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Das Sparverhalten der privaten Haushalte in Deutschland

Eine Prognose des zukünftigen Marktpotentials für Anbieter von Kapitalanlageprodukten

Título: Das Sparverhalten der privaten Haushalte in Deutschland

Tesis de Máster , 2009 , 97 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Dipl.-Volkswirt / MA Tobias A. Gohr (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Das Sparverhalten der privaten Haushalte in Deutschland ist ein noch weitgehend unvollständig
verstandener Aspekt. Zwar existiert seit geraumer Zeit eine Vielzahl von theoretischen
Ansätzen, welche die relevanten Umstände der Ersparnisbildung zu erklären versuchen,
doch finden sich in der Realität immer wieder Beispiele, deren Spartätigkeit diesen
theoretischen Überlegungen widerspricht. In der Gesamtbetrachtung wird allgemein angenommen,
dass das Sparverhalten sich durch das Bewusstsein der jeweiligen gesellschaftlichen
Umgebung prägt. Im Einzelfall sind jedoch eine ganze Reihe subjektiver Faktoren für
die letztendliche Sparentscheidung ausschlaggebend. Megatrends wie der demografische
Wandel oder die Globalisierung verändern daher nicht nur das Verhalten der Gesellschaft,
sondern wirken über diese subjektiven Faktoren mit unterschiedlicher Intensität auf die Sparer.
Je nach sozioökonomischer Merkmalsausprägung der privaten Haushalte werden die
Reaktionen verschieden ausfallen – und dieses wiederum auch mit unterschiedlicher Intensität.
Doch was sind diese subjektiven Faktoren? Welche Größen bestimmen letztendlich,
wer wie spart? Fragen, die für die Anbieter von Kapitalanlageprodukten angesichts des globalen
gesellschaftlichen Wandels von entscheidender Bedeutung für den weiteren wirtschaftlichen
Erfolg sind. Die vorliegende Arbeit gibt hierauf eine Antwort. Von den ersten mühseligen
Versuchen der Ökonomie bis hin zu aktuellen behavioristischen Ansätzen wird ein Einblick
in die theoretischen Erkenntnisse über die wesentlichen Ursache-Wirkungszusammenhänge
innerhalb eines Sparvorgangs gegeben. Daran anschließend wird zur Bestimmung
des Sparverhaltens eine literarische Herleitung der subjektiven Bestimmungsfaktoren, der
entscheidenden Motivation sowie der Entwicklung der Spartätigkeit in der Vergangenheit
vollzogen. Mithilfe verfügbarer sozioökonomischer Datensätze werden Rückschlüsse auf die
literarische Herleitung der einzelnen Komponenten des Sparvorgangs und deren Zusammenhänge
ermöglicht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

1.4 Definitionen und Abgrenzungen

1.4.1 Private Haushalte

1.4.2 Kapitalanlagen privater Haushalte

1.4.3 Sparen

1.4.4 Sparquote der privaten Haushalte

2 Zur Theorie des Sparens

2.1 Die neoklassische Spartheorie

2.2 Die Normaleinkommenshypothesen

2.2.1 Die Lebenszyklushypothese

2.2.2 Die Permanente Einkommenshypothese

2.2.3 Kritik an den Normaleinkommenshypothesen

2.3 Behavioristische Ansätze

2.3.1 Die Theorie des strategischen Verhaltens

2.3.2 Die Spieltheorie

3 Die Bestimmung des Sparverhaltens

3.1 Determinanten des individuellen Sparens

3.1.1 Einkommen

3.1.2 Berufliche Tätigkeit

3.1.3 Bildung

3.1.4 Alter

3.1.5 Haushaltszusammensetzung

3.2 Sparmotive der privaten Haushalte

3.2.1 Die Sparmotive der ökonomischen Literatur

3.2.2 Der bisher beobachtbare Wandel in den Sparmotiven

3.3 Vergangene Entwicklung der Spartätigkeit

3.3.1 Entwicklung der Sparquote privater Haushalte

3.3.2 Entwicklung der Portfoliostruktur privater Haushalte

4 Untersuchung des Marktpotentials von Kapitalanlagen

4.1 Die Datengrundlage des Sozio-oekonomischen Panels

4.2 Bestimmung der relevanten Daten

4.3 Datenmodifikation

4.4 Erstellung der Berechnungen

4.4.1 Der mathematische Aufbau des Untersuchungsgegenstands

4.4.2 Zu den Kausalzusammenhängen

4.4.3 Zu den Regressionszusammenhängen

4.4.4 Zu den Entwicklungstrends der Kapitalanlagen

5 Schlussfolgerungen der empirischen Analyse

5.1 Abgleich der Bestimmungsfaktoren des Sparens

5.2 Rückschlüsse für die theoretische Grundlage

5.3 Zukünftige Entwicklungen der untersuchten Kapitalanlageformen

5.3.1 Entwicklung der Determination

5.3.2 Entwicklung der Kapitalanlageformen

6 Fazit

6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

6.2 Ausblick und weiterführende Fragen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist es, das Sparverhalten privater Haushalte in Deutschland zu analysieren und eine Prognose für das zukünftige Marktpotential von Anbietern verschiedener Kapitalanlageprodukte zu erstellen. Dabei wird untersucht, wie sozioökonomische Faktoren und sich ändernde Sparmotive die Nachfrage nach spezifischen Anlageformen beeinflussen.

  • Analyse sozioökonomischer Determinanten des Sparverhaltens (Einkommen, Alter, Bildung, etc.)
  • Untersuchung des Wandels von Sparmotiven unter Einfluss gesellschaftlicher Megatrends
  • Empirische Modellierung der Kapitalanlagewahl auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)
  • Prognose der zukünftigen Marktpotentiale für verschiedene Kapitalanlageklassen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

„Sparen ist eine Tugend!“ verkündete einst Bundeskanzler Konrad Adenauer auf dem Deutschen Sparkassentag im Frühjahr 1954 (Die ZEIT 1954, S. 12). Eine Tugend, die bis heute nicht ausgestorben ist. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklungen um die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) hat das Sparen aktuell wieder deutlich an Bedeutung gewonnen. Der demografische Wandel zwingt die Verantwortlichen des staatlichen Alterssicherungssystems zu konstruktiven Änderungen. Durch die doppelte Alterung der Gesellschaft, Verlängerung der Lebenserwartung auf der einen und zurückgehende Fertilität auf der anderen Seite, ergeben sich in den nächsten Jahren für die Zusammensetzung der deutschen Bevölkerung derartige Verschiebungen, dass eine unveränderte Fortführung des bisher so beliebten Umlageverfahrens als Finanzierungsgrundlage der GRV unmöglich erscheint.

Als Folge wurden die Leistungen beginnend mit der Rentenreform von 1992 sukzessive heruntergefahren. Mit der Einführung der sogenannten „Riesterrente“ im Jahr 2001 fand dann sogar die Wiederbesinnung auf das Kapitaldeckungsverfahren statt. Durch eine staatliche Förderung sollte die Bevölkerung zu ergänzender eigenverantwortlicher Alterssicherung bewegt werden. Eine nur auf Umlage finanzierte gesetzliche Vorsorge würde im Alter erhebliche Einkommensverluste bedeuten und sich in der langen Frist zwangsläufig auf Existenzminimumniveau einstellen. Um dies zu verhindern, sorgt zusätzliches kapitalgedecktes Sparen dafür, dass der einmal erreichte Lebensstandard im Alter gehalten werden kann. Bis heute ist dies allerdings eine freiwillige Maßnahme und ein jeder kann für sich entscheiden, ob und in welchem Umfang er für sein Alter spart.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Sparverhaltens vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein und definiert die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Untersuchung.

2 Zur Theorie des Sparens: Hier werden zentrale ökonomische Theorien wie die neoklassische Spartheorie, die Normaleinkommenshypothesen und behavioristische Ansätze zur Erklärung des Sparverhaltens theoretisch eingeordnet.

3 Die Bestimmung des Sparverhaltens: Das Kapitel identifiziert die entscheidenden sozioökonomischen Determinanten und Sparmotive, die das individuelle Sparverhalten beeinflussen.

4 Untersuchung des Marktpotentials von Kapitalanlagen: Dieser Teil beschreibt die empirische Analyse, die Datengrundlage (SOEP) und die methodische Vorgehensweise zur Bestimmung der zukünftigen Nachfrage nach Anlageformen.

5 Schlussfolgerungen der empirischen Analyse: Hier erfolgt der Abgleich der empirischen Ergebnisse mit der Theorie sowie eine Prognose der zukünftigen Entwicklungen einzelner Kapitalanlageformen.

6 Fazit: Das Kapitel resümiert die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit, bewertet die aufgestellten Arbeitshypothesen und gibt einen Ausblick auf weiterführende Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Sparverhalten, Kapitalanlageformen, Ersparnisbildung, private Haushalte, Sozio-oekonomisches Panel, Altersvorsorge, Sparquote, Demografischer Wandel, Kapitaldeckungsverfahren, Prognose, Kausalzusammenhänge, Regressionsanalyse, Sparmotive, Anlagestrategie, Marktpotential

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Sparverhalten privater Haushalte in Deutschland und dessen Auswirkungen auf das zukünftige Marktpotential für Anbieter von Kapitalanlageprodukten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Analyse der sozioökonomischen Determinanten des Sparens, der Wandel von Sparmotiven im Zeitverlauf sowie die empirische Modellierung der Nachfrage nach verschiedenen Anlageformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, basierend auf sozioökonomischen Daten Prognosen für die Entwicklung des Marktpotentials verschiedener Kapitalanlagen unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu erstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), wobei logistische Regressionsmodelle eingesetzt werden, um die Wahrscheinlichkeit der Wahl bestimmter Anlageformen zu bestimmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Sparmotive, die detaillierte empirische Untersuchung anhand sozioökonomischer Variablen (Einkommen, Alter, Bildung, etc.) und die darauf aufbauende Prognose für das Marktpotential.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind unter anderem Sparverhalten, private Haushalte, Ersparnisbildung, Demografischer Wandel, Altersvorsorge und Kapitalanlageformen.

Welchen Einfluss hat das Einkommen auf die Wahl der Kapitalanlage?

Das Einkommen erweist sich als zentrale Determinante, wobei höhere Einkommensgruppen tendenziell eine höhere Sparneigung und eine stärkere Präferenz für Wertpapiere zeigen, während bei niedrigeren Einkommen andere Anlageformen oder das Sparbuch dominieren.

Wie verändert der demografische Wandel das Sparverhalten?

Der demografische Wandel führt zu einem Anstieg des Durchschnittsalters und einer veränderten Haushaltsstruktur, was die Sparmotive (z.B. vom Sparen für Anschaffungen hin zum Vorsorgesparen) und damit die Nachfrage nach spezifischen langfristigen Anlageprodukten maßgeblich beeinflusst.

Final del extracto de 97 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Sparverhalten der privaten Haushalte in Deutschland
Subtítulo
Eine Prognose des zukünftigen Marktpotentials für Anbieter von Kapitalanlageprodukten
Universidad
University of Hamburg
Curso
Empirische Wirtschaftsforschung
Calificación
2,0
Autor
Dipl.-Volkswirt / MA Tobias A. Gohr (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
97
No. de catálogo
V124421
ISBN (Ebook)
9783640296927
ISBN (Libro)
9783640302437
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sparverhalten Haushalte Deutschland Empirische Wirtschaftsforschung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.-Volkswirt / MA Tobias A. Gohr (Autor), 2009, Das Sparverhalten der privaten Haushalte in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124421
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