Perfektionismus ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die sowohl hilfreich als auch hinderlich sein kann. Doch wirkt sie sich auch auf die Lebenszufriedenheit aus? Diese Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit und dem Konstrukt Perfektionismus, mit den Subdimensionen hohe Standards, Fehlersensibilität, leistungsbezogener Zweifel, Erwartungen der Eltern und Kritik durch Eltern.
Die Stichprobe zur Untersuchung beider Konstrukte wurde mithilfe von einer Befragung im Paper-Pencil-Format und einem Online-Fragebogen erhoben, mit N=96.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Hintergrund
- Lebenszufriedenheit
- Perfektionismus
- Aktueller Forschungsstand der beiden Konstrukte
- Fragestellung und Hypothesen
- Methoden
- Stichprobenbeschreibung
- Untersuchungsdesign
- Operationalisierung
- Untersuchungsdurchführung
- Auswertungsmethode
- Ergebnisse
- Deskriptive Ergebnisse
- Inferenzstatistische Ergebnisse
- Diskussion
- Zusammenfassung
- Inhaltliche Einordnung
- Bewertung der Methode
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Studienarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit und Perfektionismus, insbesondere den Einfluss von hohen Standards, Fehlersensibilität, leistungsbezogenen Zweifeln und elterlichen Erwartungen auf die Lebenszufriedenheit. Die Studie analysiert auch geschlechtsspezifische Unterschiede in der Lebenszufriedenheit.
- Der Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit und Perfektionismus
- Die Rolle von Subdimensionen des Perfektionismus (hohe Standards, Fehlersensibilität, leistungsbezogener Zweifel, elterliche Erwartungen)
- Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Lebenszufriedenheit
- Die Anwendung von Paper-Pencil- und Online-Fragebögen zur Datenerhebung
- Die statistische Analyse der Ergebnisse
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz der Themen Lebenszufriedenheit und Perfektionismus dar und führt in die buddhistische Geschichte der „perfekten Mauer“ ein. Diese Geschichte verdeutlicht die ambivalenten Auswirkungen von Perfektionismus auf die Lebenszufriedenheit. Die Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Perfektionismus und Lebenszufriedenheit sowie dem Geschlechterunterschied bezüglich der Lebenszufriedenheit.
- Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert die Konstrukte Lebenszufriedenheit und Perfektionismus und beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu beiden Themen. Die Definition der Lebenszufriedenheit wird diskutiert und die vielschichtigen Faktoren, die sie beeinflussen, werden vorgestellt. Die unterschiedlichen Einflussbereiche, wie persönliche, soziale und psychologische Faktoren, werden erläutert. Außerdem werden die relevanten Forschungsarbeiten und Erkenntnisse zum Thema Perfektionismus vorgestellt.
- Methoden: Dieses Kapitel beschreibt die eingesetzten Methoden zur Erhebung und Auswertung der Daten. Es werden die Stichprobenbeschreibung, das Untersuchungsdesign, die Operationalisierung der Konstrukte, die Untersuchungsdurchführung und die Auswertungsmethode detailliert erläutert.
- Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse der Studie. Es werden die Ergebnisse der Datenanalyse zusammengefasst und wichtige Erkenntnisse aus der Untersuchung dargestellt.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Lebenszufriedenheit, Perfektionismus, Subdimensionen des Perfektionismus, Geschlechterunterschiede, Paper-Pencil-Format, Online-Fragebogen, Korrelationskoeffizient, statistische Signifikanz, Forschungsstand.
Häufig gestellte Fragen
Wie hängen Lebenszufriedenheit und Perfektionismus zusammen?
Die Studie untersucht, ob Perfektionismus als Persönlichkeitseigenschaft die allgemeine Lebenszufriedenheit eher fördert oder durch hohen Druck einschränkt.
Welche Subdimensionen des Perfektionismus werden betrachtet?
Untersucht werden hohe Standards, Fehlersensibilität, leistungsbezogene Zweifel sowie der Einfluss (Erwartungen/Kritik) durch die Eltern.
Gibt es Geschlechterunterschiede bei der Lebenszufriedenheit?
Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Analyse, ob Männer oder Frauen signifikante Unterschiede in ihrem Empfinden von Lebenszufriedenheit aufweisen.
Wie wurden die Daten für die Studie erhoben?
Die Stichprobe von 96 Personen wurde sowohl über klassische Paper-Pencil-Fragebögen als auch über Online-Umfragen erhoben.
Ist Perfektionismus immer schädlich?
Nein, die Arbeit thematisiert die Ambivalenz: Während hohe Standards motivieren können, können Fehlersensibilität und Zweifel die Zufriedenheit mindern.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2019, Der Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit und Perfektionismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1249976