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Katharina Grosses Installation "It Wasn´t Us" und ihre Aspekte

Titel: Katharina Grosses Installation "It Wasn´t Us" und ihre Aspekte

Hausarbeit , 2022 , 47 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Cedric Niebrügge (Autor:in)

Kunst - Bildende Künstler
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit verfolgt das Ziel, die Installation "It Wasn´t Us" von Katharina Grosse anhand der Schlüsselbegriffe, Ortsspezifität und Grenzüberschreitung zu analysieren und die Bedeutung dieser Begriffe am Werk festzustellen.

Im Zentrum dieser Arbeit soll die These beantwortet werden, ob Katharina Grosse mit ihrer Installationen "It Wasn´t Us" Grenzen der Gegenwartskunst überschreitet. Darüber hinaus resultiert die Forschungsfrage, ob es sich bei der Installation von Katharina Grosse um ein ortsspezifisches Kunstwerk handelt.

Grosse ist der Meinung, dass ein Bild keine ruhigen Momente in sich halten sollte und nicht zu einer Kontemplation des Betrachters führen sollte. Es soll dadurch kein konzentriert-beschauliches Nachdenken und kein geistiges „sich versenken“ stattfinden. In Grosses Werken sind durch ihre Maltechnik fast nie ruhige Momente zu finden, da sie planungsorientiert und willkürlich mit einer Sprühpistole ihre Werke in unterschiedlichsten Farben bemalt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Werke im Kontext von Künstlerinnen in der heutigen Gesellschaft

3. Female Artists im kunsthistorischen Kontext

4. Schlüsselbegriffe im Kontext der Gegenwartskunst

4.1. Ortsspezifität

4.2. Grenzüberschreitung

5. It Wasn’t Us von Katharina Grosse im Fokus

5.1. Kurzbiografie zu Katharina Grosse

5.2. Ikonografie zu It Wasn’t Us

5.3. Werk- und Gattungskontext

6. Interpretation

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Werk "It Wasn't Us" der Künstlerin Katharina Grosse aus dem Jahr 2021. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob es sich bei dieser Installation um ein ortsspezifisches Kunstwerk handelt und inwiefern Katharina Grosse darin künstlerische Grenzen überschreitet.

  • Analyse der Begriffe Ortsspezifität und Grenzüberschreitung im kunsthistorischen Kontext.
  • Biografische Einordnung von Katharina Grosse und ihrem künstlerischen Schaffen.
  • Ikonografische Untersuchung der Installation im Hamburger Bahnhof.
  • Untersuchung des Werk- und Gattungskontextes der Installation.
  • Interpretation der Installation im Hinblick auf Freiheit und soziale Aspekte.

Auszug aus dem Buch

4.1 Ortsspezifität

Der Begriff der Ortsspezifität bezieht sich in der Kunstwissenschaft in Bezug auf die Gegenwartskunst auf eine Arbeitsweise einer Künstlerin oder eines Künstlers, die direkt am gewählten Ort geschieht und das Kunstwerk auf diesen Ort anpasst. Besonders in den 1960er Jahren wurde diese Arbeitsweise unter „site specific“ bekannt. Dabei wird der Raum für die Kunstschaffenden nicht als ein „neutrales Display angesehen, sondern als einflussnehmender Faktor, der nicht selten anteilig zur Arbeit gehört“, so Melanie Franke, Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Basel. In der gegenwärtigen Kunstepoche sind „kaum mehr Arbeiten zu finden, welche sich nicht auf den Ort ihrer Präsentation beziehen“, da die ortsspezifische Arbeitsweise für Künstlerinnen und Künstler inflationiert. Museen und Galerien kaufen in unserer Gegenwart immer weniger fertige Werke von Künstlerinnen und Künstlern für eine Ausstellung an, sondern versuchen, die Kunstschaffenden mit dem Ziel, dass sie ein Werk auf Ort anpassen, einzukaufen.

„In den 60er Jahren war die ortsspezifische Arbeitsweise getragen von einer Kritik an den Definitionsmechanismen der Ausstellungsinstitutionen und des Kunstbetriebs generell“, so Franke, da der Ausstellungsraum zur Distribution und Präsentation galt. Das Arbeiten mit ortsspezifischen Kunstwerken wurde gleichgesetzt mit einer normativen, kritischen und distanzierten Haltung der Institution gegenüber. Diese Leitidee wurde beispielsweise durch die Künstler Michael Asher, Daniel Buren und Robert Smithson repräsentiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Installation "It Wasn't Us" von Katharina Grosse ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Ortsspezifität und Grenzüberschreitung des Werkes.

2. Werke im Kontext von Künstlerinnen in der heutigen Gesellschaft: Dieses Kapitel thematisiert die Rolle der Frau in der Kunstgeschichte und in der heutigen Gesellschaft unter Einbezug feministischer Ansätze.

3. Female Artists im kunsthistorischen Kontext: Es wird die historische Einordnung der Postmoderne und der Gegenwartskunst vorgenommen, um die Entwicklung der künstlerischen Praxis von Frauen zu kontextualisieren.

4. Schlüsselbegriffe im Kontext der Gegenwartskunst: Hier werden die zentralen theoretischen Begriffe der Arbeit – Ortsspezifität und Grenzüberschreitung – definiert und wissenschaftlich erläutert.

5. It Wasn’t Us von Katharina Grosse im Fokus: In diesem Teil erfolgt eine biografische Vorstellung der Künstlerin sowie eine detaillierte ikonografische und kontextuelle Analyse der konkreten Installation im Hamburger Bahnhof.

6. Interpretation: Das Kapitel bietet eine Interpretation des Werkes unter Berücksichtigung der theoretischen Aspekte wie Theatralität, Freiheit und Partizipation.

7. Fazit: Hier werden die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst und die Forschungsfrage beantwortet, womit die Arbeit schließt.

Schlüsselwörter

Katharina Grosse, It Wasn't Us, Ortsspezifität, Grenzüberschreitung, Gegenwartskunst, Installation, Ikonografie, Hamburger Bahnhof, Female Artists, Kunsttheorie, Postmoderne, Partizipation, Malerei, Bildbegriff, Kulturwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der 2021 entstandenen Installation "It Wasn't Us" der Künstlerin Katharina Grosse im Hamburger Bahnhof in Berlin.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Konzepte der Ortsspezifität und der Grenzüberschreitung in der zeitgenössischen Kunst.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob es sich bei der Installation um ein ortsspezifisches Werk handelt und wie Grosse darin künstlerische Grenzen überschreitet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt kunsttheoretische Ansätze, eine ikonografische Analyse sowie eine Untersuchung des Werk- und Gattungskontextes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Begriffe, eine Vorstellung der Künstlerin und eine detaillierte Untersuchung der Installation vor Ort.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Ortsspezifität, Grenzüberschreitung, Gegenwartskunst, Installation und Katharina Grosse.

Wie definiert die Autorin den Begriff der Ortsspezifität?

Ortsspezifität wird als eine Arbeitsweise definiert, bei der das Kunstwerk direkt auf den gewählten Ort angepasst wird und dieser Ort nicht nur als neutraler Hintergrund, sondern als einflussnehmender Faktor fungiert.

Welche Rolle spielt die Grenzüberschreitung bei der Interpretation der Arbeit?

Die Grenzüberschreitung wird genutzt, um zu verdeutlichen, wie Grosse traditionelle Gattungsgrenzen der Malerei und Bildhauerei aufhebt und den Ausstellungsraum in den Außenraum erweitert.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Katharina Grosses Installation "It Wasn´t Us" und ihre Aspekte
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,7
Autor
Cedric Niebrügge (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
47
Katalognummer
V1266434
ISBN (PDF)
9783346710772
ISBN (Buch)
9783346710789
Sprache
Deutsch
Schlagworte
katharina grosses installation wasn´t aspekte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cedric Niebrügge (Autor:in), 2022, Katharina Grosses Installation "It Wasn´t Us" und ihre Aspekte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1266434
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Leseprobe aus  47  Seiten
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