Der Auszubildende (1. Lehrjahr) ist nach dem Lehrgespräch in der Lage, anhand von vorgegebenen Daten eine Quittung korrekt, vollständig und selbstständig ausfüllen. Zudem kann er alle Felder fehlerfrei und sachlich korrekt erklären.
Inhaltsverzeichnis
1. Begrüßung und Eröffnung
1.1 Begrüßung
1.2 Atmosphäre schaffen
1.3 Lernziel und Thema festlegen
1.4 Vorkenntnisse ermitteln
1.5 Motivation und Interesse wecken
1.6 Vorgehensweise erläutern
2. Vermittlung der Lehrinhalte
2.1 Gespräch zur Wissensvermittlung
2.2 Korrekte Frageform anwenden
2.3 Bestätigung oder Korrektur angemessen vornehmen
2.4 Angemessenes Eingehen auf Einwände und Vorwände
2.5 Reaktion auf Anknüpfungspunkte
3. Abschluss und Verabschiedung
3.1 Lerninhalte sichern
3.2 Praxisbezug herstellen
3.3 Eintrag ins Ausbildungsnachweisheft veranlassen
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Ausarbeitung ist die strukturierte Gestaltung einer Ausbildungssituation im Rahmen einer Ausbildereignungsprüfung, um dem Auszubildenden die korrekte Erstellung einer Quittung für Kleinbeträge zu vermitteln.
- Methodische Gestaltung eines Lehrgesprächs in der Ausbildung
- Strukturierung einer Ausbildungssituation in Einleitung, Hauptteil und Abschluss
- Wissensvermittlung durch zielführende Fragetechniken
- Integration von Bestätigung, Korrektur und Praxisbezug
- Dokumentation und Reflexion des Lernerfolgs
Auszug aus dem Buch
2. Vermittlung der Lehrinhalte
Schritt für Schritt wird erfragt, wie der Ablauf des Ausfüllens einer Quittung als Rechnung über einen Kleinbetrag erfolgt; hierbei wird an einem Beispiel geübt und die Daten von einem Merkzettel übertragen
Offene Fragen verwenden und gezielt nach Zusammenhängen fragen: x Welchen Stift würdest du benutzen und warum? x Warum denkst du sollte man den Betrag auch in Worten eintragen? x Was könnte unter „von“ und „für“ eingetragen werden? x Warum sollte man einen Firmenstempel verwenden?
Motivation durch Bestätigung und Lob des Auszubildenden; Kritik sollte immer konstruktiv, freundlich und klar formuliert werden.
Das Mitdenken des Auszubildenden sollte durch Motivation zur Fragestellung und fachliche Aufklärung über den Einwand/Vorwand gelobt und gefördert werden
Auf weiterführende Fragen des Azubis positiv reagieren und diese beantworten
Zusammenfassung der Kapitel
1. Begrüßung und Eröffnung: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Einstieg in die Ausbildungssituation, den Aufbau einer positiven Lernatmosphäre und die klare Zielsetzung für den Auszubildenden.
2. Vermittlung der Lehrinhalte: Hier wird der Kern der Ausbildungssituation erläutert, wobei besonderer Wert auf die Anleitung durch gezielte Fragestellungen und konstruktives Feedback gelegt wird.
3. Abschluss und Verabschiedung: Dieses Kapitel fokussiert auf die Sicherung des Wissens durch den Auszubildenden sowie die methodische Verknüpfung des Gelernten mit der täglichen Praxis.
Schlüsselwörter
Ausbildungssituation, Ausbildereignungsprüfung, Lehrgespräch, Quittungserstellung, Kleinbetragsrechnung, Ausbildungsplanung, Didaktik, Fragetechnik, Lernziel, Auszubildende, Feedback, Praxisbezug, Ausbildungsnachweis, Wissensvermittlung, Groß- und Außenhandel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit liefert ein konkretes Konzept für eine Ausbildungssituation im Rahmen einer Ausbildereignungsprüfung für Kaufleute im Groß- und Außenhandel.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die strukturierte Planung und Durchführung eines Lehrgesprächs zur Vermittlung administrativer Tätigkeiten wie der ordnungsgemäßen Quittungserstellung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden zu befähigen, eine Quittung für Kleinbeträge selbstständig und fehlerfrei auszufüllen und die Bedeutung der einzelnen Felder zu erklären.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die Methode des Lehrgesprächs angewendet, welche durch einen strukturierten Prozess in Einleitung, Hauptteil und Abschluss gekennzeichnet ist.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die schrittweise Vermittlung der Lehrinhalte durch den Ausbilder, den Einsatz von Fragetechniken sowie den Umgang mit dem Lernenden durch Lob und fachliche Korrektur.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Schlüsselwörtern zählen Lehrgespräch, Ausbildungssituation, Quittungserstellung, Feedback und methodische Strukturierung.
Wie wird im Konzept mit Einwänden des Auszubildenden umgegangen?
Der Ausbilder soll auf Einwände und Vorwände durch Motivation zur weiteren Fragestellung sowie durch fachliche Aufklärung reagieren und das Mitdenken des Auszubildenden explizit fördern.
Warum wird der Auszubildende aufgefordert, das Gelernte in eigenen Worten zusammenzufassen?
Dies dient der Sicherung der Lernergebnisse und ermöglicht dem Ausbilder, den Erfolg der Wissensvermittlung zu überprüfen und bei Bedarf korrigierend einzugreifen.
Welche Rolle spielt der Praxisbezug im Konzept?
Der Praxisbezug stellt sicher, dass das theoretisch erlernte Ausfüllen der Quittung direkt durch gezielte Übungen vertieft und für künftige Kundengespräche nutzbar gemacht wird.
Was ist in Bezug auf das Ausbildungsnachweisheft vorgesehen?
Am Ende der Ausbildungssituation erfolgt ein verbindlicher Hinweis an den Auszubildenden, die erworbenen Kenntnisse und die Situation in seinem Ausbildungsnachweisheft zu dokumentieren.
- Arbeit zitieren
- Eberhard Hundsotter (Autor:in), Ausfüllen einer Quittung als Rechnung über einen Kleinbetrag (Unterweisung Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1265969