Die Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Theorien der Mitarbeitermotivation und geht dabei auch auf Praxisbeispiele ein.
Ziel dieses Textes soll es sein, die 2-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg und das Job-Characteristics Modell von Hackman und Oldham vorzustellen, sowie die Anwendung dieser Erkenntnisse in der Praxis.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Job Enrichment
2.1 Die 2-Faktoren Theorie
2.2. Job Characteristics Modell von Hackman/Oldham
3. Praxistransfer
3.1 „Wir bei BMW“
3.2 „Best Company to Work For” – Google
3.3 Equator Bottles – Eine Fallstudie
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht theoretische Ansätze zur Steigerung der Arbeitsproduktivität durch Motivationsinstrumente und analysiert deren praktische Anwendung in internationalen Unternehmen, um die Relevanz von Arbeitsgestaltung und Führungsleitbildern darzustellen.
- Grundlagen der 2-Faktoren-Theorie nach Frederick Herzberg
- Analyse des Job-Characteristics Modells von Hackman und Oldham
- Praktische Implementierung bei der BMW Group
- Motivationsstrategien im Unternehmenskultur-Vergleich (Google)
- Empirische Erkenntnisse zu Produktivitätsfaktoren (Fallstudie Equator Bottles)
Auszug aus dem Buch
Die 2-Faktoren-Theorie
In seiner 2-Faktoren-Theorie beschreibt Herzberg das Arbeitsunzufriedenheit und Arbeitszufriedenheit keinesfalls Gegensätze sind, vielmehr ist der Gegensatz von Arbeitsunzufriedenheit keine Arbeitsunzufriedenheit und selbiges gilt für Arbeitszufriedenheit. Diese Erkenntnis beruht auf einer Umfrage die Forscher unter Arbeitnehmern durchgeführt haben, die zeigt, dass die Faktoren für Arbeitsunzufriedenheit gänzlich andere sind, also solche für Arbeitszufriedenheit.
Herzberg führt diese unterschiedlichen Anreize auf Grundbedürfnisse des Menschen zurück. Zunächst bezieht er sich auf die Schmerzvermeidung und die damit erlernten Bedürfnisse wie Hunger und folgend das Geldverdienen, was unvermeidbar mit dem Vorherigen verbunden ist. Das zweite Bedürfnis, welches einzig dem Menschen gegeben ist, ist das Begehren nach Erfolg und mentalem Wachstum. Daraus bilden sich die entscheidenden Motivationsfaktoren, die ein Beruf erfüllen muss, um den Angestellten selbstständig zur Arbeit zu bewegen und ihn nicht dauerhaft dazu antreiben zu müssen. Diese Faktoren sind Erfolg, die Anerkennung des Erfolges und Verantwortung. Des Weitern ergeben sich aus diesen Bedürfnissen auch die Faktoren die Mitarbeiter unzufrieden machen können, Herzberg bezeichnet diese als Hygienefaktoren. Diese werden von den Mitarbeitern als Selbstverständlichkeiten angesehen, dazu gehören zum Beispiel ein gerechtes Entgelt, der Status den sie erlangen und die Arbeitsbedingungen, welche für den Mitarbeiter angenehm gestaltet werden sollten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht das Problem mangelnder Mitarbeitermotivation in Deutschland und definiert das Ziel, Herzbergs Theorie sowie das Hackman/Oldham-Modell praxisnah zu untersuchen.
2. Job Enrichment: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Arbeitsgestaltung, insbesondere die Unterscheidung zwischen Hygienefaktoren und Motivatoren sowie das Job-Characteristics Modell.
3. Praxistransfer: Der Praxisteil überträgt die theoretischen Konzepte auf Fallbeispiele bei BMW, Google und dem kenianischen Unternehmen Equator Bottles.
Schlüsselwörter
Arbeitsproduktivität, Motivation, Job Enrichment, 2-Faktoren-Theorie, Hygienefaktoren, Motivatoren, Job-Characteristics Modell, Arbeitsgestaltung, Personalpolitik, Mitarbeiterbindung, Leistungsanreize, Arbeitszufriedenheit, Unternehmensführung, Fallstudie, Autonomie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Steigerung der Arbeitsproduktivität durch moderne Instrumente der Arbeitsgestaltung und deren tatsächlicher Umsetzung in der betrieblichen Praxis.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Modelle von Herzberg sowie Hackman und Oldham und vergleicht diese mit realen Unternehmensbeispielen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, zu evaluieren, wie Motivation durch inhaltliche Aufwertung von Aufgaben (Job Enrichment) im Arbeitsalltag wirksam gefördert werden kann.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse der klassischen Motivationstheorien, die mit Fallstudien und Unternehmensleitbildern zur Validierung ergänzt werden.
Welche Inhalte bilden den Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Motivationsmodelle und die anschließende Überprüfung dieser Theorien anhand der Praxisbeispiele BMW, Google und Equator Bottles.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Job Enrichment, Motivatoren, Hygienefaktoren, Arbeitszufriedenheit und Autonomie definiert.
Inwiefern unterscheidet Herzberg zwischen Arbeitsunzufriedenheit und Arbeitszufriedenheit?
Herzberg postuliert, dass diese Zustände keine Gegensätze auf einer Skala sind, sondern unterschiedliche Faktoren besitzen: Während Hygienefaktoren Unzufriedenheit verhindern, lösen nur spezifische Motivatoren echte Arbeitszufriedenheit aus.
Welches Ergebnis liefern die untersuchten Fallstudien über die Motivation?
Die Fallstudien bestätigen, dass Faktoren wie Anerkennung, Flexibilität und persönliche Weiterentwicklung einen starken positiven Zusammenhang mit der intrinsischen Motivation der Mitarbeiter aufweisen.
- Arbeit zitieren
- Katrischa Pack (Autor:in), 2021, Instrumente zur Steigerung der Arbeitsproduktivität und deren Einsatz in der Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1246872