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Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Title: Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis

Research Paper (undergraduate) , 2008 , 19 Pages

Autor:in: Sven Müller (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Warum lieben einige Menschen ihre Arbeit, verstehen sich großartig mit ihrer Familie und genießen die Stunden, die sie bei Ihrer Arbeit verbringen, während andere ihren Beruf als äußerst unangenehm empfinden, sich zu Hause langweilen und Angst vor dem Alleinsein haben? Wie lässt sich die alltägliche Routinearbeit so verändern, dass sie genauso aufregend wird wie beispielsweise ein Fußballspiel.

Ganz allgemein sprechen wir von Motivation, wenn wir bei Menschen eine Verhaltensänderung feststellen. Wir sagen dann, dass ein innerer Antrieb, die Motivation, ihn zu diesem oder jenem Verhalten bewegt. Meistens sprechen wir dann von Motivation, wenn das Verhalten zielgerichtet oder zielstrebig ist: etwa in dem Sinn, dass der Mensch ein bestimmtes Ziel erreichen will oder eine Aufgabe erfüllen muss.

Motivation ist ein abstrakter Begriff, der sich nur sehr schwer abgrenzen lässt. Die Motivationspsychologie befasste sich kurz vor und nach der Jahrhundertwende damit genauer und untermauerte die Ansätze mit wissenschaftlichen Methoden. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang McDougall, Freud, Thorndike und Pawlow.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

1. GRUNDLAGEN

2.1 Definition des Begriffes Motiv

1.2. Definition des Begriffs Bedürfnis

1.3. Definition des Begriffs Motivation

1.3.1. Abgrenzung der Motivationsarten

3. MOTIVATIONSTHEORIEN

3.1. Abgrenzung der Motivationstheorien

3.1.1. Theorien-Klassifizierung

3.1.2. Die X-Y-Theorie nach McGregor

3.1.3. Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

4. DARSTELLUNG EINES FALLBEISPIELS

4.1. Definierung der Ausgangssituation

4.1. Betrachtung nach Maslow bei D.

4.2. Betrachtung nach Maslow. bei L.

4.3. Betrachtung nach McGregor

4.4. Betrachtung nach Herzberg

5. VON DER MOTIVATIONSTHEORIE ZUR MOTIVATIONSPRAXIS.

5.1. Lösungsstrategien und Voraussetzungen für ein hohes Motivationsniveau in Betrieben.

5.2. Lösungsansatz im o.g. Fallbesipiel.

6. SCHLUSSBETRACHTUNG

7. AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, den Übergang von wissenschaftlichen Motivationstheorien zur praktischen Anwendung in der betrieblichen Führung zu untersuchen und anhand eines Fallbeispiels konkrete Handlungsoptionen zur Steigerung der Mitarbeitermotivation aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Motivationspsychologie und Begriffsdefinitionen
  • Analyse und Vergleich klassischer Motivationstheorien (Maslow, McGregor, Herzberg)
  • Anwendung theoretischer Ansätze auf ein betriebliches Fallbeispiel
  • Identifikation von Lösungsstrategien zur Steigerung des Motivationsniveaus in Betrieben
  • Bedeutung von Führungsverhalten und Unternehmenskultur für die Arbeitszufriedenheit

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Die Bedürfnis-Hierarchie nach Maslow

Die Maslowsche Bedürfnis-Hierarchie wird auch als Maslowsche Bedürfnispyramide bezeichnet und reiht sich in die „humanistischen Motivationstheorien“ ein. Sie beruht auf dem von Abraham Maslow entwickelten Modell zur Beschreibung der Motivation von Menschen. Dies ist ein weit verbreitetes Modell um die Motivation des Menschen zu untergliedern. Obwohl dieser Theorie, wie bereits im Vorfeld dieser Arbeit schon erwähnt, keine sehr Große wissenschaftliche Bedeutung konzediert wird, ist diese zur Veranschaulichung der menschlichen Motivation sehr gut geeignet.

Die Grundlage für Maslows Typologie der Bedürfnisse bildet die Annahme, dass sich die Motive in ihrer relativen Vordringlichkeit unterscheiden. Maslow geht davon aus, dass alle Menschen die gleichen Grund-Bedürfnisse haben und stets versuchen, diese zu befriedigen. Dies geht aus dem sog. Defizit-Prinzip hervor.

Maslow unterteilt diese in 5 aufeinander aufbauende Kategorien . Das Verhalten ist meist durch das hierarchisch am niedrigsten angesiedelte unbefriedigte Bedürfnis motiviert. Man spricht hier auch vom „Progressions-Prinzip“. Erst wenn ein rangniedrigeres Bedürfnis weitgehend zufrieden gestellt ist, wird durch das Individuum ein höherrangiges Bedürfnis angestrebt.

Maslow unterscheidet weiter die sog. „Defizitmotive“, diese müssen laut Maslow befriedigt sein, damit ein gutes Leben gewährleistet ist. Des Weiteren dienen die sog. „Wachstumsmotive“ zur Entwicklung von individuellen Leistungsdispositionen. Doch sind die am höchsten motivierten Bedürfnisse die sog. „physiologischen Bedürfnisse“. Diese dienen der menschlichen Selbsterhaltung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Motivation ein, erläutert die Bedeutung als inneren Antrieb und benennt historische Begründer der Motivationspsychologie.

1. GRUNDLAGEN: Hier werden zentrale Begriffe wie Motiv, Bedürfnis und Motivation definiert sowie eine Abgrenzung der verschiedenen Motivationsarten vorgenommen.

3. MOTIVATIONSTHEORIEN: Das Kapitel klassifiziert verschiedene wissenschaftliche Theorien, darunter Modelle von Maslow, McGregor und Herzberg, um Motivation im Arbeitskontext zu erklären.

4. DARSTELLUNG EINES FALLBEISPIELS: Anhand einer Konstruktionsabteilung wird die Anwendung der vorgestellten Theorien auf eine reale betriebliche Situation mit spezifischen Führungskonflikten geprüft.

5. VON DER MOTIVATIONSTHEORIE ZUR MOTIVATIONSPRAXIS.: Dieses Kapitel leitet Lösungsstrategien ab und diskutiert, wie durch Verhaltensmodifizierung und Management-Konzepte die Motivation in Betrieben gesteigert werden kann.

6. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Schlussbetrachtung reflektiert die Komplexität der Motivationsstruktur am Arbeitsplatz und betont die Notwendigkeit, Rahmenbedingungen für eine humanere und effizientere Arbeitsgestaltung zu schaffen.

7. AUSBLICK: Der Ausblick unterstreicht, dass Motivation keine Selbstverständlichkeit ist, sondern durch den gezielten Einsatz von Führungsinstrumenten kontinuierlich gefördert werden muss.

Schlüsselwörter

Motivation, Motivationspsychologie, Bedürfnispyramide, Maslow, McGregor, Herzberg, Arbeitszufriedenheit, Führungsverhalten, Motivationspraxis, Hygienefaktoren, Motivatoren, Betriebsklima, Leistungssteigerung, Selbstverwirklichung, Personalführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Brücke zwischen theoretischen Konzepten der Motivationspsychologie und deren praktischer Anwendung in der betrieblichen Realität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition von Motivationsbegriffen, die Darstellung und kritische Betrachtung bekannter Motivationstheorien sowie die Analyse von Führungsproblemen in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzwert wissenschaftlicher Motivationstheorien für den betrieblichen Alltag zu belegen und Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen die Mitarbeitermotivation verbessern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse zur Darstellung theoretischer Grundlagen und die Fallstudienmethode zur praktischen Erprobung dieser Theorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Motivationspsychologie und eine praxisorientierte Analyse eines Fallbeispiels in einer Konstruktionsabteilung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Motivation, Arbeitszufriedenheit, Maslowsche Bedürfnispyramide, Herzberg-Zwei-Faktoren-Theorie und betriebliche Führung geprägt.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Vorgesetzten im Fallbeispiel?

Der Autor identifiziert einen Führungsstil, der durch übermäßige Kontrolle und mangelnde Anerkennung geprägt ist, was laut der angewandten Theorien kontraproduktiv für die Mitarbeitermotivation wirkt.

Warum ist laut der Arbeit eine Gehaltsanpassung allein nicht ausreichend?

Unter Bezugnahme auf Herzberg wird argumentiert, dass finanzielle Anreize zwar Hygienefaktoren zur Vermeidung von Unzufriedenheit darstellen, aber nur bedingt zur tatsächlichen Steigerung der Arbeitsmotivation beitragen.

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Details

Title
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Course
Betriebsspychologie
Author
Sven Müller (Author)
Publication Year
2008
Pages
19
Catalog Number
V124887
ISBN (eBook)
9783668799424
ISBN (Book)
9783668799431
Language
German
Tags
Motivations-Psychologie Betriebsspychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Müller (Author), 2008, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124887
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