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Erstspracherwerb bei Kindern. Verlauf und Besonderheiten

Titel: Erstspracherwerb bei Kindern. Verlauf und Besonderheiten

Hausarbeit , 2021 , 15 Seiten

Autor:in: Merle Fuhrmann (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit untersucht den ersten Spracherwerb des Kindes und die Besonderheiten in diesem Verlauf. Hierbei wird der Fokus auf den monolingualen Erwerb gelegt. Ebenfalls wird herausgearbeitet, welchen Einfluss Anlage und Umwelt auf den Erwerb haben. Die Hauptfragestellung dieser Arbeit lautet also: „Wie läuft der Erwerb der ersten Sprache eines Kindes ab und welchen Einfluss haben dabei die Faktoren Anlage und Umwelt?“.

In diversen Forschungen wurden sich die Fragen gestellt, wie Sprache entsteht, wofür sie notwendig ist und warum sie so komplex ist. Neuere Forschungen beschäftigen sich immer mehr mit dem Spracherwerb vor dem Hintergrund verschiedener Krankheitsbilder. Durch verschiedene gesundheitliche Einschränkungen eines Menschen kann sich auch der Verlauf des Spracherwerbs verändern. Der Erstspracherwerb ist somit der am intensivsten untersuchte Typ in der Spracherwerbsforschung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Prozess des Erstspracherwerbs

2.1 Pränataler Spracherwerb

2.2 Das Schreien

2.3 Grundlaute & Gurrlaute

2.4 Stimmliche Expansion

2.5 Babbeln und repetitives Silbenplappern

2.6 Die ersten Worte

2.7 Die Entwicklung des Wortschatzes

3 Die Entwicklung von Mimik und Gestik

4 Besonderheiten beim Erstspracherwerb

5 Spracherwerbstheorien

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den monolingualen Erstspracherwerb von Kindern, analysiert den chronologischen Entwicklungsverlauf sowie die Bedeutung nonverbaler Kommunikation und beleuchtet die Rolle von Anlage und Umwelt durch verschiedene Spracherwerbstheorien.

  • Phasen des Erstspracherwerbs von der pränatalen Wahrnehmung bis zur Wortschatzentwicklung
  • Bedeutung von Mimik und Gestik als Vorläufer und Begleiter der verbalen Kommunikation
  • Individuelle Unterschiede im Spracherwerb und deren potenzielle Ursachen
  • Gegenüberstellung von Nativismus und Interaktionismus zur Klärung der Anlage-Umwelt-Frage

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Schreien

Das erste sprachliche Signal was man von einem Säugling hören kann ist ein Schrei und lässt sich von der Geburt bis zu sechs Wochen danach beobachten. Diese Disposition ist angeboren und artspezifisch. Das Schreien ist hier nicht wahllos, sondern hat eine Absicht und Funktion. Dieses Lautmuster soll dem Neugeborenen nach der Überlebenssicherung dienen. Es hat also eine Mitteilungsfunktion sowie eine physiologische Funktion. Der Schrei eines Säuglings kann unterschiedliche melodische Muster und Frequenzen enthalten und gilt unter Forschern als Wegbereiter für die Sprache (Klann-Delius 2016, S. 21). Das Schreien Des Kindes ist auch insofern bedeutsam, dass die Mutter dadurch instinktiv auf ein Bedürfnis des Kindes eingehen kann. Bereits nach circa fünf Wochen ist es der Mutter möglich anhand des Tons zu erkennen welches Bedürfnis das Kind hat obwohl dieses noch keine Intention hinter seinem Schrei verfolgt (Kainz 1970, S. 1ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, definiert den Erstspracherwerb und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach dem Zusammenspiel von Anlage und Umwelt.

2 Der Prozess des Erstspracherwerbs: Dieses Kapitel skizziert die chronologischen Entwicklungsstadien vom pränatalen Stadium über das Schreien und Babbeln bis hin zur Wortschatzexpansion.

3 Die Entwicklung von Mimik und Gestik: Hier wird die essenzielle Rolle nonverbaler Kommunikation wie Zeigegesten und mimische Ausdrücke als Grundlage für gelingende soziale Interaktion und Spracherwerb detailliert.

4 Besonderheiten beim Erstspracherwerb: Der Fokus liegt auf der Variabilität der Entwicklung, individuellen Erwerbsstrategien wie dem referentiellen oder expressiven Stil und den Einflussfaktoren auf das Spracherwerbstempo.

5 Spracherwerbstheorien: Dieses Kapitel kontrastiert den Nativismus (Fokus auf Anlage/Universalgrammatik) mit dem Interaktionismus (Fokus auf Umwelt/soziales Lernen) als Erklärungsmodelle.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die individuelle Komplexität des Spracherwerbs und identifiziert das Zusammenspiel von Anlage und Umwelt als maßgeblich für den Verlauf.

Schlüsselwörter

Erstspracherwerb, Nativismus, Interaktionismus, Universalgrammatik, Sprachentwicklung, Mimik, Gestik, Wortschatz, Anlage-Umwelt-Frage, Kommunikation, Spracherwerbsstörungen, Kleinkind, Sprachlerner, Spracherwerbsstile, Phasenmodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen und pädagogischen Untersuchung des kindlichen Erstspracherwerbs, dessen Verlauf und den zugrunde liegenden Einflussfaktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Stadien der Sprachentwicklung, die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation, individuelle Unterschiede im Spracherwerb sowie grundlegende Spracherwerbstheorien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, den Ablauf des Erstspracherwerbs zu erklären und zu analysieren, welchen Einfluss die Faktoren Anlage und Umwelt darauf nehmen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Forschungsergebnisse und Theorien zur Spracherwerbsforschung zusammengetragen und reflexiv ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der chronologische Entwicklungsprozess, die nonverbale Ebene (Mimik/Gestik), die Variabilität durch individuelle Strategien sowie die theoretischen Gegensätze zwischen Nativismus und Interaktionismus detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Erstspracherwerb, Nativismus, Interaktionismus, Universalgrammatik, Sprachentwicklung und Kommunikation.

Inwiefern beeinflusst das elterliche Bildungsniveau laut Arbeit den Spracherwerb?

Die Arbeit führt aus, dass ein hohes elterliches Bildungsniveau tendenziell einen schnelleren Spracherwerb begünstigt und auch die Häufigkeit der Nutzung von Zeigegesten beeinflussen kann.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen referentiellen und expressiven Erwerbsstilen?

Referentielle Kinder fokussieren stark auf Nomen und das Benennen von Objekten, während expressive Kinder ihre Sprache primär zur sozialen Bezugnahme und für Interaktionen mit ihrer Umgebung nutzen.

Was versteht man in der Arbeit unter dem „Erwerbsproblem“ in Bezug auf die Universalgrammatik?

Die Theorie des Nativismus argumentiert, dass Kinder komplexe syntaktische Strukturen ohne ausreichenden Input nur dann meistern können, wenn eine angeborene „Universalgrammatik“ im Kind vorhanden ist.

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Details

Titel
Erstspracherwerb bei Kindern. Verlauf und Besonderheiten
Autor
Merle Fuhrmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1262826
ISBN (PDF)
9783346700544
ISBN (Buch)
9783346700551
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erstspracherwerb verlauf besonderheiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Merle Fuhrmann (Autor:in), 2021, Erstspracherwerb bei Kindern. Verlauf und Besonderheiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1262826
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Leseprobe aus  15  Seiten
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