Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Das Finanzmodul des Systems SAP R/3

Titel: Das Finanzmodul des Systems SAP R/3

Hausarbeit , 1999 , 49 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Mark-Oliver Würtz (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vor allen Dingen die steigende Komplexität von Wirtschaftsprozessen, verursacht durch eine zunehmende Globalisierung und Diversifikation, stellen an ein betriebswirtschaftliches Rechnungswesen erhöhte Ansprüche. Das System R/3 der SAP versucht, diesem Strukturwandel durch ein System betriebswirtschaftlicher Anwendungen gerecht zu werden. So umfaßt das Rechnungswesen die drei Teilbereiche Finanzbuchhaltung, Controlling und Treasury. Dabei ist der Einsatz des Systems nicht auf eine bestimmte Unternehmensgröße beschränkt. Es versucht, den Anforderungen einer kleinen Vertriebsniederlassung genau so gerecht zu werden wie einem Weltkonzern. So werden z.B. für die Bedarfe unterschiedlicher Branchen und Länder vorgefertigte Rechnungslegungssysteme in Verbindung mit unterschiedlichen Kontenplänen bereitgehalten. Das R/3-System erfüllt internationale Anforderungen der wichtigsten Industrienationen durch Mehrsprachigkeit, flexible Währungsbehandlung und national angepaßte Funktionen für Steuern, Berichtswesen und Zahlungsverkehr. Damit liefert SAP auch die Voraussetzungen für ein einheitliches, länderübergreifendes Rechnungswesen über das sogar Konsolidierungen großer internationaler Konzerne abgewickelt werden können.

Vor diesem Hintergrund hat uns im Rahmen des Projektes besonders das Modul der Finanzbuchhaltung (FI) interessiert, weil es einen ergänzenden Bestandteil zu unseren anderen Schwerpunkten „Betriebliches Prüfungs- und Steuerwesen“ und „Rechnungslegung“ darstellt. Dabei haben wir uns zum Ziel gesetzt, tiefergehende Einblicke in das Rechnungswesen einer SAP-modulierten Finanzbuchhaltung zu gewinnen, den Aufbau und die Funktionsweise des Finanzmoduls zu verstehen sowie seine Möglichkeiten und Fähigkeiten im Hinblick auf die universelle Einsetzbarkeit auf nationaler und internationaler Ebene kennenzulernen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ORGANISATORISCHER AUFBAU DER FINANZBUCHHALTUNG

2.1 Externe Organisationseinheiten

2.2 Interne Organisationseinheiten

3 ALLGEMEINE BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

3.1 Kontenplan

3.2 Daten der Finanzbuchhaltung

3.3 Sonderhauptbuchkonten

4 BELEGPRINZIP IM SYSTEM R/3

4.1 Belegaufbau

4.1.1 Belegnummer

4.1.2 Belegart

4.1.3 Buchungsschlüssel

4.2 Buchung von Belegen

4.3 Organisation der Belegablage

5 BEGRIFFSERKLÄRUNGEN ZU DEN FUNKTIONEN HAUPTBUCHHALTUNG, DEBITOREN- UND KREDITORENBUCHHALTUNG

5.1 Buchungskreisübergreifende Vorgänge

5.2 Kontensalden und Einzelposten

5.3 Ausgleichen offener Posten

6 BEGRIFFSERKLÄRUNGEN ZU DEN FUNKTIONEN DEBITOREN- UND KREDITORENBUCHHALTUNG

6.1 Anzahlungen

6.2 Besitz- und Schuldwechsel

6.3 Bürgschaften

6.4 Korrespondenz und interne Auswertungen

7 FUNKTIONEN DER FINANZBUCHHALTUNG

7.1 Hauptbuchhaltung

7.1.1 Berichtswesen der Hauptbuchhaltung

7.1.2 ICT: Belegerfassung für fremde SAP-Systeme

7.2 Debitorenbuchhaltung

7.2.1 Kreditmanagement

7.2.2 Mahnprogramm

7.3 Kreditorenbuchhaltung

7.3.1 Zahlungsprogramm

7.3.2 Zahlungsfreigabe

7.4 Anlagenbuchhaltung

7.4.1 Gliederung der Anlagenbuchhaltung

7.4.2 Abschreibung des Anlagevermögens

7.5 Abschlußarbeiten und Berichtswesen

7.5.1 Tagesabschluß

7.5.2 Monatsabschluß

7.5.3 Jahresabschluß

7.6 Finanzinformationssystem

7.7 Konfiguration

7.8 Konsolidierung

7.9 Spezielle Ledger

8 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Finanzmodul (FI) des SAP R/3-Systems mit dem Ziel, dessen Aufbau, Funktionsweise sowie die Eignung für nationale und internationale Anforderungen zu verstehen.

  • Organisatorische Strukturen und Begriffsbestimmungen im SAP R/3
  • Das zentrale Belegprinzip innerhalb des Systems
  • Funktionen der Hauptbuch-, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung
  • Anlagenbuchhaltung sowie Abschlussprozesse und Berichtswesen
  • Konfigurationsmöglichkeiten und Konsolidierung im internationalen Umfeld

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Belegnummer

Jeder Beleg erhält im System eine Nummer, die innerhalb eines Geschäftsjahres in einem Buchungskreis nur einmal vergeben wird. Die Belegnummer ist also immer im Zusammenhang mit dem Geschäftsjahr und dem Buchungskreis zu sehen. Über die Belegnummer und seine Ergänzungen kann der Beleg dann eindeutig identifiziert werden.

Die Nummernvergabe kann dabei auf zwei unterschiedlichen Arten erfolgen. Sie kann entweder extern oder intern festgelegt werden. Bei der externen Vergabe gibt der Sachbearbeiter die Belegnummer des Originalbelegs beim Erfassen des Belegs ein, oder die Nummer wird aus einem Vorfakturiersystem maschinell übernommen. Voraussetzung ist dabei die Eindeutigkeit der Belegnummern. Bei der internen Vergabe der Belegnummer dagegen vergibt das System automatisch eine fortlaufende Nummer. Der Sachbearbeiter überträgt dann diese Nummer manuell auf den Originalbeleg. Dieses Verfahren wird angewendet, wenn die Originalbelege keine eindeutige Belegnummer haben. Dies ist zum Beispiel bei kreditorischen Rechnungen der Fall.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Komplexität moderner Rechnungssysteme und die Zielsetzung der Arbeit bezüglich des SAP FI-Moduls.

2 ORGANISATORISCHER AUFBAU DER FINANZBUCHHALTUNG: Differenzierung zwischen externen Organisationseinheiten (Gesellschaft, Buchungskreis) und internen Strukturen wie Geschäftsbereichen.

3 ALLGEMEINE BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Erläuterung von Kontenplänen, Stammdaten der Finanzbuchhaltung und der Rolle von Sonderhauptbuchkonten.

4 BELEGPRINZIP IM SYSTEM R/3: Darstellung des zentralen Belegkonzepts, der Struktur von Belegköpfen und -positionen sowie der Organisation der Belegablage.

5 BEGRIFFSERKLÄRUNGEN ZU DEN FUNKTIONEN HAUPTBUCHHALTUNG, DEBITOREN- UND KREDITORENBUCHHALTUNG: Analyse buchungskreisübergreifender Vorgänge sowie Verfahren zum Ausgleich offener Posten.

6 BEGRIFFSERKLÄRUNGEN ZU DEN FUNKTIONEN DEBITOREN- UND KREDITORENBUCHHALTUNG: Erläuterung spezieller Funktionen wie Anzahlungen, Wechselgeschäfte und Bürgschaften.

7 FUNKTIONEN DER FINANZBUCHHALTUNG: Detaillierte Übersicht über die Teilbereiche Hauptbuch, Debitoren, Kreditoren, Anlagen, Abschlussarbeiten, Berichtswesen und Konsolidierung.

8 FAZIT: Zusammenfassende Einschätzung der Leistungsfähigkeit und Flexibilität des SAP R/3-Finanzmoduls für verschiedene Unternehmensgrößen.

Schlüsselwörter

SAP R/3, Finanzbuchhaltung, Buchungskreis, Kontenplan, Belegprinzip, Hauptbuchhaltung, Debitorenbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Sonderhauptbuch, Konsolidierung, Abschlussarbeiten, Berichtswesen, Mahnwesen, Zahlungsprogramm

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Finanzmodul (FI) des SAP R/3-Systems und dessen organisatorische sowie funktionale Ausgestaltung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den organisatorischen Aufbau, das Belegprinzip, die Funktionen der verschiedenen Buchhaltungstypen (Haupt-, Debitore-, Kreditorenbuchhaltung) sowie die Anlagenbuchhaltung und Abschlussverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, tiefere Einblicke in die Funktionsweise des Finanzmoduls zu gewinnen und dessen universelle Einsetzbarkeit auf nationaler und internationaler Ebene zu untersuchen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine auf der SAP-Online-Dokumentation und relevanter Fachliteratur basierende Analyse, die durch Übungen zur Prozessdarstellung ergänzt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung des organisatorischen Aufbaus, die Darstellung des Belegprinzips, fachliche Begriffsbestimmungen und die Funktionen der einzelnen Buchhaltungsmodule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie SAP R/3, Finanzbuchhaltung, Buchungskreis, Belegprinzip und Konsolidierung charakterisiert.

Wie werden Belege im SAP R/3-System verwaltet?

Buchungen erfolgen konsequent nach dem Belegprinzip. Belege dienen als zusammenhängende Einheiten, werden automatisch geprüft und durch das System fortgeschrieben, wobei eine eindeutige Belegnummer die Verbindung zum Originalbeleg sicherstellt.

Welche Bedeutung haben Sonderhauptbuchkonten?

Sonderhauptbuchkonten dienen der Abbildung spezieller Geschäftsvorfälle, wie Anzahlungen, Wechsel oder Bürgschaften, die aus rechtlichen Gründen oder Kontrollzwecken nicht direkt mit den normalen Forderungen oder Verbindlichkeiten saldiert werden dürfen.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Finanzmodul des Systems SAP R/3
Hochschule
Hochschule Bremen  (FB Wirtschaft)
Veranstaltung
Rechnungslegung und Controlling
Note
1,3
Autor
Mark-Oliver Würtz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
49
Katalognummer
V12451
ISBN (eBook)
9783638183352
ISBN (Buch)
9783638723152
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finanzmodul FI SAP R3 ERP
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mark-Oliver Würtz (Autor:in), 1999, Das Finanzmodul des Systems SAP R/3, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12451
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  49  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum