Diese Arbeit besteht aus vier Teilen. Der erste Teil widmet sich der Erläuterung von Grundlagen sowie die Vorstellung des Planspielprogramms TOPSIM. Im Fokus des zweiten Teils steht die Einordnung, wie der Erfolg eines Unternehmens vom Bereich Personal abhängt. Danach erfolgt der Fokus auf die Personalbedarfsplanung sowie deren Methoden. Des Weiteren folgt eine Beschreibung der Personalstrategie sowie eine Analyse der Umsetzung im Unternehmen. Daraufhin gibt der Autor eine Handlungsempfehlung ab. Am Ende der Arbeit werden die Themen nochmals kurz zusammengefasst und kritische Reflexion verfasst.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Relevanz des Themas und Ziel der Arbeit
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Begriffserläuterung und theoretische Grundlagen
2.1. Unternehmensplanspiel TOPSIM
2.2. Abgrenzung Personalwirtschaft
2.3. Personalbedarfsplanung
2.4. Personalentwicklung
2.5. Strategische Unternehmensführung
3. Darstellung der Strategie des Unternehmens 3
4. Darstellung und Umsetzung der Strategie im Bereich Personalbedarfsplanung
5. Handlungsempfehlung für die Personalbedarfsplanung
6. Zusammenfasung
7. Kritische Reflektion der Arbeit
Zielsetzung & Themen
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die strategische Personalplanung unter besonderer Berücksichtigung der Personalbedarfsplanung von Fertigungsmitarbeitern innerhalb des Unternehmensplanspiels TOPSIM, um den Einfluss personalwirtschaftlicher Entscheidungen auf den Unternehmenserfolg zu analysieren.
- Strategische Personalplanung in einem Unternehmensplanspiel
- Methoden der quantitativen und qualitativen Personalbedarfsplanung
- Analyse und Reflexion der Unternehmensstrategie des Unternehmens 3
- Einfluss von Personalkosten und Trainingsmaßnahmen auf die Produktivität
- Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Personalplanung im Planspiel
Auszug aus dem Buch
2.3. Personalbedarfsplanung
Die Personalbedarfsplanung ist eine komplexe planerische Aufgabe. Mit der Personalbedarfsplanung wird bestimmt, wie viel Bedarf ein Unternehmen an quantitativen und qualitativen Mitarbeitern und Führungskräften, die über bestimmte Qualifikationen verfügen, hat. Dieser Bedarf wird von vielen internen und externen Faktoren beeinflusst. Externe Faktoren sind z.B. Branchenentwicklung oder technologischer Fortschritt. Zu den internen Faktoren zählen z.B. der Betriebsrat oder die Unternehmensentwicklung. Zudem werden in der Personalbedarfsplanung auch Angaben über die Zeitpunkte bzw. Zeiträume und den Arbeitsort gemacht also wann und wo das Personal benötigt wird.
Die Personalbedarfsplanung ist eng mit den Themen Mitarbeitergewinnung, -entwicklung und -freisetzung verbunden. Daher stellt die Personalbedarfsplanung einen wesentlichen Teil für weitere Aufgabenbereiche im Personalmanagement dar. Diese ist eine Voraussetzung, um in anderen Aufgabenbereichen besser planen zu können. Mit der Personalplanung wird der Fokus daraufgelegt, dass alle Mitarbeiter und Führungskräfte optimal eingesetzt werden.
Um den quantitativen Personalbedarf festzustellen ist der Nettopersonalbedarf zu ermitteln. Durch den Nettopersonalbedarf wird festgestellt, ob ein Unternehmen Personal einstellen oder entlassen soll. Wenn der ermittelte Wert negativ ist, ist der Bedarf überdeckt und Personal sollte entlassen werden. Ein positiver Wert zeigt an, dass eine Unterdeckung vorliegt und weiterer Personalbedarf besteht.
Für diese Berechnung wird der Bruttopersonalbedarf als Ausgangspunkt benötigt. Dieser zeigt auf, wie viel kalkulierten Personalbedarf ein Unternehmen für die kommende Periode hat, um seine Unternehmensziele zu erreichen. Vom Bruttopersonalbedarf wird der fortgeschriebene Personalbedarf subtrahiert, um den Nettopersonalbedarf zu erhalten. Der fortgeschriebene Personalbedarf besteht aus dem aktuellen Personalbestand addiert mit den Personalzugängen und subtrahiert mit den Personalabgängen. Personalzugänge können z.B. aus bereits geschlossenen vertraglichen Verpflichtungen einstehen. Die natürliche Fluktuation oder Pensionierungen bzw. Renteneintritte werden zu den Personalabgängen gezählt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Personalplanung in Zeiten der Digitalisierung und den Aufbau der Arbeit.
2. Begriffserläuterung und theoretische Grundlagen: Definiert zentrale Begriffe wie das Planspiel TOPSIM, Personalwirtschaft, Personalbedarfsplanung und strategische Unternehmensführung.
3. Darstellung der Strategie des Unternehmens 3: Erläutert die strategische Ausrichtung des Unternehmens 3 und die Anpassungen während des Planspiels.
4. Darstellung und Umsetzung der Strategie im Bereich Personalbedarfsplanung: Analysiert die konkrete Umsetzung und Berechnung der Personalbedarfe im Bereich Fertigung anhand der Schätz- und Kennzahlenmethode.
5. Handlungsempfehlung für die Personalbedarfsplanung: Gibt Ratschläge für den Vorstand hinsichtlich einer professionelleren Personalplanung.
6. Zusammenfasung: Fasst das Vorgehen und die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
7. Kritische Reflektion der Arbeit: Reflektiert den Lernprozess und die Herausforderungen bei der Durchführung der Personalplanung im Planspiel.
Schlüsselwörter
Personalbedarfsplanung, Personalwirtschaft, TOPSIM, Unternehmensplanspiel, Fertigungsmitarbeiter, Nettopersonalbedarf, Strategische Unternehmensführung, Personalentwicklung, Kennzahlenmethode, Schätzverfahren, Personaleinsatz, Produktivität, Unternehmenserfolg, Personalmanagement, Personalkosten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Personalplanung im Rahmen des Unternehmensplanspiels TOPSIM und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die quantitative Personalbedarfsplanung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Personalmanagements, die Anwendung der Personalbedarfsplanung im Planspielkontext sowie die strategische Ausrichtung eines Unternehmens.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Erläuterung und Reflexion der Strategie des Unternehmens 3 sowie die Untersuchung, ob der Einsatz einer systematischen Personalbedarfsplanung den Unternehmenserfolg positiv unterstützt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse zur Fundierung der theoretischen Begriffe sowie die Analyse von Daten aus dem Unternehmensplanspiel TOPSIM zur praktischen Anwendung der Personalbedarfsplanung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden das Strategieraster nach Pümpin, die Berechnungen zum Nettopersonalbedarf für die Perioden 5 und 6 sowie die Investitionen in Trainingsmaßnahmen analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Neben der Personalbedarfsplanung sind die Kennzahlenmethode, das Schätzverfahren, das Planspiel TOPSIM und der Unternehmenserfolg entscheidende Begriffe.
Warum kam es bei der Personalplanung im Planspiel zu einem Mitarbeiterüberschuss?
Der Überschuss resultierte aus einer fehlerhaften Berechnung der Kennzahlenmethode durch das im Bereich der Personalplanung unerfahrene Vorstandsteam.
Welche Rolle spielen Trainingsmaßnahmen im Unternehmen 3?
Trainingsmaßnahmen waren für das Unternehmen von großer Bedeutung, da sie maßgeblich zur Senkung der Krankheitstage und zur Steigerung der Arbeitsproduktivität beitrugen.
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- Nathalie Toth (Author), 2022, Umsetzung einer Unternehmensstrategie im Personalbereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1264649