaF, Generatives Schreiben, implizite Grammatikvermittlung, irreale Konditionalsätze und literarische Didaktik.

Warum spielt die Auswahl der Gedichte eine so große Rolle?

Die Gedichte dienen als sprachliche Vorlage und strukturelles Muster; sie müssen altersgemäß sein und den Lernern einen produktiven, spielerischen Umgang mit grammatischen Strukturen ermöglichen.

Wie trägt das generative Schreiben zur Grammatikvermittlung bei?

Es erlaubt den Lernenden, die im literarischen Text vorgedachte grammatische Struktur (hier: der irreale Konditionalsatz) durch inhaltliche Variation selbstständig korrekt nachzubilden, ohne sie explizit als starre Regel auswendig lernen zu müssen.

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Detalles

Título
Entwicklung und Reflexion eines didaktisierten Materials für den Fremdsprachenunterricht: Implizite Grammatikvermittlung durch generatives Schreiben nach lyrischen Vorbildern
Universidad
University of Vienna
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
25
No. de catálogo
V1243573
ISBN (PDF)
9783346672261
Idioma
Alemán
Etiqueta
entwicklung reflexion materials fremdsprachenunterricht implizite grammatikvermittlung schreiben vorbildern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Entwicklung und Reflexion eines didaktisierten Materials für den Fremdsprachenunterricht: Implizite Grammatikvermittlung durch generatives Schreiben nach lyrischen Vorbildern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1243573
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