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Empfehlungen für die Digitalisierung, Konvertierung und Publikation von Audio- und Videodokumenten

Title: Empfehlungen für die Digitalisierung, Konvertierung und Publikation von Audio- und Videodokumenten

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Michael Krischak (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Die Nutzbarkeit von Archivgut ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für ein gut funktionierendes Archiv. Gerade die Nutzbarkeit ist aber bei manchen Archivaliengattungen problematisch und das zeitlich gesehen gleich in zweifacher Hinsicht:
1.) Auf die Vergangenheit bezogen sind das Informationsträger, die auf heute nicht mehr gebräuchlicher Technik basieren und die wieder „lesbar“ oder abspielbar gemacht werden müssen, ohne dass man die alte Hardware vorhalten muss, und
2.) Auf die Zukunft bezogen dürfen nach heutigem Speicher-, Strukturier- u. Ablageverfahren vorgehaltene Archivalien auch zukünftig keine Schwierigkeiten bei der Lesbarkeit und Nutzung der Informationen bereiten.
Ein wesentlicher Schritt diesen Schwierigkeiten zu begegnen, stellt die Digitalisierung von Archivgut dar. Die Digitalisierung zählt mittlerweile zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts.

Zu digitalen audiovisuellen Medien im Archivbereich findet sich bislang wenig Fachliteratur. Diese Arbeit möchte deshalb einige grundlegende Aspekte bei der Umwandlung audiovisueller Informationsträger in digitale Formate nennen. Der Verfasser verzichtete hierbei bewusst auf eine ausufernde Beschreibung und vergleichende Gegenüberstellung der zahlreichen vorhandenen Video- und Audiofor-mate. Die für Archivzwecke brauchbaren Formate werden im zweiten Abschnitt erläutert. Daran anschließend folgt ein Erfahrungsbericht aus der Praxis am Beispiel von Audioformaten. Ergänzt wird die Arbeit durch Ausführungen zur Digitalisierung in Archiven und Speicherung digitaler Objekte.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Digitalisierung von Film und Tonband – Außer-Haus-Digitalisierung oder In-Door-Lösung?

1.1. Digitale Objekte

1.2. Planung der Digitalisierung und Voraussetzungen hierfür

2. Auswahl der geeigneten Dateiformate

2.1. Digitale Videoformate

2.1.1. Internetpräsentation

2.1.2. Archivierung

2.2. Digitale Audioformate

2.2.1. Internetpräsentation

2.2.2. Archivierung

3. Erfahrungsbericht über eine kleinere Digitalisierungsaktion von Tonbändern im Stadtarchiv Bergisch Gladbach

4. Präsentation auf der Archivinternetseite und Archivierung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Archivaren grundlegende Aspekte und Entscheidungshilfen für die Umwandlung analoger audiovisueller Informationsträger in digitale Formate zu vermitteln. Im Zentrum steht die Frage, wie eine fachgerechte Digitalisierung und Archivierung unter Berücksichtigung technischer, organisatorischer und finanzieller Voraussetzungen erfolgreich umgesetzt werden kann.

  • Technische und organisatorische Voraussetzungen für Digitalisierungsprojekte
  • Kriterien für die Auswahl geeigneter Dateiformate zur Webpräsentation und Archivierung
  • Praxisnahe Evaluation von Digitalisierungsabläufen am Beispiel des Stadtarchivs Bergisch Gladbach
  • Herausforderungen der digitalen Langzeitarchivierung und Authentizität

Auszug aus dem Buch

1. Digitalisierung von Film und Tonband – Außer-Haus-Digitalisierung oder In-Door-Lösung?

Unter „Digitalisierung“ versteht man ganz allgemein die Umsetzung eines beständigen analogen Signals in eine Folge digitaler Werte. Das Ergebnis der Digitalisierung wird in binär codierter Form gespeichert, übertragen und verarbeitet.

Bei der Digitalisierung werden die Informationen (beim Film bewegte Bilder und Töne, beim Tonband der Ton/Klang) auf den in analoger Form vorliegenden Daten und Informationsträgern (also z.B. magnetische Datenträger wie Magnettonbänder) herausgelöst und in digitale Objekte umgewandelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Digitalisierung von Film und Tonband – Außer-Haus-Digitalisierung oder In-Door-Lösung?: Das Kapitel definiert den Begriff Digitalisierung, beschreibt die Eigenschaften digitaler Objekte und analysiert die notwendigen technischen, personellen sowie finanziellen Voraussetzungen für ein Digitalisierungsvorhaben im Archiv.

1.1. Digitale Objekte: Hier werden die spezifischen Merkmale digitaler Objekte erläutert, wie ihre Immateriellkeit, ihre Abhängigkeit von Software sowie ihre Eignung für die Langzeitarchivierung.

1.2. Planung der Digitalisierung und Voraussetzungen hierfür: Dieses Unterkapitel beleuchtet die strategischen Überlegungen, die ein Archiv vor Beginn einer Digitalisierungsmaßnahme anstellen muss, einschließlich der Wahl zwischen Outsourcing oder In-House-Lösungen.

2. Auswahl der geeigneten Dateiformate: Es werden Anforderungen an Formate für die Webpräsentation im Vergleich zu den strengeren Anforderungen an die fachgerechte Langzeitarchivierung gegenübergestellt.

2.1. Digitale Videoformate: Dieses Kapitel gibt Empfehlungen für Videoformate zur Internetpräsentation und für die Archivierung, wobei insbesondere Containerformate eine Rolle spielen.

2.1.1. Internetpräsentation: Hier wird die Notwendigkeit von Webstreaming-optimierten Formaten sowie der Kompromiss zwischen Datenvolumen und Bildqualität thematisiert.

2.1.2. Archivierung: Das Kapitel stellt Formate vor, die sich aufgrund ihrer Offenheit, Stabilität und Migrierbarkeit für die langfristige Bewahrung eignen.

2.2. Digitale Audioformate: Es werden die technischen Grundlagen der Audio-Digitalisierung (Sampling) sowie die Eignung verschiedener Formate für Musik oder Sprache erläutert.

2.2.1. Internetpräsentation: Hier liegt der Fokus auf Formaten mit einfacher Codierung, die eine effiziente Webnutzung ermöglichen.

2.2.2. Archivierung: Das Kapitel bewertet verlustfreie Audioformate anhand von Kriterien wie Maschinenlesbarkeit und Zukunftsfähigkeit.

3. Erfahrungsbericht über eine kleinere Digitalisierungsaktion von Tonbändern im Stadtarchiv Bergisch Gladbach: Ein Praxisbericht, der den Workflow von der analogen Bandabtastung über das Minidisc-Verfahren bis hin zur Speicherung und Einbindung in das Datenbanksystem FAUST 6 detailliert schildert.

4. Präsentation auf der Archivinternetseite und Archivierung: Dieses Kapitel behandelt die rechtlichen Aspekte der Webveröffentlichung, die Problematik der Authentizität bei der Bearbeitung digitaler Kopien sowie Methoden der Datenspeicherung und Metadatenvergabe.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Archivgut, Audiovisuelle Medien, Dateiformate, Langzeitarchivierung, Tonbänder, Filmarchivierung, Webpräsentation, Datenmigration, Metadaten, Archivdatenbank, FAUST 6, Authentizität, Datenspeicherung, Digitalisierungsstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Digitalisierung analoger Audio- und Videodokumente im Archivbereich und gibt Empfehlungen für eine fachgerechte Umsetzung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die organisatorische Planung von Digitalisierungsprojekten, die Auswahl geeigneter digitaler Dateiformate sowie die langfristige Archivierung und Webpräsentation dieser Daten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Archivaren einen Leitfaden an die Hand zu geben, um Archivgut durch Digitalisierung zu sichern und gleichzeitig für zukünftige Nutzungen, beispielsweise im Internet, zugänglich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Standardformaten und Anforderungen der Langzeitarchivierung, ergänzt durch einen konkreten Erfahrungsbericht aus der Archivpraxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Digitalisierung, eine detaillierte Analyse geeigneter Dateiformate für Video und Audio sowie einen praktischen Erfahrungsbericht über ein konkretes Digitalisierungsprojekt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Digitalisierung, Langzeitarchivierung, Archivgut, Dateiformate, Audioformate und Videoformate.

Welche Rolle spielt das Archivdatenbanksystem FAUST 6 in der Arbeit?

FAUST 6 dient als Anwendungsbeispiel im Erfahrungsbericht, um die praktische Einbindung konvertierter Tondateien und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Formaterkennung und Wiedergabe zu illustrieren.

Warum wird im Dokument zwischen "Nutzung" und "Archivierung" unterschieden?

Die Unterscheidung ist notwendig, da Formate für die Webpräsentation auf Komprimierung und schnelle Ladezeiten ausgelegt sind, während Archivierungsformate verlustfrei, standardisiert und langfristig migrierbar sein müssen.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Archivierungsformate?

Der Autor empfiehlt für Audiozwecke Formate wie aiff oder wav, da diese auf der Empfehlungsliste des Arbeitskreises „Elektronische Archivierung“ (AKEA) positiv bewertet werden und eine hohe Qualität garantieren.

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Details

Title
Empfehlungen für die Digitalisierung, Konvertierung und Publikation von Audio- und Videodokumenten
College
University of Applied Sciences Potsdam  (Fachbereich Informationswissenschaft)
Course
2. Kurs zur Vorbereitung auf die Externenprüfung zum Diplomarchivar
Grade
1,0
Author
Michael Krischak (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V125151
ISBN (eBook)
9783640300402
ISBN (Book)
9783640305230
Language
German
Tags
Empfehlungen Digitalisierung Konvertirerung Publikation Audio- Videodokumenten Kurs Vorbereitung Externenprüfung Diplomarchivar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Krischak (Author), 2008, Empfehlungen für die Digitalisierung, Konvertierung und Publikation von Audio- und Videodokumenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125151
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