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Weglaufschutzsysteme zur Betreuung von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen

Title: Weglaufschutzsysteme zur Betreuung von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen

Term Paper , 2021 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Health Sciences - Health Logistics
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung nach dem Nutzen und den Risiken der Dementen-Fürsorgesysteme für die Patienten in stationären Einrichtungen. Nach einer kurzen Begriffsdefinition der Demenz wird auf den derzeitigen Kenntnisstand der Epidemiologie des Krankheitsbildes eingegangen. Folgend soll das Krankheitsbild
der Demenz erläutert und die Versorgungssituation der an Demenz Erkrankten in stationären Einrichtungen in Deutschland aufgezeigt werden. Im nachfolgenden Kapitel werden die Dementen-Fürsorgesysteme und deren Einsatz in stationären Pflegeeinrichtungen behandelt. Unter Einbezug der vorherigen Kapitel soll im letzten Kapitel die Fragestellung beantwortet werden, welchen Nutzen und Risiken diese Systeme für den Patienten darstellen. Zur Beantwortung der Fragestellung werden unter anderem Studien aus den Datenbanken PubMed, Google Scholar und Medline selektiert, beurteilt und gegenübergestellt, sowie zusätzliche wissenschaftliche Literatur verwendet. Abschließend soll eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Arbeit, ein möglicher Forschungsbedarf und ein kleines Fazit erfolgen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Demenz

2.1 Epidemiologie einer Demenz

2.2 Formen und Symptome der Demenz

2.3 Versorgungsproblematik Demenzkranker in stationären Einrichtungen

3 Dementen-Fürsorgesystem

3.1 Funktionen und Arten von Systemen

3.2 Einsatz in stationären Einrichtungen

4 Auswirkungen auf den Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen

4.1 Nutzen für den Patienten

4.2 Nachteile für den Patienten

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Nutzen und die Risiken technischer Dementen-Fürsorgesysteme für Patienten in stationären Pflegeeinrichtungen, wobei insbesondere die Auswirkungen auf Lebensqualität, Mobilität und ethische Aspekte beleuchtet werden.

  • Epidemiologie und Symptomatik von Demenzerkrankungen
  • Funktionsweise und Anwendung moderner Ortungs- und Tracking-Technologien
  • Chancen für Patienten durch gesteigerte Selbstbestimmung und Sicherheit
  • Ethisch-rechtliche Herausforderungen wie Datenschutz und Überwachung
  • Abwägung zwischen Freiheitsgewinn und Schutzmaßnahmen in der stationären Pflege

Auszug aus dem Buch

4.1 Nutzen für den Patienten

Für die Menschen mit Demenz ergeben sich einige positive Aspekte aus der Nutzung von Personenortungssystemen. Durch die zugrundeliegende Symptomatik ist die zeitliche, sowie räumliche Orientierungsfähigkeit der Betroffenen beeinträchtigt und die Tendenz des Umhergehens verstärkt. Dementiell Erkrankte entfernen sich in diesem Zusammenhang ungewollt von der stationären Einrichtung und können den Weg zurück nicht mehr finden (Cipriani et al., 2014). An dieser Stelle kommt es häufig zu freiheitsentziehenden Maßnahmen (z.B. verschließen oder abhängen von Türen mit Stoffen) und Sedierung des Patienten, da nicht genügend Personal vorhanden ist, um den Ausreißer zu suchen bzw. ihn dauerhaft zu beaufsichtigen (MacAndrew, Brooks & Beattie, 2019). Zwar soll die Selbstständigkeit der MmD gefordert werden, allerdings stehen dem die Schutz- und Sicherheitsaufgaben des Pflegepersonals gegenüber. Die Folge ist eine sinkende Lebensqualität der Patienten.

Technische Assistenzsysteme bieten vielversprechende Möglichkeiten für die Menschen mit Demenz. Mithilfe des Tragens der GPS-Geräte können sich Patienten in einem vordefinierten Gebiet frei bewegen und selbstständig entscheiden, ob sie sich an der frischen Luft im Außenbereich aufhalten möchten oder im Inneren der Einrichtung. Nach Wunsch können sie sich zu jeder Zeit am Tag bewegen und sind nicht auf professionelle Hilfe oder Besuche von Angehörigen angewiesen. Das vermittelt ihnen ein Gefühl von Selbstbestimmung und Unabhängigkeit, trotz der bestehenden Krankheitsanzeichen und dem Aufenthalt in einem Pflegeheim. Zudem trägt die Verwendung von Ortungsgeräten zu einem verbesserten Wohlbefinden und steigender Mobilität bei (La, 2016), wodurch sich die körperliche Schwäche weitestgehend reduzieren lässt (Niemeijer et al., 2010). In diesem Zusammenhang dienen Ortungsgeräte demnach als Mittel, um körperliche Fähigkeiten erhalten und als vollwertige Person angesehen werden zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik des steigenden Versorgungsaufwands bei Demenz in Pflegeheimen ein und stellt Ortungssysteme als unterstützende technische Lösung vor.

2 Demenz: Dieses Kapitel erläutert die epidemiologischen Hintergründe, die verschiedenen Krankheitsbilder sowie die spezifischen Betreuungsherausforderungen in stationären Pflegeeinrichtungen.

3 Dementen-Fürsorgesystem: Es werden die technischen Möglichkeiten zur Lokalisierung von Patienten, wie GPS oder RFID, sowie deren Integration in den stationären Alltag beschrieben.

4 Auswirkungen auf den Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen: Dieser Teil analysiert kritisch den Nutzen technischer Hilfen für die Bewegungsfreiheit der Patienten sowie die damit einhergehenden ethischen Bedenken.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, die Chancen und Risiken gegenüberstellt und weiteren Forschungsbedarf zur Akzeptanz bei Patienten aufzeigt.

6 Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Studien aufgeführt, die zur Argumentation der Hausarbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Demenz, Dementen-Fürsorgesysteme, Personenortung, stationäre Pflegeeinrichtungen, Wandering, Lebensqualität, GPS-Technologie, Selbstbestimmung, ethische Bedenken, Datenschutz, Assistenzsysteme, Pflegemanagement, Mobilität, Demografischer Wandel, Pflegepersonal.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz elektronischer Assistenzsysteme, insbesondere Ortungstechnologien, zur Betreuung von Menschen mit Demenz in stationären Pflegeeinrichtungen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Felder sind die Krankheitsbild-Epidemiologie, der technische Status quo von Ortungssystemen und die ethische sowie praktische Abwägung zwischen Kontrolle und Freiheit für die Bewohner.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, den Nutzen und die Risiken der sogenannten Dementen-Fürsorgesysteme für die Lebensqualität und Autonomie der Patienten in Pflegeheimen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer fundierten Auswertung relevanter Datenbanken wie PubMed, Google Scholar und Medline basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis zum Thema Demenz, die Darstellung technischer Systeme sowie eine detaillierte Gegenüberstellung von Nutzen und Nachteilen für die Betroffenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Demenz, Ortungssysteme, Bewegungsfreiheit, Ethik, Selbstbestimmung und Pflegemanagement geprägt.

Wie gehen Einrichtungen mit dem "Wandering"-Phänomen um?

Das Wandering erfordert eine hohe Aufsicht; technische Lösungen ermöglichen hier eine Überwachung ohne ständige persönliche Begleitung, was das Personal entlastet.

Welche ethischen Bedenken werden bezüglich der GPS-Nutzung geäußert?

Die Kritik fokussiert sich auf den Eingriff in die Privatsphäre, das Risiko der ständigen Überwachung und die Frage der informierten Einwilligung bei kognitiv beeinträchtigten Menschen.

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Details

Title
Weglaufschutzsysteme zur Betreuung von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen
College
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
21
Catalog Number
V1254395
ISBN (PDF)
9783346692061
ISBN (Book)
9783346692078
Language
German
Tags
weglaufschutzsysteme betreuung menschen demenz pflegeheimen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Weglaufschutzsysteme zur Betreuung von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254395
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