Das Ziel dieser Arbeit ist es herauszustellen, inwiefern die Selbstregulation der Kinder durch die pädagogische Fachkraft gefördert werden kann, sodass ein langfristiger Erfolg gesichert wird. Bei der zentralen Zielsetzung fokussiere ich mich spezifisch darauf, dass das Kind seine Gefühle bewusst wahrnimmt und diese benennen kann. Somit ist es in der Lage, sich passend zu regulieren und für sich passende Lösungswege zu erarbeiten.
Die Selbstregulation spielt im sozialpädagogischen Alltag eine bedeutende Rolle, in der Gefühlswelt eines selbst als auch im sozialen Kontakt. Jedoch fällt es auch Erwachsenen in gewissen Situationen noch schwer, sich selbst zu regulieren. Aus diesem Grund finde ich es umso wichtiger, die Selbstregulationskompetenz der Kinder frühzeitig zu unterstützen, um sie zu starken, selbstsicheren Menschen zu erziehen, die für sich passende Bewältigungsstrategien kennen und anwenden können. Grundlage dafür ist es aber, seine Gefühle wahrzunehmen, diese zu verstehen und einordnen zu können. Dies ist oft gar nicht so einfach und bedarf Zeit, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Auf diesem Weg möchte ich die Kinder begleiten und sie unterstützen, ihre Selbstregulation auszubauen und langfristig zu festigen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Themenstellung
1.2 Zentrale Zielsetzung
1.3 Hypothese
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Begründungszusammenhänge
2.1 Definitionen und Begriffserklärungen
2.2 Bedeutung der Emotionsregulation
2.3 Entwicklung der Emotionsregulation
2.4 Bezug zur Zielsetzung
3 Analyse der vorliegenden strukturellen Bedingungen
4 Angestrebte Kompetenzen/ Ziele
5 Handlungskonzept
6 Durchgeführte Maßnahmen
6.1 Angebot: „Gefühle sind wie Farben“ – Variation (Abbildung im Anhang)
6.2 Angebot: Stein-Worte und Herz-Worte
7 Evaluation
7.1 Evaluation von Verlauf, durchgeführten Maßnahmen und strukturellem Vorgehen
7.2 Evaluation von Kompetenzen/ Zielen
7.3 Reflektieren der Hypothese
7.4 Perspektiven
7.5 Persönliche Reflektion
8 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die Facharbeit zielt darauf ab, die Selbstregulationskompetenz von Kindern mit geistiger und körperlicher Behinderung im Alter von sechs bis sieben Jahren zu stärken. Durch die bewusste Förderung der Gefühlswahrnehmung und -benennung soll es den Kindern ermöglicht werden, in frustrierenden Situationen selbstbestimmt Lösungsstrategien für ihre Emotionsregulation zu entwickeln.
- Grundlagen der Selbstregulation und Exekutiven Funktionen
- Entwicklungsstufen der Emotionsregulation bei Kindern
- Analyse heilpädagogischer Bedingungen in der Schule am Hofgarten
- Förderung der Frustrationstoleranz durch gezielte Übungen
- Methoden zur Verbalisierung von Gefühlen
Auszug aus dem Buch
1.1 Themenstellung
Die Selbstregulation spielt im sozialpädagogischen Alltag eine bedeutende Rolle, in der Gefühlswelt eines selbst, als auch im sozialen Kontakt. Jedoch fällt es auch Erwachsenen in gewissen Situationen noch schwer sich selbst zu regulieren. Aus diesem Grund finde ich es umso wichtiger die Selbstregulationskompetenz der Kinder frühzeitig zu unterstützen, um sie zu starken, selbstsicheren Menschen zu erziehen, die für sich passende Bewältigungsstrategien kennen und anwenden können. Grundlage dafür ist es aber, seine Gefühle wahrzunehmen, diese zu verstehen und einordnen zu können. Dies ist oft gar nicht so einfach und bedarf Zeit, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Auf diesem Weg möchte ich die Kinder begleiten und sie unterstützen, ihre Selbstregulation auszubauen und langfristig zu festigen.
1.2 Zentrale Zielsetzung
Das Ziel dieser Arbeit ist es herauszustellen, inwiefern die Selbstregulation der Kinder durch die pädagogische Fachkraft gefördert werden kann, sodass ein langfristiger Erfolg gesichert wird. Bei der zentralen Zielsetzung fokussiere ich mich spezifisch darauf, dass das Kind seine Gefühle bewusst wahrnimmt und diese benennen kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Stellt die Relevanz der Selbstregulation im sozialpädagogischen Alltag sowie die Forschungsziele und Hypothesen der Arbeit vor.
2 Theoretische Begründungszusammenhänge: Definiert zentrale Begriffe wie Selbstregulation, Exekutive Funktionen, Emotion und Emotionsregulation und beleuchtet deren Entwicklungsprozess im Kindesalter.
3 Analyse der vorliegenden strukturellen Bedingungen: Beschreibt die Rahmenbedingungen einer heilpädagogischen Tagesstätte und die spezifischen Voraussetzungen der betroffenen Kinder.
4 Angestrebte Kompetenzen/ Ziele: Formuliert konkrete Zielsätze bezüglich Autonomie, Problemlösefähigkeit, Empathie und kommunikativer Kompetenzen.
5 Handlungskonzept: Stellt verschiedene methodische Angebote wie das Gefühlsbarometer oder Sorgenfresser vor, die zur Unterstützung der Selbstregulation beitragen.
6 Durchgeführte Maßnahmen: Beschreibt detailliert die praktische Anwendung und Umsetzung der entwickelten Angebote in der Arbeit mit den Kindern.
7 Evaluation: Reflektiert den Verlauf, die Zielerreichung der Maßnahmen, prüft die aufgestellte Hypothese und bietet eine persönliche Nachbetrachtung.
8 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung eines langfristigen, begleitenden Prozesses in der pädagogischen Arbeit.
Schlüsselwörter
Selbstregulation, Emotionsregulation, Exekutive Funktionen, Emotionen, Frühpädagogik, Heilpädagogik, Frustrationstoleranz, Gefühlswahrnehmung, Handlungskonzept, Selbstwertgefühl, Perspektivenübernahme, Soziale Kompetenz, Resilienz, Sprachförderung, Bedürfnisorientierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Unterstützung und Förderung der Selbstregulation bei Kindern mit geistiger und körperlicher Behinderung im Alter von sechs bis sieben Jahren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Wahrnehmung von Emotionen, Strategien zur Emotionsregulation, die Bedeutung von Exekutiven Funktionen und die Stärkung sozialer und motivationaler Kompetenzen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, durch gezielte Förderung der Gefühlswahrnehmung und -benennung die Kinder zu befähigen, in frustrierenden Situationen selbstständig Lösungsansätze zu finden.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der Emotionsentwicklung, einer Analyse der individuellen Förderbedingungen sowie der praktischen Erprobung und Evaluation handlungsorientierter pädagogischer Angebote.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die notwendigen theoretischen Grundlagen geschaffen, die strukturellen Bedingungen der Einrichtung analysiert, Zielsetzungen definiert und ein Handlungskonzept mit konkreten Angeboten vorgestellt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Selbstregulation, Emotionsregulation, Frustrationstoleranz, Gefühlswahrnehmung, Autonomie und Soziale Kompetenz.
Wie gehen die Kinder im Angebot „Sorgenfresser“ mit ihren Gefühlen um?
Die Kinder malen oder schreiben ihre negativen Gefühle wie Wut oder Sorge auf einen Zettel und geben diesen in den „Sorgenfresser“, um symbolisch das Problem loszulassen und Strategien zum Umgang mit Frustration zu entwickeln.
Welche Rolle spielt die „Gefühlswahrnehmung“ bei der Selbstregulation?
Die Autorin argumentiert, dass eine bewusste Wahrnehmung und Benennung der eigenen Gefühle die notwendige Voraussetzung dafür ist, um überhaupt hilfreiche Bewältigungsstrategien abzurufen und sich regulieren zu können.
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- Anonym (Author), 2022, Unterstützung der Selbstregulation bei Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1247300